Sebastian Goder - Mind life balance

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Sebastian Goder nennt sein Buch selbst einen Reiseführer in die Bewusstwerdung des wahren menschlichen Potenzials. So allumfassend das klingt, so differenziert begleitet er den Leser über seine eigenen tiefgreifenden Lebenserfahrungen und ungeschönten Krisen hinein in den Pool der Möglichkeiten.
Mittels kraftvoller, medialer Übungsschritte wird der Leser Schritt für Schritt in sein vollkommenes Potenzial geführt. Der Autor verknüpft persönliche Momente der Lebensentscheidung mit globalen Themen wie Partnerschaft, Finanzen, Beruf, Gesundheit und Lebenssinn.
Der Leser darf sich hier tief in seinem jeweiligen Lebensthema wieder entdecken und wird bei der Lösung eigener Blockaden begleitet, die durch bloßes Nachdenken nicht lösbar scheinen.
Der Autor zeigt das gesamte Potenzial seiner Erfahrungen, auch aus seinen «MindLifeBalance-Seminaren». Er begleitet den Leser auf eine innere Reise zu versteckten Ressourcen, die im Alltag der westlichen Zivilisation in Vergessenheit geraten sind.
Sie sind die Schlüssel für wahres Glück, Harmonie und Lebensqualität.

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Schreiben Sie den Traum unbedingt in ein Traumtagebuch!

Versehen Sie den Traum mit einem Datum und einem Titel, der auf den Hauptinhalt verweist, und schreiben Sie eine kleine Anmerkung darüber, was Ihnen Ihrer Meinung nach der Traum vermitteln wollte. Achten Sie darauf, dass Sie dabei nicht ins Grübeln kommen. Lassen Sie Ihren Kopf noch schlafen. Beachten Sie Gefühle und Impulse im Zusammenhang mit dem Traum. Gut ist immer, das Gesehene in einen für Sie stimmigen Zusammenhang zu bringen. Fragen Sie sich also immer nach dem Gefühl, das Sie beim Träumen hatten, oder was die Erinnerung an den Traum bei Ihnen ausgelöst hat. Das Erfahrene stellt eine Feedbackschleife dar, die in direktem Zusammenhang zu Ihrer jeweiligen Lebensaufgabe steht. Egal ob es ein angenehmes oder unangenehmes Gefühl ist. Wichtig ist, dass Sie lernen, dieses Gefühl zuzulassen und sich dann zu fragen, in welchen Lebensbereichen Ihres Alltags Sie sich so fühlen. Das führt Sie auf die richtige Fährte.

Falls Sie jedoch trotz größter Anstrengung nicht auf den Traum kommen, lassen Sie ihn ruhen. Gehen Sie Ihren Tagesgeschäften nach. Achten Sie aber ganz besonders auf Ihre Umgebung, Ihre Mitmenschen, Kollegen, Familienangehörige und Freunde. Irgendwann im Laufe des Tages passiert dann etwas, das Sie an den Traum erinnern lässt. Es kann der Geruch einer Blume, eines Parfums oder gar der des Mülleimers sein.

Seien Sie offen und neugierig.

Weg C

Wenn Sie bereits ein Traumtagebuch führen, legen Sie sich abends hin und befolgen Sie alle Elemente aus Weg A. Sagen Sie sich aber diesmal: »Ich werde wach, wenn ich etwas träume, das für die Entwicklung meiner Persönlichkeit von großer Wichtigkeit ist.«

Unterstützend können Sie sich auch ein Glas Wasser ans Bett stellen, das Sie vor dem Einschlafen halb leeren. Wenn Sie dann nachts wach werden und auf das Glas schauen, fällt Ihnen als Erstes Ihre Absicht ein, sich an Ihren Traum erinnern zu wollen.

Schreiben Sie auf, was Sie geträumt haben.

Ich habe im Laufe meiner Traumarbeit auch mit selbst gesprochenen Affirmationen gearbeitet, die ich auf meinem Handy aufgenommen hatte. Als ich begann, luzid zu träumen, habe ich zum Beispiel folgenden Satz nach sechs Stunden Schlaf jede halbe Stunde laufen lassen: »Dies ist nur ein Traum.« Ganz leise. Sodass ich davon nicht geweckt werden würde. Selbstverständlich war ich zu Anfang jede halbe Stunde hellwach. Mit dem Erfolg, dass ich einen dicken Traum an der Angel hatte, den ich aufschrieb. Heute bin ich unendlich dankbar über dieses tiefe Wissen, das ich aus mir selbst schöpfen durfte. Die damaligen Schlafunterbrechungen haben mir, so viel kann ich sagen, nicht geschadet. Sie sollten es aber bitte nicht übertreiben. Erholsamer Schlaf ist wichtig und Sie sollten ihn genießen.

Der Vorteil dieses Erwachens ist allerdings, dass Sie den Traum noch so greifbar vor sich haben, dass Ihnen meist ohne viel Auswertung klar sein dürfte, was er Ihnen mitteilen will.

Die Wege in die Auswertung von Träumen und inneren Bildern, die meist als Metaphern erscheinen, beschreibe ich in den folgenden Kapiteln.

Träumen Sie etwas Interessantes.

Der Traum stellt die Schatzkammer unseres Unbewussten dar. Je bewusster wir uns unserer nächtlichen Botschaften werden, desto mehr bringen wir Seele und Geist in den Zustand heilender Selbstreflexion.

