Lee Carroll - Die Reise nach Hause

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In dieser faszinierenden Parabel wird die Geschichte von Michael Thomas erzählt, einem scheinbar gewöhnlichen Mann, der in Minnesota geboren wurde und nun in Los Angeles arbeitet. Er stellt den Prototyp des normalen – und unzufriedenen – Amerikaners dar. Nach einem Überfall, der ihn in Todesgefahr bringt, wird Michael von einem weisen Engel besucht und gefragt, was er sich in Wahrheit vom Leben wünscht. Michael antwortet, dass er eigentlich NACH HAUSE gehen möchte! Um sein endgültiges Ziel zu erreichen, muss Michael zunächst eine Reihe von Abenteuern und Prüfungen in einem erstaunlichen Land von Engelwesen, weisen Lehrern und finsteren Kreaturen bestehen. Michaels Suche ist ergreifend, humorvoll, faszinierend und spannend bis zum Schluss.

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»Das Axiom, dass du niemals in einen weniger bewussten Zustand zurückkehren kannst, ergibt sich aus den Gesetzmäßigkeiten der Spiritualität *«, entgegnete die Stimme. »Wenn du es trotzdem aktiv versuchst, leugnest du die Erleuchtung, die du empfangen hast und verlierst dein Gleichgewicht. Du kannst in der Tat versuchen, dich zurückzubewegen. Es ist dein freier Wille. Doch Menschen, die versuchen, das, was sie als Wahrheit erkennen, zu ignorieren, sind in einem sehr traurigen Zustand, denn sie können mit einer doppelten Schwingungsfrequenz nicht lange existieren.«

Mike verstand zwar nicht die Bedeutung der neuen spirituellen Information, die die Stimme ihm gab. Doch er hatte eine Antwort auf seine Frage bekommen. Er wusste, er konnte hier und jetzt umkehren und zur Stadt zurückgehen. Er hatte die Wahl. Doch jedesmal, wenn er hier stünde, würde er das Tor sehen; und es zu sehen und zu ignorieren, würde ihn aus dem Gleichgewicht bringen und zweifellos krank machen. Irgendwie machte alles Sinn und sein Wunsch war nicht, zurückzugehen, sondern vorwärts. Also nahm er seine Taschen und seinen Beutel und machte sich durch das Tor auf den Weg, auf dem seine Reise begann. Es war ein einfacher Trampelpfad, so wie in jeder anderen Schlucht. Mike fand es aufregend und – das Tor rasch hinter sich lassend – schritt zügig voran.

Kaum hatte er die Pforte durchschritten, als eine dunkle, schemenhafte grünliche Gestalt ebenfalls hindurchschlüpfte. Das Gestrüpp verwelkte, wo ES entlang ging; und hätte Michael beim Gehen nicht nach vorn geschaut, der Gestank hätte ihm verraten, dass ES anwesend war. ES bezog seine Position weit genug hinter Mike, um außer Sichtweite, aber immer im gleichen Abstand zu ihm und seiner Überschwänglichkeit zu bleiben. Behende und listig, überschattete es gleich einem Phantom Mikes fröhliche Begeisterung mit ebenso viel Hass und dunklen Absichten.

Nach kurzer Zeit änderte sich für Michael Thomas nicht nur die Landschaft, sondern auch das Gefühl, das sie in ihm hervorrief. Nirgendwo konnte er das weitgestreckte Los Angeles mit seinen unzähligen Vorstadt-Häusern entdecken. Tatsächlich gab es keinerlei Anzeichen von Zivilisation – keine Telefonmasten, keine Flugzeuge, keine Autobahnen. Gespannt hatte er sich auf den neuen Weg gemacht, wie ein Kind, das an Weihnachten seine Geschenke auspackt – stetig ausholend und ohne viel nachzudenken, wobei er nun entdeckte, dass er mit jedem Schritt tiefer in eine andere Welt eindrang. Seine Reise führte ihn in eine Realität, die vollkommen verschieden war von derjenigen, in der er sich bis eben noch aufgehalten hatte. Mike fragte sich, ob er sich nun irgendwo zwischen Erde und Himmel befand, wo er spirituellen Unterricht erhalten würde – denn er ging davon aus, dass dieser bald beginnen musste, um ihn auf die Ehre seiner Heimkehr vorzubereiten. Der schmale Pfad war allmählich breiter geworden und besaß nun beinahe die Ausdehnung einer Straße. Er maß vielleicht ein bis anderthalb Meter, und war, obgleich er keinerlei Fußspuren zeigte, leicht auszumachen.

Mike drehte sich plötzlich um. Was war das? Sein Blick fiel auf etwas Dunkelgrünes, Behendes, das nach links hinter einen Felsen schoss. Wahrscheinlich irgendein Wild, dachte er. Die Straße hinter ihm war nun das Spiegelbild dessen, was vor ihm lag – ein langes Band, das sich kurvenreich dahinschlängelte. Inmitten einer herrlich üppigen Landschaft mit grünen Bäumen, Wiesen und felsigen Anhöhen, verschwand sie über viele Hügel hinweg in der Ferne. Blumen betupften die Gegend genau an den richtigen Stellen – wie hunderte von Pinselstrichen auf der vollkommenen Leinwand der Natur.

