Marco Wagner - Gefällt mir!

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Er hatte genug vom Videospielen und ging hinaus, um etwas richtig Blödes zu tun, sich dabei zu filmen und es auf Facebook zu stellen. Das war der Anfang von Marco Wagners Aufstieg zu einem der reichweitenstärksten österreichischen Facebook- und Youtube-Stars. In seinem Buch erzählt er zum Beispiel, wie es ist, für ein Klamauk-Video an einer einsamen Kreuzung mit heruntergelassener Hose auf einer mitgebrachten Klomuschel zu sitzen, während ausgerechnet da eine Hochzeitsgesellschaft
vorbeifährt. Dabei entschlüsselt er das Geheimnis von Aufmerksamkeit in den sozialen Medien und zeigt, wie sie sich zu Geld machen lässt. Marco Wagners 35 Tipps eignen sich auch für alle, die ihre Hosen lieber anbehalten möchten.

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Da ich an diesem Tag als einer von fünf Schützen bereits geschossen und getroffen hatte, kannte der Nachwuchstormann von Sturm Graz meine Technik bereits. Ich beschloss trotzdem, das Ganze noch einmal so durchzuziehen, wie ich es einstudiert hatte. Die Pfiffe waren so laut, dass ich eigentlich überhaupt nichts mehr hörte. Ich konzentrierte mich einzig und allein auf meine Aufgabe, die darin bestand, mit einem Tor die meistgehasste Person dieses Tages im Raum Graz zu werden.

Anlauf, Körpertäuschung, harter Schuss.

Tor! Der Tormann war tatsächlich in die falsche Richtung gesprungen. Entweder er war zu nervös, um sich an meinen ersten Schuss zu erinnern, oder er hatte geglaubt, dass ich nicht die Nerven habe, ihn zweimal mit demselben Trick zu foppen.

Tja, falsch gedacht. Team Marco Wagner: 1, Sturm Graz: 0! Meinen Torjubel hatte ich mir natürlich bereits zuvor zurechtgelegt. Ich lief genau auf die Fankurve von Sturm Graz zu und ließ mich dort plötzlich wie ein toter Fisch zu Boden fallen. Meine vier Freunde rannten mir nach und begruben mich jubelnd unter sich.

»Das ist also das Leben eines Facebook-Stars«, dachte ich, während das Gewicht über mir zunahm und ich immer noch die laut gellenden Pfiffe und Buhrufe hörte. »Könnte schlechter sein.«

Wenn ich diesen Elfmeter nicht verwandelt hätte, dann hätte ich bestimmt einige Nächte sehr schlecht geschlafen. Es ging dabei auch nicht nur um die Ehre, es war eine Wette: Hätte ich verloren, dann wäre ich gezwungen gewesen, mich einen ganzen Tag lang in den Fanshop von Sturm Graz zu stellen und Merchandise-Artikel an die Fans zu verkaufen. Wahrscheinlich wäre ich in diesem Fall von jedem einzelnen Fan mit Häme dafür überschüttet worden, das Elfmeterschießen verloren zu haben.

Nun, da wir gewonnen hatten, sah die Sache allerdings etwas anders aus. Auch Rapid stellte in der zweiten Halbzeit noch auf 2:0, und ich feierte beide Siege bis in den späten Abend. Am nächsten Tag war ich zwar verkatert, aber das Video meines Triumphes auf meine Facebook-Seite hochzuladen und zuzusehen, wie die Likes in den fünfstelligen Bereich kletterten, vertrieb meine Kopfschmerzen besser als jede Medizin.

»Ich fühl mich heute so großzügig«, sagte ich zu meiner Freundin, die froh war, dass ich es endlich aus den Federn geschafft hatte.

»Du willst mir was schenken?«, fragte sie, und Sonnenschein machte sich auf ihrem schönen Gesicht breit.

»Äh … nein. Eigentlich wolle ich sagen …«

Und schon war der Sonnenschein wieder weg.

»Versprich keine Sachen, die du dann nicht hältst, Marco!«, sagte sie.

»Aber ich hab doch gar nicht …«

Sie war bereits im Nebenzimmer verschwunden. Ich notierte mir im Kopf, Dinge, die ich zu mir selbst sagen wollte, nicht mehr laut auszusprechen, sondern nur zu denken, und übte gleich einmal fleißig: »Hätten wir das Elferschießen verloren, dann wäre es mir saumäßig peinlich gewesen, als Loser dort im Fanshop zu stehen. Aber jetzt, wo wir gewonnen haben und auch Rapid gewonnen hat …«

Das war es, was ich mit Großzügigkeit gemeint hatte. Ich sah mich schon im Grazer Fanshop stehen, von allen als guter Gewinner geehrt, der eine Wettschuld begleicht, die gar nicht vorhanden ist. Alles, was ich persönlich im Handverkauf einspielte, sollte schließlich der U14 von Sturm Graz zu Gute kommen. Marco Wagner, der selbstlose Förderer des österreichischen Nachwuchsfußballs.

Na ja, vielleicht hatte ich mich etwas zu sehr in diese Fantasie verliebt. Zwar nahm Sturm Graz mein Angebot zunächst hocherfreut an, aber letzten Endes fand die Sache nicht statt. Als der Club die Aktion auf seiner Facebook-Seite ankündigte, hagelte es Drohungen von einigen Spinnern, die ankündigten, mich einmal so richtig auseinandernehmen zu wollen, wenn ich im Sturm Fanshop auftauchen sollte. Leider gibt es unter den Fußballfans einige Idioten, und im Gegensatz zu Facebook lassen sie sich in der realen Welt nicht mit einem einfachen Klick blockieren.

Mein Samaritertum für die Fußballjugend kam damals also nicht zustande. Aber immerhin bleibt der Welt und mir das Video meines Triumphes erhalten, solange es Facebook gibt.

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