Geldgeschichten der Bibel
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Als Naaman schon ein Stück weit entfernt war, sagte sich Gehasi, der Diener Elischas: »Mein Herr lässt diesen reichen Syrer mit der ganzen Last seiner Geschenke wieder abziehen. Er hätte ihm ruhig etwas davon abnehmen können. So gewiss der HERR lebt: Ich laufe hinterher und hole das nach!« Gehasi lief, so schnell er konnte. Als Naaman ihn herankommen sah, stieg er von seinem Wagen, ging ihm entgegen und fragte: »Es ist doch nichts passiert?« »Nein«, sagte Gehasi, »aber mein Herr lässt dir sagen: ›Eben sind aus dem Bergland Efraïm zwei junge Leute von der dortigen Prophetengemeinschaft zu mir gekommen. Gib mir doch einen Zentner Silber und zwei Festgewänder für sie!‹«
»Ich bitte dich, nimm zwei Zentner«, sagte Naaman und drängte es ihm sogar auf. Er ließ das Silber in zwei Säcke verpacken, legte die beiden Festgewänder darauf und schickte zwei seiner Leute mit, die das Geschenk vor Gehasi hertragen sollten. Beim Hügel vor der Stadt schickte Gehasi die beiden Männer zurück und brachte die Geschenke heimlich in Elischas Haus.
Als er zu seinem Herrn kam, fragte ihn der: »Woher kommst du, Gehasi?« »Ich war doch nicht weg«, sagte der Diener. Aber Elischa entgegnete ihm: »Ich war im Geist dabei, als der Mann von seinem Wagen stieg und dir entgegenging! Dies ist nicht der Augenblick, Geld und Festkleider anzunehmen und sich dafür Olivenhaine und Weingärten, Schafe und Rinder, Sklaven und Sklavinnen zuzulegen. Der Aussatz Naamans wird dich und alle deine Nachkommen befallen und ihr werdet ihn nie wieder loswerden!« Als Gehasi von Elischa wegging, war seine Haut vom Aussatz so weiß wie Schnee.
Teilzeitarbeit bei vollem Lohnausgleich
Die Arbeiter im Weinberg
Eine alte Tarifforderung besagt, dass für gleiche Arbeit auch gleicher Lohn zu entrichten ist. Selbst heute ist es in einzelnen Tarifbereichen noch so, dass z.B. die Arbeit einer Frau geringer entlohnt wird als die entsprechende Arbeit ihres männlichen Kollegen. Derartige Unterschiede können wir weder billigen noch bejahen. Sie widersprechen unserem Gerechtigkeitsempfinden. Umgekehrt sollte mehr oder qualifiziertere Arbeit auch besser entlohnt werden.
Jesus erzählt von einer in dieser Hinsicht ungerecht erscheinenden Lohnvereinbarung. In einem Bildwort vergleicht er Gott mit einem Weinbergbesitzer, der auf dem Marktplatz Arbeiter anheuert: die ersten gleich nach Sonnenaufgang, andere um die Mittagszeit, die letzten eine Stunde vor Feierabend. Jedem verspricht er ein Silberstück als Lohn. Bei der Lohnauszahlung am Abend gibt es erwartungsgemäß Ärger. Wie kann es sein, dass die, die den ganzen Tag gearbeitet haben, nicht mehr bekommen als die, die sich nur eine Stunde lang anstrengen mussten?
Um das Gleichnis nicht misszuverstehen, muss man wissen, dass ein Silberstück ein guter Lohn für einen vollen Tag Arbeit war. Die, die lang gearbeitet haben, sind also nicht übervorteilt worden. Doch Gottes Güte reicht über die normale, »gerechte« Entlohnung weit hinaus. Er will allen, wann auch immer sie in seinen Dienst getreten sind, den vollen Lohn geben, nämlich das ewige Leben. – Eine Großzügigkeit, die für Neid keinen Platz lassen sollte. (Matthäus 20,1-16)
»Wenn Gott sein Werk vollendet, wird es sein wie bei dem Weinbergbesitzer, der früh am Morgen auf den Marktplatz ging, um Leute zu finden und für die Arbeit in seinem Weinberg anzustellen. Er einigte sich mit ihnen auf den üblichen Tageslohn von einem Silberstück, dann schickte er sie in den Weinberg.
Um neun Uhr ging er wieder auf den Marktplatz und sah dort noch ein paar Männer arbeitslos herumstehen. Er sagte auch zu ihnen: ›Ihr könnt in meinem Weinberg arbeiten, ich will euch angemessen bezahlen.‹ Und sie gingen hin.
