TheoLab - Gott. Mensch. Welt.

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Theologie sucht nach Antworten auf die großen Fragen der Menschheit und der eigenen Lebensgeschichte. TheoLab macht Theologie alltagsrelevant, vermittelt theologische Hintergründe und hilft, sprachfähig zu werden.
Theo: Je drei große Fragen zu den drei Themen Gott, Mensch und Welt werden aus der Sicht des christlichen Glaubens durchdacht.
Lab: Statt fertige Antworten zu finden, öffnet sich ein Raum, verschiedene Positionen wahrzunehmen und zu untersuchen.
Kompakt und gut verständlich werden die theologischen Fragen von verschiedenen Standpunkten aus beleuchtet und Hilfen zum Weiterdenken gegeben. Sketchnotes bieten zu jeder Frage eine visuelle Zusammenfassung. Auch Perspektiven für die Jugend- und Gemeindearbeit sind enthalten.
TheoLab ist ein Forschungslabor in Buchform für alle, die leidenschaftliche Glaubens- und Lebensfragen haben, theologische Tiefe gewinnen und diese mit anderen teilen wollen.

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Die Buchreihe TheoLab

TheoLab ist eine mehrbändige Reihe, die sich mit den großen Themen der Menschheit und der Bibel auseinandersetzt. Jedes Buch umfasst dabei drei Oberthemen, die in jeweils drei Kapiteln mit konkreten Fragen bedacht werden. Die einzelnen Kapitel stellen unterschiedliche Positionen zu den Fragen dar und münden in einem Resümee der Autorin oder des Autors. Dieses Resümee sehen wir allerdings nicht als einen Schlusspunkt, sondern als einen Doppelpunkt: Wir hoffen und wünschen uns, dass das Diskutieren und Nachdenken dann erst richtig beginnt ...

Wir sagen „Danke!“

Danke allen, die an diesem Projekt mitgewirkt haben: der Autorin und den Autoren; der Sketchnote-Designerin Miriam Tölgyesi; der- und denjenigen, die ihre Projekte vorgestellt haben; dem Verlag buch+musik und besonders Claudia Siebert für die großartige Begleitung und Mirja Wagner für das fantastische Lektorat.

Ein Dank geht auch an Kevin Beier, Jacob Steinke und alle, die am Clip für TheoLab 1 mitgearbeitet haben, sowie an Jendrik Peters, der den „TheoLab Circle“ entwickelt hat. Danke an alle, die TheoLab schon in ihrer Jugend- und Gemeindearbeit oder in anderen Gruppen eingesetzt oder online darauf hingewiesen haben.

Außerdem bedanken wir uns bei allen, die uns begegnet sind und uns Fragen gestellt und ihre Sichtweisen zur Verfügung gestellt haben, und allen Leserinnen und Lesern, dass ihr euch diese Fragen stellt und ihnen nachgeht.

Viel Freude beim Lesen, Denken und Leben.

Björn Büchert, Katharina Haubold und Florian Karcher

Gott Gott was ist das für einer Gott wo beginnen Wie soll man anfangen - фото 4
Gott

Gott ‒ was ist das für einer?

Gott ‒ wo beginnen?

Wie soll man anfangen, über „etwas“, oder über „jemanden“ zu sprechen, der keinen Anfang und kein Ende hat? Wo setzt man an? Wie wählt man aus?

Wir glauben an Gott, wir beten zu ihm, wir treffen uns in Gottesdiensten und singen gemeinsam Lieder für ihn ‒ und doch ist er so schwer zu verstehen, zu „greifen“.

Wir wollen uns ihm hier nähern, Stück für Stück, und uns dafür am bewährten Prinzip eines Bewerbungsschreibens orientieren. Wir werden nach Namen, Anschrift und Fähigkeiten dieses Gottes fragen. Oder anders ausgedrückt: Wie heißt er eigentlich? An welchem Ort können wir ihn finden? Was ist über sein Wesen bekannt? Um den Antworten auf diese Fragen näher zu kommen, suchen wir nach aussagekräftigen Informationen in den Büchern des Alten und des Neuen Testaments der Bibel.

Die Frage, die wir uns vorher allerdings stellen müssen, lautet: Ist es überhaupt möglich, in irgendeiner Weise von einem Wesen zu sprechen, welches jede Vorstellung sprengt? Ist diese Unternehmung nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt?

Wir stehen damit vor keiner geringeren Frage als der, was Theologie, die Lehre von Gott, überhaupt leisten kann. Kann man sich mit Worten dem Ewigen und Allmächtigen annähern? Oder müsste die Frage lauten: Wie und wann gibt Gott sich selbst zu erkennen?

Gott ‒ das große Geheimnis

Menschen denken. Sie fragen. Sie suchen nach dem Ursprung, dem Grund, dem Ziel. Sie überlegen, was es eigentlich mit diesem Leben auf sich hat ‒ und mit dem Sterben. Sie betrachten die Welt, wie sie ist, wie sie einmal war, wie sie wohl sein wird. Menschen denken, hoffen und ‒ glauben.

