Geldgeschichten der Bibel
Здесь есть возможность читать онлайн «Geldgeschichten der Bibel» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Geldgeschichten der Bibel
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:5 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 100
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Geldgeschichten der Bibel: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Geldgeschichten der Bibel»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Geldgeschichten der Bibel — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Geldgeschichten der Bibel», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Weisheit führt zu Wohlstand
Das Salomo-Prinzip auf den Punkt gebracht
Einer der reichsten Menschen der Welt ist Bill Gates, dessen Name uns im Zusammenhang mit Computersoftware vertraut ist. Eine kluge Idee und die Weisheit eines Pioniers haben ihm grenzenlosen Erfolg beschert – und inzwischen auch unendlichen Reichtum.
Diese Erfahrung verbindet Bill Gates vielleicht ein wenig mit König Salomo, dem Weisheit, Verstand und Klugheit wichtiger waren als alle Güter dieser Welt. Auch er ist aufgrund seiner Weisheit schließlich unermesslich reich geworden, auch wenn das nicht sein Ziel war. Salomo hat seine ganze Lebens- und Gotteserfahrung in Sprichwörtern festgehalten, von denen viele zu den »geflügelten Worten« gehören. So auch seine Gedanken zum Zusammenhang von Weisheit und sicherem Wohlstand. (Sprichwörter 3,13-18)
Wie glücklich ist ein Mensch, der die Weisheit gefunden und Erkenntnis erlangt hat! Weisheit besitzen ist besser als Silber, wertvoller als das reinste Gold. Sie ist kostbarer als Edelsteine; nichts, was man sich wünschen könnte, ist mit ihr vergleichbar. Mit der rechten Hand bietet sie dir langes Leben und mit der linken Wohlstand und Ansehen. Sie erfüllt dein Leben mit Glück und Sicherheit. Sie ist der wahre »Baum des Lebens«; wer sie erlangt und festhält, kann sich glücklich preisen!
Gönn dir was!
Vom richtigen Gebrauch des Reichtums
Den Schwaben wird – sicher nicht ganz zu Unrecht – nachgesagt, dass sie einen großen Hang zum Sparen haben. Der Lustgewinn durch eifriges Sparen geht gelegentlich so weit, dass der wackere Schwabe überhaupt nicht mehr an sich selbst denkt und sich kaum Zeit und Muße gönnt, die Früchte des Erarbeiteten auch einmal zu genießen. Wenn Geiz und Habgier den Umgang mit dem Erworbenen prägen, wird auch ein Reicher nicht glücklich.
Das Buch Jesus Sirach in den so genannten Spätschriften des Alten Testaments warnt vor dieser und ähnlichen Gefahren. Der Verfasser lebte ungefähr zwei Jahrhunderte vor Christi Geburt und fühlte sich gedrängt, »ein eigenes Buch zur Förderung von Erziehung und Weisheit« zu schreiben. Seine Aufforderung zum Genießen, zur Großzügigkeit und Dankbarkeit hat über die Jahrtausende hinweg nichts an Aktualität eingebüßt. (Sirach 14,3-19)
Reichtum taugt nicht für einen kleinlichen Menschen. Was fängt ein Geizhals mit Wohlstand an? Wer Schätze anhäuft und sich selbst nichts gönnt, sammelt für andere; sie werden sich mit seinem Besitz ein gutes Leben machen. Wie kann jemand gut zu anderen sein, wenn er zu sich selbst schlecht ist? Er wird mit seinem Wohlstand niemals glücklich! Niemand ist schlimmer dran als ein Mensch, der sich selbst nichts gönnt. Solche Schlechtigkeit trägt ihre Strafe in sich. Tut er einmal etwas Gutes, dann nur aus Versehen; und hinterher wird seine ganze Verkehrtheit sichtbar.
Wer gierige Augen hat, ist ein schlechter Mensch; denn wenn er andere in Not sieht, wendet er sich einfach ab. Er ist nie zufrieden mit dem, was er hat; seine Habgier trocknet seine Gefühle aus. Mancher geizt sogar mit dem eigenen Brot, darum sitzt er hungrig an seinem Tisch. Mein Sohn, tu dir selbst etwas Gutes, soweit du dazu in der Lage bist, und bring dem Herrn die Opfergaben, die ihm zustehen! Denk daran, dass der Tod nicht lange auf sich warten lässt und du den festgesetzten Tag nicht kennst. Tu deinem Freund Gutes, bevor du stirbst; gib ihm so großzügig, wie du kannst! Lass dir keinen einzigen Freudentag entgehen! Wenn du zu etwas Lust hast und es recht ist, dann tu es! Was du durch deine Mühe erworben hast, musst du ja doch anderen hinterlassen. Dann wird es durch das Los unter die Erben aufgeteilt. Darum hab deine Freude daran, anderen zu geben und auch für dich selbst zu nehmen; in der Totenwelt ist keine Freude mehr zu finden!
Wir alle altern und nutzen uns ab wie ein Gewand; es ist ein uraltes Gesetz: »Mensch, du musst sterben!« Die Blätter am Baum welken und fallen ab und neue wachsen nach. So ist es auch mit den Geschöpfen aus Fleisch und Blut: Eine Generation stirbt und eine neue wird geboren. Alles, was ein Mensch schafft, vergeht und zerfällt, und mit seinem Werk geht auch er selbst dahin, der es gemacht hat.