Mike hielt inne, um zu rasten. Er hatte keine Uhr, doch nach dem Sonnenstand schätzte er, dass es etwa zwei Uhr nachmittags war – Zeit zum Essen. Er setzte sich an den Wegrand und aß die Reste seines riesigen Frühstücks, die er sich für später aufbewahrt hatte. Er schaute umher und fühlte die Stille.

Keine Vögel, dachte er. Er sah sich den Boden unter seinen Füßen genauer an. Auch keinerlei Insekten. Wirklich ein seltsamer Ort. Es machte ihn nachdenklich. Dann fühlte er einen plötzlichen Luftzug im Haar. Wenigstens Luft gibt es hier! Er schaute hinauf zum wolkenlosen Himmel, in das reine Blau eines erfrischenden, herrlichen Tages.

Mike stellte fest, dass es in seinem Beutel nichts mehr zu essen gab; aber er wusste auch, dass er nicht allein war und dass Gott irgendwie für sein leibliches Wohl sorgen würde. Die Geschichten von Moses in der Wüste fielen ihm ein, der 40 Jahre lang mit den Stämmen Israels umherzog. Er erinnerte sich, wie diese Nomaden vom Himmel gespeist worden waren, und während er über die Geschichte nachdachte, fragte er sich, ob sie wohl wahr sei. All die Familien, die Moses folgten, hatten wahrscheinlich eigensinnige Teenager, so wie wir heute auch, dachte er. Er sah sie vor sich, wie sie ihren Eltern gegenüber maulten: »Also jetzt sind wir schon achtmal an diesem Felsen vorbeigekommen seit ich klein war! Warum vertraut ihr diesem Moses? Er führt uns im Kreis herum! Die Wüste kann doch so groß nicht sein! Oder?«

Mike lachte bei dem Gedanken und fragte sich, ob er wohl bald den gleichen Felsen noch einmal sehen würde und dann wüsste, dass auch er im Kreis herumging! Ebenso wenig wie die Israeliten in der Wüste, hatte er eine Vorstellung, wohin er ging – und nicht einmal etwas zu essen! Die Übereinstimmung ließ ihn noch mehr lachen.

Vielleicht als Belohnung für sein Lachen oder ganz einfach weil es an der Zeit war, entdeckte Mike hinter der nächsten Kurve der sich weitenden Straße das erste Haus – und es war blau! Du meine Güte, dachte er. Wenn Frank Lloyd das sehen könnte, er würde brüllen! Mike musste innerlich lachen. Ich hoffe, ich bin nicht respektlos, dachte er, aber ich habe noch nie ein blaues Haus gesehen. Der Weg führte tatsächlich zur Haustür, was also bedeutete, dass hier seine erste Station war. Es konnte nur so sein, da keinerlei andere Gebäude zu sehen waren.

Als Mike sich dem kleinen Landhaus näherte, sah er, dass es in Kobaltblau gehalten war, und dass es von innen heraus sanft leuchtete. Er bog ab, und während er auf die Tür zuging, entdeckte er ein kleines Schild mit der Aufschrift »HAUS DER KARTEN«. Genau danach hatte er doch gefragt! Er schien der Sache also näher zu kommen. Vielleicht würde die weitere Reise nicht so voller Ungewissheit sein. Eine aktuelle Landkarte wäre eine wertvolle Hilfe in diesem fremden Land.

Plötzlich öffnete sich die Haustür und heraus spazierte ein wunderschönes, großes, blaues Wesen, dessen Farbe doch wahrhaftig zu der des Hauses passte! Offenkundig war es ein Engelwesen, denn wie auch der erste Engel in der Vision, war es überlebensgroß – größer als ein Mensch. Seine Gegenwart erfüllte die Atmosphäre mit etwas Gewaltigem und einem Hauch von Blütenduft. Auch diesmal konnte Michael den Duft der Wesenheit tatsächlich riechen! Der große Blaue schaute ihn an.

»Sei gegrüßt, Michael Thomas von reiner Absicht! Wir haben dich schon erwartet.«

Anders als bei dem Engel in der Vision, war das Gesicht dieses Engels deutlich erkennbar und Mike bemerkte, dass es Wohlbefinden und Heiterkeit ausdrückte, unabhängig von dem, was die Wesenheit sagte. Mike war froh, Gesellschaft zu haben und verhielt sich respektvoll. Er grüßte den Engel.

»Guten Abend, du großer Blauer!« Michael schluckte sofort. Was, wenn der Engel nicht »Blauer« genannt werden wollte? Was, wenn seine Farbe nur für menschliche Augen blau erschien und er in Wirklichkeit gar nicht blau war? Vielleicht mag er blau nicht einmal! Mike seufzte über die vielen Skrupel, die durch seinen Kopf gingen.

»Ich bin für alle Wesen blau, Michael Thomas von reiner Absicht«, ließ sich der Engel vernehmen, »und ich freue mich über deinen Gruß. Bitte komm ins Haus der Karten und richte dich darauf ein, die Nacht hier zu verbringen.«

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