Ruth Anne Byrne - Verbena II

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Neun Monde sind vergangen, seit sich Valerian davongemacht hat, um der drohenden Gefangennahme durch die Hüter zu entgehen. Verbena zürnt ihm, dass er den Heilerinnen die Drachenzahnessenz stahl, aber sie vermisst auch seine Nähe. Ein Gang in die Nebelschlucht lässt sie eine grausige Entdeckung machen. Auch führen Steckbriefe mit dem Konterfei Valerians und ein Schreiben, das sie verbotenerweise liest, der jungen Heilerin vor Augen, wie bedrohlich ihre Lage als magisch Begabte inzwischen geworden ist. An ihrem 18. Geburtstag überschlagen sich die Ereignisse.

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Es fällt mir schwer zu glauben, dass es in Eurer Baronie weniger Begabte gibt als anderswo in unserem Reich. Aber ich bin überzeugt davon, dass Ihr alles in Eurer Macht Stehende tut, um unser Land zu reinigen.

Seine Exzellenz Helleborus von Resede,

Regent zu Rohnland,

Großmeister der Hüter und

ergebener Diener der Mutter des Lebens

Ich ließ den Brief sinken, stolperte auf den Baumstumpf zu, musste mich setzen. Meine Gedanken schwirrten durcheinander. Valerian, freigegeben, um standrechtlich getötet zu werden. Die Begabten – also auch ich! – sollten flächendeckend ausgemerzt werden.

Wir mussten flüchten.

Aber Alraune … Wie konnte ich sie mitnehmen? Angespannt stand ich auf, raufte mir die Strähnen.

Ich fühlte den Schmerz an meiner Kopfhaut, als wäre es eben erst geschehen. Der verfluchte Hüter – Aurelio hatte er geheißen – hatte mich an den Haaren quer durch unser Haus geschleift. Ich lief auf und ab, drehte und wendete mich, wusste nicht wohin.

Es fing wieder an zu regnen. Dicke Tropfen klatschten auf das Papier, ließen die Tinte verrinnen. Gut so! Diese grauenhaften Worte sollten davon geschwemmt werden. Ich tauchte das Blatt tief in die Fluten, schaute zu, wie die Schrift verschwand.

Fein säuberlich mit der Schleife wieder zugebunden, steckte ich auch dieses Schriftstück zurück in den Köcher. Was jedoch, wenn Korvinus auffiel, dass die Pergamente nass waren, aber der Lederbehälter zumindest innen gut erhalten?

Heilfroh war ich, dass Fria mich dazu gebracht hatte, die Rolle zu öffnen. Nicht auszumalen, was geschehen wäre, wenn Korvinus diese Schreiben letzten Sommer bekommen hätte! Wir wären gefangen genommen worden – alle drei!

Ulriks Tod hatte uns das Leben gerettet.

Ich hockte mich ans Ufer und füllte kleine Steine in den Köcher, ließ sie zwischen den Pergamenten hinunterrieseln. Dann warf ich die Rolle in die Fluten und sah zu, wie sie unterging.

DIE TRAURIGE BOTSCHAFT

Den nassen Umhang eng um mich gewickelt stieg ich zur Burg hinauf. Regen prasselte durch die kahlen Buchen entlang des Weges. Lieber wäre mir gewesen, es hätte geschneit. Kalter Nieselregen war wirklich das Letzte. Sehnlichst wünschte ich mir, mich in unserer Stube an den warmen Kachelofen zu lehnen.

Doch die hohen Mauern blitzten schroff durch die Äste, sahen in der Abenddämmerung noch düsterer aus als sonst.

Der Weg führte mich zur Zugbrücke, die einen felsigen Graben überspannte. Zwei Wachen lehnten gelangweilt am von Fackeln erleuchteten Tor.

Ich wischte mir den Regen aus dem Gesicht und straffte meine Schultern. Als ich die Brücke betrat, standen sie auf.

»Was willst du so spät?«, bellte mich einer an.

»Mavanja sei mit Euch! Ich muss den Baron sprechen, bitte!« Vielleicht ließ es sich ja doch vermeiden, Korvinus zu treffen.

»Den hohen Herren will sie sprechen?« Die beiden lachten.

»Es ist wichtig … und ich muss es ihm selbst sagen!«, setzte ich nach.

»Behaupten sie das nicht alle«, lachte er weiter. »Wer bist du und was willst du?«

Der Andere lehnte sich vor, um mich genauer zu betrachten. »Ist das nicht die Heilerin aus Spelzendorf?«

Ich nickte.

»So, so, und was will sie?«

»Ulrik … es geht um Ulrik.«

Die Augen der beiden weiteten sich. Dann kam Bewegung in sie. Der eine lief durch den Hof in eines der Gebäude hinein, während der andere mich wenigstens aus dem Regen unter den Torbogen bat. Schweigend stand ich neben ihm, hielt den Korb mit der eingewickelten Kröte fest vor meiner Brust.

