Heinz von Wilk - Tatort Rosenheim

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Sammelband: Die ersten beiden Fälle für Ex-Bulle Max Auer in einem Band.
Leberkäs-Porno: Max Auer, 45, ledig, Top-Ermittler, wird bei der Münchner Sitte gefeuert – weil er zur falschen Zeit die falschen Dinge gesehen hat. Er zieht zu seiner Tante Friedl nach Rosenheim. Zur gleichen Zeit produziert Sepp Glasl auf dem Samerberg seine »Leberkäs-Pornos« – Hardcore-Streifen für den asiatischen Markt. Sissi, die Porno-Queen, verknallt sich in einen korrupten Bänker. Und Max Auer findet sich mitsamt Tante Friedl in einem Sumpf aus nacktem Fleisch und krummen Deals wieder.
Babylon Rosenheim: Der Auer Max will eigentlich nur seine Rosi wieder mal rumkriegen. Da taucht die Besitzerin der Rosenheimer Babylon-Bar, Silikon-Wally, in seinem Leben auf. Ihr Freund, der Günter, wird von der Polizei und einigen Unterwelt-Bossen gejagt. Nach diversen Überfällen auf Geldtransporter ist der Günter nämlich Millionär. Und an diese Millionen wollen sie ran, die Münchner Clan-Chefs. Aber die Wally, die will den Günter und das Geld und mit ihm abhauen. Da kommt Max Auer ins Spiel und die Sache nimmt Fahrt auf …

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Scheine rutschten auf die Theke. Max nahm sie, zählte laut ab: »Ein 500er. Da schau her. So einen hab ich lange nicht gesehen. Sieben 100er. Elf 50er. Und, warte mal, 20, 24, 25 20er. Das macht … 2.250 Euro. Zehner und Fünfer kannst du behalten. Willst du eine Quittung?«

Bergmeier schüttelte den Kopf. Max steckte dem Manfred die Scheine in die Seitentasche der Jacke: »Du bist uns jetzt noch 4.000 schuldig, die zahlst du in zwei Wochenraten an den jungen Mann hier neben mir, den mit dem 100er auf der Stirn, kapische? Nächste Woche Freitag, übernächste Woche Freitag, und dann sind wir wieder Freunde. Nicke, wenn du mich verstanden hast.«

Bergmeier schluckte und sagte leise: »Du hast dich ein bisschen verrechnet, Max.«

»Hab ich nicht. Du hast den Ärgernis-Zuschlag vergessen und die Inflation und so. Wenn Freitag nächster Woche keine zwei Mille über diese Platte hier wachsen, dann baut dir der Manfred mit seinen Freunden den Laden um. Bis dann: Halt deine Hühner am Laufen und sei glücklich. Komm, Manfred. Hier riecht es nach Angst.«

Manfred glitt vom Hocker, ohne den Bergmeier aus den Augen zu lassen, schloss die Eingangstür wieder auf und drehte das Schild um, sodass von draußen »Komm rein, wir haben offen« zu lesen war. Dann hielt er die Tür auf und ließ den Max rausgehen, immer noch starr auf den Bergmeier blickend. Bevor auch er aus dem Laden ging, hob er zwei Finger der linken Hand vor seine Augen und deutete dann damit auf den Bergmeier.

Der schluckte trocken, und sein Adamsapfel hüpfte auf und ab.

Kaum waren sie um die Ecke gebogen, nahm Max den 100er von Mannis Stirn und fragte: »Was hast du da eigentlich in der Brusttasche von deiner Jacke? Die Beule da unter der Brust, was ist das? Eine Kanone?«

Manfred zog ein Mars und ein Bounty hervor: »Welches willst du? Ist gut für die Nerven.«

Die drei großen »B«:

