Katrin Jonas - Schmerzfrei ohne Medikamente

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Mit diesem Praxisband stellt die international erfahrene Körper-Mind-Therapeutin,
Meditationsmentorin und Autorin von «Meditation heilt», Katrin Jonas, ein dreißigtägiges Programm zur Schmerzlösung vor, das auf dem Gebiet der Schmerztherapie bisher einzigartig ist. Auf der Tatsache fußend, dass die Neuroforschung den heilenden Einfluss von Meditation auf Schmerzen immer sicherer belegt, wendet sie die aktuellen Erkenntnisse auf die Schmerzpraxis an. Von Schmerz betroffene Menschen finden hier erstmals eine strukturiert aufbereitete Sammlung aus Körperspürübungen, Meditations- und Bewusstseinstechniken, die sie über einen Monat lang selbstgeführt und unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Schmerzgeschichte anwenden können.
Schmerzen beginnen dann in den Hintergrund zu rücken, so die Autorin, wenn die Betroffenen ein echtes Gefühl für die «Erfahrung Meditation» als inneren Zustand der Stille und Nicht-Identifikation entwickeln. In diesem Moment halten sie das Rad
ihrer Schmerzhistorie an. Die Adaption der Schmerzverarbeitung im Nervensystem etabliert sich zunehmend auch in ihrem Bewusstsein, sodass sich schmerzgewohnte Menschen nicht nur wohler fühlen, sondern auch die Einnahme von schädigenden
Medikamenten immer fragwürdiger wird.
Dieses Buch kann aber nicht nur für von Schmerz betroffene Menschen interessant sein! Auch Therapeuten, Heiler und Mediziner dürfen aus dem Fundus des Buches schöpfen und die enorme Kraft von Körperbewusstsein zum Heilen nutzen.

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Verabschieden Sie sich vom puren Materialismus. Vertrauen Sie Ihrem Eigenempfinden und Ihrem Instinkt! Indem Sie Ihre Innenwelt entdecken, wird Ihr Leben noch lebenswerter und reichhaltiger.

12. Der Glaube an …

Das Thema des Immaterialismus bringt uns unweigerlich zum nächsten Fakt. Wenn es also keine materiellen oder gesicherten Anhaltspunkte für diesen „Zustand Meditation“ in unserem Inneren gibt, woran halten wir uns dann fest? Woran orientieren wir uns? Müssen wir daran glauben, damit die „Erfahrung Meditation” von uns Besitz ergreifen kann?

Ich habe einige Menschen getroffen, die mich als Erstes danach fragten, ob sie an eine bestimmte Meditationswirkung glauben müssten, damit sie ihnen passiert. Nein. Das müssen Sie nicht. Meditation hat mit dem Glauben an einen bestimmten Effekt nichts zu tun. Im Gegenzug mag das allerdings geschehen: Wenn Sie von vornherein wissen, dass Ihnen die Meditationspraxis nicht weiterhelfen wird und Sie sich folglich mit Misstrauen und Skepsis ans Praktizieren machen, dann können Sie tatsächlich erwarten, dass Ihnen die Erfahrung von Meditation vorenthalten bleibt. Doch anders herum funktioniert es nicht. Sie müssen nicht an Meditation glauben, damit sie wirkt.

Das bringt mich noch zu einem weiteren Punkt, bei dem das „Glauben an …” eine Rolle spielt. „Ist es empfehlenswert, sich mit dem hinduistischen Glauben zu befassen, wenn ich Yogameditationen richtig praktizieren will?“, fragte mich Robert, ein junger Klient. „Muss ich an Buddhas Sichtweisen glauben, dass es hilft?“, wollte Tim wissen, als ich ihm eine Technik mit einem buddhistischen Hintergrund vorschlug. Beide Fragen habe ich verneint. Auch wenn zahlreiche Meditationstechniken aus Systemen mit einem religiösen Hintergrund stammen, heißt das nicht automatisch, dass dieser als Voraussetzung für die Praxis gilt. Sie werden dabei weder zu einer gläubigen oder religiösen Person, noch müssen Sie sich mit den Glaubensinhalten befassen.

Tatsächlich habe ich gelesen, dass Menschen tiefere Meditationserlebnisse haben sollen, wenn sie an etwas Bestimmtes glauben, das mit der Technik in Verbindung steht. Aber diese Untersuchungen stammen zumeist von Meditationsunternehmen, die „Glauben“ produzieren wollen. Ich selbst kann das nicht unterstützen. Während jeder Mensch seinen Blick nach innen richten kann, stehen Glaubenssätze und Überzeugungen einer echten Meditationserfahrung eher im Weg, als dass sie unterstützend wirken. Das wurzelt in der Tatsache, dass der Glaube an etwas einem Menschen von vornherein ein inneres Empfindungsgerüst, ein abgestecktes Wahrnehmungsfenster vorgibt. Dadurch können bestimmte innere Impulse den Filter der Wahrnehmung gar nicht erst passieren, sodass ein Teil möglicher Erfahrungen, unerwartete Erkenntnisse oder neue sensible Qualitäten ausgeschlossen werden. Außerdem bleibt beim „aktiven Glauben an …“ der sogenannte „Mind“ aktiv, der ja beim Meditieren Ruhe geben und in den Hintergrund treten soll.