Die Kraft innerer Bilder

Rettung vor der Stasi

Bis zu meinem fünfundzwanzigsten Lebensjahr lebte ich im Osten Deutschlands. Mit 20 Jahren stellte ich einen sogenannten Ausreiseantrag, um die DDR zu verlassen. Sie war damals ein geschlossenes System, das seine Einwohner gefangen hielt, um nicht im Massenexodus unterzugehen. Seit meinem 16. Lebensjahr wollte ich dieses Land um jeden Preis verlassen. Mein Vater war als Professor ein sogenannter Reisekader und durfte zu internationalen Kongressen ins westliche Ausland fahren. Meine Mutter, meine Schwester und ich blieben dafür als »Fleischpfand« im Land, damit mein Vater einen Grund hatte, zurückzukehren. Da ich mir auf der Flucht nicht in den Rücken schießen lassen wollte, stellte ich einen Ausreiseantrag. Er konnte genehmigt werden oder auch nicht. Ich war damit der Willkür des Staates ausgesetzt.

Um den Vorgang der Ausreisegenehmigung zu beschleunigen, veranstalteten meine Freunde und ich regelmäßig »staatsfeindliche« Aktionen. Entweder wir spielten mit unserer Theatergruppe Stücke unliebsamer DDR-Autoren oder wir setzten uns auf die Straße und provozierten. Damit wollten wir erreichen, dass wir als »unliebsame Personen« schneller in den Westen abgeschoben werden.

Eine dieser Aktionen, ich war inzwischen 23 Jahre alt, sollte an einem Mittwochmittag um 13:00 Uhr stattfinden. Man muss wissen, dass jeden Mittwochmittag um 13:00 Uhr in der gesamten DDR die Sirenen ertönten. Eine Maßnahme, die nicht nur zur Überprüfung der Funktionalität der Sirenen stattfand, sondern jedes Mal die Macht des Staates über seine Bürger demonstrierte. Ältere Einwohner des Landes erinnerte das an Kriegsszenarien wie Fliegeralarm und die darauf folgenden Bombenabwürfe. Nicht wenige von ihnen litten nach wie vor an starken Kriegstraumata.

Wir planten also, an einem Mittwochmittag um ein Uhr im Zentrum der Stadt ein kleines Happening zu veranstalten. Wir hatten vor, pünktlich um 13:00 Uhr, wenn die Sirenen ertönten, uns alle flach auf den Boden zu werfen und »Fliegeralarm« zu spielen. Wir wollten so daran erinnern, was die Sirenen eigentlich auslösten. Nun ja, wir waren jung.

Besagter Mittwoch brach an und ich legte mir eine Zahnbürste und einen Schlafanzug zurecht. Man konnte ja nie wissen, ob man abends wieder nach Hause kam oder verhaftet war.

Genau dazu sollte es an diesem Mittwoch schneller als erwartet kommen. Um neun Uhr klopfte es laut an meiner Wohnungstür. Ich hörte vor der Tür eine Stimme in bestem Sächsisch bellen: »Herr Godaa, machen Se uff, mir wissen, dass Se da sinn.« Ich hatte außen auf meiner Wohnungstür einen TUI-Aufkleber, auf dem in großen Lettern stand: »Nix wie weg hier.« Als ich die Tür öffnete, kratzte einer der drei Herren in Zivil bereits am Aufkleber: »Un das hür gommd ab.«

»Sind Sie der Hauswart?«, entfuhr es mir ein wenig zu rasch. Der Herr verstand selbstverständlich keinen Spaß. »De Witze wern Ihn noch vorgeen. Gommse mit zur Glärung eines Sachvohalts.«

Da wurde ich also in einem Stasi-Wagen durch die halbe Stadt kutschiert, um in der Keibelstraße, der damaligen Zentrale der Staatssicherheit, abgeliefert zu werden. Ich muss nicht betonen, dass mir die Witze vergingen. Es gab in der DDR keinerlei Rechte für Dissidenten. Wenn Vater Staat in Form der Stasi gewollt hätte, dass ich für die nächsten Jahre in den Knast wandere, wäre das im Handumdrehen geschehen gewesen. Die Situation war also alles andere als komisch.

Als hinter mir die Zellentür zugeschlagen wurde, war ich Gefangener des Willkürsystems. Kein Mensch wusste, wo ich war. Es hätte also alles geschehen können. Ich saß in einer drei mal zwei Meter großen Zelle mit einem Rudiment von Tisch und einem unerreichbar hohen Fenster. Es glich mehr einer Schießscharte. Ich kann nicht mehr sagen, wie lange ich dort saß. Ich hörte nur immer wieder Stiefelabsätze auf dem Flur entlangpatrouillieren. Beschlagene Absätze. Wie bei der SS. Dazwischen immer wieder Sätze wie: »Isser scho so weit?« »Nee, der braucht noch.« Was immer die Jungs da auf dem Gang meinten, es bedeutete nichts Gutes.

Ab einem bestimmten Punkt der Anspannung begann ich allerdings wegzudriften. Die Reisen auf den Rauchkringeln meines Opas gehörten zwar der Vergangenheit an, aber ich hatte mir in der Schule etwas Neues, sehr Innovatives zugelegt. Den »Taucher«, wie ich ihn nannte. Eine Form von Sekundenschlaf, in der ich beides konnte: Schlafen und gleichzeitig wach sein, um an Informationen zu kommen, die ich im Tagesbewusstsein nicht erlangte. Ich war durch die Anspannung in der Zelle so müde und gleichzeitig so überdreht, dass ich von einem Moment zum nächsten immer wieder in einen spontanen Schlaf fiel.

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