Helmut Heyse - Was Lehrerinnen und Lehrer stark macht (E-Book)

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Was Lehrerinnen und Lehrer stark macht (E-Book): краткое содержание, описание и аннотация

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Dieses E-Book enthält komplexe Grafiken und Tabellen, welche nur auf E-Readern gut lesbar sind, auf denen sich Bilder vergrössern lassen.
Kinder und Jugendliche zu unterrichten, ist eine sehr fordernde Tätigkeit, die aber auch viel Freude bringt. Dieses Lesebuch beschreibt Ressourcen und Kompetenzen, die nötig sind, um sich mit den psychischen Herausforderungen des Lehrberufs gesundheitsförderlich auseinanderzusetzen und individuelle Lösungswege zu finden. Es soll dazu beitragen, dass Lehrpersonen ihren verantwortungsvollen Beruf – auch mit Unterstützung des Führungspersonals – möglichst lange psychisch gesund ausüben und geniessen können. Dieses Buch gehört in die Hände aller Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger.

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Wir möchten Sie ermuntern, sich mit den Gedanken und Anregungen dieses Buches auseinanderzusetzen und Ihr Verhalten, Denken, Fühlen gesundheitsdienlich zu reflektieren und wo nötig oder gewünscht zu verändern. Dazu bieten wir Ihnen immer wieder Gelegenheit, die Ausführungen in Form einer Selbstevaluation auf Ihre Situation zu beziehen[3]. Wenn Sie sich darauf einlassen, legen Sie ein schönes Tagebuch als Ihr persönliches »Protokoll einer Veränderung« an. Darin können Sie Ihre Gedanken, Erkenntnisse und Vorsätze dokumentieren. Verlassen Sie sich nicht auf Ihr Gedächtnis; das ist trügerisch. Man vergisst vielerlei und schönt es im Nachhinein. Zudem macht es Freude, Fortschritte und so die eigene Entwicklung nachvollziehen zu können.

Vielleicht gelingt es Ihnen, Ihre Erkenntnisse und die Erträge Ihrer Weiterentwicklung an Ihre Schülerinnen und Schüler weiterzureichen. Sie geben damit auch ihnen Lebenshilfe und kommen dem Bildungs- und Erziehungsauftrag nach.

Autor und Verlag würde es freuen, wenn dieses Buch einen leicht zugänglichen Platz in Lehrerzimmern und im Studienseminaren bekommen würde.

Anregung für eine erste Besinnung

Fragen für Berufsanfänger

•Welche Erwartungen habe ich an meinen Beruf?

•Was möchte ich mit meinem Beruf für mich selbst und für die Schülerinnen und Schüler erreichen?

•Welche Befürchtungen habe ich?

•Was wäre das Schlimmste, was passieren könnte?

•Kenne ich eine Bezugsperson, an die ich mich bei Fragen und Ermutigung wenden kann? Nutze ich diese angemessen?

•Bin ich Teil eines Lernverbunds (Supervision, Arbeitsgemeinschaft …), in dem man sich gegenseitig ermutigt?

Fragen für die Schulleitung

•Welche Willkommenskultur pflegen wir an der Schule?

•Wie definieren wir unser Verhältnis zu Berufsanfängerinnen bzw. Berufsanfängern und unsere Verantwortung ihnen gegenüber?

•Haben wir eine Einführungsmappe mit den wichtigsten Informationen?

•Sind wir offen für Anregungen von Neulingen?

•Welche Rolle spielen Berufsanfänger im Kollegium und für das Kollegium?

Fragen für Lehrerbildner

•Wie weit sind Instrumente und Anregungen in diesem Buch Bestandteil der Ausbildung für Lehrerinnen und Lehrer?

•Welchen Stellenwert sollten sie haben?

•Kann ich Berufsanfängerinnen in diesem Sinn fördern?

Teil 1:

Psychische Gesundheit

Im ersten Teil dieses Buches geht es um die psychische Gesundheit (Kapitel 1). Sie gilt als Voraussetzung für Leistungsfähigkeit und Arbeitszufriedenheit Es wird vorgeschlagen, psychische Gesundheit als Zustand einer Balance von SOLLEN, KÖNNEN und WOLLEN zu verstehen. Im zweiten Kapitel wird erörtert, wie sich das Zusammenspiel von SOLLEN – KÖNNEN – WOLLEN speziell für Lehrerinnen und Lehrer darstellt.

Kapitel 1 Psychische Gesundheit ein lebenslanger Entwicklungsauftrag Der - фото 3

Kapitel 1 Psychische Gesundheit – ein lebenslanger Entwicklungsauftrag

Der psychischen Gesundheit kommt im Rahmen der Lehrergesundheit eine besondere Rolle zu (siehe dazu auch Rothland 2007; Sieland & Heyse 2010b; Heyse 2011; SchulVerwaltung 2008).

Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert psychische Gesundheit folgendermaßen:

»Zustand des Wohlbefindens, in dem der Einzelne seine Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv und fruchtbar arbeiten kann und imstande ist, etwas zu seiner Gemeinschaft beizutragen« (EU-Kommission 2005).

Das Grünbuch der Europäischen Kommission führt weiter aus: »Psychische Erkrankungen umfassen psychische Gesundheitsprobleme und -belastungen, Verhaltungsstörungen in Verbindung mit Verzweiflung, konkreten psychischen Symptomen und diagnostizierbaren psychischen Störungen wie Schizophrenie und Depression.«

Welche maßgebliche Rolle psychische Gesundheit für das reibungslose Ausüben des Lehrerberufs spielt, zeigt eine Totalerhebung der Frühpensionierungen (N = 5548) in der Lehrerschaft von 1996 bis 1999 in Bayern (Weber u. a. 2004). Der Erhebung zufolge wurden schon damals 52 Prozent der Frühpensionierungen wegen Beeinträchtigungen im Bereich Psyche/Verhalten ausgesprochen. (Zum Vergleich: 2015 beruhten nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung 43 Prozent der Frühverrentungen auf psychischen Störungen und Erkrankungen.)

Psychische Gesundheit gilt als Voraussetzung für Leistungsfähigkeit. Leistungsfähigkeit wiederum steht in einem Interdependenzverhältnis mit Arbeitszufriedenheit, die ihrerseits einen positiven Einfluss auf die Gesundheit hat. So ist psychische Gesundheit eine unverzichtbare Grundlage, um im modernen Arbeitsleben zu bestehen und sich fachlich wie persönlich entwickeln zu können.

»Die psychische Gesundheit ist die emotionale und spirituelle Widerstandskraft, die es uns ermöglicht, das Leben zu genießen und gleichzeitig Schmerzen, Enttäuschungen und Traurigkeit zu überwinden. Sie ist eine positive Lebenskraft und ein tiefer Glaube an unsere eigene Würde und unseren Selbstwert« (INQA 2012).

Für Schaarschmidt und Kieschke ist ein Mensch psychisch gesund, »dem es im Alltag gelingt, sich engagiert und doch entspannt den Anforderungen zu stellen, der über eine positive Einstellung zu sich selbst und zu den eigenen Wirkungsmöglichkeiten verfügt, der Ziele verfolgt, in seinem Tun Sinn erfahren kann und sich sozial aufgehoben fühlt« (Schaarschmidt & Kieschke 2007, S. 29).

1.1Die Balance von SOLLEN – KÖNNEN – WOLLEN

Psychische Gesundheit ist – genauso wie die physische Gesundheit – kein stabiler Zustand, der bestehen bleibt, wenn er einmal erreicht ist. Sie ist immer wieder durch eigenes Handeln, Fühlen und Denken sowie durch äußere Einflüsse gefährdet. Der Erhalt der eigenen psychischen Gesundheit verlangt lebenslang einen Lern- und Anpassungsprozess mit dem Ziel, ein Gleichgewicht zu erhalten oder wiederherzustellen zwischen

•beruflichen und privaten Aufgaben, Anforderungen und Belastungen,

•dem verfügbaren Wissen und den persönlichen Fähigkeiten und Ressourcen, die zur sachgerechten und befriedigenden Bewältigung der Anforderungen und Belastungen erforderlich sind, und

•eigenen Zielvorstellungen, Wünschen, Motiven, Erwartungen, Leitbildern, Qualitätsansprüchen an sich und andere.

Es geht, kurz gesagt, um die Balance von SOLLEN, KÖNNEN und WOLLEN. Wenn sich diese mittel- und langfristig im Gleichgewicht befinden, muss man sich um die psychische Gesundheit keine ernsthaften Sorgen machen.

Abb 1 Psychische Gesundheit zwischen SOLLEN KÖNNEN WOLLEN Personen - фото 4

Abb. 1: Psychische Gesundheit zwischen SOLLEN – KÖNNEN – WOLLEN

Personen unterscheiden sich darin, wie stabil sie die Balance von SOLLEN – KÖNNEN – WOLLEN gegenüber inneren und äußeren Störungen halten bzw. zurückgewinnen können.

Dieses Verständnis von psychischer Gesundheit ist z. B. an Becker et al. (2004, S. 12) angelehnt. Ebenda wird Gesundheit als das Resultat eines Regulationsprozesses zwischen Individuum und Umwelt definiert, bei dem der Ausgang davon abhängt, »wie gut es […] gelingt, externe und interne Anforderungen mit Hilfe externer und interner Ressourcen zu bewältigen«.

Ähnlich argumentiert Siegrist (2011) mit seinem Effort-Reward-Imbalance-Modell (ERI). Er versteht seelische Gesundheit als dynamische Balance zwischen den Anforderungen und Ressourcen, die einer Person zur Bewältigung aller beruflichen und privaten Rollenaufgaben zur Verfügung stehen.

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