Ist diese zukünftige Erfahrung nachhaltig und andauernd, werden wir überleben; ansonsten werden wir dasselbe Schicksal erleiden wie die Dinosaurier und ausgelöscht werden. Es liegt an uns. Wir haben die Macht, jetzt unsere Zukunft zu verändern, ja das Hier und Jetzt ist sogar der einzige Zeitpunkt und der einzige Ort, um diesen Wandel zu vollziehen.
Ist von diesem neuen Bewusstsein die Rede, steht dahinter ein tiefes Verständnis bzw. Geheimnis, wie dieses höhere Bewusstsein entsteht. Das lässt sich in einem einzigen Satz ausdrücken, der allerdings von den meisten Menschen nicht verstanden wird; ich äußere ihn trotzdem und komme dann darauf zurück, um ihn näher zu erläutern: Der Bewusstseinssprung kann sich nur vollziehen, wenn die Bewusstheit der Alten Welt mit der Bewusstheit der modernen Welt zusammengebracht wird.
Einfach ausgedrückt, leben wir gleichzeitig in der Alten und in der modernen Welt, aber das fällt uns sehr schwer. Die beiden Welten müssen sich gegenseitig verstehen und das Wissen und die Weisheit der jeweils anderen Welt in sich aufnehmen, sonst wird es weder der Alten noch der modernen Welt möglich sein, auf eine höhere Bewusstseinsstufe aufzusteigen. Dazu ist Zusammenarbeit erforderlich.
Die Alte Welt ist bereit, diesen Schritt jetzt zu tun. Fast alle indigenen Stämme weltweit sind bereit für den Wandel. Die moderne Welt hat allerdings immer noch nicht verstanden, wie wichtig die Urvölker und deren Nachfahren, die Alte Welt, für sie sind. Doch warum sind unsere Vorfahren für uns überlebenswichtig? Und warum ist unser Überleben wichtig für unsere Ahnen?
Wir Menschen in der modernen Welt leben zum Großteil in einer synthetischen Realität. Damit meine ich ein Leben getrennt von der Natur: Wir leben in unseren Häusern, unseren Autos, ja sogar in unseren Schuhen.
Unsere Technologie schirmt uns von der Außenwelt und den Gefahren der Natur ab, aber auch von der essenziellen elektrischen Verbindung zu Mutter Erde, die von allen indigenen Völkern verstanden wird [ich empfehle Ihnen, sich mit der neuen Wissenschaft des Earthing vertraut zu machen, z.B. auf der Website www.earthing.com (Anm. d. Übers.: deutsche Website http://www.earthing-info.de)].
Wir sind so stolz auf unsere technologischen Errungenschaften, dass wir uns nicht vorstellen können, warum Angehörige von indigenen Stämmen, die mit den Füßen im Dreck herumlaufen und sich kaum genug Nahrung verschaffen können, tatsächlich in der Lage sein könnten, diese moderne Welt zu beeinflussen.
Ich möchte Ihnen erklären, warum die Maya und andere Urvölker so wichtig für das Überleben der Menschheit sind. Lassen Sie diese Erkenntnis in sich reifen, dann erhalten Sie Zugang zur verborgenen Welt der Maya und zu ihrer Weisheit und Lebensweise.
Ein Blick in die Natur und auf das Universum zeigt uns: Der menschliche Körper und alle bekannten Lebensformen unterliegen der sogenannten Fibonacci-Folge, einer mathematischen Zahlensequenz (darüber später mehr). Der menschliche Körper enthält diese Zahlenmuster an Milliarden von Stellen, denn jede einzelne Zelle baut darauf auf. Ebenso entsprechen die proportionalen Verhältnisse vieler Körperteile den Fibonacci-Zahlen.
Die Heilige Geometrie ist die Blaupause des Universums. Durch sie wird das ansonsten totale Chaos geordnet. Die Anordnung eines jeden einzelnen in der materiellen Wirklichkeit existierenden Objekts wird unabhängig von dessen Größe durch die geometrischen Muster der sogenannten Heiligen Geometrie in eine Ordnung gebracht. Planeten umkreisen die Sonnen mit einer Präzision nach den Regeln dieser Heiligen Geometrie.
Wie die umfassende Mathematik in allen antiken Pyramiden belegt, haben unsere Ahnen diese Zusammenhänge sehr gut verstanden; doch der modernen Welt ist dieses Grundwissen abhanden gekommen. In den letzten 500 Jahren war es im Dunklen verborgen. Jetzt hat sich die NASA an dieses uralte Wissen erinnert und bringt es mit neuen Erkenntnissen zusammen; es entsteht ein klareres Bild des Universums. Ohne dieses alte Wissen könnten wir niemals die Wahrheit der Realität erfahren.
