Helena Beuchert - Mit Märchen zum Glück

Здесь есть возможность читать онлайн «Helena Beuchert - Mit Märchen zum Glück» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Mit Märchen zum Glück: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Mit Märchen zum Glück»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Jedes Leben ist ein Märchen. Es erzählt, wie Menschen ringen, Not durchleben und heilsame Wege finden, die zu einem glücklichen Ende führen. Lebenswahrheiten wollen weitergegeben werden, wollen ermutigen und Lösungen bieten.
Diese Geschichten sind wie ein Mosaik aus silbergrauen Steinen, gesammelt in einem langen Leben, eingetaucht in Märchenfarben.

Mit Märchen zum Glück — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Mit Märchen zum Glück», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Als Tara zur Frau gereift war, hielt Ottokar, der König des Nachbarreiches, um ihre Hand an und feierte Hochzeit mit ihr. Jetzt war sie Königin auf Schloss Hohenberg.

Aber sie wurde in König Ottokars Land nicht glücklich. Die Menschen dort arbeiteten immerzu, liefen mit ernsten Gesichtern umher und taten gewichtig. Keiner genoss sein Leben, jeder erzählte nur von den Aufgaben, die noch erledigt werden müssten. Dabei waren die Häuser und Straßen prächtig, und die Gärten blühten bis in den Winter. Doch niemand schien sich daran zu freuen. Immer wieder spähte Tara über die Berge in ihr Echsental und sah, wie es von Tag zu Tag düsterer und kahler wurde. Der Kummer kroch ihr ins Herz und raubte ihr den Schlaf. Ihr Gemahl konnte die Trauer nicht verstehen und wurde zunehmend ärgerlich: »Genügt dir denn mein Reich nicht?«, warf er ihr entgegen. »Hast du denn bei mir nicht alles was du brauchst?«

Die junge Königin wusste keine Antwort, die ihn zufriedengestellt hätte, und so schwieg sie.

Doch unentwegt, auch in ihren Träumen, suchte sie nach einer Lösung.

Da sah sie eines Tages, wie die Leute von Hohenberg grüne Gartenabfälle auftürmten, um sie verrotten zu lassen. Und wie ein Blitz durchzuckte sie ein rettender Gedanke. Sie bat die Gärtner, ihr das Grünzeug zu überlassen, und diese taten es nur allzu gern. Ja, sie liehen ihr sogar Pferde und Wagen, damit sie alle Abfälle wegschaffen konnte.

Einige treuen Knechte und Mägde luden die matschigen Salatköpfe und verrunzelten Rübenblätter auf. Dann zogen sie mit den Pferdewagen hinunter ins Tal. Schon von Weitem konnten sie das hungrige Heulen der Echsen hören. Tara musste ihren Getreuen gut zureden weiterzufahren. Eilig warfen sie das alte Grünzeug von den Wagen und galoppierten davon. Beim Zurückschauen sahen sie noch, wie die Echsen sich auf die Abfälle stürzten und sie gierig herunterschlangen.

Als König Ottokar von ihrem Ansinnen erfuhr, verbot er, es fortzuführen: »Über die Berge werden diese trägen Tiere niemals kommen«, sagte er mit schneidender Stimme, »und was sie mit dem Echsenreich anstellen, wen kümmert es?«

Doch eine wahre Königin gibt niemals auf. So lud sie zu einem großen Fest mit lautem Musikgetöse, mit Gauklern und allerlei Gaumenschmaus. Jedermann hatte alle Hände voll zu tun. Und Tara tanzte unentwegt mit dem König, bis ihm die Füße schmerzten.

So bemerkte niemand bei Hofe, wie die treuen Mägde und Diener der Königin wieder und wieder Wagenladungen mit gärendem Gemüse ins Tal kippten.

Niemand hörte, wie die Echsen vor Schmerzen brüllten, dass es wie Donnerhallen klang und die Berge erzitterten.

Der König schlief ermattet in seinen Daunendecken und wähnte sich sicher. Die gierig schlingenden Echsen aber nahmen in dieser Nacht ein böses Ende. Sie fraßen und fraßen von den faulenden Blättern, bis sich ihre Innereien so aufblähten, dass sie nacheinander zerplatzten.

Im Morgengrauen lag das Tal übersät mit toten, schuppig-grauen Urtieren. Die Leute des Echsentals kamen freudig aus ihren Häusern und bestaunten die reglosen Tierleiber. Und als Tara im Sonnenaufgang mit ihrer weißen Stute über den Berg geritten kam, jubelten sie ihr entgegen.

Es dauerte nicht lange, bis die Tiere vergraben waren und das Schloss wieder im alten Glanz erstrahlte. Jetzt konnte die Königin mit ihrem treuen Gefolge in ihrem angestammten Reiche Einzug halten. Die alten Eltern weinten vor Freude. Von den Steinen der Mauern, die die Leute um ihre Häuser gebaut hatten, ließ die Königin zahlreiche Türme errichten, die weit hinaus ins Land schauten. Und drei Mal im Jahr gab es Wettbewerbe im »Glücksuchen«. Derjenige wurde Sieger, der die Ereignisse am besten auf ihre Glückstauglichkeit abwägen und in die Zukunft deuten konnte. Und alle achteten darauf, dass es ihnen gutging und ihnen nichts mehr über den Kopf wuchs.