Bumsen, Benthaus, Borsche

Gut, denkst du dir jetzt, das war aber nicht die feine englische Art. Aber auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil, ja, was glaubst du denn? Auf jeden Fall hat sich die Friedl fürchterlich gefreut, hat den Max an ihre Brust gedrückt und den Manfred abgebusselt. Dann hat sie 1.000 Euro abgezählt und dem Max und dem Manni jeweils 500 gegeben: »So, Männer. Und das ist erst der Anfang. Ich hab das kleine schwarze Buch vom Otti durchgeschaut. Da sind noch ein Dutzend Leute, die uns Geld schulden. Er war ja so ein guter Mensch, mein Otti. Und wenn einer in Not war, und wir haben den gekannt, dann hat mein Otti immer was gegeben. Gegen ein bissel Zins natürlich. Und das holt ihr mir jetzt peu à peu zurück, gell? Übrigens, vor fünf Minuten hat der Chili angerufen. Du sollst ihn anfunken, sagt er, weil er was für dich hat.«

Max klopfte dem Manfred auf die Schulter: »Ach was, da fahren wir gleich selber raus. Du kommst mit, ich stelle dich vor. Ups, jetzt haben wir die Brezen vergessen, Tante.«

»Macht nichts, Bub. Fahrt ihr mal los, ich geh frühstücken. Vielleicht treffe ich eine von meinen Freundinnen und kann ein bissel ratschen.«

Als sie das »Wild Wild West« gegen 10 Uhr betraten, war der Laden hell erleuchtet, und zwei Putzfrauen schoben lärmende Kehr- und Sauggeräte durch das Lokal. Die Stühle standen auf den Tischen. Danny und Arnold saßen mit noch einem Kerl in einer der Nischen vor dem Büro, und Danny erzählte mit lauter Stimme: »Ja, und ich hab dann natürlich diese Superschnitte abgeschleppt und die ganze Nacht gebumst wie der Teufel. Die war fast zwei Meter groß, hatte Möpse wie Napfkuchen und hat im Ernst gedacht, ich sei Danny DeVito. Sogar beim Frühstück noch, weil ich nach Ahornsirup gefragt habe.«

»Wer?« Der andere Kerl beugte sich halb über den Tisch.

»Na, der Hollywood-Star. Danny DeVito, Mann. Kennst du doch, den Film, oder? Zwillinge, mit Schwarzenegger. Hey, findest du nicht, dass mein Partner wie Arnie aussieht? Ganz im Ernst jetzt?«

Manfred und Max waren am Tisch angekommen. Danny sagte: »Hoppala, wer ist denn das? Kenn ich den?« Und zu dem Kerl am Tisch: »Gut, lass den Umschlag hier und mach dich vom Acker. Geh mal in eine Videothek und hol dir den Film. Zwillinge, mit Schwarzenegger und mir. Wenn du nächste Woche zum Abliefern kommst, geb ich dir ein Autogramm, wenn ich gut gelaunt bin. Und jetzt: Mach den Abflug!«

Der Kerl rutschte von der Sitzbank, nickte allen zu und ging.

Danny zeigte auf die Bürotür: »Der Boss ist drinnen. Wer ist der Neue?«

»Verwandtschaft. Ein entfernter Onkel. War in Afrika, auf Großwildjagd und so. Jetzt jagt er hier für uns.«

»Cool. Hast du mal ’nen Bären geschossen?«

Die Frage war an Manfred gerichtet, der schaute erst Max an, dann die beiden in der Nische: »Kann schon sein. Warum? Läuft hier noch einer rum, oder was?«

Danny lachte: »Ah, der Kerl gefällt mir. Willkommen in der Irrenanstalt. Geht rein zum Boss, Mädels.«

Chili war am Telefonieren, die Füße auf dem Schreibtisch und den Chefsessel zurückgeklappt. Er winkte und zeigte auf die Stühle: »Was? Nein, ich hab grade Besuch bekommen. Ja, ich hab dich verstanden. Bumsen, Borsche, Benthaus. Die drei großen ›Bs‹ im Leben eines echten Mannes. Ich arbeite dran. Was? Ja, du mich auch. Bis dann!«

