Barbara Lux - Kurzwortbildung im Deutschen und Schwedischen

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Kurzwortbildung im Deutschen und Schwedischen: краткое содержание, описание и аннотация

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Dieser Band behandelt vergleichend das Phänomen der Kurzwortbildung im Deutschen und im Schwedischen. Auf der Grundlage von selbst erstellten Korpora werden phonologische Aspekte wie Silbenzahl und Silbenstruktur der Belege sowie die Pluralbildung substantivischer Kurzwörter analysiert. Dabei zeigt sich, dass das Deutsche und das Schwedische Kurzwörter und andere Wortschatzeinheiten an der Peripherie des Lexikons wie etwa Fremdwörter sehr unterschiedlich behandeln. Während das Deutsche verschiedene Wortschatzbereiche recht stark isoliert, hat das Schwedische eher integrative Züge. Neben konkreten Erkenntnissen über das phonologische und grammatische Verhalten von Kurzwörtern in den Untersuchungssprachen macht diese Arbeit deutlich, dass zwischen dem Deutschen und dem Schwedischen tiefgreifende Unterschiede in der Behandlung der Peripherie des Wortschatzes bestehen. Damit sind die Ergebnisse nicht nur für die Kurzwortforschung, sondern auch für die Lexik des Deutschen und des Schwedischen im Allgemeinen interessant.

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Von größerer Relevanz für die schwedische Kurzwortforschung ist jedoch Lauréns 1976 veröffentliche Arbeit „Ellips, teckenfunktion och språklig ekonomi. En studie i svensk ordbildning“17. Darin weitet Laurén seinen Untersuchungsgegenstand auf Kurzwörter im Allgemeinen aus und setzt sich auch mit typologischen und terminologischen Fragen auseinander. Nach einer Abgrenzung von Kurzwörtern in seinem Sinne von anderen Phänomenen beschäftigt sich Laurén vor allem mit Sprachökonomie und den Gründen, die zur Entstehung von Kurzwörtern führen, ehe er die von ihm unterschiedenen Kurzworttypen ausführlich diskutiert. Dabei verwendet er unterschiedliche Bezeichnungen für verschiedene Kürzungsprozesse und deren Resultate. Als Oberbegriff für sämtliche Kurzwörter wählt Laurén „kortord“18; den Prozess, der zu diesen führt, bezeichnet er als „ellips“ (291)19. An Kürzungsvorgängen werden „initial“, „medial“, „final reduktion“20 sowie Kombinationen dieser drei Kürzungstypen (z.B. säpo < säkerhetspolisen ‚schwedischer Nachrichtendienst, wörtl. Sicherheitspolizei‘) unterschieden. Die Unterscheidung basiert darauf, ob der Anfang (z.B. cykel < bicykel ‚Fahrrad‘), die Mitte (z.B. kemtvätt < kemisk tvätt ‚chemische Reinigung‘) oder das Ende der Vollform gekürzt wird (z.B. el < elektricitet ). Als weiteren Kürzungstypen führt Laurén „radikal reduktion“21 (318ff.) an, der zur Bildung von Initialwörtern führt. Bei der Benennung der Kürzungs­produkte unterscheidet Laurén zunächst grob zwischen „initialord“22 und „(övriga) kortord“23 (291) und weist ausdrücklich darauf hin, dass Initialwörter für ihn ein Untertyp der Kurzwörter sind. Ein Untertyp der Initialwörter sind wiederum „uttalbara initialord (ofta kallade akronymer)“24 (319). Auch die durch „medial reduktion“25 gebildeten Kurzwörter als Wortbildungsprodukte werden noch weiter differenziert. Im Hinblick auf die Bildungsweise handelt es sich dagegen um eine relativ undifferenzierte Kategorie, in der diverse Phänomene wie gebundene Kürzungen, Kürzungskomposita, Klammerformen, Kunstwörter und Wortkreuzungen zusammengefasst werden, wobei die drei zuletzt genannten Gruppen keine Kurzwörter im Sinne dieser Arbeit sind (vgl. Kap. 2.3).

Lauréns Terminologie ist in Tabelle 14 zusammengefasst. Darin werden auch die in dieser Arbeit verwendeten deutschen Entsprechungen der Begriffe angegeben, wobei diejenigen Termini, die keine Kurzwörter im Sinne dieser Arbeit sind, in der Spalte mit den deutschen Begriffen eingeklammert sind.

Bildungsweise Resultat deutsche Entsprechung
ellips kortord Kurzwortbildung, Kurzwörter
initial reduktion kortord Endwörter, elliptische Kürzungen
medial reduktion kortord, klammerformer, teleskopord, blandord26 gebundene Kürzungen, diskontinuierliche Kurzwörter, (Klammerformen), (Kunstwörter), (Wortkreuzungen), Kürzungskomposita
final reduktion kortord Kopfwörter, elliptische Kürzungen
kombinationer av olika reduktioner kortord Silbeninitialwörter, Rumpfwörter, Mischkurzwörter
radikal reduktion initialord, akronymer Buchstabierwörter, Lautinitialwörter

Tabelle 14: Typologie schwedischer Kurzwörter nach Laurén 1976 mit deutschen Entsprechungen

Mit der Verwendung von nicht zusammenhängenden Termini für Kürzungsvorgang und -produkt folgt Laurén zwar Wessén (1958), der auch von Ellipse als Prozess und Kurzwort als Resultat spricht. Problematisch ist bei diesem Vorgehen jedoch, dass kein erkennbarer Zusammenhang zwischen den Begrifflichkeiten für Vorgang und Resultat existiert. Der Zusammenhang zwischen Ellipse und Kurzwort erschließt sich weit weniger intuitiv als derjenige zwischen Kurzwortbildung und Kurzwort, weshalb in dieser Arbeit Letzteres bevorzugt wird. Außerdem bringt diese Art von doppelter Terminologie eine weitere Aufblähung des terminologischen Apparats mit sich, was angesichts des Strebens nach einer schlanken Terminologie nicht sinnvoll erscheint.

