Schemata
Schemamodi
Wie hilft Achtsamkeit beim Erkennen von Schemamodi?
Leitfaden für die fünfte Sitzung
1. Sitzmeditation unter Einbeziehung der Gefühle
2. Besprechung der Hausaufgaben
3. Reaktive Erziehungsmuster und Schemamodi
4. Drei-Minuten-Atemraum
5. Pause
6. Gehmeditation im Raum
7. Gefühle halten
8. Besprechung der Hausaufgaben
Arbeitsblatt 9.1 Hausaufgaben für die fünfte Woche
Arbeitsblatt 9.2 Reaktive Erziehungsmuster und Schemamodi
Arbeitsblatt 9.3 Sitzmeditation unter Einbeziehung von Gefühlen
Arbeitsblatt 9.4 Die Wut halten wie ein Baby
Arbeitsblatt 9.5 Achtsames Gehen
Arbeitsblatt 9.6 Tagebuch „Stressmomente im Elternalltag: Erkennen von Schemamodi“
Arbeitsblatt 9.7 Übungsblatt für Woche 5
Arbeitsblatt 9.8 Notizblatt für die informelle Praxis und die Mindful-Parenting-Praxis, Woche 5
10 Sechste Sitzung: Konflikte
Leitfaden für die sechste Sitzung
1. Sitzmeditation: Offenes Gewahrsein
2. Besprechung der Hausaufgaben
3. Gruppengespräch über die Hausaufgaben
4. Gehmeditation im Freien
5. Pause
6. Perspektivenübernahme, Reparatur
7. Besprechung der Hausaufgaben für die nächste Woche
8. Vorlesen des Gedichts „Autobiographie in fünf Kapiteln“
Arbeitsblatt 10.1 Hausaufgaben für die sechste Woche
Arbeitsblatt 10.2 Stress und Perspektivenübernahme
Arbeitsblatt 10.3 Bruch und Reparatur
Arbeitsblatt 10.4 Ein „Tag der Achtsamkeit“ zu Hause
Arbeitsblatt 10.5 Übungsblatt für Woche 6
Arbeitsblatt 10.6 Notizblatt für die informelle Praxis und die Mindful-Parenting-Praxis, Woche 6
11 Siebte Sitzung: Liebe und Grenzen
Achtsamkeit: Weisheit und Mitgefühl Was ist Mitgefühl?
Liebende-Güte- oder Metta-Meditation
Akzeptanz
Grenzen setzen
Gewahrsein der eigenen Grenzen
Unser familiäres Erbe erkennen
Hier-und-Jetzt-Gewahrsein beim Setzen von Grenzen
Unsere Erfahrung und die Erfahrung unseres Kindes
Gefühle versus Verhalten
Leitfaden für die siebte Sitzung
1. Liebende-Güte-Meditation
2. Besprechung der Hausaufgaben (paarweise)
3. Besprechung der „Bruch-und-Reparatur“-Hausaufgabe
4. Austausch über den „Tag der Achtsamkeit“
5. „Was brauche ich?“
6. Pause
7. Grenzen
8. Rollenspiel: Grenzen
9. Besprechung der Hausaufgaben für die nächste Woche
10. Die Geschichte von den beiden Wölfen
Arbeitsblatt 11.1 Hausaufgaben für die siebte Woche
Arbeitsblatt 11.2 Liebende-Güte-Meditation: Basisanleitung
Arbeitsblatt 11.3 Variationen der Liebende-Güte-Meditation
Arbeitsblatt 11.4 Der Geist der Liebe
Arbeitsblatt 11.5 Was brauche ich?
Arbeitsblatt 11.6 Akzeptanz und Grenzen
Arbeitsblatt 11.7 Die beiden Wölfe
Arbeitsblatt 11.8 Mein persönlicher Lernprozess
Arbeitsblatt 11.9 Übungsblatt für Woche 7
Arbeitsblatt 11.10 Notizblatt für die informelle Praxis und die Mindful-Parenting-Praxis, Woche 7
12 Achte Sitzung: Wann sind wir endlich dort? Ein achtsamer Weg durch die Elternschaft
Leitfaden für die achte Sitzung
1. Body-Scan und Gesprächsrunde
2. Besprechung der Hausaufgaben
3. Dankbarkeitspraxis
4. Meditation über das, was wir gelernt haben
5. Meditationsplan für die kommenden acht Wochen
6. Pause (mit Buch- und Webseitentipps)
7. „Mein Weg“: Eltern schildern ihren Lernprozess
8. Vorlesen der Vorschläge für mehr Achtsamkeit
9. Ankündigungen
10. Schlussmeditation
Arbeitsblatt 12.1 Vorschläge für mehr Achtsamkeit im Erziehungsalltag
Arbeitsblatt 12.2 Persönlicher Meditationsplan
Arbeitsblatt 12.3 Evaluation des Mindful-Parenting-Kurses
13 Follow-up-Sitzung: Immer wieder neu beginnen
Leitfaden für die Follow-up-Sitzung
1. Sitzmeditation
2. Austausch über die Erfahrungen der vergangenen acht Wochen
3. Gruppengespräch über die Erfahrungen
4. Berg-Meditation für Eltern
5. Stein-Meditation
6. Einander Gutes wünschen
7. Einzelevaluation
14 Elternstimmen: Nach dem Mindful-Parenting-Kurs
Literaturverzeichnis
Dank
Über die Autorinnen
Vorwort
Dieses Buch ist eine Pionierleistung. Das hier vorgestellte Programm bringt das Konzept und die Praxis der Achtsamkeit in den Bereich Erziehung und Elternsein und in die therapeutische Begleitung belasteter Familien ein und hilft damit sowohl Kindern als auch Eltern.