In die Burg kam Bewegung. Im Burghof und auf Balustraden rannten Leute umher.

Ein schmächtiger Mann mit schütterem Haar kam mir entgegen. Den kannte ich – Ingar. Er war immer dabei, wenn Alraune abgeholt wurde.

»Verbena.« Er musterte mich von oben bis unten, rümpfte die Nase.

Schmallippig knickste ich. »Seid gegrüßt. Es ist dringlich.«

Er seufzte. »Komm mit mir.«

Schon lief er los und ich ihm hinterher. Ingar führte mich am Burgfried vorbei in eines der niedrigeren Gebäude hinein. Mir schien, es war das, dessen Mauer ich letzten Sommer in Malves Körper hinaufgeklettert war. In einem mit dunklem Holz getäfelten Vorraum blieben wir stehen.

»Die Herrschaften werden dich gleich empfangen. Warte hier«, sagte er und verschwand eine Stiege hinauf.

Die Herrschaften … na wunderbar … dann ja wohl auch Korvinus.

Ich hatte kaum Zeit, mich umzusehen, da erschien Ingar wieder auf dem Treppenabsatz. »Du kannst kommen.«

Ich folgte ihm in den ersten Stock, wo er mir eine schwere Tür mit rundem Bogen aufhielt. Von drinnen hörte ich Stimmen und es roch nach Essen. Mein Magen verkrampfte. Nicht nur, weil meine letzte Mahlzeit schon lange her war. Was sollte ich ihnen sagen? Wie erklärte man einem Vater, dass sein verlorener Sohn nie zurückkommen würde? Verzagt blieb ich stehen, sah Ingar hilfesuchend an.

Er schob mich in den Raum. Daran führte kein Weg mehr vorbei.

Der Baron saß am Kopfende einer reich gedeckten Tafel, sein Blick säuerlich. Neben dem stattlichen Sessel stand sein Jagdhund, so groß, dass er über die Tischkante blickte. Zur Rechten Korvinus, zur Linken Karlotta und der Freiherr von Fernau. Der Rest der Tafel war besetzt mit feiner Herrschaft, alles Männer in schwarzweißem Ornat. Finstere Gestalten waren das! Vor allem einer fiel mir auf – kahlköpfig, aber mit Bart und einer Narbe, die sich von der Schläfe bis über die Wange zog. Waren das alles Hüter? Noch dazu welche von hohem Rang …

Ich knickste, innerlich entsetzt.

Die von Seggensees starrten mich an – durchdringend, als ob sie eine Erscheinung sähen. Was hatten sie denn?

Ich sah an mir hinab. Vom Saum meines Umhangs fielen Tropfen auf den hölzernen Boden, bildeten eine Lache um die lehmigen Schuhe herum.

Der Baron fand seine Stimme als erster wieder. »Sie komme näher«, sagte er rasselnd. Niemand hatte erwartet, dass er den Winter überleben würde. Aber da saß er – immer noch – und hoffentlich noch lange.

Unsicher trat ich an den Tisch heran.

Korvinus stand auf, kam auf mich zu.

Ich starrte zu Boden, wagte nicht aufzuschauen.

»Es hieß, sie habe Nachricht von Ulrik. Rücke sie heraus damit!«, schnarrte er.

Wie ich diesen Tonfall hasste!

Im Bemühen, laut und deutlich zu sprechen, versagte mir die Stimme. »Ulrik ist in der Nebelschlucht«, murmelte ich.

»Bitte wie? In der Nebelschlucht? Rede sie so, dass man sie versteht!«

Ich räusperte mich. »Ja, Euer Hochgeboren, in der Nebelschlucht.«

Seine Augen wurden zu schmalen Schlitzen. »Was treibt sie in der Nebelschlucht?«

Ich hob den Korb. »Nebelkröten sammeln … für die Warzenbehandlung.«

Darauf sagte er nichts. Keiner gab einen Ton von sich. Nur das Feuer knisterte im Kamin und der Regen fiel unaufhörlich vor dem offenen Fenster.

»Dann ist er …«

Ich biss mir auf die Unterlippe, brachte es kaum heraus. »Schon lange. Mein … mein Beileid!«

Karlotta bebte. »So nahe … die ganze Zeit schon.« Mit Mühe unterdrückte sie ein Schluchzen. Der Freiherr legte einen Arm um seine Frau.

Die anderen schwiegen, starrten auf die halbgegessenen Speisen auf ihren Tellern.

Ächzend erhob sich der Baron. Begleitet von dem riesigen Hund schleppte er sich von Sessellehne zu Sessellehne die lange Tafel entlang. »Wie?«

Ich wagte, seinen Blick zu erwidern. Sah, wie daraus jegliche Kraft verschwand.

»Die vermissten Kutschen … alles liegt dort. Im Regen habe ich es gesehen.«

Korvinus musterte mich von oben bis unten. »Wie will sie wissen, dass es Ulrik ist?«

»Der Siegelring an seinem Finger, Euer Hochgeboren. Er trägt Euer Wappen.«

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