Ruth Anne Byrne - Verbena II

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Verbena II: краткое содержание, описание и аннотация

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Neun Monde sind vergangen, seit sich Valerian davongemacht hat, um der drohenden Gefangennahme durch die Hüter zu entgehen. Verbena zürnt ihm, dass er den Heilerinnen die Drachenzahnessenz stahl, aber sie vermisst auch seine Nähe. Ein Gang in die Nebelschlucht lässt sie eine grausige Entdeckung machen. Auch führen Steckbriefe mit dem Konterfei Valerians und ein Schreiben, das sie verbotenerweise liest, der jungen Heilerin vor Augen, wie bedrohlich ihre Lage als magisch Begabte inzwischen geworden ist. An ihrem 18. Geburtstag überschlagen sich die Ereignisse.

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Alraune gefangen, Malve tot?

»Verbena, was ist los mit dir?«

»Die Heilerei brennt.«

»Was? Woher weißt du das?«

Ich zog mich an einem Ast hoch, stolperte durch den Wald, musste ihn suchen gehen.

Fria folgte mir.

Ich lief voran, antwortete ihr nicht, tastete mich zwischen den Bäumen hindurch, die vor meinen Augen verschwammen.

Sie hielt mich zurück. »Bist du wahnsinnig? Du kannst dort jetzt nicht hin. Sie werden dich gefangen nehmen!«

»Aber Malve …« Ich riss mich los von ihr, querte den Weg Richtung Waldsee.

Da waren Stimmen. Hüter. Sie kamen von jenseits des Weihers.

Sollte ich es wagen? Ich musste.

Geduckt lief ich durch das Gebüsch, schob mich leise zwischen den Ästen hindurch zum kleinen Wasserfall. Dort lugte ich hinter den Felsen hervor. Flammen, überall Flammen, sie züngelten bis in den Himmel hinauf. Das Dach stürzte krachend ein, ließ eine Wolke heißer Glut aufsteigen.

Unser Zuhause … Alraune ….

Ich war zu spät .

Bis über den Weiher wehte der beißende Rauch, brannte in den Augen.

Wo war Malve?

Fria zwängte sich neben mich. Ihre Stimme überschlug sich: »Verbena, du musst gehen, jetzt. Gleich wird der ganze Wald voll von Hütern sein!«

Doch ich konnte mich nicht bewegen, starrte nur auf die Flammen.

Fria stockte. »Meine Güte, Finn steht dort vorne. Es tut mir so leid. Bitte glaub mir, ich habe wirklich nichts gesagt.«

Tatsächlich, da stand Finn, neben Korvinus und all den anderen Hütern. Wie ein Hund bei seinem Herrn. Mir wurde schlecht. Wieso war er nicht bei seinen Schwestern?

Einer der Hüter – der mit der Glatze – trat zur Seite, gab den Blick auf Alraune frei. Sie lag auf der Wiese, war gezwungen, all das mit anzusehen.

Ich wollte schreien. Fria drückte mich nieder, hielt mir den Mund zu.

Ich stieß sie weg, versuchte, mich zu befreien.

Doch sie legte sich mit ihrem ganzen Gewicht auf mich. »Halt still! Willst du, dass sie uns erwischen?«

Aber Alraune … wie konnte er nur?

»Warum? Warum hat Korvinus uns das angetan??«

»Gestern Nacht hat er Finn rufen lassen, um in der Schlucht nach einer Schriftrolle zu suchen. Hast du den Köcher nicht abgegeben?«

»Was hätte ich tun sollen?«, schluchzte ich. »Wenn ich den Köcher in die Burg gebracht hätte, wären Alraune und ich erst recht gefangen genommen worden, gestern Abend noch.«

Fria legte ihren Arm um mich, drückte mich.

Immer mehr Leute kamen aus dem Dorf, gesellten sich dazu, um zu sehen, wie unser Haus niederbrannte. Wie Schmeißfliegen .

Malve spürte ich immer noch nicht.

Auf der anderen Seite des Weihers klatschte Korvinus in die Hände. »Voran Männer, werft die Alte in den Kerker. Hat noch niemand die kleine Hexe gefunden? Die kann nicht weit gekommen sein. Holt die Hunde!«, schnarrte er so laut, dass ich ihn sogar über das Plätschern des Wasserfalls hinweg hörte.

Bei Mavanja!

Wir duckten uns hinter den Felsen.

»Lauf!«, flüsterte Fria.

Neben mir im Gebüsch raschelte es.

Ich fuhr herum.

Schwarze Knopfaugen tauchten zwischen den Blättern auf. Malve keckerte vorwurfsvoll. Dann sprang er mir in den Schoß.

Ich schlang die Arme um ihn, so erleichtert wie nie zuvor in meinem Leben.

Er kletterte an mir hoch und legte sich um meinen Nacken.

Unschuldig lächelte ich und hob die Schultern.

Fria grinste. Vermutlich konnte sie sich jetzt eins und eins zusammenreimen.

