Lee Carroll - Die Reise nach Hause

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In dieser faszinierenden Parabel wird die Geschichte von Michael Thomas erzählt, einem scheinbar gewöhnlichen Mann, der in Minnesota geboren wurde und nun in Los Angeles arbeitet. Er stellt den Prototyp des normalen – und unzufriedenen – Amerikaners dar. Nach einem Überfall, der ihn in Todesgefahr bringt, wird Michael von einem weisen Engel besucht und gefragt, was er sich in Wahrheit vom Leben wünscht. Michael antwortet, dass er eigentlich NACH HAUSE gehen möchte! Um sein endgültiges Ziel zu erreichen, muss Michael zunächst eine Reihe von Abenteuern und Prüfungen in einem erstaunlichen Land von Engelwesen, weisen Lehrern und finsteren Kreaturen bestehen. Michaels Suche ist ergreifend, humorvoll, faszinierend und spannend bis zum Schluss.

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»Werde ich alles heil überstehen? Ich glaube, ich bin schwer verletzt und liege irgendwo bewusstlos, vielleicht im Sterben.«

»Kommt darauf an«, sagte der Engel.

»Worauf?«, wollte Michael wissen.

»Was möchtest du denn wirklich, Michael?«, fragte der Engel liebevoll. »Sag uns, was du WIRKLICH willst. Überlege dir deine Antwort gut, Michael Thomas, denn die Energie Gottes nimmt vieles wörtlich. Im übrigen – wir wissen, was du weißt. Du kannst deiner eigenen Natur nichts vormachen.«

Michael wollte bei seiner Antwort ehrlich sein. Die Situation wurde mit jedem Augenblick realer. Er erinnerte sich sehr gut an die lebhaften Träume von seinen Eltern, direkt nach deren Unfall. Sie waren zusammen zu ihm gekommen – in den wenigen Stunden, in denen er in jener furchtbaren Woche überhaupt schlafen konnte; und sie hatten ihn umarmt und ihn spüren lassen, wie sehr sie ihn liebten. Sie hatten ihm erklärt, es sei für sie der richtige Zeitpunkt gewesen, fortzugehen – was immer das bedeuten mochte. Mike hatte es nicht akzeptiert.

Seine Eltern hatten ihm auch gesagt, ihr Tod sei unter anderem arrangiert worden, weil ihr Dahinscheiden ein Geschenk für Mike sein sollte. Er hatte sich immer gefragt, worin wohl das Geschenk bestand, aber schließlich war es nur ein Traum gewesen, oder nicht? Nun sagte der Engel, es sei Wirklichkeit. Was Mike im Augenblick erlebte, erschien ihm zweifellos real; vielleicht waren die Botschaften seiner Eltern ja auch real, so wie dieser Engel es war, oder ist. Diese Art Traum oder Vision ist ziemlich verwirrend, dachte er frustriert!

Was ist es, was ich will?, fragte er sich nun. Er dachte an sein Leben und an all die Dinge, die ihm im letzten Jahr passiert waren. Er wusste, was er wollte, aber er hatte das Gefühl, es war nicht in Ordnung, darum zu bitten.

»Es passt nicht zu deiner Größe und Erhabenheit, deine tiefsten Wünsche in dir zu verschließen«, ließ der Engel sich hören.

Zu dumm!, dachte Michael. Der Engel weiß schon wieder, was mir durch den Kopf geht. Es gibt nichts, was ich verbergen kann.

»Wenn du es schon weißt, warum stellst du mir diese Frage?«, erkundigte er sich. »Und was soll das bedeuten: meine Erhabenheit?« Zum ersten Mal zeigte der Engel kein Lächeln, sondern etwas anderes. Es war ein Ausdruck von Verehrung, von Ehrfurcht!

»Du hast keine Vorstellung davon, was und wer du bist, Michael Thomas«, sagte der Engel ernst. »Du glaubst, ich sei schön? Wenn du sehen könntest, wie du aussiehst! Eines Tages wird es geschehen. Was deine Gedanken und Gefühle betrifft – natürlich kenne ich sie. Ich bin hier, weil ich zu denen gehöre, die dich unterstützen; daher bin ich in vieler Hinsicht eng mit dir verbunden. Es ist eine Ehre für mich, vor dir zu erscheinen; doch nur deine eigene Absicht kann jetzt eine Veränderung bewirken. Du kannst selbst entscheiden, ob du mir sagen möchtest, was du dir in diesem Augenblick, als Mensch am meisten wünschst. Die Antwort muss aus deinem Herzen kommen, laut und hörbar, für alle – sogar für DICH. Was du jetzt tun wirst, ist auch für viele andere von entscheidender Bedeutung.« Mike hatte aufmerksam zugehört. Er musste seine Wahrheit aussprechen, auch wenn es vielleicht nicht das war, was der Engel hören wollte. Er dachte einen Moment nach, dann sagte er: »Ich möchte NACH HAUSE gehen! Ich hab’ dies Leben als Mensch satt.« Da! Jetzt war es heraus. Er wollte weg. »Aber ich will mich nicht drücken vor etwas, das wichtig ist in Gottes Plan«, fuhr er leidenschaftlich fort. »Einerseits erscheint mir das Leben so sinnlos; andererseits habe ich aber gelernt, dass ich als Ebenbild Gottes zu einem besonderen Zweck erschaffen wurde. Was soll ich denn tun?«

