Annette Stechmann - Das Leid von Müttern totgeborener Kinder

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Das Leid von Müttern totgeborener Kinder: краткое содержание, описание и аннотация

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Theologie und Seelsorge sind mit zunehmender Bedeutungslosigkeit in der Postsäkularität konfrontiert. Es stellt sich die drängende Frage nach der Sprachfähigkeit von Theologie. Zwei bekannte Umgangsweisen – das einfache Wiederholen traditioneller Sprachformen, aber auch der Verzicht auf christliche Gottesrede – erweisen sich nicht als zielführend.
Die vorliegende Dissertation versucht eine Alternative: Sie sucht nach einem Qualitätsmerkmal christlicher Gottesrede in der Gegenwart an einem existentiellen theologischen Ort – dem Leiden von Müttern totgeborener Kinder. Es werden «eigene Theologien» von Müttern totgeborener Kinder durch narrative Untersuchungsverfahren herausgearbeitet. Systematische Theolog/inn/en (Plattig, Faber, Bründl, Rahner, Sander, Klinger) kommentieren diese «eigenen Theologien». Mittels der Reflexion dieses Forschungsprozesses wird dann ein Qualitätsmerkmal christlicher Gottesrede in der Postsäkularität gewonnen: die Haltung der Zärtlichkeit.

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3.2.1.3.2 Trauer von Männern und Frauen

3.2.1.3.3 Liebe

3.2.1.3.4 Sprachlosigkeit der Eltern und der professionellen „Kümmerer“

3.2.1.3.5 Internet

3.2.1.3.6 Glaubensfragen

3.2.1.3.7 Ansprüche der Gesellschaft an Kinder heute

3.2.1.3.8 Abtreibung

3.2.1.3.9 Geschöpflichkeit und Gottesebenbildlichkeit – ab wann ist heute ein Kind ein Kind?

3.2.1.3.10 Begräbnisordnungen und Liturgie nach dem II. Vatikanum

3.2.1.3.11 Praxis der Seelsorge und anderer Berufsgruppen in der Klinik

3.2.1.3.12 Empfehlungen für das seelsorgliche Gespräch

3.2.1.4 Konkretisierung der Fragestellung aus der Forschung zu totgeborenen Kindern

3.2.2 Sprachfähigkeit christlicher Gottesrede

3.2.2.1 Die Polarität von Glauben und Leben – Spurensuche in der wissenschaftlichen Theologie

3.2.2.2 Pastoralpsychologische Perspektiven

3.2.2.3 Existentielle Auseinandersetzung mit der Theodizeefrage

3.2.2.4 „Theologische Ansätze zur Akzeptanz des Negativen“ – Eine Abgrenzung zum Theodizeediskurs

3.2.2.5 Gottesrede in der Postsäkularität

3.2.2.6 Die Polarität von Gott und Welt im Fokus der Ohnmacht des Menschen und der Macht Gottes: Der Ort der Theologie in der Postsäkularität

3.3 Konkretisierung der Forschungsfrage aus Praxis und Forschung

4 Das Forschungsdesign

4.1 Empirie und systematische Theologie – Brennpunkte einer innovativen Pastoraltheologie

4.2 Die Wahl der Empirischen Methodik : Die Narrationsanalyse

4.3 „Narrationsanalyse“ konkret

4.4 Die Kommentierung des empirischen Forschungsergebnisses durch systematische Theolog/inn/en

4.5 Pastoraltheologie: Ort der Erarbeitung des Qualitätsmerkmals christlicher Gottesrede an einem existentiellen Ort in der Postsäkularität

5 Die vier Interviews – die Entstehung neuer Theologien

5.1 Theologien von Frauen, deren Kinder in der Schwangerschaft gestorben sind

5.1.1 Verena – „sie war irgendwie ja NIEDLICH, ne, ist ja doch (.) mein Kind“

5.1.2 Martina – ein Himmel ohne Gott

5.1.3 Susanne – mein „kleines Geschenk“

5.1.4 Sabine – „verwundet wie Jakob am Jabbuk und besonders gesegnet“

5.2 Das Zerschmelzen christlicher Theologie und die Kreativität der Frauen

5.3 Das Zerschmelzen christlicher Theologie und die Suche nach einem Halt

5.3.1 Zwischen Abkanzeln und Verstummen – die Ahnung des Weges zärtlicher Achtsamkeit

5.3.2 Der existentielle Sprung auf liquiden Grund – der Weg zu zärtlicher Lebendigkeit

5.3.3 Der theologische Sprung auf fragilen Grund

5.3.4 Es geht ums Ganze

6 Die Kommentierung der systematische Theolog/inn/en

6.1 Brief an die systematischen Theolog/inn/en mit Zusammenfassung des empirischen Ergebnisses

6.2 Michael Plattig: Die Haltung der Freundschaft als verantwortete seelsorgliche Begleitung

6.3 Eva-Maria Faber: Die eigenen Theologien der Frauen – Aufgabe und Lernpotential systematischer Theologie

6.4 Jürgen Bründl: Mütter totgeborener Kinder als prekär privilegierte Theologinnen

6.5 Johanna Rahner: Das Gebet als locus theologicus einer Theologie an der Grenze

6.6 Hans-Joachim Sander: Die Entdeckung der Metonymie als Sprachfigur christlicher Gottesrede

6.7 Elmar Klinger: Der Trost des Theologen angesichts des Todes von Kindern

6.8 Abduktionen christlicher Gottesrede in den Kommentaren selbst

6.8.1 Die unbedingte Akzeptanz der Frauen und das Verstummen des Theologen

6.8.2 Der mit–seiende Gott und die schmerzhafte Antwortlosigkeit der Theologie angesichts der urmenschlichen Frage nach dem Leid

