Lee Carroll - Die Reise nach Hause

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In dieser faszinierenden Parabel wird die Geschichte von Michael Thomas erzählt, einem scheinbar gewöhnlichen Mann, der in Minnesota geboren wurde und nun in Los Angeles arbeitet. Er stellt den Prototyp des normalen – und unzufriedenen – Amerikaners dar. Nach einem Überfall, der ihn in Todesgefahr bringt, wird Michael von einem weisen Engel besucht und gefragt, was er sich in Wahrheit vom Leben wünscht. Michael antwortet, dass er eigentlich NACH HAUSE gehen möchte! Um sein endgültiges Ziel zu erreichen, muss Michael zunächst eine Reihe von Abenteuern und Prüfungen in einem erstaunlichen Land von Engelwesen, weisen Lehrern und finsteren Kreaturen bestehen. Michaels Suche ist ergreifend, humorvoll, faszinierend und spannend bis zum Schluss.

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Kein Wunder also, dass Mike seine ländliche Heimat verließ, sobald er die Highschool beendet hatte und seine College-Jahre in Kalifornien verbrachte. Er hatte seine kaufmännische Begabung genutzt, um alles, was er unternahm, selbst zu finanzieren. Jetzt wünschte er sich, er wäre in den Jahren vor dem Unfall noch eine Weile zu Hause geblieben, bei seiner Mom und seinem Dad. Er fand, dass er in seinem Drang, der Kälte zu entrinnen, kostbare Zeit mit seinen Eltern verschenkt hatte. Im Nachhinein kam es ihm egoistisch vor.

Im trüben Dämmerlicht schleppte sich Mike nun die Stufen zu seiner Parterrewohnung hoch und nestelte an seinem Schlüsselanhänger. Die Tüte mit Lebensmitteln im Arm, steckte er den Schlüssel ins Schloss. Der Schlüssel passte auch normalerweise; doch von da an war an diesem Freitagabend das »Normale« für Michael Thomas zu Ende. Auf der anderen Seite der Tür befand sich ein Geschenk – eine potenzielle Episode in Mikes Schicksal –, etwas, das sein Leben auf immer verändern sollte.

Da der Türrahmen verzogen war, hatte Mike sich angewöhnt, die klemmende Wohnungstür mit seinem Körpergewicht aufzudrücken, wobei sie jedesmal mit großem Schwung aufflog. Mike hatte eine Methode perfektioniert, wie er die große Papiertüte mit Lebensmitteln auf der einen Hüfte balancierte, den Schlüssel ins Schloß steckte, ihn umdrehte und gleichzeitig mit dem Fuß gegen die Tür trat. Für das Manöver musste er die Hüfte verdrehen, und obgleich es gut funktionierte, fand sein Freund John, dass es ziemlich komisch aussah!

Die widerspenstige Tür flog durch den Druck von Mikes Hüfte auf und erschreckte den Einbrecher, der sich im dunklen Zimmer zu schaffen machte. Mit der Behendigkeit einer aufgescheuchten Katze und durch jahrelange Erfahrung mit dem Unvorhersehbaren, schoss der ungeladene Gast – der einen Kopf kleiner war als Mike – nach vorn, packte Mikes Arm und zerrte ihn in den Raum. Da Mikes Hüfte noch verdreht war, befand dieser sich bereits in der Vorwärtsbewegung und der Dieb konnte ihn leicht zu Fall bringen. Mikes großer Körper schlug der Länge nach hin, wobei die Lebensmittel auf die gegenüberliegende Wand prallten und die verschweißten Packungen aufplatzten. Kurz bevor er auf dem Boden lag, hörte Mike – geschockt und alle Sinne hellwach – wie die Tür hinter ihm zuknallte – und der Einbrecher noch im Zimmer war! Dann sah er eine Glasscherbe auf sein Gesicht zukommen, ein Stück des zertrümmerten Fensters, durch das der kleinere Mann eingebrochen war.

Solche Momente sind es oft, von denen Menschen später sagen, alles sei wie in Zeitlupe abgelaufen. Bei Michael Thomas war das anders. Die Sekunden rasten wie im Zeitraffer vorbei und versetzten ihn in äußerste Panik! Der Mann, der in Mikes Apartment eingebrochen war, schien entschlossen, sein Vorhaben durchzuführen. Er wollte Fernseher und Stereoanlage mitnehmen und was mit seinem Opfer geschah, interessierte ihn nicht im Geringsten. Kaum lag Mike am Boden, als der Mann auch schon auf ihm saß und seine verschwitzten Hände wie einen Schraubstock um Mikes Kehle presste. Seine weit geöffneten Augen waren nur wenige Zentimeter von Mikes Gesicht entfernt. Mike spürte den fauligen Atem des Mannes, dessen Rumpf jetzt schwer auf seinem Magen lag. Instinktiv reagierte Mike wie jemand, dem der Tod im Nacken sitzt und machte eine Bewegung wie aus einem zweitklassigen Film: Trotz seiner Verwirrung warf er den Kopf schnell und mit aller Kraft nach vorn und schmetterte ihn gegen den Kopf des Einbrechers. Es funktionierte. Der Angreifer, überrascht von der Heftigkeit des Aufpralls, lockerte sekundenlang seinen Griff; Mike rollte sich blitzschnell zur Seite und versuchte, aufzustehen. Doch bevor er noch auf den Beinen stand, schlug der Einbrecher zu und versetzte ihm einen Hieb in den Magen. Der Aufprall hob Mike buchstäblich in die Höhe; er fiel nach links, schlug hart auf etwas Großes und registrierte benommen, dass es sich um sein Aquarium handelte. Mit lautem Getöse gesellten sich Vitrine, Aquarium und der einsame Fisch zu den Einkäufen an der Rückwand des kleinen Zimmers.

