Morton Rhue - Die Welle

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Halb verhungerte Menschen in Lagern, Millionen Tote. Die Schüler an einer amerikanischen High-School sind geschockt. Was die Nazis getan haben, ist unvorstellbar. «Ich glaube nicht, dass so etwas bei uns möglich wäre», sagt Brian. «Nicht in Amerika. Nicht in unserer Zeit.» Laurie meldet sich. «Wie konnten die Leute nur zulassen, dass so etwas passiert! Und hinterher noch sagen, sie hätten nichts davon gewusst!» «Ich würde da nicht mitmachen!», ruft Brad. Wirklich nicht? Lehrer Ben Ross startet ein Experiment. Und bald geschehen Dinge, die er und die Schüler sich nie vorgestellt hätten … Ein spannender Roman, der von einer wahren Begebenheit erzählt. Und der von seiner Aktualität nichts eingebüßt hat.

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„Habt ihr Fragen zu dem, was ich euch erzählt habe?“

Amy Smith meldet sich sofort.

„Waren alle Deutschen Nazis?“, fragt sie.

Ben schüttelt den Kopf. „Das wohl nicht.

Viele Menschen fanden Hitler gut.

Bei den letzten Wahlen zum Parlament bekam die NSDAP immerhin 44 Prozent der Stimmen.

Doch die Mehrheit hat Hitler damals eben nicht gewählt.“

„Warum hat dann niemand die Nazis aufgehalten?“

„Gute Frage“, sagt Ben.

„Ich denke, viele Leute hatten Angst.

Die Nazis waren sehr gut organisiert.

Sie waren bewaffnet und rücksichtslos.

Und sie gingen mit Gewalt gegen ihre Gegner vor.

Zu Anfang traten sie als Schläger-Trupps auf.

Als die Partei an der Macht war, wurden viele

Menschen verhaftet.

Dafür musste man nichts Schlimmes angestellt

haben. Es genügte, eine andere Meinung zu haben

und diese offen auszusprechen.

Deutschland erlebte damals eine schwierige Zeit.

Die Leute waren ängstlich und verunsichert.

Viele hofften, dass es mit Hitler wieder aufwärts gehen würde.

Hitler führte Arbeits-Dienste ein.

Dadurch hatten die Menschen wieder Geld und litten weniger Not.

Es gab Freizeit-Organisationen,

Wohnbau-Programme und mehr.

Immer mehr wurde vom Staat und von Hitlers Partei geregelt. Die Menschen mussten sich um nichts kümmern.

Wer sich an die neuen Regeln hielt, dem ging es gut.

Für Kinder und Jugendliche gab es eigene Organisationen wie die Hitler-Jugend.

So wuchsen die Kinder und Jugendlichen von klein auf mit den Ideen von Hitler und der Partei auf.

Nach dem Ende von der Nazi-Herrschaft haben viele Deutschen gesagt:

Von den Verbrechen der Nazis haben wir nichts gewusst.“

Das können die Schüler nicht glauben.

Millionen von Menschen sterben in Lagern.

Und dann will niemand davon gewusst haben?

„Ach, so ein Quatsch!“, ruft Eric wütend.

„Das ist doch gelogen!“

„Haben die Leute das wirklich behauptet?“

Laurie schüttelt ungläubig den Kopf.

„Sie müssen doch gemerkt haben, was für schreckliche Dinge in ihrem Land geschehen.

Wie können sie sagen, dass sie nichts wussten!“

Ben nickt. „Ja, das kann man sich wirklich kaum vorstellen“, sagt er.

„Nach dem Krieg haben auch viele Nazis gesagt: Wir haben nur Befehle ausgeführt.

Wenn wir nicht mitgemacht hätten,

hätte man uns selber eingesperrt und getötet.“

„Aber das sind doch Ausreden!“,

ruft Brad ärgerlich dazwischen.

„Ich verstehe nicht, dass die Leute sich nicht gewehrt haben.

Man hätte die Nazis doch aufhalten können.

Ich hätte da nicht mitgemacht!“

„Bei uns in Amerika wäre so etwas nicht passiert“, sagt Brian überzeugt. „Ganz bestimmt nicht.“

Immer noch melden sich Schüler zu Wort.

Da ertönt die Glocke zum Ende des Unterrichts.

„Wir sprechen in der nächsten Stunde weiter darüber“, sagt Ben Ross.

Nachdenklich sieht er zu, wie die Jugendlichen

ihre Sachen zusammenpacken und hinausgehen.

Er ist unzufrieden mit der Stunde.

Er hätte die Fragen der Mädchen und Jungen

gern ausführlicher beantwortet.

Er hätte ihnen gern besser erklärt,

was Menschen dazu bringt,

bei so etwas mitzumachen.

Und warum die Menschen nicht fragen,

ob das alles in Ordnung ist.

Wieso die eigene Sicherheit bei so vielen mehr zählt als die Mitmenschen.