Der König von Hohenberg aber schaute jeden Morgen und jeden Abend vom Turm hinab ins Tal und wusste sich keinen Rat. Sein Herz war ihm vor Sehnsucht schwer. Manchmal war er kurz davor, mit seinem Rappen hinunter zu seiner angetrauten Frau zu reiten und mit ihr Versöhnung zu feiern. Doch immer hielt ihn sein Stolz zurück.

Da bemerkte er eines Tages, dass unten auf dem höchsten Turm zwei Fahnen wehten: die von Hohenberg und die von Echsental. Eilig wies er seine Schneider an, auch Flaggen mit dem Wappen von Echsental zu fertigen, und wachte persönlich darüber, dass alle Welt sie sehen konnte.

Wie froh war Tara, als sie das Versöhnungszeichen ihres Mannes erkannte. Noch in der Nacht sattelte sie ihr Pferd und ritt im Morgengrauen los. Mit den ersten Sonnenstrahlen sah sie König Ottokar direkt auf sich zugaloppieren, sodass ihr Herz vor Glück hüpfte.

Die dicken Schwestern Es ist noch gar nicht lange her da lebte Marie ein - фото 8

Die dicken Schwestern

Es ist noch gar nicht lange her da lebte Marie ein junges Mädchen in einem - фото 9

Es ist noch gar nicht lange her, da lebte Marie, ein junges Mädchen, in einem großen Wirtshaus. Sie war das zehnte Kind der Familie, und wenn durch die Gäste auch immer Geld ins Haus kam, so reichte es doch vorne und hinten nicht.

Fünf der Brüder hatten ihr Erbe schon vom Vater ausbezahlt bekommen und sich Handwerksbetriebe aufgebaut. Dem Ältesten wurde die Wirtschaft zugesprochen, während die vier Mädchen auf einen angesehenen Freier warteten.

Marie hatte von allen Kindern das sonnigste Gemüt. Wer sie kannte, war ihr zugetan. Doch leider hatte sie das herbe Aussehen ihres Vaters geerbt, und alle Männer, die in die Wirtschaft kamen, umwarben lieber eine ihrer drei Schwestern.

Marie betrübte das nicht, sie gönnte allen ihr Glück.

Eines Tages brachte der Viehhändler ein Kälbchen vorbei, das der Vater einem Bauern abgekauft hatte. Marie kraulte das Tierchen und schmiegte sich in seinen Hals, sodass der Vater es nur mit Mühe von ihr weg ins Schlachthaus ziehen konnte. Der Viehhändler betrachtete das Mädchen mit großem Interesse: »Würdest du denn auch einen Bauern heiraten?«, fragte er.

»Von Herzen gern«, antwortete Marie, »die Arbeit auf dem Feld macht mir gar nichts aus.«

Da erzählte er ihr von Hannes, einem Bauern, dessen Hof über drei Berge weg in einem Tal lag. »Er ist der Alleinerbe, die Schwester ins Kloster gegangen und die alten Eltern vor Kurzem gestorben. Er wäre eine gute Partie.«

Schon während der Viehhändler sprach, hatte Marie Herzklopfen und willigte ein, den Hof mit Vater und Bruder in Augenschein zu nehmen.

Eine Woche später machten sie sich mit dem Viehhändler auf den Weg. Als Marie das Haus des Mannes besichtigte, von dem in den höchsten Tönen gesprochen worden war, fand sie es verschmutzt und abgeblättert vor.

Doch Hannes war stattlich und schäkerte so frech mit ihr, dass sie übermütige Kräfte in sich wachsen fühlte.

Im Stall standen drei dicke Kühe, eine davon trächtig, und Marie wurde heiß bei dem Gedanken, bald das neugeborene Kälbchen kraulen zu können. In einer Nebenstube lagerten dicke Ballen fester Stoffe und zarter Gardinenspitzen.

Eine blank geputzte Nähmaschine wartete in der Ecke, und die Schränke quollen über vor Bettzeug. Sie sah sich schon an den Abenden sitzen, Vorhänge für die niedlichen Sprossenfenster nähen und dicke Federdecken aufschütteln.

Gern stimmte sie der Heiratsvermittlung zu und stieß auf den Hochzeitstermin mit ihrem Bräutigam an.

Vater und Bruder blieben seltsam ernst, als sie zusammen den Weg über die drei Berge zurück in ihren Heimatort wanderten. Doch Marie schmiedete unentwegt Pläne für ihr neues zu Hause. Da Hannes’ einzige Schwester im Kloster war, konnte sie bald allein in ihrem Haus schalten und walten.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Mit Märchen zum Glück»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Mit Märchen zum Glück» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Mit Märchen zum Glück»

Обсуждение, отзывы о книге «Mit Märchen zum Glück» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x