Katharina Lukas - Sacklzement!

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Im niederbayerischen Hintersbrunn ist etwas faul. Das ist für Gundi Starck nichts Neues. Die Reporterin aus München ist der Enge des Dorfes vor Jahren entflohen, nun ist ihr Vater dort unter merkwürdigen Umständen ums Leben gekommen. Eine Skulptur, die an eine Gräueltat aus dem Zweiten Weltkrieg erinnern soll, hat ihn zu Tode aufgeregt. Während der Beerdigung macht ein Dorfbewohner im Wald eine grauenvolle Entdeckung. Gundi wittert eine Story und tritt dabei ausgerechnet ihrem Jugendschwarm und Dorfkrösus Django auf die Füße. Was hat er zu verbergen?

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Gundi geht ein Licht auf. »Der Vater war’s, nicht der Bub«, wiederholt sie.

»Das geht mir auch nicht aus dem Kopf«, antwortet Liesi.

»Bedeutet das, dass Ignaz Schickaneder, euer sauberer Nachkriegsheld, in Wirklichkeit ein Nazi und Mörder war? Dass er es war, der den Widerständler gekillt hat?«

Liesi zuckt mit den Schultern.

»Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Der alte Schickaneder hat sein ganzes Leben lang nur Gutes getan. Er hat die Raiffeisengenossenschaft gegründet, Baugrund erschlossen für die Vertriebenen nach dem Krieg, er hat Straßen gebaut und Flure bereinigt …«

»Jaja«, unterbricht Gundi und Liesi verstummt.

Gundi und Liesi haben es sich auf der großen Couch in Liesis Wohnzimmer bequem gemacht. Liesi hat eine kalte Platte hergerichtet, die Füße hochgezogen, und Gundi drückt sich eines der großen Kissen an den Bauch und wischt den Gedanken beiseite, dass sie sich so spät kein Schmalzbrot mehr gönnen sollte. Sie schweigen eine Weile und sehen sich gemeinsam ihr Spiegelbild in der inzwischen schwarz gewordenen Fensterwand an.

»Der Vater war’s, nicht der Bub.« Gundi wiederholt noch einmal die letzten Worte ihres alten Herrn. Offenbar hat ihr Vater gewusst, dass Ignaz Schickaneder nicht der Heilige war, der er vorgegeben hat zu sein. Dass der in Ehren gehaltene Alt-Bürgermeister in Wahrheit ein Mörder war. Und dass er den Mord seinem toten Sohn in die Schuhe geschoben hat. Aber warum rückte ihr Vater erst über 70 Jahre später damit heraus? Und warum ausgerechnet auf dieser Bürgerversammlung?

Als der Rettungswagen mit Blaulicht und dem unrettbaren Bäckermeister aus Hintersbrunn ins nächstgelegene Krankenhaus abgefahren war, saßen einige Teilnehmer dieser denkwürdigen Bürgerversammlung bis tief in die Nacht in der unteren Gaststube beim Bräu zusammen. Die meisten Dorfbewohner hatten sich in ihre Häuser verzogen, alle geschockt von der öffentlichen Herzattacke, viele, darunter die Kramer Liesi, mit dem unguten Gefühl, dass das der Auftakt für jede Menge Ärger war. Zurück blieben Django, sein Kumpel Alois, der sich einen Pfropfen aus einem Papiertaschentuch in die blutende Nase gesteckt hatte, und ein paar Bauern aus der Umgebung, die von der Rauferei zu aufgewühlt waren, um nach Hause zu gehen. Der Bräu, müde vom Streit mit seiner Gattin, weil er erst die Polizei gerufen, dann aber abgewiegelt und die Beamten wieder weggeschickt hatte, wollte diesmal nichts mit den Gesprächen am Tisch zu tun haben. Lieber polierte er hinter dem Tresen ein paar Gläser und schimpfte leise vor sich hin. Doch nicht die bald eingetroffene Nachricht vom Tod des alten Bäckermeisters erregte die Gemüter der Männer und auch nicht dessen mysteriöse letzte Worte.

Es war Sackbauer, der sie aufbrachte.

»Dieser zugereiste Störenfried, der unser Dorf zu einem Nazikaff machen will!«

»Als ob unsere Väter und Großväter alle Nazis gewesen wären!«

»Nur einer hätte sich aufgelehnt, sagt der! Ein Held war der gewiss nicht, der Schmied!«

»Und erst recht nicht der Kranseder, dieser Hungerleider und Querulant.«

»Stellt euch das vor, ein Nazidenkmal mitten im Dorf …«

»Nach Haunzenberg kommen heute noch Leute und fragen nach den Familien der Kriegsverbrecher!«

»Was das für einen Sinn haben soll, diese alten Schauergeschichten aufzuwärmen …«

»Dieses ewige Ausgraben von damals, dieses ewige Gerede von Schuld, das geht mir schon lang auf die Nerven!«

»Mir geht dieser Gutmensch mit seinem Gestüt auf die Nerven!«

Sie hatten sich um Django versammelt. Alle, die die Untaten ihrer Väter und Großväter endlich vergessen wollten. Die sich nicht schuldig fühlten und sich auf keinen Fall schuldig fühlen wollten. Die stolz auf ihr Dorf waren und auf alles, was sie und ihre Väter hier erreicht hatten.

»Ohne deinen Großvater wäre aus Hintersbrunn niemals so eine erfolgreiche Gemeinde geworden, scheißegal, wer vor hundert Jahr wen erschossen hat«, sagte Alois, der wie alle die letzten Worte des Bäckermeisters durchaus gehört hatte. Es war ihnen gleich, an wessen Händen Blut klebte. Sie wollten sich unter keinen Umständen einen Makel anheften lassen. Nicht auf ihrem Dorfplatz.

Django war das aber nicht genug. Es reichte ihm nicht, nur das Mahnmal zu verhindern.

»Der Sackbauer muss weg«, sagte er. »Der will unser ganzes Dorf in den Schmutz ziehen. Der gehört nicht zu uns. Der soll hingehen, wo er hergekommen ist.«

Plötzlich fiel ihm dieser blöde Hund ein, der ihn angebellt hatte und mit dem sich Sackbauer immer wie ein verdammter Gutsherr inszenierte. Dem werde ich zeigen, wer hier der Herr ist, dachte er und grinste, denn er hatte eine richtig geile Idee. Er stand auf und legte einen Fünfziger auf den Tisch.

»Das geht auf mich heute«, sagte er zum Abschied. »Wegen irgendeinem Bauernfünfer, der nichts hinterlassen hat, und einem Habenichts wie dem Kranseder, der seit Jahren vergessen ist, lasse ich das Andenken an meinen Großvater nicht besudeln«, verkündete er und ging.

Tatsächlich hatte Django nichts vergessen. Er kannte die Wahrheit über seinen Großvater seit vielen Jahren. Und er hatte sie von Kranseder erfahren. Damals.

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