Eva Neuland - Jugendsprache

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Beschreibung und Analyse des Phänomens «Jugendsprache»
Das Einführungs- und Übersichtswerk macht mit dem sprachwissenschaftlichen Gegenstandsfeld «Jugendsprache» vertraut.
Im Zentrum steht die Beschreibung und Analyse des Sprachgebrauchs Jugendlicher im deutschen Sprachraum unter Einbezug aktueller Fragestellungen und Ergebnisse der germanistischen Soziolinguistik und linguistischen Pragmatik.
Es werden Grundlagen und Entwicklungen sowie theoretische Konzepte der Jugendsprachforschung aufgezeigt und Entwicklungsetappen deutscher Jugendsprachen in Geschichte und Gegenwart vorgestellt.
Den Abschluss bildet ein Ausblick auf Jugendsprachen in Schule und Unterricht.
Anschauliches Übersichtswerk zum Thema «Jugendsprache» mit Bezug zu aktuellen Fragestellungen aus der Forschung und mit zahlreichen Textbeispielen.

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Es ist aufschlussreich, dass es zwischen den Traditionen der psychologischen SprachentwicklungsforschungSprachentwicklungsforschung und der philologischen Sondersprachforschung keine interdisziplinären Berührungspunkte und keinen wissenschaftlichen Austausch gab. Die Forschungstraditionen wurden, unterbrochen durch Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg, erst in der Nachkriegszeit wieder aufgenommen und im Rahmen der „AltersstilforschungAltersstilforschungAltersstil“ neu belebt. So unterscheiden HetzerHetzer, Hildegard/Flakowski, Herbert/Flakowski: „Die entwicklungsbedingten Stilformen von kindlichen und jugendlichen Schreibern“ (1954/1974), und zwar den „ganzheitlich-erlebnisbestimmten Stil der Kleinkindstufe“, den „ganzheitlich-sachbetonten Stil der späten Kindheit“, den „gegenständlichen Stil“ gegen Ende der späten Kindheit und schließlich den „gegenständlichen Stil mit Gestaltungsabsicht als höchste Form des Kindheitstils“. Ähnliche Unterscheidungen sind von der Sprach- und speziell Aufsatzdidaktik der damaligen Zeit aufgegriffen worden, vor allem von PregelPregel, Dietrich (1970), der – unter Einbezug des mündlichen Sprachgebrauchs – einen sog. „FreskostilFreskostil“ in der frühen Grundsschulzeit von einem „ReliefstilReliefstil“ in der späten Grundschulzeit unterschied. Es bleibt kennzeichnend für die Altersstilforschung vor der pragmatischen Wende, von einer reifungsbedingten Abfolge von Entwicklungsstufen des Sprachgebrauchs in Kindheit und Jugend auszugehen, ohne Berücksichtigung kommunikativer und situativ-funktionaler Bedingungen sowie individueller Differenzierungen.

Erst die kürzlich neu entwickelte Perspektive einer die verschiedenen individuellen Lebensphasen umfassenden Sprachbiographie Sprachbiographie könnte an diese Traditionen anknüpfen und diese im Sinne einer sprachlichen SozialisationsforschungSozialisationsforschung weiterentwickeln.1

2.3 Sprachpflegerische Traditionen in der Nachkriegszeit

In gewisser Weise können die Beiträge zur deutschen SchülerspracheSchülersprache in den 60er Jahren (v.a. von KüpperKüpper, Heinz 1961) als Weiterentwicklung der sondersprachlichen Erforschung der Schüler- und PennälersprachePennälersprache vom Beginn des 20. Jahrhunderts gelten. Küpper war auch derjenige, der zum ersten Mal von einem „JugenddeutschJugenddeutsch“ sprach und diesem einen Band seines sechsbändigen Wörterbuchs der deutschen UmgangsspracheUmgangssprache widmete (1970).

Von einem sprachkritisch-sprachpflegerischen Standpunkt aus wurde seit dem Ende der 50er Jahre das Spannungsverhältnis zwischen „Jugend, Sprache und Gesellschaft“ (so StaveStave, Joachim 1960) betrachtet. Als Chronist von „15 Jahre[n] Deutsch in der Bundesrepublik“ verzeichnete Stave jugendsprachliche Auffälligkeiten wie den frühen AnglizismusAnglizismus/Anglizismen hotten und Metaphern wie Tastenhengst (für Pianist), die das Missfallen der Nachkriegsgesellschaft erregten. Sprachkritisch wertend bescheinigte Stave den damaligen Jugendlichen mangelndes SprachgefühlSprachgefühl und fürchtete um den negativen Einfluss auf die Standardsprache.

[…] vor allem die Jugend ist völlig unbedenklich darin, nur noch so zu sprechen und zu schreieben, wie ihr ‚der Schnabel gewachsen ist‘. Das wird auf die Umgangssprache der nächsten Generation nicht ohne Folgen bleiben. Gewisse Schrumpfungserscheinungen sind in der Grammatik jetzt schon erkennbar, z.B. die die Abneigung gegen den Gebrauch des Konjunktivs, des Genitivs, des Perfekts und der reicher gegliederten Formen des Satzes. Schließlich wird diese Entwicklung noch dadurch gefördert, daß die Jugend kein Verständnis mehr für die Auffassung von Sprache als dem ‚heiligsten Gut der Nation‘ hat. Verantwortung vor der Sprache ist ihr fremd. Für sie ist die Sprache kein Kulturwert mehr, sondern ein Konsumgut, dessen man sich unbefangen bedient.

