Ich vermute, dass Sie viele Aufgaben und Verpflichtungen haben und sich oft nur wenig Zeit für sich selbst nehmen können oder wollen.
Ich nehme an, dass Sie sich rasch umsetzbare Tipps wünschen, um sich möglichst umgehend besser um sich selbst kümmern zu können.
Ich vermute, dass Sie sich dafür interessieren, wie Sie mithilfe von Selbstfürsorge neue Kraft sammeln können, um sich empathisch und verlässlich um andere Menschen kümmern zu können.
Wie dieses Buch aufgebaut ist
Selbstfürsorge für Dummies ist in sechs Teile eingeteilt, in denen das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln und in unterschiedlichen Zusammenhängen beleuchtet wird. Hier ein kurzer Überblick über das, was Sie in den einzelnen Teilen dieses Buches finden.
Teil I: Selbstfürsorge: die Grundlagen
In diesem Teil stelle ich Ihnen mein Selbstfürsorgekonzept vor, das ich »AGIOH-Prinzip« getauft habe: AGIOH steht für A chtsamkeit, G elassenheit, I nnenschau, O ptimismus und H andeln. Mithilfe dieser fünf Werkzeuge lernen Sie sich besser kennen, verstehen Ihre Konflikte und finden heraus, was Sie wirklich brauchen, um glücklich und gesund zu sein. Sie entdecken, was Ihnen fehlt und was Sie tun können, um künftig nicht mehr auf wesentliche Dinge verzichten zu müssen. Selbstfürsorge braucht Zeit, Ruhe, Hartnäckigkeit, Gelassenheit, einen festen Willen, Selbstdisziplin, Freiheit und vor allem die Überzeugung, etwas Sinnvolles und Notwendiges für sich selbst zu tun. Sie bekommen Tipps, wie Sie wenig hilfreiches Verhalten ablegen und hilfreiche Strategien stärken oder neu lernen können. Sie lernen Ihre Bedürfnisse besser kennen und erfahren, wie Sie sie befriedigen können – auch gegen möglichen Widerstand von außen und innen. Ich zeige Ihnen, wie Sie Ihren Selbstwert stärken und Ihre Genussfähigkeit erhöhen können.
Teil II: Selbstfürsorge im Alltag
Unter dem Motto »Carpe diem – Nutze den Tag« bekommen Sie in diesem Teil Impulse für ein persönliches, alltagstaugliches Selbstfürsorgeprogramm. Zur Selbstfürsorge gehört unabdingbar dazu, dass Sie Ihre Grenzen kennen und respektieren. Ihre Kräfte sind begrenzt und Ihre Lebenszeit ist endlich – daher gilt es, mit Energie und Zeit sparsam umzugehen und beides sinnstiftend einzusetzen. Wenn Sie Ihre eigenen Grenzen respektieren und auch anderen Menschen Ihre Grenzen aufzeigen, damit niemand Ihnen zu nahe kommt oder zu viel von Ihnen verlangt, gehen Sie verantwortungsvoll mit Ihren Ressourcen um und vermeiden negativen Stress. Sie lesen, wie Sie künftig gut durch den Tag kommen, Ihre Potenziale entfalten und auch trotz innerer und äußerer Hindernisse die größten Herausforderungen meistern. Außerdem bekommen Sie Hinweise, wie Sie Ballast abwerfen und Ihr Beziehungsnetzwerk selbstfürsorglich pflegen können.
Teil III: Selbstfürsorge im Berufsleben
Beim Thema Arbeit denken die meisten an Mühsal, Zurückstellen der eigenen Bedürfnisse, Unterordnung und Fremdbestimmung. Während der Arbeitszeit gut auf sich achtzugeben, die eigenen Grenzen zu respektieren und die Selbstfürsorge nicht aus den Augen zu verlieren, hilft jedoch dabei, das Berufsleben erfolgreich und erfüllend zu absolvieren. In diesem Teil bekommen Sie Hinweise zur selbstfürsorglichen Gestaltung des Berufsalltags, zur Konfliktlösung, zur Gesundheitsförderung im beruflichen Umfeld sowie zur Burn-out-Vorbeugung.
