Jan-A. Bühner - Arztgeschichten der Bibel

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Wussten Sie, dass Mose eine Therapie gegen Schlangengift kannte? Oder dass Daniel eine Diät entwickelt hat? Beim Schmökern in diesem eBook lernen Sie die Bibel von ihrer heilsamsten Seite kennen. Begleiten Sie biblische Ärzte bei ihrem Einsatz. Werden Sie Zeuge, wie Fieber und Depressionen verschwinden, Sehkraft wiederhergestellt und selbst tödliche Krankheiten kuriert werden. Das ärztliche Personal reicht von den Propheten bis zu Jesus, vom Engel Rafael bis hin zu Gott persönlich. So auf- und anregend war Bibellesen noch nie.

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Die biblischen Arztgeschichten geben manchen Einblick in einen durch Angebotsknappheit bestimmten Gesundheitsmarkt, in dem sich auch viele Scharlatane tummeln. Vor diesem Hintergrund wird die besondere Qualität der biblischen Heilkunst umso deutlicher sichtbar: Heilung kommt umsonst von Gott und wird umsonst weitergegeben. Und außerdem wirkt die eben geschilderte emanzipatorische Linie der Bibel radikal jeder Marktverknappung entgegen. Womöglich liefern die biblischen Arztgeschichten auch einen Beitrag zur Reform des Gesundheitsmarktes in unserer Zeit!

Der biblische Anfang der ärztlichen Zunft

Mose und der Schlangenstab

Das Symbol des ärztlichen Standes ist ein Stab, um den sich eine Schlange windet – der so genannte Äskulapstab. Äskulap ist der griechische Gott der Heilkunst und als »Eigentümer« dieses Stabes sozusagen das Ur- und Vorbild aller späteren Ärzte. Doch es scheint so, als sei das Symbol des Schlangenstabes in der Geschichte der Menschheit mehrfach »erfunden« worden. Auch die Bibel kennt eine Erzählung, in der es eine Rolle spielt. Der Protagonist dieser Geschichte ist Mose. Und da er in diesem Zusammenhang die erste biblische Person ist, die nachweislich in die Verlegenheit kommt, eine Heilmethode anwenden zu müssen, könnte man sagen, dass Mose der Vorfahr aller biblischen Ärzte ist.

Die Situation damals ist folgende: In der Zeit der Wüstenwanderung hat das Volk Israel durch seinen Ungehorsam eine von Gott geschickte Schlangenplage auf sich gezogen. Viele Menschen kommen durch giftige Bisse zu Tode. Reumütig wenden sich die Israeliten an Mose und bitten ihn um Hilfe. In einer Zeit, die weit davon entfernt ist, ein Antiserum gegen Schlangengift zu kennen, kann diese Hilfe zunächst nur in einer Fürsprache bei Gott bestehen. Von Gott selbst kommt dann die – für unser heutiges Empfinden eigenartige – Therapieverordnung: Mose soll einen besonderen Schlangenkult einführen. (4Mose/Numeri 21,4-9)

Als die Israeliten vom Berg Hor aus weiterzogen, wandten sie sich zunächst nach Süden in Richtung Schilfmeer, um das Gebiet der Edomiter zu umgehen. Aber unterwegs verlor das Volk die Geduld und sie beklagten sich bei Gott und bei Mose: »Warum habt ihr uns aus Ägypten weggeführt, damit wir in der Wüste sterben? Hier gibt es weder Brot noch Wasser, und dieses elende Manna hängt uns zum Hals heraus!«

Da schickte der HERR zur Strafe giftige Schlangen unter das Volk. Viele Israeliten wurden gebissen und starben. Die Leute kamen zu Mose und sagten: »Es war nicht recht, dass wir uns gegen den HERRN und gegen dich aufgelehnt haben. Leg doch beim HERRN ein Wort für uns ein, damit er uns von diesen Schlangen befreit!«

Mose betete für das Volk und der HERR sagte zu ihm: »Fertige eine Schlange an und befestige sie oben an einer Stange. Wer gebissen wird, soll dieses Bild ansehen, dann wird er nicht sterben!«

Mose machte eine Schlange aus Bronze und befestigte sie an einer Stange. Wer gebissen wurde und auf diese Schlange sah, blieb am Leben.

