Lee Carroll - Die Reise nach Hause

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In dieser faszinierenden Parabel wird die Geschichte von Michael Thomas erzählt, einem scheinbar gewöhnlichen Mann, der in Minnesota geboren wurde und nun in Los Angeles arbeitet. Er stellt den Prototyp des normalen – und unzufriedenen – Amerikaners dar. Nach einem Überfall, der ihn in Todesgefahr bringt, wird Michael von einem weisen Engel besucht und gefragt, was er sich in Wahrheit vom Leben wünscht. Michael antwortet, dass er eigentlich NACH HAUSE gehen möchte! Um sein endgültiges Ziel zu erreichen, muss Michael zunächst eine Reihe von Abenteuern und Prüfungen in einem erstaunlichen Land von Engelwesen, weisen Lehrern und finsteren Kreaturen bestehen. Michaels Suche ist ergreifend, humorvoll, faszinierend und spannend bis zum Schluss.

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»Was ist los?«, fragte Mike voller Angst.

»Deine Absicht ist dabei, deine Realität zu verändern.«

»Ich verstehe nicht.« Mike war entsetzt.

»Ich weiß«, sagte der Engel mitfühlend. »Hab’ keine Angst Gott in dein Wesen zu integrieren. Es ist ein Verschmelzen, um das du gebeten hast und es wird dir auf deiner Reise nach Hause zugutekommen.«

Der Engel wich von Mikes schmalem Bett zurück, als wolle er Platz machen.

»Bitte geh’ noch nicht fort!«, rief Mike, immer noch erschüttert und verängstigt.

»Ich passe mich deiner neuen Größe an«, sagte der Engel ein wenig amüsiert. »Ich gehe erst weg, wenn wir vollzählig sind.«

»Ich verstehe das immer noch nicht, aber ich habe keine Angst«, log Mike. Wieder lachte der Engel und erfüllte den Raum mit einem Klang, dessen Fröhlichkeit und Liebe Mike überraschten. Mike erkannte, dass es hier keine Geheimnisse gab, also sprach er weiter. Er musste wissen, was das für ein Gefühl war. Der Engel lachte.

»Was passiert eigentlich, wenn du lachst? Es berührt mich sehr, und ich habe noch nie so etwas gefühlt.« Der Engel freute sich über die Frage.

»Was du hörst und fühlst ist ein Attribut, das einzig und allein die göttliche Quelle besitzt«, sagte der Engel. »Humor ist eine der wenigen Eigenschaften, die ungehindert von unserer Seite auf eure Seite wechseln können. Hast du dich je gefragt, warum Menschen wohl die einzigen biologischen Wesen auf der Erde sind, die lachen? Man könnte meinen, auch Tiere lachen, aber sie reagieren nur auf Reize. Ihr seid die Einzigen, die den echten Funken spirituellen Bewusstseins haben, das euch dazu befähigt; ihr allein könnt einen abstrakten Gedanken oder eine Idee in Humor verwandeln. Das heißt, euer Bewusstsein ist der Schlüssel. Glaub mir, es ist heilig. Und deshalb ist es auch so heilend, Michael Thomas von reiner Absicht.«

Diese Erklärung war ausführlicher, als alles, was der Engel bis hierher geäußert hatte. Mike glaubte, dass er noch einige Schätze der Wahrheit aus ihm hervorlocken könnte, bevor seine Zeit abgelaufen wäre. Eifrig versuchte er es.

»Wie lautet dein Name?«

»Ich habe keinen.« Wieder herrschte Stille. Eine lange Pause entstand. Tja, dachte Mike, jetzt sind wir wieder bei den einsilbigen Antworten.

»Als wer bist du bekannt?«, bohrte er weiter.

»ICH BIN allen bekannt, Michael Thomas, und weil DAS ICH BIN allen bekannt ist, deshalb existiere ich.« * * Engl.: I AM known by all – and THAT I AM known by all; therefore, I exist. (A.d.Ü.)

»Das verstehe ich nicht«, entgegnete Michael.

»Ich weiß.« Wieder schwieg der Engel, was sich jedoch nicht gegen Mike richtete. Vielmehr respektierte er Mikes Naivität – man konnte in dieser Situation kaum mehr von Mike erwarten –, so wie Eltern die Neugier ihres Kindes verstehen, wenn es Fragen über das Leben stellt. Alles, was der Engel tat und sagte, geschah mit Liebe. Mike wusste, es war besser, nicht länger zu drängen und zum Wesentlichen zu kommen.

»Was ist der Weg, von dem du sprichst, lieber Engel?« Mike fühlte sich einen Moment unwohl bei der Anrede »lieber«, aber irgendwie passte sie zu der Art des Engels. Er war wie Eltern, Bruder, Schwester und Geliebte zugleich. Ein Gefühl, das Mike nicht so bald vergessen würde. Er sehnte sich, in dieser Energie zu bleiben und hatte Angst, sie wieder zu verlieren.

