Michael Reh - Asta

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1957 begeht die junge Mutter Asta Hammer aus ungeklärten Gründen Selbstmord. Jahrzehnte später geschehen auf dem Grundstück von Clara Jolcke mysteriöse Morde. Alle Spuren führen zu Clara, die einst für den Mord an ihrem Ehemann und dessen Geliebten verurteilt wurde. Damals wie heute behauptet sie, unschuldig zu sein. Hat es Kommissar Heiko Degen bei seinem ersten großen Fall mit einem Serienmörder zu tun? Wer war Asta und in welcher Verbindung steht sie zu den Morden?

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Heiko konnte Unordnung nicht ertragen. Er sammelte nichts, alte Kleidung wanderte in den Container, Zeitungen wurden am Abend entsorgt. Krimskrams und Nippes waren ihm ein Gräuel. Seine Mutter hatte ihn zur Weißglut getrieben mit ihrer Sammelleidenschaft. Kriegsgeneration. »Wer weiß, wann es wieder was gibt.« Da wurde nichts weggeschmissen!

Zwar war Clara Jolcke nicht besonders ordentlich, aber sie putzte anscheinend gerne, denn das Haus und besonders die Küche waren sauber, spiegelblank. Petra Harlor hatte ihr dabei geholfen, würde sie es nun allein schaffen? Eine gute Hilfe zu finden, war nicht einfach. Sprach das nicht schon gegen Clara Jolcke als Täterin? Vielleicht war es jemand aus Petra Harlors Familie und man wollte ihr den Mord in die Schuhe schieben? Es war ja bekannt, dass sie eine verurteilte Mörderin war. Auf dem Dorf blieb nichts ein Geheimnis, das wusste Heiko nur allzu gut.

Oder hatte Malte Jensen, der Apfelbauer, etwas damit zu tun? Tom Morten konnte man wohl als Mörder ausschließen. Er war neu hier und hatte die Leiche gefunden, obwohl das auch ein Ablenkungsmanöver sein konnte. Heiko strich sich die blonden Locken aus der Stirn. Viele Fragen und bisher keine Antworten.

Und dann die andere Leiche. Gut erhalten, vom Moor konserviert. Die arme Frauke Schlichtung, die erst in Ohnmacht gefallen war und ihm danach noch auf seine Sneakers gekotzt hatte. Es handelte sich um die Leiche eines etwa vierzig Jahre alten Mannes. Heute kam hoffent­lich eine Rückmeldung von den Zahnärzten, an die man den Zahnstatus weitergegeben hatte, um den Mann damit identifizieren zu können. Eines natürlichen Todes war er jedenfalls nicht gestorben, das stand fest, seine Hände waren mit einem grünen Plastikband gefesselt. Wie lange die Leiche dort gelegen hatte, würde er heute erfahren. Das konnte ja eine nette Woche werden. Heiko stellte die Kaffeetasse in die Spülmaschine, nahm nicht die Lederjacke, sondern seinen Regenmantel und verließ das Haus. Es war zehn vor acht.

13 Goldregen

Dr. Gabriele Römer beugte sich über ihr Mikroskop. Sehr interessant, dachte sie, das habe ich auch lange nicht mehr gesehen. Sie griff zum Telefon und rief das Labor in Hamburg an.

»Guten Morgen, Römer hier, Rechtsmedizin. Ich habe vorhin die Untersuchungsergebnisse zum Fall Harlor bekommen. Wann kann ich denn mit den Ergebnissen von der anderen Leiche rechnen?« Ungeduldig hörte sie zu. »Ja, es ist mir klar, dass die Leiche bereits seit Jahren plastikverpackt im Moor lag, ich habe sie ja selbst am Freitag obduziert. Aber ich benötige weitere toxikologische Ergebnisse. Details standen in den Unterlagen, die Ihnen zusammen mit den entnommenen Proben und der Genehmigung des Staatsanwalts zugeschickt worden sind. Und es muss schnell gehen.«

Sie runzelte die Stirn. »Der Fall hat höchste Priorität. Sie wissen doch inzwischen auch, um wen es sich bei dem Toten handelt, schließlich haben wir einen bestätigten Zahnstatus. So viel sind wir dem Opfer ja wohl schuldig, auch wenn Sie anscheinend zu jung sind, um wirklich zu verstehen, wer er war!«

Ohne sich zu verabschieden, legte sie auf. Gabriele hasste dieses kleinbürgerliche Spießerdenken, diesen Erbsenzählern ging es nur um Regeln und Vorgänge. Und von denen unter dreißig hatte Gabriele die Nase voll! Immer mussten sie sich absichern und waren nicht bereit, selbst Prioritäten zu setzen.

Ihr Herz pochte laut und schnell und ein kleiner Hitzeschwall durchfuhr sie. Immer ruhig bleiben, dachte sie. Gleich würde die Petersen kommen und vor der wollte sie sich nichts anmerken lassen. Sie schaute auf die Uhr, es war kurz vor neun. Madame war immer zu spät, sie hatte also noch ein paar Minuten Zeit.

Erst passierte jahrelang nichts Außergewöhnliches in der Stadt und dann gleich zwei Leichen in der letzten Woche. Gabriele setzte sich an ihren Computer, legte die Hände vors Gesicht und ein Seufzer kam tief aus ihrer Brust. Die Erinnerung kehrte zurück. Es tat immer noch weh, auch jetzt nach all den Jahren.

