Stanislav Grof - Der Weg des Psychonauten – Band 2

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Der Weg des Psychonauten – Band 2: краткое содержание, описание и аннотация

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Stanislav Grofs großes Handbuch der psychonautischen Praxis, eine Enzyklopädie über die Vielfalt psychedelischer Erfahrungen, vermittelt die wegweisenden Erkenntnisse des Autors, eines erfahrenen Psychiaters, Psychotherapeuten und Psychonauten, der sich seit sechs Jahrzehnten professionell mit der Erforschung holotroper Bewusstseinszustände befasst.
Ein wertvolles Nachschlagewerk für alle Psychonauten, ob Privatforscher oder akademische Wissenschaftler.
Nach dem großen Erfolg des ersten Teils komplettiert Band 2 die Enzyklopädie der psychonautischen Lebenspraxis von Bewusstseinsforscher Stanislav Grof. In diesem zweiten Band geht Grof auf spirituelle Selbsterkundung und psychedelische Therapien ein und erläutert die Bedeutung von Synchronizitäten, holotropen Bewusstseinszuständen,"höherer Kreativität", der Archetypen und der Bewusstseinsforschung. Darüber hinaus erhellt der Autor eine Reihe brisanter zeitloser Themen wie die Wurzeln der menschlichen Gewalt und die psychospirituellen Dimensionen des Sterbens und des Todes.

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Doch was mich an Stans erstem Buch, und überhaupt an seinem ganzen Lebenswerk, am meisten motivierte, war sein Fokus auf Heilung, auf die Bedeutung von Psychotherapie. Der Realitätscheck für all die Theorien und Kartographien, die Stan geschaffen hat, ist, ob sie effektiv genutzt werden können, um Menschen zu helfen, ein erfüllteres und liebevolleres Leben in dieser Welt zu führen. Allzu oft sind spirituelle und religiöse Ideen auf etwas anderes als auf dieses Erdendasein ausgerichtet. Die psychiatrische Ausrichtung von Stan bestärkte ihn darin, sein Wissen und seine Erfahrung zu nutzen, um menschliches Leid zu verringern und Freude und Liebe zu vergrößern. Die Lektüre von Stans Werk vermittelte mir die tragischen Konsequenzen der politischen Unterdrückung der psychedelischen Forschung. Sie führte mich auch von der Verzweiflung zur Hoffnung, von der Ungewissheit über meinen Lebensweg zur Gewissheit, zum Entschluss, mein Leben der Wiederbelebung der psychedelischen Forschung zu widmen, meine eigene psychedelische Psychotherapiearbeit weiter zu vertiefen, ein psychedelischer Forscher zu werden und ein legal arbeitender psychedelischer Therapeut zu werden.

Mein Leben ist nur eines von vielen, die von Stanislav Grofs Arbeit tief beeinflusst wurden. Es ist, als würde sich der Kreis schließen, wenn die Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies (MAPS) – die Non-Profit-Organisation, die ich 1986 gegründet habe – jetzt Der Weg des Psychonauten: Eine Enzyklopädie für Reisen in innere Welten veröffentlicht, vielleicht (hoffentlich jedoch nicht) sein letztes Buch. Mit diesem neuen Buch, das sein Lebenswerk zusammenfasst, inspiriert Stan 44 Jahre nach der Veröffentlichung seines ersten Buches neue Generationen dazu, die Reise der Erforschung und Heilung fortzusetzen, für die er Pionierarbeit geleistet hat. Stans neuestes Buch ist ein Geschenk der Weisheit und Führung in einer Zeit der globalen Krise, einer Zeit der Gefahr und der Chance. Die Menschheit befindet sich in einem Wettlauf zwischen Katastrophe und Bewusstsein. Der Weg des Psychonauten ist ein Werkzeug von unschätzbarem Wert, welches das Potenzial hat, dem Bewusstsein zum Sieg zu verhelfen.

Rick Doblin

7.

Selbsterforschung und Therapie mit Psychedelika

Die Bedeutung von Set und Setting

Die Geschichte des Bestrebens, LSD und andere Psychedelika als therapeutische Mittel zu verwenden, ist geprägt von Versuch und Irrtum. Obwohl Psychedelika auf verschiedenste Art und Weise eingesetzt wurden, waren diese Bemühungen zunächst nur sehr wenig erfolgreich. Ein entscheidender Wendepunkt in dieser Entwicklung war jedoch die Entdeckung, dass der Erfolg oder Misserfolg des therapeutischen Experiments maßgeblich von nicht-pharmakologischen Faktoren abhängt, die man als Set und Setting bezeichnet. Dazu gehören derjenige, der die Substanz verabreicht, die Persönlichkeit der Versuchsperson, die Absicht und der Zweck des Experiments, die zwischenmenschliche und physische Umgebung und sogar die kollektiven astrologischen Transite und die persönlichen Transite der beteiligten Personen.

Ein Großteil dieser Verwirrung wurde durch das altmodische Verständnis einer Substanz verursacht, die, richtig verstanden und angewendet, beispiellose und revolutionäre Alternativen zu herkömmlichen Therapiemethoden und -strategien bietet. Der erste Hinweis darauf, dass LSD therapeutisches Potenzial haben könnte, findet sich in Werner Stolls historischem Aufsatz LSD-25: Ein Phantasticum aus der Mutterkorngruppe (STOLL 1947). In Stolls Text erschien die Anregung, diese Substanz als therapeutisches Mittel zu erproben, nur als flüchtiger Kommentar ohne weitere Präzisierung.

