Kris Han - Die Hure von Armageddon

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Wir begeben uns weit zurück in eine bewegte Zeit, begegnen Personen, deren Namen man vielleicht irgendwann schon einmal gehört hat, Moses, Josua, Amalek, den Hyksos Salitis und Pharao Senebkay, dessen Grabanlage und Mumie 2014 in Abydos entdeckt wurden.
Nach dem Ende des Mittleren Reiches beginnt in Ägypten die Zweite Zwischenzeit. Bürgerkriege und Angriffe fremder Invasoren schwächen die pharaonische Macht.
Die Israeliten haben ihre Dörfer im Nildelta verlassen und ihre mehrjährige Wanderschaft angetreten. Sie schlagen eine siegreiche Schlacht gegen Amaleks Heer.
Die Hyksos erobern Syrien. Sie unterwerfen die Küstenstädte Kanaans besetzen das Nildelta und ihr Großkönig wird Pharao. Den Israeliten gelingt die Landnahme weiter Gebiete beiderseits des Jordan.
Die Hure von Armageddon ist die Fortsetzung des Romans ‚Pharao Dedumose und der Stab des Propheten‘.

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„Meine Königin, neben seiner Majestät lag noch ein Mann. Er war nicht mehr bei den Lebenden. Pharaos Dolch steckte in seiner Brust“, sagte der Unteroffizier.

„Dann ist Pharao wie ein starker Stier gestorben. Er wird immer in meinem Herzen bleiben, bis wir vereint bei den Göttern sein dürfen. Geht und holt seinen Mörder. Er muss für alle Zeit ausgelöscht sein. In der Feuerschale soll er brennen, bis sein Körper und Geist vergangen sind“, befahl Königin Iput.

Die Wachen gingen, um ihren Auftrag auszuführen. Doch so sehr sie auch alle Räume im Tempel des Chons absuchten, sie konnten den Leichnam des Täters nicht finden. Auch der von Pharao Neferhotep vertriebene Vorgänger Senaaib hatte noch treue Unterstützer, die ihm ein königliches Begräbnis ermöglichten.

Die Königin schluchzte: „Auch meine Rache wollen sie mir nehmen. Es müssen Priester und Vornehme sein, die meine Feinde sind. Ich will sie sehen, will wissen, wem ich nicht trauen kann, wer mir übel gesinnt ist. Sie wissen, dass nur wenige Soldaten bei mir sind. Aber sie sollen sich in mir getäuscht haben. Geht und ruft sie alle zusammen. Morgen will ich Thebens Elite im Thronsaal sehen!“

Die Männer von Pharaos Palastgarde hatten sich neben der großen königlichen Gemahlin aufgestellt, als die Würdenträger Thebens vor ihr erschienen. An ihrer Spitze der Hohepriester des Amun. Sie alle fielen vor Königin Iput auf die Knie, und sie erlaubte es den Anwesenden erst nach einer Weile sich erheben zu dürfen.

„Große Königin, Herrin Ägyptens, wir alle trauern tief und empfinden mit dir. Pharao Neferhotep, der die beiden Länder geeint hat, er, der Sohn des Sonnengottes, hat unser aller Herzen sehr berührt. Wir alle wissen, der gute Gott wird uns immer wohl gesonnen bleiben. Wir stehen hier vor dir, du bist unsere große Königin“, sprach der Hohepriester des Amun.

„So schwört mir eure Treue, ich will als Regentin für Pharaos und meinen Sohn die Geschicke des Reiches lenken. So wie in mir, fließt auch in meinem Sohn das Blut des mächtigen Pharao Dedumose, der mein Vater war“, gab Iput den Anwesenden zu verstehen.

„Große Herrin, der du an Vollkommenheit der Isis gleich bist, du wirst immer eine Königin Ägyptens sein, und wir alle sind deine Diener. Doch sieh ein, wir müssen auch an das Wohl der beiden Länder denken. Da sind viele Gefahren für das Reich. Wir, die Vornehmen Ägyptens, müssen uns erst beraten, wie es weitergehen soll. Unsere Trauer, aber auch unsere Verantwortung ist sehr groß“, gab ihr der Hohepriester zu verstehen.

Iput konnte nur schwer einen Wutanfall unterdrücken. Aus den ausdruckslosen Minen der Anwesenden konnte sie nicht erkennen, wer auf ihrer Seite stand und wem sie nicht trauen durfte. Diese Heuchler, dachte sie, die wollen mich am liebsten loswerden. Aber ich werde kämpfen, und sie antwortete den Anwesenden: „Ich schätze eure Loyalität und sehe sehr wohl, wie sehr ihr um Ägypten besorgt seid. Nehmt euch Zeit und wägt gut ab, was das Beste für das Land ist.“ Ohne etwas erreicht zu haben, entließ sie alle Priester und die Beamtenschaft.

Die Königin eilte in ihre Privatgemächer, um ihre weiteren Schritte zu überdenken. Wirre Gedanken schossen ihr durch den Kopf. Sie hatte Angst. Ihr wurde bewusst, dass sie schnell und entschlossen handeln musste, um ihren Widersachern Paroli zu bieten. Sie atmete tief durch und befahl einer Dienerin den Hauptmann der pharaonischen Leibwache zu rufen. „Pharao Neferhotep hat dich immer sehr gemocht. Deinen Mut und deine Treue hat die Majestät sehr geschätzt. Genauso vertraue ich jetzt auch dir. Bestimme ein paar zuverlässige Männer und schicke sie zum Wesir, der mit Ägyptens Soldaten Nubien befriedet. Sie sollen ihm berichten, was geschehen ist. Er möge sich sofort zu mir begeben“, trug sie ihm auf.