(StaveStave, Joachim 1960, S. 12)

Die Erscheinungsformen des sog. „Halbstarkendeutsch“ und des „Teenager-Jargons“„Teenager-Jargon“ werden als Ausdruck der Eigenständigkeit einer selbstbewussten, gegen die gesellschaftlichen Konventionen der älteren GenerationGeneration gerichteten Jugend interpretiert und von einem sprachpflegerischen Standpunkt aus als die GemeinspracheGemeinsprache bedrohende Entwicklungen heftig kritisiert.1 Die methodologisch problematischen Versuche, demgegenüber ein einheitliches „JugenddeutschJugenddeutsch“ lexikographischlexikographisch zu präsentieren, sind allerdings nicht sehr überzeugend. Die sprachpflegerische Tradition der Nachkriegszeit erscheint aus heutiger Sicht eher den Positionen einer öffentlichen, vorwissenschaftlichten SprachkritikSprachkritik und SprachpflegeSprachpflege nahezukommen.

3 Richtungen der linguistischen Jugendsprachforschung

Die wissenschaftliche Etablierung des Forschungsgegenstands Jugendsprache in der germanistischen Linguistik wurde durch jenen bereits erwähnten Vortrag von Helmut Henne auf der Jahrestagung des Instituts für deutsche Sprache in Mannheim 1980 eingeleitet.1 Dazu trugen zweifellos auch die 1982 gestellte Preisfrage der Deutschen Akademie für Sprache und DichtungDeutsche Akademie für Sprache und Dichtung: „Spricht die Jugend eine andere Sprache?“ und die veröffentlichten Preisschriften2Pörksen, Uwe/Weber, HeinzWeber, Heinz bei. In der sich entwickelnden Jugendsprachforschung wurden in den folgenden Jahrzehnten in Deutschland verschiedene Forschungsrichtungen eingeschlagen, die sich zum Teil überlappen und nicht immer trennscharf voneinander unterscheiden lassen. Im Folgenden seien sie chronologisch kurz charakterisiert und exemplarisch veranschaulicht.

3.1 Frühe PragmatikPragmatik (der Jugendsprache)Pragmatik der Jugendsprache

Zu Beginn der linguistischen Jugendsprachforschung wurden, der damaligen kommunikativen Wende und Entwicklung der linguistischen PragmatikPragmatik (der Jugendsprache)Pragmatik entsprechend, besonders pragmatische Aspekte jugendlichen Sprachgebrauchs betont: Dazu gehörten Begrüßungs- und AnredeformenAnredeformen, GesprächspartikelGesprächspartikel, Laut- und VerstärkungswörterVerstärkungswörter, wie sie vor allem von HenneHenne, Helmut in einer ersten DFG-Studie: „Jugend und ihre Sprache“ (1986) analysiert wurden. Die von Henne erprobten Fragebogen- und Beobachtungsverfahren sowie der Allgemeinheitsanspruch seiner Ergebnisse fanden überwiegend kritische Würdigung. So offenbart ein Abschnitt: „ Interviews Interview – zögernde Annäherungen “ das klassische BeobachterparadoxonBeobachterparadoxon1 und die Schwierigkeit einer Gesprächssituation, in der die in einem Universitätsseminar von Henne interviewten Primaner über ihr „PartnervokabularPartnervokabular“ Auskunft geben sollten:

„H: „Wie werden Freundinnen und Freunde angeredet? ähm Das ist natürlich jetzt etwas schwierig … äh […] Sie sagen: mein Macker?“. Und etwas später : H: „Die Koseworte haben wir ja noch nicht gehört, irgendwelche … Mausi … Liebling […] na ja, ich mein’ das geht jetzt natürlich in Bereiche rein, die kann man praktisch nicht mehr generalisieren, nicht wahr […].“

(HenneHenne, Helmut 1986, S. 131ff.)

3.2 Frühe LexikographieLexikographie (der Jugendsprache) der Jugendsprache

Auch die lexikographischenlexikographisch Traditionen wurden mit verschiedenen Befragungsmethoden fortgesetzt. Dies führte zur Erstellung von WörterbüchernWörterbücher (v.a. HeinemannHeinemann, Margot 1989) und zu Wort- und Sprüchesammlungen und -analysen (z.B. JanuschekJanuschek, Franz 1986, KopperschmidtKopperschmidt, Josef 1987), wobei ebenfalls zumeist von einer Allgemeingültigkeit und HomogenitätHomogenität jugendsprachlichen Gebrauchs ausgegangen wurde. Die anfänglich schlichten, wörterbuchartig aufgelisteten Bedeutungserklärungen und die Datengrundlagen geringer Reichweite ermöglichten oft nur eine begrenzte Aussagekraft der Befunde. So finden sich in Heinemanns: Kleines Wörterbuch der Jugendsprache, noch zu DDR-Zeiten erschienen, viele Beispiele, die weiterer Kommentare und vor allem Kontextuierungen bedürfen, um solche einzelnen Äußerungen verstehen und einordnen zu können, z.B.:

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