So wie ich es begreife, stehen der Goldene Schnitt und dessen Proportionszahl Phi (
) über allen anderen Verhältniszahlen und Proportionen im Universum. Sie können eine beliebig lange gerade Linie hernehmen und an einer bestimmten Stelle teilen, um den Goldenen Schnitt zu erhalten: Der kürzere Teil dieser Linie entspricht der Zahl Eins, der längere Teil (leicht aufgerundet) der Zahl 1,6180339 – einer irrationalen Zahl, die ins Unendliche geht. Dieses Verhältnis sieht man nicht nur in Planeten, Sternen und Monden, sondern in allen Lebensformen auf der Erde, auch im menschlichen Körper.
Betrachten Sie einmal die Gelenke und Knochen Ihrer Hand: Wenn Sie die Länge des mittleren Knochens durch die Länge des Knochens mit dem Fingernagel teilen, stehen sie im Phi-Verhältnis zueinander: 1,6180339. Nimmt man dann die Länge des dritten und längsten Fingerknochens und teilt sie durch die Länge des mittleren Knochens, kommt erneut die Zahl Phi heraus. Der Goldene Schnitt steckt in allen Knochen.
Für mich ist der Goldene Schnitt unter allen anderen mathematischen Möglichkeiten ganz sicher die wichtigste Verhältniszahl. Sogar die Größe der Planeten und ihrer Monde ist kein Zufall, sondern entspricht perfekt den Regeln der Heiligen Geometrie.
Doch das Leben – ich und Sie und alles Leben überall – weiß nicht, wie es den Goldenen Schnitt hervorbringen kann. Ich glaube sogar, der Goldene Schnitt existiert von Natur aus nirgendwo im Universum. Er ist das Grundprinzip der idealen Verhältniszahl und kommt in der Natur immer nur näherungsweise vor. Das Leben weiß nicht, wie es mit unendlichen Zahlen umgehen soll.
Aber habe ich nicht eben gesagt, der Goldene Schnitt findet sich in unserem Körper? Ist das nicht ein Widerspruch? Hier ist die Erklärung:
Das Leben hat dieses fantastische Verhältnis schon zu Beginn der Schöpfung entdeckt. Wiederentdeckt wurde die Annäherung jedoch erst vor ein paar Hundert Jahren von dem italienischen Mathematiker Fibonacci. Die Fibonacci-Zahlen lauten: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144 etc. Sie sind einfach eine Zahlenfolge, bei der sich die jeweils nächste Zahl durch Addition ihrer beiden vorhergehenden Zahlen ergibt. Beginnt man also mit 8 und addiert zu dieser Zahl die davorliegende 5 dazu, erhält man als nächste Zahl 13.
Wenn man aber diese Zahlen jeweils durch die vorhergehende Zahl teilt und die Zahl Phi = 1,6180339 als (ungefähres) Ergebnis im Blick hat, versteht man: Teilt man 1 durch 1, ergibt sich 1, und diese Zahl liegt unter dem Maß des Goldenen Schnitts. 2 geteilt durch 1 ist 2, was über 1,6180339 liegt, aber immerhin dem Goldenen Schnitt näher kommt.
3 geteilt durch 2 ergibt 1,5; das liegt also noch näher, ist aber kleiner als das Idealmaß Phi. 5 geteilt durch 3 ist (leicht aufgerundet) 1,66667, also ein bisschen größer, aber noch näher. Je größer die zu teilende Zahl ist, die durch die vorhergehende Zahl geteilt wird, desto mehr nähert man sich dem Goldenen Schnitt mit 1,6180339. Teilt man 55 durch 34, ist man schon sehr nahe dran.
Ein Nautilusschneckenhaus
Auf dem Bild sehen wir die aufgeschnittene Schale einer Nautilusschnecke, sodass man ins Innere blicken kann. Jede Kammer entsteht auf Basis der Fibonacci-Folge. Zunächst sind die Kammern in ungleichmäßigen Abständen angeordnet und sehr seltsam, denn anfangs kommen sie nicht so nah an den Goldenen Schnitt heran. Die erste Kammer entspricht der Zahl 1; es geht weiter mit 1, dann 2, dann 5 etc. Je höher die Zahl in der Fibonacci-Folge, desto näher liegt sie an diesem perfekten Verhältnis/Maß – wie man am Haus der Nautilusschnecke sehen kann, bei der die Kammern mehr und mehr Perfektion erreichen.
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