Gott ist für viele Menschen der Dreh- und Angelpunkt ihrer Suche nach Grund und Sinn. Sie glauben, dass nur mit ihm die grundlegenden Fragen beantwortet werden können. Einfach deshalb, weil allein er die Grundlage von allem ist. Und sie stoßen auf ein Problem: Wenn noch vor allen großen, geheimnisvollen und unerklärlichen Dingen des Universums Gott steht, dann ist er selbst noch größer, geheimnisvoller, unerklärlicher.

Gott verstehen ‒ Puzzlestücke eines Kunstwerkes

Es ist schwer oder gar unmöglich, abstrakt über Gott als die alles bestimmende Größe im Universum nachzudenken. Unser Verstand ist dafür zu begrenzt. Und deshalb sprechen Menschen in Form eigener Erfahrungen und Beispiele. Bereits die frühesten Autoren der biblischen Bücher haben dies gemacht. Sie erzählten ihre Geschichte mit Gott und ermöglichten es so allen nachkommenden Generationen, nachzuempfinden, was sie selbst mit ihm erlebt hatten. Haben sie alle dieselbe Geschichte erzählt? Im Gegenteil: Die Berichte könnten unterschiedlicher und vielfältiger nicht sein. Manchmal mögen sie sich sogar widersprechen und die Frage kommt auf, ob hier von ein und demselben Gott gesprochen wird. Die Geschichten von Gott sind wie einzelne Puzzlestücke eines riesigen Kunstwerkes.

Und auch heute wird auf verschiedene Weise von Gott gesprochen. Oft werden Bilder der Bibel aufgegriffen, teilweise weichen die persönlichen Vorstellungen auch stark davon ab: Für die einen ist Gott der alte und milde Vater, für die anderen gleicht er dem strengen Richter, für wieder andere ist er Mutter oder Freundin. Manche Gottesbilder gebrauchen Vorstellungen der Natur, andere beschreiben Gott in Gefühlen. Für wieder andere ist Gott eine philosophische Größe, ein metaphysisches Grundprinzip oder eine Frage der neuronalen Biochemie. All diese Vielfalt kann man manchmal schwer ertragen. Vor allem, wenn an der Vorstellung eines gemeinsamen Gottes festgehalten werden soll.

Von Gott sprechen ‒ ein echtes Dilemma

Gottesbilder sind nötig und unvermeidbar. Im besten Fall tragen sie dazu bei, den Glauben an Gott vielen Menschen zugänglich und möglich zu machen. Gleichzeitig stellen sie uns vor das Problem, dass sie eben nur Bilder sind: winzige, widersprüchliche und einseitige Bilder. Oft sprechen wir von Gott in Formen, die ihn vermenschlichen und damit dramatisch verkleinern. Denn stellen wir uns einmal vor: Das Kunstwerk, zu dem all die Puzzlestücke gehören ‒ es ist nicht nur riesig, es ist unendlich. Niemand konnte es je in seiner Ganzheit betrachten: „Kein Mensch hat Gott jemals gesehen“ (Joh 1,18a BB). Angesichts dieser Größe ist jede Rede von Gott, jeder Versuch, ihn mit Worten und Bildern zu beschreiben, ein banales, ja, unwürdiges Unterfangen.

Stecken wir dann aber nicht in einem echten Dilemma? Genau so ist es. Als Christinnen und Christen sollen und müssen wir von Gott sprechen, von seinen Taten und Wundern in Geschichte und Gegenwart. Gleichzeitig sind wir wegen unserer Menschlichkeit genau dazu nicht angemessen in der Lage. Der Theologe Karl Barth beschrieb dieses Dilemma so: „Wir sollen […] von Gott reden. Wir sind aber Menschen und können als solche nicht von Gott reden. Wir sollen Beides, unser Sollen und unser Nicht-Können wissen, und eben damit Gott die Ehre geben.“ 1 1 Barth, Karl: Das Wort Gottes als Aufgabe der Theologie (1922), in: Anfänge der dialektischen Theologie. Teil I, hrsg. v. Jürgen Moltmann, Chr. Kaiser, München 1977, S. 199. 2 In der christlichen Theologie wird Gott als Dreieinigkeit verstanden, nämlich als Vater, Sohn und Heiliger Geist. Alle drei sind gleichermaßen Gott, haben aber unterschiedliche Funktionen. 3 Zitiert nach: Härle, Wilfried: Dogmatik, Walter de Gruyter GmbH, Berlin 4 2012, S. 63. 4 Antonio Spadaro SJ: Das Interview mit Papst Franziskus, Herder, Freiburg 2013, S. 60. Sich dieser eigenen Schwäche bewusst zu sein, ist die Demut, die bei Gott angebracht ist. Keines unserer Bilder, keine Vorstellung von Gott darf absolut gesetzt werden. Sie alle bleiben Ahnungen des Unbeschreiblichen, so deutlich und real Gott in unserem Leben auch sein mag. Dieses Wissen ist die Grundlage für alles Reden von Gott, das uns ‒ letztlich von ihm selbst ‒ aufgetragen ist.

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