Die Geschichte spiegelt die zwiespältigen Gefühle wider, die Menschen wohl zu allen Zeiten Schlangen gegenüber empfunden haben: Sie fürchten die Schlangen, sind aber auch fasziniert von ihnen. Weil eine Schlange ihre Haut im Frühjahr abstreift, ist sie Symbol des sich selbst erneuernden Lebens; da ein Schlangenbiss Krankheit und Tod bringen kann, steht sie zugleich für das lebensbedrohliche Böse. In der biblischen Geschichte vom Sündenfall dominiert der negative Aspekt. Bei der von Mose aufgerichteten Schlagenskulptur kommt auch der positive zum Tragen: Ein Abbild oder Urbild des Bösen, in einen von Gott angeordneten guten Kultrahmen gestellt, verliert seinen Schrecken und wird heilsam, weil es nun eingefangen ist und der heilsamen Macht eines Größeren dienen muss. Gott stiftet so eine Heilsordnung, in der das Böse und sein Symbol integriert und damit überwunden wird. Der Äskulapstab kann ähnlich interpretiert werden. Im Neuen Testament erhält die Geschichte von der bronzenen Schlange eine neue, überraschende Deutung, und zwar im Johannesevangelium (Johannes 3,14-15): Die Erhöhung der bronzenen Schlange auf der Standarte weist voraus auf die Erhöhung Jesu am Kreuz. Wer auf Jesus den Gekreuzigten schaut, schaut auf das Heil gewährende, Leben schenkende Bild Gottes.

Regierende und ihre Krankheiten

Menschen, die in öffentlichen Ämtern stehen, dürfen eigentlich nicht krank werden. Sie sind unabkömmlich, werden jede Minute gebraucht. Aber gerade dieser Druck, der auf den Verantwortlichen in der Regierung lastet, kann sie für bestimmte Krankheiten besonders anfällig machen. Herzinfarkt, Magengeschwür oder Erschöpfungszustände sind nicht selten die stressbedingte Folge eines verantwortlichen Amtes. Auch zur Zeit der Bibel waren die hochgestellten Persönlichkeiten davor nicht gefeit. Doch damals wie heute genießen die VIPs der Gesellschaft auch besondere Vorteile, wenn es sie einmal erwischt hat. Erstklassige ärztliche Betreuung und kreative Therapieansätze, die nicht jedem geboten würden – einem König kommen sie natürlich genauso zu wie einem Bundeskanzler. Die biblischen Vorfahren der Privatpatienten werden exzellent versorgt – nicht zuletzt weil ihre Therapeuten einen direkten Draht zu Gott, der Quelle der Heilung, haben.

Musiktherapie gegen eine königliche Depression

David spielt Harfe vor König Saul

König Saul leidet. Der biblische Bericht verbindet die »private« Erkrankung des Königs mit der beginnenden Krise seines Königtums, in der die Amtsübergabe an einen Nachfolger näher rückt. Die Hofärzte diagnostizieren eine hartnäckige und wiederkehrende depressive Verstimmung als Ursache für Sauls Einbuße an Charisma. Nicht mehr der Geist Gottes beflügelt ihn, sondern ein böser Geist quält ihn und nimmt ihm die inneren Antriebskräfte. Der Therapievorschlag: Musik soll die Seele des Königs wieder erheben, sein Gemüt aufhellen und ihm neue Antriebskräfte geben, sodass er ein tatkräftiger König bleibt. Mit Einwilligung des Patienten – ein nicht unwichtiger Faktor für den Therapieerfolg zumal bei einer seelischen Erkrankung – wird ein geeigneter Musiker gesucht. Die Wahl fällt auf David, der die Harfe zu spielen versteht. Dass Musik eine unmittelbar hebende Wirkung auf die Stimmung des Menschen hat, gilt heute ebenso wie damals. David gewinnt als Musiktherapeut das Vertrauen des Königs und darf sich als sein persönlicher Waffenträger ständig in seiner Nähe aufhalten. Er ist stets mit seiner Harfe zu Stelle, wenn der nächste depressive Anfall über Saul kommt. Davids Harfenspiel macht Saul wieder fröhlich und zuversichtlich.

Die Bibel verbindet diese nahezu modern anmutende Diagnose und Therapie mit einer überraschenden theologischen Tiefendimension: Der Therapeut ist ausgerechnet der mit Gottes Geist ausgestattete zukünftige König David. Er gibt dem noch im Amt befindlichen König Saul Anteil an seinem Charisma, das ihm Gott verliehen hat. (1Samuel 16,14-23)

Der HERR hatte seinen Geist von Saul genommen und ihm einen bösen Geist geschickt, der ihn oft quälte. Da sagten seine Leute zu Saul: »Du weißt selbst, dass ein böser Geist, von Gott geschickt, dich immer wieder befällt. Sollen wir uns nicht nach einem Mann umsehen, der Harfe spielen kann? Du brauchst es nur zu befehlen! Wenn dann der böse Geist über dich kommt, kannst du dir etwas vorspielen lassen; das wird dich aufmuntern.«

»Ja«, antwortete Saul, »sucht mir einen guten Harfenspieler und bringt ihn zu mir!«

Einer von den jungen Leuten sagte: »Ich kenne einen: Isai in Betlehem hat einen Sohn, der Harfe spielen kann. Er stammt aus einer angesehenen Familie und ist ein tüchtiger Kämpfer. Er versteht, zur rechten Zeit das rechte Wort zu sagen, und sieht sehr gut aus. Der HERR steht ihm bei.«

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