Sie müssen also an nichts glauben, weder an Buddha, den Hinduismus, an Esoterik, Spiritualität, Weltflucht und nicht einmal an dieses Buch. Sie müssen sich weder mit Gott, Shiva oder Shakti befassen noch ein Fan von Räucherstäbchen, Om-Tönen, Mantras, Mudras oder Yogahaltungen sein. „Erfahren statt glauben“ ist meine Devise, ob gegenüber einer Lehre oder einem Lehrer, einer Theorie oder einer Religion. Am besten ist es, wenn Sie Ihre Sensoren von jeglichen Bewertungen „blankputzen“ und eine neutrale innere Haltung einnehmen. Das wäre aus meiner Sicht der ideale Beginn.

Schauen wir auf den meditativen Grundsatz Nummer zwölf:

Verabschieden Sie sich davon, dass Sie an Meditation glauben müssen. Wenn Sie offen für neue Erfahrungen in Ihrem Innern sind, reicht das für das Wahrnehmen neuer Impulse vollkommen aus.

13. Angst vor Kontrollverlust

Ich erinnere mich gut daran, als Hebammen die ersten Akupunkturnadeln setzten, um Geburtsschmerzen zu lindern, als Zahnärzte in ihren Praxen Hypnose zur Angstlinderung vorstellten oder Homöopathen damit begannen, Erkrankungen mit kleinen weißen Kügelchen zu behandeln. Es war, als erschütterten gleich mehrere Erdbeben das Hoheitsgebiet der Medizin. Und so war es auch mit der Legitimierung von Meditation.

Als die ersten Meditierer aus Asien zurückkamen und über ihre Erlebnisse sprachen, hatten sie nicht nur mächtig viel Gegenwind, sondern wurden auch mit öffentlich akzeptierter Feindseligkeit und Arroganz konfrontiert. Warum? Weil viele Menschen das Gefühl hatten, das, was sie da an anderen erlebten, sei ein Beweis dafür, dass sich ihr Leben durch Meditation ihrer Kontrolle entzöge. Etwas Dubioses muss da im Gange sein, etwas Unfassbares, das nichts als Gehirnwäsche und Willenlosigkeit erzeugt.

Tatsächlich beobachte ich, dass solche Befürchtungen oder die Angst vor Kontrollverlust einer der meistgenannten Gründe dafür sind, dass viele Menschen dem Thema Meditation immer noch mit Distanz begegnen oder es sogar mit Argwohn beäugen. Und ja, Meditierende verändern sich. Sie verändern ihre Ausstrahlung, ihre Gewichtung, ihre Maßstäbe, ihre Werte. Und das passiert deshalb, weil die Kontaktaufnahme mit der inneren Welt tatsächlich andere Maßstäbe setzt. Wie Sie mittlerweile ahnen mögen, unterscheiden sie sich von denjenigen, mit denen wir in der Schule, in der Berufsausbildung oder in der Universität vertraut gemacht wurden. Insofern bewegen sich angehende Meditierer zunächst einmal auf ungewohntem Terrain. Und ja, das kann verunsichern und zu dem Empfinden führen, das Leben entgleite den eigenen Händen.

Vielleicht kennen Sie das ja auch schon. Vielleicht haben Sie es mit dem Meditieren sogar praktisch versucht, aber das Gefühl gehabt, ins Bodenlose zu versinken. Sie fürchteten sich, wurden unsicher oder bekamen sogar Angst. Sie konnten sich nicht orientieren, wussten nicht, wohin mit Ihrem inneren Blick. Andrea, eine Klientin, sagte, dass sie einige Anläufe genommen, aber gar nicht gewusst habe, wie sie es „anstellen” solle. „Ich habe mich hingesetzt, die Augen zugemacht und gewartet. Als nichts passiert ist, habe ich Panik gekriegt und es als eine der blödesten Sachen der Welt abgehakt.“

Solche Bedenken sind nicht selten und gewissermaßen normal. In einer Welt, in der viele Menschen ein mangelndes Sicherheitsempfinden beklagen, weil sie täglich mit Ereignissen konfrontiert werden, die für ihr Dasein bedrohlich sind, haben sie vielleicht ohnehin das Gefühl, dass ihnen alles außer Kontrolle gerät. Und jetzt schlage ich vor, auch noch im Inneren die Kontrolle aufzugeben und sich freizumachen für das, was im Bereich des Unbekannten liegt?

Auch wenn ich vollstes Verständnis für diese Bedenken habe, kommen wir um einen wichtigen Fakt nicht herum: Wenn Sie die Wirkung Ihrer meditativen Explorationen zu kontrollieren beabsichtigen wie den Bau eines Hauses, die Reparatur Ihres Rasenmähers oder die Hausaufgaben Ihrer Kinder, dann setzen Sie sich gleichzeitig starke Grenzen. Während die Schärfe Ihres Kontrollblicks im Außen durchaus gerechtfertigt sein kann, muss sie sich im Zuge der Innenschau zurückziehen und Ihnen ein offenes Erfahrungsfeld gewähren.

Das bedeutet aber nicht, dass Sie dadurch kontrollierbar, hörig oder willenlos werden und sich Ihrem Einfluss auf sich selbst entziehen. Nein. Im Gegenteil. Erst mit dem Aufgeben Ihres wasserdichten Kontrollbedürfnisses werden Sie in die Lage versetzt, sich wirklich kennenzulernen und infolgedessen das „Kommando” über sich zu übernehmen. Das klingt wie ein Widerspruch. Ich weiß. Doch so ist das nun einmal: Genauso wie ein Vogeljunges aus dem Nest geworfen werden muss, damit es merkt, dass es fliegen kann, oder wie Sie beim Fallschirmspringen erst einmal aus einem Flugzeug herausspringen müssen, bevor der sichernde Fallschirm Sie auffängt, müssen Sie die Kontrolle aufgeben, um zu erfahren, worin Ihre wahre innere Sicherheit besteht.

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