Lohn und Gehalt
Ein regelmäßiges Einkommen ist uns allen wichtig. Wenn Arbeiter auf die Straße gehen, um für drei oder fünf Prozent Lohnsteigerung zu streiken, dann zeigt dies die existenzielle Bedeutung des laufenden Lohns und den Wunsch nach realer Einkommenssicherung. Wir leben von den Früchten unserer Arbeit und sind in höchstem Maße auf sie angewiesen. Das bekommen vor allem jene Menschen zu spüren, die keine Beschäftigung haben. Die Sicherung des Lebensunterhalts wird für sie zur Überlebensfrage.
Wenn diese Früchte im Zuge von Gehaltskürzungen oder ausbleibenden Gehaltserhöhungen zusammenschrumpfen, reagieren wir äußerst empfindlich. Unser Gerechtigkeitsempfinden auf diesem Gebiet ist sehr ausgeprägt. Wir erwarten eine angemessene Bezahlung unserer Arbeit – auch im Vergleich zu anderen Gehältern. Wenn Tageszeitungen immer wieder von neuen Auswüchsen bei den Managergehältern berichten, verärgert dies viele. In den Führungsetagen der Großindustrie ist bei den Gehältern und Tantiemen einiges aus dem Lot geraten. Wie kann eine amerikanische Fluggesellschaft für alle Piloten sowie das Flug- und Bodenpersonal die Gehälter um ein Drittel kürzen, für das Management gleichzeitig aber hohe Bleibeprämien zahlen? Gerecht ist das jedenfalls nicht.
Auch die Bibel interessiert sich erstaunlich lebhaft für Löhne und Gehälter. Ihre Vorstellungen von einem gerechten Lohn sind für uns manchmal allerdings eher verblüffend. Die Bibel denkt nicht nur an den Lohnzettel und was darauf steht, sondern sie weiß etwas von einem bleibenden und immerwährenden, einem himmlischen Lohn. Selbst Tarifverhandlungen werden im Neuen Testament unter diesem weitreichenden Aspekt geführt, allerdings noch ohne Gewerkschaften oder Arbeitgeberverbände.
Eine kluge Lohnverhandlung
Jakob kommt zu seinem verdienten Lohn
Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern sind ein besonderes Ritual, das Außenstehende oft nicht verstehen. Die Gewerkschaften müssen die ursprünglichen Forderungen aufrechterhalten und sich der uneingeschränkten Unterstützung ihrer Mitglieder versichern. Die Arbeitgeber machen sich Gedanken um die künftige Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Mit harten Bandagen und vielen Argumenten wird gekämpft, gerechnet, kalkuliert, verglichen und taktiert. Und irgendwann, nach einer 24-stündigen Marathonsitzung, kurz vor Sonnenaufgang, wird ein Kompromiss präsentiert. Beide Seiten verbuchen das Ergebnis auf dem Konto ihrer Klugheit, Schlauheit und Strategie.
Eine Lohnverhandlung der etwas anderen Art schildert die Geschichte von Jakob und Laban. Jakob, der Erzvater Israels, ist bei seinem Schwiegervater Laban in einem leitenden Dienstverhältnis. Durch seinen Unternehmergeist hat er Laban Wohlstand erwirtschaftet und ihn reich gemacht. Der Segen Gottes ruht auf Jakob. Jetzt will er sich selbständig machen und erbittet die Auszahlung seines Lohns, also Viehherden und Mitarbeiter. Auch seine Frauen und Kinder möchte er mitnehmen.
In einer ebenso klugen wie raffinierten Lohnverhandlung findet Jakob eine ungewöhnliche Lösung. Dabei haben es beide Seiten faustdick hinter den Ohren und lassen sich so einige Tricks einfallen, um die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen – im wahrsten Sinne des Wortes! Klugheit und Gottvertrauen führen schließlich zum Erfolg für Jakob, der seinen verdienten Lohn erhält. (1Mose/Genesis 30,25–31,13)
Nachdem Rahel Josef geboren hatte, sagte Jakob zu Laban: »Lass mich nun frei! Ich möchte in meine Heimat zurückkehren. Gib mir meine Frauen und Kinder, die ich mit meiner Arbeit verdient habe, und lass mich ziehen! Du weißt, wie ich mich mit aller Kraft für dich eingesetzt habe.« Aber Laban erwiderte: »Erweise mir die Gunst, noch zu bleiben! Ich habe genau gemerkt, dass der HERR mich deinetwegen gesegnet und mir Wohlstand geschenkt hat. Was willst du künftig als Lohn? Ich gebe dir, was du verlangst.« Jakob sagte: »Du weißt ja, was ich für dich getan habe und wie dein Vieh sich vermehrt hat. Bevor ich kam, hattest du nur ein paar Tiere, und nun sind daraus so riesige Herden geworden. Für jeden meiner Schritte hat der HERR dich gesegnet. Jetzt muss ich endlich einmal an mich selbst denken und für meine Familie sorgen!«
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Geldgeschichten der Bibel»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Geldgeschichten der Bibel» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Geldgeschichten der Bibel» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.