Pflege in der Epileptologie

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Epilepsie ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen und geht mit komplexen Bewältigungsanforderungen einher. Es stellen sich Fragen nach dem Umgang mit den Symptomen, der Medikation, der Alltagsgestaltung sowie nach familialen, sozialen und beruflichen Konsequenzen. Entsprechend vielfältig zeigt sich das klinische und beratende Aufgabenspektrum Pflegender. Um den spezifischen Fragen und pflegerischen Anforderungen nachzugehen, gibt das Buch einen Einblick in die Pflege bestimmter Zielgruppen, wie Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Menschen mit komplexer Behinderung, aber auch in unterschiedliche Pflegesettings wie der Psychosomatik, der Epilepsiechirurgie und der Rehabilitation. Nicht zuletzt wird der Fokus auf spezifische Themen und methodische Aspekte der pflegerischen Epilepsieberatung gelenkt.

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Die wichtigsten apparativen Untersuchungen in der Epilepsiediagnostik sind das EEG (Elektroenzephalographie, Hirnschrift) und die Kernspintomographie (Magnetresonanztomographie, MRT). Laboruntersuchungen inklusive Liquoranalyse haben ebenfalls ihre Bedeutung.

Die Behandlung erfolgt in der Regel mit Medikamenten, den sogenannten Antiepileptika oder Antikonvulsiva. Je nach Epilepsieform kann es auch wichtig sein, bestimmte Lebensregeln, z. B. die Einhaltung eines regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus, zu befolgen. Die Prognose einer Epilepsie, also die Aussicht auf Anfallsfreiheit, ist prinzipiell gut. Sie sinkt allerdings mit der Zahl der erfolglos eingesetzten Antiepileptika. Wenn zwei korrekt ausgewählte und adäquat eingesetzte Medikamente nicht zum gewünschten Erfolg geführt haben, spricht man von einer medikamentenrefraktären Epilepsie (Kwan et al. 2010). Spätestens, wenn dieses Stadium erreicht ist, sollte die Überweisung an ein spezialisiertes Zentrum erfolgen. Dort muss auch die Möglichkeit eines epilepsiechirurgischen Eingriffs geprüft werden. Psychotherapeutische Verfahren können ergänzend wichtig sein. Stationäre Rehabilitation hat ihre Bedeutung nach epilepsiechirurgischen Operationen, aber auch in vielfältiger anderer Hinsicht, insbesondere wenn die Berufstätigkeit des Betroffenen gefährdet ist.

1.2 Klassifikation der Epilepsien und der epileptischen Anfälle

Zunächst einmal geht es um die Frage, wann man überhaupt von einer Epilepsie spricht. Früher galt die Definition, dass man die Diagnose einer Epilepsie dann stellt, wenn mindestens zwei unprovozierte epileptische Anfälle aufgetreten sind. Dies hatte seinen Grund darin, dass nicht alle Menschen, die einen epileptischen Anfall erleiden, weitere Anfälle bekommen. Bei manchen bleibt es auch bei einem einzigen epileptischen Anfall. Außerdem können Anfälle als Symptom bestimmter akuter Krankheiten oder Ereignisse auftreten, z. B. bei einem Schädel-Hirn-Trauma, in den ersten sieben Tagen nach einem Schlaganfall oder bei Entzündungen des Gehirns, Stoffwechselstörungen, Vergiftungen oder Alkoholentzug.

Wichtige Ursachen akut symptomatischer Anfälle (detaillierte Informationen bei Beghi et al. 2010):

• Cerebrovaskuläre Erkrankung (Schlaganfall, Hirnblutung)

• Schädel-Hirn-Trauma

• Hirninfektion

• Akute Allgemeininfektionen

• Bestimmte Autoimmunerkrankungen

• Metabolische Störungen

• Cerebrale Hypoxie

• Alkoholentzug

• Alkoholintoxikation

• Drogeninduziert

• Fieberkrämpfe (bei Kindern)

Auch heute spricht man nach zwei unprovozierten epileptischen Anfällen von einer Epilepsie. Es ist allerdings eine Neuerung hinzugekommen:

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Unprovozierte epileptische Anfälle

Wenn bei den Untersuchungen nach einem epileptischen Anfall eine Ursache gefunden wird, von der man weiß, dass sie mit einer hohen Wahrscheinlichkeit weitere epileptische Anfälle auslösen wird, stellt man die Diagnose einer Epilepsie bereits nach einem epileptischen Anfall (Fisher et al. 2014). Dies ist oft nach Schlaganfällen so.