Über das erste tatsächliche therapeutische Experiment berichtete zwei Jahre später der Schweizer Psychiater und Psychotherapeut Gion Condrau. Er untersuchte die Möglichkeit, dass LSD ein Antidepressivum sein könnte, und verwendete die Methode zur Behandlung von Depressionen mit Opiumtinktur: Er verabreichte immer höhere und dann immer niedrigere Dosen der Substanz (CONDRAU 1949). Die Ergebnisse waren sehr enttäuschend. Condrau beschrieb sogar eher eine punktuelle Verstärkung als eine Linderung der Symptome. Dies ist verständlich, da LSD bei korrekter Anwendung homöopathisch heilt – durch eine vorübergehende Verstärkung der Symptome.

Ebenso enttäuschend waren die Versuche anderer Forscher, diesem Ansatz zu folgen oder LSD in vereinzelten, mittleren Dosierungen zu verwenden, um seine Wirkung als chemisches Antidepressivum zu testen. Zwei therapeutische Experimente beruhten auf der klinischen Beobachtung, dass akute psychotische Episoden besser auf die Therapie ansprechen als sich langsam entwickelnde Episoden mit wenigen Symptomen. Die Idee war hier, LSD als Agens zu verwenden, das die Symptome aktiviert, und dann eine »echte Therapie« anzuwenden. Aus diesem Grund erscheint Josts und Vicaris gescheiterter Versuch, LSD zu verwenden, denjenigen unter uns, die persönliche Erfahrungen mit der Substanz gemacht haben, im Nachhinein als ungeheuerlich und sträflich. Diese Autoren aktivierten die Symptome der Patienten mit LSD und setzten dann in der Mitte der Sitzungen Elektroschocks ein (JOST 1957, JOST & VICARI 1958). Sandison, Spencer und Whitelaw verfolgten dieselbe Strategie, verabreichten jedoch Thorazin anstelle von Elektroschocks (SANDISON, SPENCER & WHITELAW 1954).

Ein weiteres extremes Beispiel für den Gebrauch von LSD im Sinne des alten Paradigmas war seine Anwendung als Schocktherapie, ähnlich wie bei der Elektrokonvulsionstherapie und bei Insulinkomata, die Verabreichung als »einzelne überwältigende Dosis« ohne jegliche Vorbereitung oder Psychotherapie. Das schlimmste Experiment dieser Art wurde 1968 von dem kanadischen Psychiater Elliot Barker durchgeführt, dem stellvertretenden Leiter und klinischen Direktor in einem Hochsicherheitskrankenhaus für »gefährliche Geisteskranke« in Ontario. Barker sperrte nackte männliche Straftäter elf Tage lang in einen Raum ein und verabreichte ihnen große Mengen LSD (2000 Mikrogramm), kombiniert mit Antiepileptika. Ihr Essen mussten sie durch Strohhalme in der Wand saugen, und man ermutigte sie dazu, ihre Gewaltphantasien durch Schreien zu äußern (BARKER 1979). Tatsächlich stieg die Rückfallquote nach dieser »Therapie« erheblich an. Barker wurde entlassen, aber nicht wegen seiner LSD-Experimente; vielmehr handelte es sich um die Reaktion auf einen Aufstand der Insassen gegen ihn. Auch die häufigeren Rückfälle seiner Versuchspersonen spielten bei seiner Entlassung keine Rolle; die Folgeuntersuchungen wurden zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt.

Eines der Programme, die eigentlich als Schocktherapie begannen, entwickelte sich schließlich zu der als »psychedelisch« bezeichneten Therapieform, wie sie viele amerikanische und kanadische Therapeuten anwenden. Es bestand aus einer geringen Anzahl Sitzungen mit hohen Dosen von Psychedelika, mit dem Ziel, eine transzendentale Erfahrung herbeizuführen. Europäische Therapeuten bevorzugten einen anderen Ansatz, den man als »psycholytisch« bezeichnete (Auflösung von Spannungen und Konflikten in der Psyche; griechisch: lysis = die Auflösung). Er bestand aus einer langen Reihe von psychedelischen Sitzungen mit niedrigen bis mittleren Dosen und war stark von Freuds Psychoanalyse beeinflusst.

Die Ereignisse, die zur Entwicklung einer echten psychedelischen Therapie führten, sind eine faszinierende Geschichte. Im Jahre 1959 veröffentlichten Ditman und Whittlesey einen Artikel in der Zeitschrift Archives of General Psychiatry , der einige oberflächliche Ähnlichkeiten zwischen der LSD-Erfahrung und dem Delirium tremens aufzeigte (DITMAN & WHITTLESEY 1959). Die kanadischen Psychiater Abram Hoffer und Humphry Osmond diskutierten diesen Artikel auf einem nächtlichen Langstreckenflug und kamen im hypnagogischen Bewusstseinszustand auf die Idee, furchterregende Bad Trips mit LSD zur Behandlung von Alkoholismus zu verwenden. Dies beruhte auf der klinischen Beobachtung, dass die Erfahrung eines Delirium tremens so entsetzlich ist, dass sie Alkoholiker tendenziell vom weiteren Trinken abhält und häufig einen radikalen Wendepunkt in ihrem Leben darstellt.

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