Genauso machte er es mittags und gegen drei Uhr. Selbst als er um fünf Uhr das letzte Mal zum Marktplatz ging, fand er noch einige herumstehen und sagte zu ihnen: ›Warum tut ihr den ganzen Tag nichts?‹ Sie antworteten: ›Weil uns niemand eingestellt hat.‹ Da sagte er: ›Geht auch ihr noch hin und arbeitet in meinem Weinberg!‹
Am Abend sagte der Weinbergbesitzer zu seinem Verwalter: ›Ruf die Leute zusammen und zahl allen ihren Lohn! Fang bei denen an, die zuletzt gekommen sind, und höre bei den ersten auf.‹ Die Männer, die erst um fünf Uhr angefangen hatten, traten vor und jeder bekam ein Silberstück. Als nun die an der Reihe waren, die ganz früh angefangen hatten, dachten sie, sie würden entsprechend besser bezahlt, aber auch sie bekamen jeder ein Silberstück. Da murrten sie über den Weinbergbesitzer und sagten: ›Diese da, die zuletzt gekommen sind, haben nur eine Stunde lang gearbeitet, und du behandelst sie genauso wie uns? Dabei haben wir den ganzen Tag über in der Hitze geschuftet!‹
Da sagte der Weinbergbesitzer zu einem von ihnen: ›Mein Lieber, ich tue dir kein Unrecht. Hatten wir uns nicht auf ein Silberstück geeinigt? Das hast du bekommen, und nun geh! Ich will nun einmal dem Letzten hier genauso viel geben wie dir! Ist es nicht meine Sache, was ich mit meinem Eigentum mache? Oder bist du neidisch, weil ich großzügig bin?‹« Jesus schloss: »So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten.«
Lohnverzicht eines Predigers
Paulus als Vorbild
In unseren Tagen wird angesichts der leeren Kassen bei Staat und Kirchen viel vom Ehrenamt gesprochen. Das Ehrenamt mit der unentgeltlichen Übernahme bestimmter Aufgaben ist von unschätzbarem Wert. Die freiwillige Arbeit zum Wohl einer Organisation oder der Allgemeinheit geschieht – wie so schön gesagt wird – »für Gotteslohn«.
Der Apostel Paulus übt eine äußerst umfangreiche und reiseintensive Predigertätigkeit aus. Aber er verzichtet auf die Gehaltsregelungen des jüdischen Gesetzes, wonach ein Prediger für sich und seine Familie von seinen Gemeinden den nötigen Unterhalt beziehen kann. Er entwickelt das Modell eines Arbeiterpriesters, der intensiv als Missionar tätig ist, aber von den Gemeinden keine Entlohnung annimmt. Seinen Lebensunterhalt verdient Paulus durch seinen Beruf als Zeltmacher, den er nebenher ausübt.
Diese so genannte »Zeltmacherlösung« wird bis heute in den Kirchen der Welt diskutiert, gerade dort, wo die Finanzierung der Pfarrergehälter auf wackligem Boden steht. Das ehrenamtliche Pfarramt – ein Zukunftsmodell? (1Korinther 9,1-18)
Nehmt euch ein Beispiel an mir! Bin ich nicht frei? Bin ich nicht Apostel? Habe ich nicht Jesus, unseren Herrn, gesehen? Seid nicht ihr die Frucht meines Wirkens für den Herrn? Auch wenn andere mich nicht als Apostel anerkennen – für euch bin ich es! Meine Beglaubigung als Apostel seid ihr selbst, weil ihr zum Glauben an den Herrn gekommen seid. Hier ist meine Antwort an die Leute, die Kritik an mir üben: Hätte ich nicht Anspruch darauf, für meinen Dienst als Apostel Essen und Trinken zu bekommen? Hätte ich nicht das Recht, eine Christin als Ehefrau auf meine Reisen mitzunehmen, wie es die anderen Apostel tun und die Brüder des Herrn und auch Petrus? Sind ich und Barnabas die Einzigen, die mit ihrer Hände Arbeit für ihren Unterhalt aufkommen müssen? Wer zieht denn schon auf eigene Kosten in den Krieg? Wer pflanzt einen Weinberg, ohne von seinen Trauben zu essen? Wer hütet Schafe, ohne von ihrer Milch zu trinken?
Ich berufe mich nicht nur auf das, was allgemein üblich ist. Das Gesetz Gottes sagt dasselbe. Im Gesetzbuch Moses steht geschrieben: »Einem Ochsen, der zum Dreschen eingespannt wird, darfst du das Maul nicht zubinden.« Geht es Gott vielleicht um die Ochsen, oder meint er nicht vielmehr uns bei allem, was er sagt?
So ist es: Von uns ist hier die Rede, um unseretwillen steht es geschrieben. Wer pflügt und erntet, muss damit rechnen können, selbst einen Teil vom Ertrag zu bekommen. Ich habe geistliche Gaben, den Samen der Botschaft Gottes, unter euch ausgesät. Ist es zu viel verlangt, wenn ich dafür natürliche Gaben ernte, nämlich was ich zum Leben brauche? Andere nehmen dieses Recht in Anspruch und lassen sich von euch versorgen. Habe ich nicht einen viel größeren Anspruch darauf? Und doch habe ich von meinem Recht keinen Gebrauch gemacht. Ich nehme alle Mühen und Entbehrungen auf mich, um der Guten Nachricht von Christus kein Hindernis in den Weg zu legen. Ihr wisst, dass die Priester, die im Tempel Dienst tun, ihren Lebensunterhalt von den Einkünften des Tempels bekommen; und wer am Altar den Opferdienst verrichtet, bekommt einen Teil von den Opfergaben. Genauso hat es Jesus, der Herr, für uns angeordnet: Wer die Gute Nachricht verbreitet, soll davon leben können. Aber ich habe von diesem Recht nie irgendwelchen Gebrauch gemacht.
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