Chili legte das Handy auf die Schreibtischplatte und schaute erst Manfred, dann Max an. Mit dem Kinn zeigte er auf Manfred: »Weiß der Bescheid?«

»Der, das ist mein lange verschollener Onkel Manfred. Mütterlicherseits. Gehört also zur Familie. Ist in unserer Branche tätig und flexibel, was das Lösen von Problemen angeht. Also, was steht an?«

»Du kannst mit dem Schirmer Heinzi reden. Heute Abend um acht. Er hat am Stadtrand zu tun, und deswegen hat er den Treff vorgeschlagen. Hier!«

Chili schob einen Zettel über den Schreibtisch: »Da steht alles drauf. Hast du ein Navi in deiner Kiste?«

Max nickte.

»Gut. Dann gib das hier ein. Sei pünktlich. Der Heinzi wartet nicht. Und er sagt, zwei Leute von ihm und maximal zwei Leute von dir. Mehr dürfen nicht aufschlagen. Wenn er mehr sieht, gibt es Ärger. Also halt dich dran. Ist dein Onkel gut mit der Zimmerflak?«

Chili schaute den Manfred an, der sagte: »Eher die großen Kaliber. War Scharfschütze bei den Gebirgsjägern. Ist aber schon lange her.«

Chili nickte: »Dann lassen wir den Onkel daheim, und du nimmst meine beiden mit. Wenn’s Ärger gibt, lass den Kleinen alles machen, der kennt sich mit so was aus. Wenn’s knallt, leg dich einfach hin und komm ihnen nicht in die Quere. Steh erst wieder auf, wenn außer den beiden alle anderen am Boden liegen. Die sind ein eingespieltes Team.«

»Warum ist der Schirmer so vorsichtig?«

Chili fischte einen silbernen Flachmann aus einer Schublade seines Schreibtisches, nahm einen Schluck und machte: »Ahhhh.« Dann rülpste er und meinte: »Der Heinzi hat vor einem Jahr ein bissel Zoff mit ein paar Jugos gehabt. Ein Wort gibt das andere, und die haben ihm die Milz weggeknallt, bevor die Burschen vom Heinzi die Jugos über den Hades gerudert haben. Jetzt ist er halt ein wenig penibel geworden. Wie er sich sagt, er kann nicht jedes Mal auf ein Körperteil verzichten, bloß weil es Ärger gibt.«

Er nahm noch einen Schluck: »Wuhu, der haut rein. Ich würd dir ja gerne was davon anbieten, aber … Ach, was ich noch sagen wollte: Der Heinzi ist ein bissel cholerisch. Genaugenommen sogar ziemlich cholerisch.« Chili wackelte mit dem Kopf: »Wenn ich ganz ehrlich sein soll, und das bin ich eher selten: Der Heinzi ist ein gelernter Irrer, mit langer Berufserfahrung. Dementsprechend sind auch seine Mitarbeiter. Lauter Abrissbirnen, die er da um sich geschart hat. Na ja, ein normaler Mensch wie ich würde für einen wie den Schirmer Heinz eh nicht arbeiten. Pass auf: Ich will nicht, dass der den geehrten Stadtrat und Bankdirektor Brunner aufschlitzt und ausstopfen lässt. Der Brunner hat 35.000 Euro Schulden beim Heinzi. Die kann er im Moment nicht zahlen. Und ich will sie nicht zahlen, so lieb hab ich den Brunner nun auch wieder nicht. Aber ich brauch ihn noch für die zwei Sachen. Also red mit dem Heinzi, sag ihm, der Brunner ist pleite, seine Alte ist ihm abhanden gekommen und er ist in einem Trauerkoma. Ich, der Chili, geb dem Heinzi meinen nächsten Leberkäs-Porno. Die Master-DVD, das Copyright und die Druckvorlage für das Cover. Er kann damit machen, was er will. Dafür streicht er die Schulden vom Brunner und wir sind alle wieder gute Freunde. Aber er muss dem Brunner Spielverbot in Österreich geben, mindestens drei Monate lang. Machst du das für mich?«

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