»Wenn du in deine Realität zurückkehrst, Michael, bereite deine Sachen für ein Abenteuer vor, das eine Weile dauern wird. Sobald du so weit bist, bekommst du den Anfang des Weges gezeigt. Er führt dich zu sieben Häusern des Geistes – auch Spirit genannt – und in jedem Haus triffst du eine Wesenheit wie mich; jede erfüllt eine andere Aufgabe. Deine Reise mag Überraschungen und sogar Gefahren mit sich bringen, doch kannst du sie jederzeit abbrechen, ohne dafür verurteilt zu werden. Mit der Zeit wirst du dich verändern und viele Dinge lernen. Es wird deine Aufgabe sein, die Merkmale Gottes zu studieren. Wenn du in allen sieben Häusern gewesen bist, wird dir die Tür gezeigt, durch die du nach Hause gehen kannst. Und, Michael Thomas von reiner Absicht«, der Engel machte eine Pause und lächelte, »es wird ein großes Fest stattfinden, wenn du diese Türe öffnest.«

Mike wusste nicht, was er sagen sollte. Er empfand eine gewisse Erleichterung, fühlte sich aber auch nervös bei dem Gedanken jetzt ins Ungewisse zu reisen. Was würde er vorfinden? Sollte er es tun? Vielleicht war das Ganze nur ein Traum und einfach Unsinn! Was war denn überhaupt Realität?

»Was du jetzt vor dir hast, ist Realität, Michael Thomas von reiner Absicht«, sagte der Engel, der wieder einmal Mikes Gefühle las. »Dort, wohin du zurückkehrst, ist eine zeitlich begrenzte Realität, eigens eingerichtet, damit Menschen darin lernen können.«

Michael brauchte seine Zweifel nur zu fühlen und schon wusste es der Engel. Wieder empfand er, dass diese neue Art der Kommunikation zwar etwas indiskret, aber zweifellos auch eine Ehre für ihn war. Im Traum, überlegte Mike, ist man in Kontakt mit dem eigenen Gehirn. Deshalb kann man keine Geheimnisse vor sich selbst haben. Vielleicht war es daher auch in Ordnung, wenn er in dieser Form mit einem Wesen redete, das seine Gedanken kannte. Außerdem entsprach das, was der Engel sagte, ja genau dem, was in Mike vorging. Er begann sich wohl zu fühlen in dieser »Traumrealität«, und war nicht darauf erpicht, in eine Wirklichkeit zurückzukehren, die ihr nachstand.

»Was jetzt?«, fragte Mike zögernd.

»Du hast die Absicht erklärt, diese Reise zu machen. Deshalb wirst du nun in dein menschliches Bewusstsein zurückkehren. Es gibt jedoch einige Punkte, die du auf deinem Weg beachten musst: Die Dinge sind nicht immer so, wie sie scheinen, Michael. Im Laufe der Zeit wirst du dich der Realität nähern, die du jetzt mit mir erlebst. Vielleicht musst du daher – wenn du der Türe von Zuhause näher kommst – ein neues Verhalten entwickeln, das ein bisschen …«, der Engel pausierte, »…AKTUELLER ist, als bisher.« Mike verstand zwar nicht, wovon die Rede war, hörte aber aufmerksam zu.

Der Engel fuhr fort: »Es gibt noch eine Frage, die ich dir jetzt stellen muss, Michael Thomas von reiner Absicht.«

»Ich bin bereit«, erwiderte Michael, der sich keineswegs selbstbewusst fühlte, jedoch aufrichtig bereit war, weiterzumachen. »Wie lautet die Frage?« Der Engel schwebte näher ans Fußende der Liege.

»Michael Thomas von reiner Absicht, liebst du Gott?« Mike war über die Frage erschrocken. Natürlich, dachte er. Warum wurde er danach gefragt?

Rasch erwiderte er: »Da du mein Herz sehen kannst und meine Gefühle kennst, musst du doch wissen, dass ich Gott liebe.« Es herrschte Stille, und Mike wusste, dass der Engel sich freute.

»Wahrhaftig!« Es war das letzte Wort, das von den unsichtbaren Lippen dieses wunderbaren Wesens kam, das ihn offensichtlich von Herzen liebte. Der Engel streckte die Hand aus und machte eine Bewegung, als durchtrenne er Mikes Kehle. Wie konnte er so weit reichen? Augenblicklich hatte Mike das Gefühl, Hunderte von Leuchtkäfern seien in seinen Hals geflogen und veränderten etwas an seiner Person. Mike spürte keinen Schmerz, aber plötzlich musste er erbrechen.

Engl I AM known by all and THAT I AM known by all therefore I exist - фото 5

*Engl.: I AM known by all – and THAT I AM known by all; therefore, I exist. (A.d.Ü.)

D r e i

Vorbereitung

Die Reise beginnt

»Halte seinen Kopf nach links über die Schale!«, rief die Krankenschwester dem Pfleger zu. »Er muss erbrechen.« Die Notaufnahme war an jenem Abend überfüllt, wie so oft am Freitag. Diesmal machte der Vollmond alles noch schwieriger. Obgleich man vermutlich in Krankenhäusern weder an Astrologie noch an metaphysische Dinge glaubte, war man doch dazu übergegangen, bei Vollmond mehr Personal in der Notfall-Ambulanz einzusetzen. Es schienen Dinge zu passieren, wie zu keiner anderen Zeit. Die Schwester eilte hinaus, um sich einer weiteren dringenden Angelegenheit zu widmen.

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