»Geh schon! Ich werde sie ablenken.«

Doch ich schüttelte den Kopf. »Ich kann jetzt nicht gehen.«

»Verbena, bitte! Sie werden dich fangen und einsperren und …« Frias Stimme versiegte.

Sie hatte recht, ich musste aufbrechen. Langsam erhob ich mich und warf einen letzten Blick über den Weiher, auf unser brennendes Haus. Glut zischte im Regen. Der Himmel weinte – immer noch – nur nicht genug, um das Feuer zu löschen.

Einige der Hüter zogen ab und stießen Alraune über die kleine Brücke. Korvinus schlenderte hinter ihnen her, sein Werk vollbracht.

»Komm mit, bitte«, flüsterte ich Fria zu.

Leise kroch ich hinter den Felsen in den Wald. Neben uns gluckerte der Moosbach.

Die Hunde! , schoss es mir durch den Kopf. Das Wasser würde meine Fährte mit sich nehmen.

Ich raffte die Röcke hoch und stieg in den Bach. Eisige Kälte sog sich in meine Stiefel. Mit den Zehen tastete ich voran, um wenigstens die seichteren Stellen zu finden.

»Kalt, kalt, kalt«, murrte Fria bei jedem Schritt, als sie hinter mir her tappte.

Ich wandte mich um und legte den Zeigefinger über die Lippen.

Erschrocken flüsterte sie: »Entschuldigung.«

Bis zur nächsten Kehre watete ich den Lauf des Baches entlang und stieg auf der anderen Seite auf das Ufer hinaus. Es würde die Hunde nicht lange aufhalten, aber wenigstens mussten sie auf und ab laufen, bis sie die Fährte wieder aufgenommen hatten. An der Böschung war der Wald dicht. Leise bog ich Äste beiseite, bedacht, keine umzuknicken. Finns Adleraugen würde so etwas sofort auffallen und den anderen Jägern und Hütern wahrscheinlich auch.

Wir zwängten uns zwischen Büschen hindurch, kämpften uns durch das Geäst. Im Inneren des Waldes war das Unterholz weniger dicht und wir kamen schneller voran. In großem Bogen umrundete ich die Heilerei.

Fria legte ihre Hand auf meine Schulter. »Verbena, was bitte willst du noch hier? Es ist viel zu gefährlich!«

»Auf die Burg, zum Baron. Und dir noch schnell für Ida eine Brechwurz geben.«

»Haben dich alle guten Geister verlassen? Ist der letzte Funke deiner Vernunft in der Heilerei verbrannt?«

»Wenn es einen Ort gibt, an dem Korvinus mich nicht suchen wird, dann in der Burg! Ich muss den Baron um Alraunes Leben bitten. Er ist der Einzige, der noch helfen kann. Ein letztes Mal.«

»Du bist verrückt. Noch dazu, …«, sie deutete auf meinen Kopf, »… mit deinen Heilerhaaren erkennt man dich doch zehn Meilen gegen den Wind!«

Ich langte nach einer der vielen verfilzten Strähnen, drehte sie zwischen den Fingern. Das stimmte wohl.

Kurzerhand zog ich Malve von der Schulter und steckte ihn in sein Fach in meiner Tasche. Dann holte ich die Schatulle heraus, öffnete sie und reichte Fria die Schere. »Mach es kurz und schmerzlos!«

Eine nach der anderen fielen mir die langen Strähnen in den Schoß. Ich sammelte sie, strich darüber. Ausgerechnet am Tag meiner Volljährigkeit, an dem Tag, an dem Alraune mich aus ihrer Ausbildung entließ, verlor ich meine Heilerhaare. Seit ich denken konnte, hatte Alraune sie mir gefilzt. Alraune, die mich aufgenommen hatte, mir wie eine Mutter gewesen war.

Wellen von Trauer und Hilflosigkeit schüttelten mich. Fria umarmte mich von hinten, hielt mich fest, während ich immer heftiger weinte.

In meiner Tasche grummelte es.

Sofort ließ Fria mich wieder los. Sie erinnerte sich offenbar noch gut an den Vorfall letztes Jahr, als Malve sie beinahe angefallen hätte.

Ich wischte mir die Tränen aus dem Gesicht. »Beruhige dich!«, sagte ich zu ihm und steckte die Hand durch die Klappe in sein Fach. Ich kraulte ihn am Kopf, ließ ihn spüren, was ich für Fria empfand – meine älteste, beste und inzwischen einzige Freundin. Sie hatte mich gerettet, obwohl ich sie weggestoßen hatte.

»Danke«, sagte ich zu ihr, »ich habe dir Unrecht getan. Es tut mir so leid! Ich hätte dir schon längst alles erzählen sollen.«

Sie schlang noch einmal ihre Arme um mich. »Alles Gute zum Geburtstag. Ich wünschte, ich hätte dir einfach Honigkuchen aus der Küche klauen können, so wie jedes Jahr«, flüsterte sie mir ins Ohr.

Dann stutzte sie und warf einen Blick hinunter auf meine Tasche. »Sag, ist es bei dir auch so, wie bei der alten Seggenseerin?«

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