Das Experiment

Ben sitzt über seinen Büchern.

Die letzte Geschichts-Stunde beschäftigt ihn immer noch.

Inzwischen hat er viel Zeit mit Lesen verbracht.

Überall auf dem Schreibtisch liegen Notizen herum.

Der junge Lehrer stützt den Kopf in die Hände.

Wie kann er den Schülern die Nazi-Zeit

in Deutschland verständlich machen?

Er möchte seinen Schülern gern so vieles erklären:

Warum die Menschen den Versprechen von Hitler gerne glauben wollten.

Warum es ihnen so gefallen hat,

als Herren-Rasse zu gelten.

Warum Menschen dann lieber nicht darüber nachdenken, ob das alles gut und richtig ist.

Sondern die Augen verschließen vor dem Unrecht.

„Aber vielleicht kann man das nicht mit Worten erklären“, denkt er.

„Vielleicht muss man selbst dabei gewesen sein.

Oder …“

Plötzlich kommt ihm eine Idee.

Vielleicht kann er im Unterricht eine ähnliche

Situation schaffen?

Die Schüler so eine Bewegung erleben lassen?

Und sie spüren lassen wie es ist,

wenn einem alles von jemand anderem vorgegeben wird?

Der Gedanke lässt ihn nicht mehr los.

Ben Ross nimmt seinen Beruf sehr ernst.

Er ist ein guter Lehrer.

Er gibt sich viel Mühe mit dem Unterricht.

Er möchte, dass seine Schüler wirklich begreifen, was er ihnen beibringt.

Und nicht nur auswendig lernen für gute Noten.

„Vielleicht kann ich ein oder zwei Unterrichts-Stunden für ein Experiment verwenden“, überlegt er.

„Die Schüler sollen selbst spüren,

wie die Leute die Nazi-Zeit erlebt haben.

Das wäre hilfreicher als alles Wissen aus Büchern.“

Was man selbst ausprobiert,

das versteht man am besten.

Davon ist Ben überzeugt.

Spät am Abend kommt Bens Frau Christy nach Hause.

Christy unterrichtet an derselben Schule wie Ben.

Sie ist Lehrerin für Musik.

Heute war sie noch mit Freunden aus.

Jetzt kommt sie zu Ben, um ihn zu begrüßen.

Sie gibt Ben einen Kuss und sieht sich die Bücher an.

„Aufstieg und Fall des Dritten Reiches?

Die Hitler-Jugend?“ Erstaunt nimmt sie einige

Bücher vom Tisch.

„Was hast du denn vor?

Willst du eine wissenschaftliche Arbeit

über die Nazi-Zeit schreiben?“

Ben sieht etwas verlegen hoch.

„Die Schüler hatten heute eine Menge Fragen, die ich nicht beantworten konnte.“

„So etwas kommt vor“, lacht Christy.

„Dann mach dich mal weiter an die Arbeit.

Aber komm nicht zu spät ins Bett!“

Sie streicht ihm übers Haar und geht schlafen.

Ein ganz normaler Morgen

Am Dienstag gibt Ben in der ersten Stunde Geschichte. Er ist diesmal schon ganz früh im Klassen-Zimmer. Wie immer kommen die Schülerinnen und Schüler mehr oder weniger pünktlich zum Unterricht. Ben sieht zu, wie sie hereinkommen.

Die meisten haben es nicht eilig.

Gemütlich spazieren sie ins Klassen-Zimmer.

Mit jedem neuen Schüler wird es lauter im Raum. Einige setzen sich schnell und schreiben noch die Hausaufgaben ab.

Ben sieht Robert Billings an, der am Fenster steht und hinausschaut.

Der kräftige Junge ist ein Außen-Seiter in der Klasse. Er scheint sich für nichts zu interessieren. Unterricht, Mitschüler, Aussehen: Alles ist ihm egal. Seine Haare sind ungekämmt und das Hemd hängt aus der Hose.

Roberts Noten sind schlecht.

Wahrscheinlich muss er die Klasse wiederholen.

Die anderen mögen ihn nicht, am wenigsten Brad. Gerade geht Brad an Robert vorbei zu seinem Tisch. „Mach doch mal Platz, du Blödmann!“

Er gibt Robert einen kräftigen Schubs.

Dabei klebt er ihm einen Zettel auf den Rücken.

Darauf steht: „Schlag mich!“

Inzwischen sind die meisten Schüler da.

Als Letzte kommen Laurie Sanders, David Cooper und Amy Smith herein.

Die drei sieht man fast immer zusammen.

David ist Lauries Freund.

Er ist auch Kapitän der Football-Mannschaft.

Auch Brian und Eric spielen im Football-Team der Schule.

Laurie und Amy sind Bens beste Schülerinnen.

Die beiden sind eng befreundet.

Trotzdem hat Ben immer das Gefühl,

dass sie miteinander im Wettbewerb stehen.

Gerade stellt Laurie ihre Tasche ab

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