Wesir Sobekhotep befand sich mit seiner Armee bereits auf dem Rückmarsch, als die Boten mit der schlechten Nachricht bei ihm eintrafen. Mit dem Boot erreichte er noch zwei Tage vor seinen Soldaten Theben. Er begab sich sofort unauffällig zur Königin, denn er wusste, in so einer unüberschaubaren Situation war auch sein Leben gefährdet.

„Große Herrin Iput, dein Diener ist gekommen, wie du es befohlen hast. In dieser schwierigen Lage will ich dir Beistand und Schutz geben. Auch ich bin tief betrübt, denn Pharao Neferhotep war mein Cousin“, eröffnete er der Königin.

„Ich weiß, wie sehr ich dir vertrauen kann. Doch ich habe erfahren müssen, dass nicht alle Priester und nicht alle Beamten hier in Theben mir so wohlgesonnen sind, wie ich es mir erhofft hatte. Die edlen Herren verweigern mir und meinem Sohn die Gefolgschaft. Ihre Argumente sind fadenscheinig. Sie denken nur an ihren Vorteil.“ Hier unterbrach der Wesir den Redeschwall der Königin. „Große Herrin, durch dein königliches Blut wird die Pharaonenwürde weitergegeben, so wie es einstmals Horus bestimmt hat. Pharao Dedumose war dein Vater, der mit Umsicht und Stärke die widerspenstigen Gaufürsten zum Gehorsam zwang und auch die Grenzen des Reiches wieder sicher gemacht hat. Doch die vielen Plagen, die von einem fremden Gott über das Land ausgeschüttet wurden, haben es ihm schwer gemacht, Ägypten zu regieren. Höre, wie wir alle Macht im Land behalten werden. Ich will dich zur Frau nehmen. Du sollst meine große königliche Gemahlin sein. Gemeinsam wollen wir regieren.“

„Waaas, du erstaunst mich sehr. Noch ist meine Trauer nicht vergangen. Mein Gemahl, der gute Gott Neferhotep hat noch nicht sein Haus für die Ewigkeit bezogen. Da schickt es sich nicht, einen neuen Mann zu nehmen.“

„Ich weiß, mein Antrag ist verwegen. Doch es ist nicht nur das Streben nach der Herrschaft, deine Anmut ist immer noch der Isis gleich. Du bist ein Traum für jeden Mann. Du hast einen kleinen Sohn, Enkel des Pharao Dedumose. Ich habe zwei Töchter. Wenn wir eine mit deinem Sohn vermählen, wird unsere Dynastie anhalten. In dieser Situation dürfen wir nicht zögern. Wenn sich der Tod Pharaos bis zu den Grenzen und in alle Landesteile herumspricht, wird es so mancher Gaufürst wagen selbst nach der Doppelkrone zu greifen. Nubier und Libyer werden ihre Raubzüge starten. Dem wollen wir vorbeugen. In zwei Tagen wird meine Armee zurück in Theben sein, und alle Würdenträger müssen dann unsere Macht anerkennen. Ägypten wird wieder mächtig sein“, erklärte ihr der Wesir.

Königin Iput ließ sich auf den Pharaonenthron nieder, um nachzudenken. „Du hast recht. Wenn die Soldaten hier sind, werden wir alle Großen einbestellen. Sie werden angekrochen kommen, damit sie uns huldigen dürfen.“

Die thebanischen Würdenträger waren überrumpelt. Sie mussten lange im Staub vor dem neuen Pharaonenpaar liegen. In Anbetracht der starken Streitmacht, über die seine Majestät verfügte, wagte es niemand aufzubegehren. Wie schon einmal vor etlichen Jahren, als dem mächtigen Chasechemre Neferhotep der noch mächtigere Chaneferre Sobekhotep nachfolgte, trug nun Maare Sobekhotep die Doppelkrone Ägyptens als Nachfolger des Sechem Re Seanchtaui Neferhotep.

„Wie gedenkst du das Reich zu regieren? Wie können wir unsere Herrschaft in allen Gauen Ägyptens festigen? Wohin wir uns auch begeben werden, es müssen immer viele Soldaten mit uns kommen. Ist es zuerst die Grenze im Süden, oder werden wir die Macht der Gaufürsten im Norden beschneiden müssen?“, wollte Königin Iput wissen.

„Wir bleiben noch so lange in Theben, bis niemand mehr wagen wird sich unserer Herrschaft entgegenzustellen. Die Verwaltung muss organisiert werden, die Dämme und Kanäle sind zu reparieren, und ein Wesir muss ernannt werden. Ich will auch mehr Soldaten ausheben, um noch einmal mit einer starken Armee nach Süden, bis zum zweiten Katarakt, zu marschieren. Ich weiß nur zu genau, wie sehr die Nubier auf eine günstige Gelegenheit warten, um neue Raubzüge zu beginnen. So einfach werden sie sich nicht noch einmal einschüchtern lassen. Ägypten muss wieder eine Streitwagentruppe haben, nur dann können wir fremde Invasoren wirksam aufhalten. Ich werde mich auch darum sorgen müssen. Es gibt so viel zu tun. In Abydos will ich den Platz auswählen, an dem mein Königsgrab entstehen soll“, erklärte ihr Pharao Maare Sobekhotep.

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