Philipp Holzmüller - Parkour

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Dieses Buch soll als Nachschlagewerk und Orientierungshilfe für alle Trainer, Lehrer und Athleten dienen. Dabei werden die wichtigsten Charakteristika der Disziplin herausgearbeitet und ein ganzheitliches Lehrkonzept für Parkour vorgestellt.
Dieses fokussiert sich u. a. auf eine authentische und realitätsnahe Vermittlung sowie auf die tatsächliche Durchführbarkeit der Inhalte im Rahmen von regelmäßigen Trainingsangeboten – Indoor wie Outdoor.

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Abb. 3: Eine Gruppe von Traceuren bei der „Ashigaru Skillz Competition“

Begünstigt durch die sozialen Medien, vereinfachte Reisebedingungen und günstigere Transportmöglichkeiten, hat sich die Parkour-Welt heute zudem zu einer großen, teils globalen Gemeinschaft zusammenfinden können. So teilen Traceure ihre Videos und Bilder weltweit mit Gleichgesinnten, tauschen sich über aktuelle Strömungen aus, organisieren eigene Events und kreieren sich eine fortwährend eigenständige und authentische Kultur der Offenheit und Bewegungsfreude.

Kleidungsmarken 2, Filme 3und Wissenschaftskongresse 4– die Athleten engagieren sich und gestalten, wo sie können. Finanziert von eigenen Gewinnen oder gefördert durch Sponsoren, beginnen zudem auch erste Athleten, ihr Hobby zum Beruf zu machen.

Strömungen und Chancen, die sich David Belle und die Yamakasi zu Beginn wohl niemals erträumt hätten. Ungeachtet, ob Parkour, FreeRunning oder l’art du déplacement .

1.7Definitionen

Durch die Geschichte der Sportart – geprägt von Freundschaften, sich trennenden Wegen und eigenen Interpretationen der Gründergeneration – haben sich über die Jahre verschiedene Begriffe und Definitionen um die Bewegungskunst herum gebildet. Zwar mögen diese für einen Außenstehenden quasi identisch oder ihre Unterschiede nur marginal erscheinen, historisch und kulturell ist ihre Differenzierung jedoch von großer Bedeutung.

Aus diesem Grund sollen im folgenden Kapitel die drei ursprünglichsten Begriffe, l’art du déplacement, Parkour und FreeRunning noch einmal differenziert vorgestellt werden. Am Ende wird den dreien schließlich eine vierte Interpretation hinzugefügt, welche als grundlegendes Fundament für die Lehre der Bewegungskunst in diesem Buch betrachtet werden kann und die Kernelemente der traditionellen Definitionen für die Anwendung verständlich herunterbrechen soll.

1.7.1L’art du déplacement

L’art du déplacement(auch: ADD ) ist der ursprünglichste Begriff für die Fortbewegungskunst und wurde von Sébastien Foucan erdacht. Selbst nachdem sich David Belle und Foucan von den Yamakasi abwandten, blieb der Begriff bei den anderen Gründungsmitgliedern haften. Sie entwickelten ihn zum Überbegriff ihrer Lehren und propagierten unter ihm bis heute eine inklusive, mitbestimmte und individualisierte Trainingsart, die weniger radikal war, als David Belle sie anstrebte.

Zentral für ADD steht dabei die Zielsetzung, dass der Athlet nicht nur ein Sportler ist, sondern eine Denkweise entwickelt, die ihn zu einem aktiven Teil der Umwelt werden lässt. Einer Umwelt, die er auf positive Art und Weise für sich und andere nutzen kann. Kurz zusammengefasst, könnte eine Definition also wie folgt lauten:

„L’art du déplacement ist eine Bewegungsform, in der versucht wird, sich der eigenen Umwelt (wieder) anzunähern und sie (wieder) nutzen zu lernen, indem man seinen Körper in Bezug zu ihr, ihrer Natur und ihren Menschen bewegt.“

(frei übersetzt von: Art du Deplacement Academy, 2015)

Bis heute lehren vier Athleten der ersten Yamakasi-Generation die Kunst der Fortbewegung in eigenen Schulen auf der ganzen Welt.

1.7.2Parkour

Der Begriff Parkour(auch: PK ) beruht auf dem französischen Begriff parcours (dt.: Hindernislauf ). Dieser beschrieb zu Anfang lediglich sachlich die Trainingsinhalte aus Georges Héberts „méthode naturelle“ oder den „parcours du combattant“ aus dem französischen Militärtraining. Seine neuartige Schreibweise hingegen wurde erst Ende der 1990er-Jahre von David Belle ins Leben gerufen, nachdem er die Yamakasi verlassen hatte, und beruht auf einer Idee von Hubert Koundés, einem seiner Schauspielerfreunde, bei dem er Unterricht nahm.