Als wir 1997 unser Buch Everyday blessings (dt. 1998, Mit Kindern wachsen) publizierten, enthielt es weder ein formales Programm für Eltern noch ein Curriculum für die Ausbildung von in der Elternarbeit tätigen Fachleuten. Doch ein solches Curriculum ist seit Langem überfällig. Wir sind den Autorinnen dankbar dafür, dass sie es in dieser Form ins Leben gerufen haben. Ihr Programm ist nicht nur zutiefst praxisorientiert, es birgt auch ein großes Potenzial für Veränderungs- und Heilungsprozesse. Eine seiner größten Stärken besteht darin, dass es zwei unterschiedliche Arten des Wissens nutzt und miteinander vereint: die empirisch-wissenschaftliche Perspektive, in diesem Fall die klinische und verhaltenspsychologische Forschung, und die Perspektive der kontemplativen, achtsamkeitsbasierten Programme und Praktiken, die sich auf ein immer solideres wissenschaftliches Fundament stützen können. Zugleich stehen diese achtsamkeitsbasierten Programme in einer mehrere tausend Jahre alten Tradition der Weisheit und des Mitgefühls, die sich vor allem aus den universellen Grundlagen der buddhistischen Meditation speist, deren Herz, so heißt es oft, die Achtsamkeit bildet.
Die Autorinnen und ihre Kolleginnen und Kollegen haben eine Reihe von wissenschaftlichen Studien zu Stress und Elternschaft durchgeführt, um ihr klinisches Mindful-Parenting-Programm zu validieren. In diesem Buch präsentieren sie ihr Curriculum in sehr verständlicher, klarer und detaillierter Form. Es basiert auf verwandten klinischen Ansätzen wie MBSR (Mindfulness-based Stress Reduction) und MBCT (Mindfulness-based Cognitive Therapy) und erweitert das Anwendungsspektrum dieser achtsamkeitsbasierten Konzepte um den komplexen Bereich der familiären Interaktionen und der besonderen Herausforderungen, denen sich Eltern von Kindern mit psychiatrischen Diagnosen gegenübersehen. Mindful Parenting enthält sowohl die formalen als auch die informellen Achtsamkeitsübungen aus den MBSR- und MBCT-Programmen, auf phantasievolle Weise ergänzt und auf die Anforderungen der Erziehung und der Elternschaft zugeschnitten.
Diese Arbeit ruht auf einem machtvollen Fundament von Freundlichkeit und Mitgefühl für Eltern und Kinder, was angesichts des auch in Familien unvermeidlichen Leids von größter Bedeutung ist. Diese Qualitäten des Herzens sind keineswegs Dekor oder Fassade, sondern bilden in Wirklichkeit die Grundlage aller Achtsamkeitspraktiken und ihrer klinischen Anwendungen, denn der Begriff „Achtsamkeit“ (mindfulness) impliziert immer eine „Achtsamkeit des Herzens“ (heartfulness). Ohne dieses intuitive Verständnis, diese tiefe Verkörperung von Achtsamkeit verlöre dieser Ansatz seine Kraft. Erfreulicherweise betonen die Autorinnen diesen entscheidenden Punkt immer wieder, ebenso wie die Tatsache, dass man Achtsamkeit, um sie wirklich zu begreifen und zum Nutzen anderer kreativ einsetzen zu können, wirklich als Seinsweise im eigenen Leben kultivieren muss. Im Hinblick auf diese beiden so überaus wichtigen Aspekte wird die gelebte Erfahrung und Weisheit der Autorinnen immer wieder sichtbar und spürbar. Ihre Darstellung dieser Seinsweise, die achtsames Elternsein heißt, wird für all jene Menschen eine Inspiration sein, die dieses Curriculum für ihren eigenen Kontext und ihr eigenes Leben zu übernehmen beabsichtigen.
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