Irgendwie hatte sie immer gehofft, dass er zurückkommen würde, obwohl das natürlich ein absurdes Wunschdenken war. Eigentlich hatte sie damals schon gewusst, dass sie ihn niemals wiedersehen würde. Die Tränen schossen ihr in die Augen, verärgert wischte sie sie weg.

Draußen klingelte es, die Rechtsmedizin betrat niemand einfach so, Christine Breuer, die Team-Assistentin würde öffnen. Das musste Heiko sein, wie immer fünf Minuten zu früh. Aber das war ihr immer noch lieber, als jedes Mal eine Stunde auf Babette Petersen zu warten. Gott sei Dank hatte sie mit dieser arroganten Kuh nicht viel zu tun. Heiko war ihr da eindeutig lieber. Sie prüfte noch einmal, ob sie alle verräterischen Tränen weggewischt hatte, und wartete auf das Klopfen an ihrer Tür.

»Guten Morgen, Frau Römer, wie war das Wochenende? Ich hoffe besser als meins.« Heiko stellte einen dampfenden Becher mit heißer Schokolade und Sahne auf ihren Schreibtisch, Starbucks hatte auch in Stade gesiegt.

Sie versuchte ein Lächeln, aber es gelang ihr nicht so richtig. »Ist das ein Bestechungsversuch, damit ich Ihnen alles verrate, bevor die Chefin auftaucht?«

Er schnitt eine Grimasse. »Die wird wie immer zu spät kommen. Sie wissen doch, dass ihre akademische Viertel­stunde gerne sechzig Minuten dauert, besonders ­montags.« Er zog seinen nassen Regenmantel aus und hängte ihn an die Garderobe.

Heiko mochte Gabriele Römer. Sie war rund, hatte die fünfzig weit überschritten, zu viel Make-up im Gesicht, und ihre Weltanschauungen waren gelinde gesagt oft absurd, aber wenn es um den Job ging, wusste sie genau, was sie tat. In der Inspektion wurde sie von den älteren Mitarbeitern gemieden. Es wurde von einer unglück­lichen Liebe gesprochen, die lange zurücklag. Vor seiner Zeit. Sie nippte an der heißen Schokolade und wies mit den rot manikürten Fingern auf einen Stuhl vor ihrem Schreibtisch. »Setzen Sie sich!«

In diesem Moment klingelte Heikos Handy. Gisela. Das konnte so wichtig nicht sein und er wollte Dr. Römer nicht unterbrechen, daher stellte er sein Telefon auf lautlos.

»Also, was haben Sie Schönes herausgefunden?«

»Als schön würde ich das nicht bezeichnen.« Sie zog die aufgemalten Augenbrauen hoch, und er kam sich vor wie ein Schüler, der die falsche Antwort gegeben hatte. Sie drückte auf eine Taste ihres Computers.

»Petra Harlor. Alter 54 Jahre, ledig, wohnhaft in Hemmoor, 1 Meter 64, 80 Kilo. Sie war starke Raucherin, die Lunge möchten Sie nicht sehen! Und sie mochte ihren Zahnarzt offensichtlich nicht. Ich werde wohl nie verstehen, dass Menschen aus Angst vor dem Zahnarzt ihre Zähne vergammeln lassen, aber das ist ein anderes Thema. Dazu kommen Übergewicht und Diabetes. Als sie in die Aushöhlung des Baumstumpfs gelegt worden ist, war sie noch nicht tot, die Druckstellen und zahlreichen Blutergüsse an ihrem Körper lassen darauf schließen. Auf der rechten Wange habe ich einen kleinen Schnitt gefunden, circa zwei Zentimeter groß. Sieht aus wie der Buchstabe V. Das kann aber Zufall sein, allerdings ist er vor ihrem Tod angebracht worden, denn es waren noch Blutreste auf der Haut. Sie muss starke Muskelkrämpfe gehabt haben, der Milchsäuregehalt der Muskulatur war extrem hoch.«

»Sie lebte noch? Wie furchtbar.« Heiko fragte sich, was Petra Harlor getan haben mochte, um ihren Mörder dazu zu bringen, sie lebendig in einen fast zwei Meter tiefen, offenen Baumstumpf zu stopfen.

»Sie hatte keine sichtbaren äußeren Verletzungen oder Knochenbrüche, nur die Schnittwunde im Gesicht. Sie lag seit ungefähr 72 Stunden dort, wurde also wahrscheinlich bereits am Sonntag hineingelegt. Ich habe toxikologische Untersuchungen veranlasst. Gift liegt nahe in solchen Fällen. Wir haben den Mageninhalt untersucht. Sie muss Brot oder Kuchen und ein Omelett vor ihrem Tod gegessen haben. Im Mund- und Rachenraum sowie auf der Zunge konnte ich außerdem Spuren von Kreide entdecken. Das kann aber nichts mit der Nahrungs­aufnahme zu tun haben. Ferner wurden auch Samenreste einer Pflanze gefunden. Diese habe ich ebenfalls untersucht und habe Spuren von Cytisin entdeckt.«

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