6.8.3 Der riskante Weg wissenschaftlicher Theologie in der Auseinandersetzung um die Theodizee-Frage nach dem Warum des Todes des „Heiligsten“

6.8.4 Das Gebet als locus theologicus existentiell herausgeforderter wissenschaftlicher Theologie

6.8.5 Die Bewältigung quälender Ohnmacht durch die Metonymie Gott und die Entdeckung von Hoheitstiteln für die totgeborenen Kinder

6.8.6 Vom Rand in die Mitte – oder der Trost eines Theologen durch die unverbrüchliche Liebe der Mütter zu ihren Kindern

6.8.7 Zusammenfasssung

7 Die Revolution der Zärtlichkeit Gottes – Qualitätsmerkmal christlicher Gottesrede in der Postsäkularität

7.1 Revolution der Zärtlichkeit Gottes: Die frohe Botschaft der Mütter totgeborener Kinder

7.1.1 Der Sturm – Ein Ende der Liebe Gottes?

7.1.1.1 Der Sturm der Theodizee

7.1.1.2 Der Sturm der Postsäkularität

7.1.2 untergehen – gerettet werden

7.1.3 Die Revolution der Zärtlichkeit Gottes in den Theologien der Mütter totgeborener Kinder

7.2 Revolution der Sprachfähigkeit christlicher Theologie

7.3 Zärtlichkeit – Qualitätsmerkmal christlicher Gottesrede in der Postsäkularität

8 Literaturverzeichnis

„Adventure rarely reaches it’s predetermined end.

Columbus never reached China.

But he discovered America.” 2

Alfred North Whitehead 1967

2Sander, Gotteslehre, 12.

Dank

Mein herzlicher Dank gilt allen, die mich während des Prozesses dieser Arbeit unterstützt und begleitet haben.

Zunächst danke ich den vier Frauen, die mir ihre Lebensgeschichte und die ihrer Kinder erzählt haben, aber auch allen anderen Frauen und Männern, die ich als Klinikseelsorgerin in den schwierigsten Zeiten ihres Lebens begleiten durfte.

Ich danke Prof. Dr. Rainer Bucher, der mich das Fragen neu gelehrt hat und daran festgehalten hat, dass christliche Theologie etwas zu lernen und zu sagen hat in Lebenssituationen, wo sie zunächst verstummt. Er hat mich im Prozess der Dissertation positiv und wertschätzend begleitet. Prof. Dr. Maria Elisabeth Aigner danke ich für ihre Vorfreude auf diese Arbeit. Dr. Daniela Böhringer bin ich für die Begleitung durch die anfänglich unbekannten Gestade der Soziologie sehr dankbar.

Prof. Dr. Jürgen Bründl, Prof. Dr. Eva–Maria Faber, Prof. Dr. Elmar Klinger, Prof. Dr. P. Michael Plattig OCarm, Prof. Dr. Johanna Rahner und Prof. Dr. Hans–Joachim Sander haben mir wertvolle theologische Impulse im Prozess dieser Arbeit zur Verfügung gestellt. Das pastoraltheologische Privatissimum der Universität Graz hat mich unendlich bereichert. Prof. DDr. Walter Schaupp danke ich für die Übernahme des Zweitgutachtens.

Das Bistum Hildesheim hat mich zu 20 Prozent von meiner Arbeit als Pastoralreferentin in der Klinikseelsorge der Universitätsmedizin Göttingen freigestellt. Dadurch wurde diese Arbeit überhaupt möglich. Mein Dank gilt den einzelnen Frauen und Männern, die sich für mich eingesetzt haben. Auch die Drucklegung hat das Bistum großzüg unterstützt.

Meine Familie zeigt mir immer wieder die Schönheit des Lebens und die Bedeutung von wertschätzender Liebe und von Zärtlichkeit als Grundhaltung im Umgang mit anderen Menschen und der Welt. Diese Erfahrung ist tragend für diese Arbeit und mein ganzes Leben.

1 Zugänge

Wer ist dieser Gott, der Liebe genannt wird und der allmächtig ist? Wie ist ein allmächtiger Gott zu denken? Ist er liebend allmächtig? Allmächtig liebend? Ohnmächtig und nur in der Liebe mächtig? Wie gehen Allmacht und Liebe zusammen? Schon meine Diplomarbeit 3habe ich unter dieser Fragestellung geschrieben und war versucht, mit Hilfe der Prozesstheologie eine „Antwort“ auf die Frage nach dem Leiden zu finden bzw. ein theoretisches Modell zu konstruieren, das helfen kann, Allmacht und Liebe in Gott miteinander zu vereinbaren.

Meine Praxis als Pastoralreferentin und Klinikseelsorgerin hat mir gezeigt, dass in der Praxis mit Konstrukten wenig anzufangen ist. Wenn Menschen sterben, bin ich mit diesen Menschen traurig. Wenn sie nach dem Warum fragen, wollen sie keine theologische Unterweisung, sie möchten jemanden, der mitfühlt, die mitgeht, die versteht und akzeptiert was an Bewegungen vorhanden ist.

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