Durch die Differenzierung vom bis dato verwendeten Begriff l’art du déplacement versuchte David vor allem, den Geist der Disziplin zu bewahren, welchen er vorrangig bei den Lehren seines Vaters sah.

Hartes, effizientes und auf Nützlichkeit ausgelegtes Training stand im Zentrum seines Parkour-Begriffs. Eine kurze und prägnante Definition des ursprünglichen Parkour könnte also wie folgt lauten:

„Parkour bezeichnet eine ganzheitliche Trainingsmethode, bei der der Traceur (dt.: der, der eine Linie zieht; Parkour-Läufer) nur mithilfe des eigenen Körpers versucht, möglichst effizient von Punkt A nach Punkt B zu gelangen.“

Dabei beschreibt der Begriff Effizienzin diesem Kontext vorrangig ein schnelles und kraftsparendes Handeln des Athleten, während die Ganzheitlichkeitdes Trainingsbegriffs sich auf die Komponenten der Physis und der Psyche konzentriert. Zentral in der klassischen Definition steht somit eine gewisse Zielstrebigkeit und das klare Verlangen nach einer disziplinierten Auseinandersetzung mit sich selbst und seiner Umwelt.

1.7.3FreeRunning

Das FreeRunning(auch: FR ) ist die aktuellste Interpretation der ursprünglichen Bewegungskunst und wurde 2003 von Sébastien Foucan in der Dokumentation Jump London (2003) erstmalig verwendet. Zu Beginn sollte der Begriff lediglich als freie Übersetzung von l‘art du déplacement dienen, wurde aber schließlich von Foucan zum Überbegriff für sein Verständnis der Disziplin weiterentwickelt.

Ähnlich wie die anderen Yamakasi, welche ADD prägten, versteht er FreeRunning als inklusive Aktivität (Foucan, 2008). Persönlich fokussiert er sich aber zunehmend auf die Facetten des Selbstausdrucks und der Kreativität.

In seinem Buch FreeRunning: Find your way (2008) beschreibt Foucan FreeRunning gar als Lebensphilosophie und weniger als reine Sportart. Er sieht darin eine Denkweise, sich mit seiner Umgebung auseinanderzusetzen und diese in Kombination mit Bewegung zu einem individuellen Ausdrucksmittel zu formen. Eine an Foucans Sichtweisen angelehnte Definition könnte folglich lauten:

„FreeRunning ist die Kunst, sich durch Bewegung frei in seiner Umwelt selbst auszudrücken. Dabei geht es um die Einheit von Körper, Geist und Umgebung.“

(frei übersetzt aus: Foucan, 2008, S. 8)

1.7.4Definition für die Lehre

Zwar unterscheiden sich die oben vorgestellten Definitionen in einigen Facetten oder legen ihre Schwerpunkte auf verschiedene Nuancen, auf der anderen Seite verbindet sie auch viele Gemeinsamkeiten. Damit ist nicht nur ihr gemeinsamer Ursprung gemeint, sondern auch fundamentale Grundsätze, in denen sich die Pioniere überwiegend einig waren.

Allen voran das Wissen darüber, dass Parkour, l’art du déplacement oder FreeRunning niemals auf ihre physische Komponente reduziert werden könnte. Alle drei stellen die mentale Ausbildung des Geistes ins Zentrum ihrer Bewegungslehre.

Das Training sollte folglich dazu dienen, über physische Reize psychische Veränderungen hervorzurufen; einerlei, ob in Bezug auf Mut, Selbstausdruck, Altruismus, Anpassungsfähigkeit oder Willenskraft. Bewegungen wurden aus allen möglichen Kontexten für Parkour zweckentfremdet, dienten sie der Lösung eines Problems. Dieses Detail wird jedoch weitläufig übersehen oder missachtet.

Des Weiteren fällt eine Differenzierung in die oben beschriebenen Subkategorien in der Praxis oft schwer. Im Training vermischen sich die Zielsetzungen der Athleten ständig und sind nicht immer trennscharf zu definieren. Verbunden mit der medialen Darstellung, in welcher sich der Begriff Parkour am stärksten durchsetzen konnte, wurde so ein Wirrwarr aus Definitionen, Meinungen und Darstellungen geschaffen, wobei Außenstehende kaum mehr einen klaren Durchblick erhalten können.

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