Teil IV: Selbstfürsorge an Lebensschwellen
Im Leben gibt es Phasen, Abschnitte und Entwicklungen, die entweder stetig oder abrupt beginnen und enden: Der Übergang von Kindheit und Jugend zum Erwachsenenalter, der Beginn der Berufstätigkeit, die Gründung einer Familie, räumliche Veränderungen, Einschnitte durch Krankheiten oder Verluste, der Übergang ins Rentenalter. An solchen Lebensschwellen gut für sich zu sorgen, ist besonders hilfreich, um die Veränderungen zu meistern und sich weiterzuentwickeln. In diesem Teil erfahren Sie, wie Sie Lebensschwellen selbstfürsorglich gestalten: als junge Eltern, als Rentner, in Krisensituationen. Sie bekommen Unterstützung bei der Förderung von Akzeptanz, der Stärkung Ihrer inneren Widerstandskraft und der Bewältigung von Stress und Sorgen.
Teil V: Über sich hinauswachsen
Selbstfürsorge ist kein Optimierungsprozess im Sinne von »größer, schneller, weiter«, sondern eine aufmerksame Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, um nachhaltig froher und gesünder zu leben. In diesem Teil lade ich Sie dazu ein herauszufinden, was Ihrem Leben Sinn gibt, was Sie erfüllt und worauf Sie sich künftig besonders konzentrieren möchten. Sie erfahren, wie Sie Ihre Komfortzone angstfrei verlassen können, um Neues zu erleben oder zu erlernen und Ihre Potenziale zu entfalten. Ich erläutere, wie Sie Ihre Stärken erweitern und sich von Ihren Schwächen nicht ausbremsen lassen. Und Sie erfahren, wie Sie Ihren Alltag achtsam gestalten und Ihre Ressourcen schonen, um nicht auszubrennen, sondern genügend Energie für die Persönlichkeitsentwicklung zu haben.
Teil VI: Der Top-Ten-Teil
Um selbstfürsorglich zu leben, brauchen Sie den festen Willen, gut zu sich selbst zu sein und auf Ihre Bedürfnisse zu achten. Das Ziel der Selbstfürsorge ist, dass Sie zufrieden, gesund und ausgeglichen sind und Ihr Leben selbstbestimmt gestalten. Im Top-Ten-Teil bekommen Sie zehn rasch umsetzbare Anregungen für Ihren Alltag, um der Selbstfürsorge mehr Raum zu geben und sich im Tagesverlauf immer wieder achtsam und fürsorglich auf sich zu besinnen. Ich beschreibe zehn unterschiedliche Wege, wie Sie Ihren Bedürfnissen aufmerksam nachspüren und Ihr Selbstbild schärfen können. Und Sie bekommen zehn Impulse zum Verlassen der Komfortzone.
Symbole, die in diesem Buch verwendet werden
Über das Buch verteilt finden Sie zahlreiche Symbole. Sie weisen auf zusätzliche Informationen hin.
Der Text neben diesem Symbol liefert Ihnen wichtige Informationen über die Zusammenhänge zwischen Selbstfürsorge und Lebensqualität, Gesundheit, Zufriedenheit.
Dieses Symbol steht für hilfreiche Tipps und praktische Hinweise für Ihre Selbstfürsorge.
Mit diesem Symbol weise ich Sie auf mögliche Hindernisse oder Fallstricke hin und erläutere, was Sie vermeiden oder hinterfragen sollten.
Neben diesem Symbol finden Sie eine Übung, die Sie sofort und ohne großen Aufwand ausprobieren können.
Dieses Symbol leitet ein Alltagsbeispiel ein, das die vorangegangenen Textpassagen konkretisiert oder illustriert. Sie können es überspringen, ohne wichtige Informationen zu verpassen.
Das kommt drauf an …
Wollen Sie sich selbst besser kennenlernen, Ihre Wünsche und Hoffnungen reflektieren, Ihre Bedürfnisse konkret benennen und Ihren Selbstwert stärken, lesen Sie Kapitel 2. Darin finden Sie Impulsfragen, um sich auf die Reise nach innen zu machen.
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