Der Engel schwebte an die Seite der Liege, so dass Mike ihn besser sehen konnte. Dieser Traum, diese Vision oder was immer es sein mochte, war verblüffend. Mike hätte schwören können, dass es nach Veilchen duftete – oder war es Flieder? Warum nach Blumen? Wahrhaftig – der Engel hatte einen Geruch! Und je näher er kam, umso schöner war er. Michael spürte auch, dass der Engel über die Unterhaltung erfreut war. Er fühlte es, obwohl er seinen Gesichtsausdruck nicht erkennen konnte.

»Sag mir, Michael Thomas, ist deine Absicht rein? Willst du wirklich das, was Gott will? Du möchtest nach Hause, aber du bist dir gleichzeitig eines größeren Planes bewusst – deshalb willst du uns nicht enttäuschen und dich spirituell nicht unangemessen verhalten.«

»Ja«, sagte Mike. »Genau so ist es. Ich möchte aus meiner Situation heraus, aber gleichzeitig scheint mein Wunsch widersprüchlich zu sein – er scheint mir egoistisch.«

»Und wenn ich dir sagte, du kannst beides haben?«, fragte der Engel mit einem Lächeln. »Und, dein Verlangen nach Hause zu kommen ist nicht selbstsüchtig, sondern natürlich und steht auch nicht im Gegensatz zu deinem Wunsch, den tieferen Sinn deines Menschseins anzuerkennen?«

»Aber wie? Bitte erkläre mir, wie ich beides haben kann«, wollte Mike jetzt aufgeregt wissen.

Der Engel hatte Mikes Herz gesehen, und zum ersten Mal ging er spirituell auf ihn ein.

»Michael Thomas von reiner Absicht – um zu entscheiden, ob dies dein Weg sein kann, muss ich dir, bevor ich mehr dazu sage, noch eine Frage stellen.« Der Engel schwebte ein wenig zurück. »Was glaubst du davon zu haben, wenn du nach Hause gehst?«

Mike dachte darüber nach. Sein Schweigen hätte bei einer normalen Unterhaltung seltsam gewirkt, aber der Engel verstand ihn vollkommen und wusste, dass dies ein geheiligter Augenblick für Michael Thomas’ Seele war. Nach irdischer Zeitrechnung schwieg Michael zehn Minuten oder länger; doch der Engel rührte sich nicht und sagte kein Wort. Er zeigte weder Ungeduld noch Ermüdung. Mike begann zu begreifen, dass diese Wesenheit tatsächlich zeitlos war, und die Ungeduld eines Menschen – für den nur die lineare Zeit Realität besaß – nicht empfinden konnte.

»Ich möchte geliebt werden und dort sein, wo Liebe ist«, war Mikes Antwort. »Ich möchte Frieden in meinem Leben.« Er machte eine Pause. »Ich möchte mit den Problemen und belanglosen Auseinandersetzungen der Leute um mich herum nichts zu tun haben. Ich möchte keine Geldsorgen haben. Ich möchte mich BEFREIT fühlen! Ich habe es satt, alleine zu sein. Ich möchte für andere Wesen im Universum etwas bedeuten. Ich möchte wissen, dass mein Leben einen Sinn hat und dazu beitragen, im Himmel – oder wie immer ihr es nennt – ein adäquater Teil von Gottes Plan zu sein. Ich möchte eigentlich gar kein Mensch sein. Ich möchte sein wie du!«

Er machte erneut eine Pause. »Das ist es, was nach Hause gehen für mich bedeutet.« Der Engel schwebte wieder ans Fußende der Liege.

»Dann, Michael Thomas von reiner Absicht, sollst du auch empfangen, wonach du strebst!« Es war, als strahlte der Engel in noch hellerem Licht – wenn es denn möglich gewesen wäre. Über seinem leuchtenden Weiß lag nun ein goldener Schimmer. »Du musst jedoch einem vorherbestimmten Weg folgen und du musst es freiwillig tun, aus eigenem Entschluss und Antrieb. Dann wirst du mit einer Reise nach Hause belohnt. Willst du das tun?«

»Ja, das will ich«, erwiderte Mike. Es war der Anfang eines wundervollen Gefühls, das sich vielleicht mit dem Wort »Liebeswäsche« beschreiben ließ. Die Luft schien sich zu verdichten. Der Schein des Engels begann, die Liege zu durchdringen und umspülte Mikes Füße. Schauer liefen Mikes Rücken hoch, und ohne sein Zutun begann er in einer so schnellen Schwingung zu vibrieren, wie er es noch nie erlebt hatte. Es war fast wie ein Summen, so schnell. Es fuhr seinen Körper hinauf bis in seinen Kopf. Seine Wahrnehmung veränderte sich, und es zuckten kleine blaue und violette Blitze auf – in starkem Kontrast zu dem intensiven Weiß, auf das er seit Beginn dieser ganzen Geschichte geschaut hatte.

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