Der Schmerz verschlug Mike den Atem. Doch während er noch nach Luft schnappte, weiteten sich seine Augen vor Entsetzen, als ein Stiefel von der Größe Montanas auf ihn herabstieß. Sein Angreifer grinste. Es war zu schnell gegangen: Der Tritt saß! Mike spürte und hörte, wie die Knochen seines Halses grauenhaft knirschten. Entsetzt schnappte er nach Luft, absolut sicher, dass seine Luftröhre zertrümmert war – womöglich auch seine Wirbelsäule. Sein ganzer Körper reagierte auf das knackende, brechende Geräusch seines malträtierten Halses. Mit Entsetzen begriff er, was passiert war. Es war vorbei – der Tod war da! Er versuchte zu schreien, doch sein Kehlkopf funktionierte nicht. Er bekam keine Luft mehr und es wurde schwarz vor seinen Augen. Alles war still. Der Dieb beeilte sich – ungeachtet des reglos daliegenden Mannes –, sein nächtliches Werk zu beenden, als er erneut durch Lärm an der mitgenommenen Wohnungstür aufgeschreckt wurde.

»Was ist los da drin? Ist alles in Ordnung?!« Ein Nachbar hämmerte wie wild mit der Faust auf das unnachgiebige Holz.

Der Einbrecher – fluchend über sein Missgeschick – wandte sich widerstrebend dem zertrümmerten Fenster zu. Er schlug ein paar Glasscherben weg, die ihm im Weg waren und glitt mühelos hinaus.

Mikes Nachbar, der Mike nicht näher kannte und wieder das Geräusch von splitterndem Glas im Zimmer hörte, entschloss sich, am Türgriff zu drehen. Die Tür war unverschlossen. Er trat ein, fand das Apartment in wüstem Durcheinander und sah, wie ein Mann durch das zertrümmerte Fenster floh. Vorsichtig tappte er im Dunkeln an Fernseher und Stereoanlage vorbei – die merkwürdigerweise mitten im Raum standen – und knipste das Licht an. Eine nackte Birne flammte an der Decke auf.

»Oh, mein Gott!« Er hörte, wie seine Stimme vor Entsetzen verstummte.

In Sekundenschnelle war der Mann am Telefon und rief um Hilfe. Michael Thomas lag bewusstlos und schwer verletzt am Boden. Es war jetzt still im Raum – bis auf das Geräusch des hin und her schlagenden Fisches, nicht weit von Mikes Kopf entfernt. »Katze« wand sich, zwischen Salat und Nudel-Fertiggericht, in einem unappetitlichen Haufen verstreuter Lebensmittel, den die wachsende Lache von Mikes Blut allmählich rot färbte.

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Die Vision

Mike wachte in einer fremden Umgebung auf. Als er richtig zu sich kam, fiel ihm jäh alles wieder ein. Seine Augen schossen durch den Raum und es war offensichtlich, dass er sich weder in seinem Apartment, noch in einem örtlichen Krankenhaus befand. Alles war still. Die Stille war überwältigend, beinahe unheimlich. Kein Laut war zu hören, nur sein eigener Atem! Keine vorbeifahrenden Autos, kein Surren der Klimaanlage – absolut nichts! Mike versuchte, sich etwas aufzurichten.

Er schaute nach unten und bemerkte, dass er sich auf einer Art Liege befand. Bettzeug war keines da, doch er trug die gleiche Kleidung wie zur Zeit des Überfalls. Er fasste sich an den Hals. Sein letzter bewusster Gedanke war gewesen, sein Hals sei zerquetscht, doch zu seiner Erleichterung konnte er keine Verletzung feststellen. Im Gegenteil, Mike fühlte sich richtig gut! Vorsichtig tastete er verschiedene Stellen seines Körpers ab. Seltsam, nichts tat ihm weh, nirgends schien er verletzt. Doch diese Stille! Sie machte ihn wahnsinnig; kein Laut drang an seine Ohren. Auch das Licht war ganz merkwürdig: Es schien von nirgendwo und überall herzukommen. Es war strahlend weiß – ein Weiß, so bar jeder Farbe, dass es seinen Augen weh tat. Er beschloss, seine Umgebung näher zu untersuchen.

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