Im Unterschied zu Laurén befasst sich die Veröffentlichung der Tekniska Nomenklaturcentralen (TNC) „Om teknikens språk“ von 1977 nicht ausschließlich mit Kurzwörtern, sondern generell mit der Fachsprache der Technik. In dem Teil zur Wortbildung werden jedoch Kurzwörter neben anderen Wortbildungsverfahren unter „ellips“ aufgeführt (45–48). Anders als bei Laurén (1976) ist hier Ellipse sowohl der Terminus für den Wortbildungsprozess als für auch das Resultat dieses Prozesses. In einer knappen Darstellung werden vier verschiedene Typen von Ellipsen unterschieden: Unter „typerna el och bil“ werden Beispiele für Kopf- und Endwörter, gebundene Kürzungen und Kürzungskomposita angeführt. Als weitere Typen werden Akronyme, Klammerformen und „teleskop­ord27“, d.h. Wortkreuzungen genannt, wobei Klammerformen und Wortkreuzungen in der vorliegenden Arbeit nicht zu den Kurzwörtern gerechnet werden. Akronyme oder „initialord“28 werden bei TNC als Synonyme gesehen und folgendermaßen definiert: „Man menar därmed ord som bildas av initialerna eller några av de första bokstäverna i ord eller sammansättningsleder som följer på varandra“29 (Tekniska Nomenklaturcentralen 1977:47). Unter den angeführten Beispielen finden sich jedoch nicht nur Akronyme im Sinne dieser Arbeit, sondern auch Lehnkurzwörter, Kunstwörter und diskontinuierliche Kurzwörter (z.B. milo < militärområde ‚Militärgebiet‘). Tabelle 15 veranschaulicht die Einteilung der Kurzworttypen bei TNC und ihre deutschen Entsprechungen. Auch hier sind diejenigen Begriffe, die keine Kurzwörter im Sinne dieser Arbeit bezeichnen, eingeklammert. Ein Vergleich mit Tabelle 14 zeigt, dass es bis auf die Begriffe „ellips“ für Kurzwörter allgemein und „teleskopord“30 bei der Einteilung und Terminologie keine Gemeinsamkeiten zwischen Laurén und TNC gibt.

Kurzworttyp deutsche Entsprechung
typerna el och bil Kopfwörter, Endwörter, Rumpfwörter, diskontinuierliche Kurzwörter, gebundene Kürzungen, Kürzungskomposita
klammerformer (Klammerformen)
akronymer/initialord Buchstabierwörter, Lautinitialwörter, (Lehnkurzwörter), diskontinuierliche Kurzwörter, Mischkurzwörter, (Kunstwörter)
teleskopord (Wortkreuzungen)

Tabelle 15: Typologie schwedischer Kurzwörter nach Tekniska Nomenklaturcentralen 1977 mit deutschen Entsprechungen

Noch mehr terminologische Verwirrung stiftet die Arbeit von Stig Eliasson, die bei der Betrachtung eines phonologischen Prozesses – einer Konsonantengemination bei schwedischen Hypokorismen und manchen Kurzwörtern – das Thema Kurzwortbildung am Rande streift. Zum Phänomen der Kurzwortbildung heißt es dort: „stympning (även kallad reduktion, kortning eller ellips; om man mer vill rikta uppmärksamheten på den bevarade sekvensen, skulle man alternativt kunna tala om extrahering)“31 (Eliasson 1979:342). Für die Kürzungsprodukte fallen die Begriffe „ellipsord (stympord, reduktionsord eller kort­ord)“32 (343). Eliassons Formulierungen zeigen deutlich, dass im Schwedischen zu jenem Zeitpunkt keine etablierte Kurzwortterminologie vorhanden war, woran sich bis heute allerdings kaum etwas geändert hat.

Ein Beispiel für die terminologische Verquickung von Abkürzungen und Kurzwörtern liefert Sigurd (1979). In dem Aufsatz „Förkortningarna och det moderna samhället“ diskutiert Bengt Sigurd unter dem Begriff „förkortning“33 sowohl auf die Schrift beschränkte Abkürzungen als auch Buchstabierwörter und Lautinitialwörter. Dabei zeigt er durchaus ein Bewusstsein dafür, dass zwischen Abkürzungen und Kurzwörtern ein Unterschied besteht, da er „initialförkortningar eller akronymer“34 (5) gesondert erwähnt. Dennoch werden beide Phänomene auch im empirischen Teil, einer Frequenzuntersuchung, unter dem Begriff „förkortningar“ zusammengefasst, was die Empirie für die Kurzwortdiskussion quasi unbrauchbar macht, da nicht nachvollziehbar ist, welcher Anteil an Sigurds Abkürzungen auf Kurzwörter entfällt. Kurzwörter im engeren Sinne, also Kopfwörter, Endwörter und diskontinuierliche Kurzwörter, finden bei Sigurd dagegen keine Erwähnung. Kürzungskomposita wie i-land < industriland ‚Industrieland‘ werden als Kompositum einer Initialkürzung mit einem gewöhnlichen Lexem analysiert (6). Für Sigurd gehören zu den „förkortningar“35 also Abkürzungen und einige Kurzworttypen im Sinne der vorliegenden Arbeit, während andere nicht darunter fallen, was einmal mehr zeigt, dass ein einheitliches Verständnis der Begrifflichkeiten in der schwedischen Kurzwortforschung noch aussteht.

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