Epileptische Anfälle nach Schlaganfällen sind ein gutes Beispiel, um die Unterscheidung zwischen akut symptomatischen epileptischen Anfällen (früher auch als provozierte Anfälle bezeichnet) und Anfällen im Rahmen einer Epilepsie zu erklären. Tritt innerhalb der ersten sieben Tage nach einem Schlaganfall ein epileptischer Anfall auf, so betrachtet man ihn als akut symptomatischen Anfall. Tritt der Anfall jenseits dieser Grenze von sieben Tagen nach dem Schlaganfall auf, wird er als epileptischer Anfall im Rahmen einer Epilepsie gewertet. Die Grenze von sieben Tagen mag etwas willkürlich erscheinen. Sie beruht jedoch letztlich auf Erkenntnissen über das Wiederholungsrisiko.

Bezüglich der Klassifikation der Epilepsien und der epileptischen Anfälle haben sich in den letzten Jahren Neuerungen ergeben. Im Jahr 2017 wurden offizielle Klassifikationen von der Internationalen Liga gegen Epilepsie in Kraft gesetzt. Früher unterschied man zwei Gruppen von Epilepsien, nämlich fokale und generalisierte Epilepsien. Je nachdem, ob die Ursache der Epilepsie bekannt oder unbekannt war oder ob man eine genetische Verursachung vermutete, ergänzte man die Bezeichnungen »symptomatisch«, »kryptogen« oder »idiopathisch«. Nach der aktuellen Klassifikation (Scheffer et al. 2017) ordnet man zunächst die Anfallsarten ein, ausgehend davon unterteilt man in fokale, generalisierte, kombiniert generalisierte und fokale Epilepsien und Epilepsien unbekannter Zuordnung. Ggf. kann man diese Epilepsietypen noch zu einem speziellen Syndrom zuordnen. Als weiterer Bestandteil geht die Ursache der Epilepsie in die Klassifikation ein. Je nach Ätiologie spricht man von struktureller, genetischer, infektiöser, metabolischer, immuner oder unbekannter Ätiologie. Begleiterkrankungen, wie sie bei einer Epilepsie typischerweise auftreten können, gehen als Komorbidität in die Epilepsieklassifikation ein.

Die grobe Einteilung in fokale Epilepsien, also solche, die von einem bestimmten Fokus (Herd) ausgehen, und generalisierte Epilepsien bleibt also bestehen.

Prinzipiell kann eine Epilepsie in jedem Hirnlappen ihren Ursprung haben. Beispielhaft seien hier die Temporallappen-Epilepsie (Schläfenlappen-Epilepsie) und die Frontallappen-Epilepsie (ausgehend vom Stirnlappen) erwähnt.

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Temporallappen-Epilepsie

• Die Temporallappen-Epilepsie (TLE) ist die häufigste fokale Epilepsie bei Erwachsenen.

• Typische Anfallsformen sind epigastrische Auren (aufsteigendes Gefühl aus der Magengegend) und Déjà-vu (bewusst erlebte kognitive Anfälle).

• Manchmal haben die Betroffenen als Kinder Fieberkrämpfe erlebt. Eine Hippokampussklerose ist eine häufige Ursache einer TLE.

• Der Verlauf der TLE ist oft therapieresistent.

• Insbesondere bei Vorliegen einer Hippokampussklerose ergeben sich gute Aussichten auf einen erfolgreichen epilepsiechirurgischen Eingriff.

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Frontallappen-Epilepsie

• Auch Frontallappen-Epilepsien sind häufige fokale Epilepsien.

• Oft treten fokale klonische oder hyperkinetische Anfälle auf.

• Der Epilepsieverlauf ist oft therapieresistent.

• Bei therapieresistentem Verlauf ist die Prüfung einer epilepsiechirurgischen Option erforderlich.

Innerhalb der genetisch generalisierten Epilepsien wurde für vier Syndrome der alte Begriff der idiopathischen generalisierten Epilepsie beibehalten. Es handelt sich um die kindliche Absence-Epilepsie, die juvenile Absence-Epilepsie, die juvenile myoklonische Epilepsie und die Epilepsie mit ausschließlich generalisierten tonisch-klonischen Anfällen (früher: Epilepsie mit Aufwach-Grand-mal-Anfällen).

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