Diese Kosten kannst du steuerlich absetzen:
DEIN EIGENES RETREAT – SO KOMMST DU AUF DEINE KOSTEN
Ich muss weg
EINNAHMEN-ÜBERSCHUSS-RECHNUNG (EÜR) – DAS BESTE ZUM SCHLUSS
Die Stunde der Wahrheit
Und wie geht das mit der EÜR?
DIE BUCHHALTUNGSSOFTWARE – DAS VOLLE PROGRAMM
Machen oder machen lassen?
Wichtig: Professionelles Werkzeug
TEIL 3 – KOSTENRECHNUNG
DIE KOSTENRECHNUNG – DER PREIS DER YOGALIEBE
Was kostet die Welt?
Typische versteckte Kosten von Yogalehrer:innen
TEIL 4 – STEUERN
DIE KLEINUNTERNEHMERREGELUNG – ES GEHT AUCH EINFACH
Immer auf die Kleinen?
DIE UMSATZSTEUER – ENDLICH VERSTÄNDLICH
Und so funktioniert das Umsatzsteuersystem in der Praxis:
Wie berechne ich die Umsatzsteuer?
Was ist der Unterschied zwischen Soll- und Istbesteuerung?
DIE UMSATZSTEUER-VORANMELDUNG – STEUERN EVERY DAMN MONTH
Eine Übung in Demut
DIE STEUERERKLÄRUNG – SO BESIEGST DU SIE
Welcher Typ bist du?
Tipps und Tricks zur Einkommensteuererklärung
DIE ANLAGE EÜR – STRICH DRUNTER
Die Anlage EÜR im Überblick
DIE ANLAGE S – THE G’WINNER TAKES IT ALL
Gute Anlagemöglichkeit
STEUERBERATER:IN – DEIN NEUER GURU
Freak-Tinder: So findest du eine:n Steuerberater:in, der/die zu dir passt
Und das kostet dich der Spaß
TEIL 5 – MARKETING
DEIN USP – MACH DICH EINZIGARTIG
Marke kommt von Markt
Finde deine beste Version
CORPORATE DESIGN – ABER LOGO
Corporate wie bitte?
Diese Elemente sollte dein Corporate Design beinhalten:
DIE EIGENE WEBSIT – IN NULLKOMMANIX ONLINE
Endlich: Zeit für die Weltherrschaft
Und so einfach geht’s:
PRINTWERBEMITTEL – DIE ALTEN KLASSIKER
Diese Printwerbemittel solltest du als Yogalehrer:in haben:
SOCIAL MEDIA – DER NEUE STANDARD
15 Minutes of Fame
GUERILLA MARKETING – GUT & GÜNSTIG
5 mehr oder weniger unverbrauchte Guerilla Marketing-Ideen für Yogalehrer:innen
TEIL 6 – RECHT
FREIBERUFLICH VS. GEWERBETREIBEND – EINE FRAGE DER ANSTELLUNG
Freiberufler:in oder Gewerbetreibende:r – das ist hier die Frage
DIE SCHEINSELBSTSTÄNDIGKEIT – ALLE ACHTUNG
DIE GBR – TEAMWORK MIT VERPFLICHTUNGEN
Krasser als ein Ehevertrag
RECHTSSICHERES IMPRESSUM – ABMAHNERN ABSAGEN
Und jetzt wird’s richtig sozial
DIE DSGVO – DATENSCHUTZ FÜR YOGAPROFIS
Die gute Nachricht zuerst
DIE GEMA – LET THE MUSIC PLAY
Was ist die GEMA?
Und was geht mich das als Yogalehrer:in an?
TEIL 7 – VERSICHERUNG UND RENTE
VERSICHERUNGEN FÜR YOGALEHRENDE – WICHTIG VS. ÜBERFLÜSSIG
Diese Versicherungen brauchst du als Yogalehrer:in unbedingt:
Diese Versicherungen kannst du dir sparen:
DIE RENTE – AUCH DU WIRST NICHT JÜNGER
Die gute alte gesetzliche Rentenversicherung
TEIL 8 – FINANZEN
DER FINANZPLAN – OHNE MOOS NIX LOS
Der kleine Yogalehrer:innen-Finanzplan
DAS GESCHÄFTSKONT – DIE BANK GEWINNT
Auf die lange Bank
Das muss dein Geschäftskonto können
DEIN VERDIENST ALS YOGALEHRER:IN – DIE NACKTE WAHRHEIT
Über Geld spricht man nicht
Und so viel verdienen Yogalehrer:innen in Deutschland
ÜBER DEN AUTOR
VIELEN DANK
Im Yogasutra nach Patanjali – quasi die Bibel der Yogis – findet sich keine einzige Rechenaufgabe. Kein Wort zu Umsatzsteuervoranmeldung oder Deckungsbeitragsrechnung. Ganz zu schweigen von Dingen wie Fixkostendegression oder Pflichtbeiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung. Okay, im Yogasutra findet sich auch keine Anleitung für den perfekten Kopfstand oder eine Erläuterung, warum der verdammte Bluetooth-Adapter am Soundsystem des Yogastudios immer dann nicht funktioniert, wenn du unterrichtest. Aber niemand ist perfekt, nicht mal der gute alte Yogi-Bro Patanjali.
Wenn du Yogalehrer:in bist, hast du dich vielleicht schon einmal durch Patanjalis Werk gelesen. Und obwohl du für dein Teacher Training vermutlich nicht gerade wenig bezahlt hast, wurde dort über Geld erstaunlich wenig gesprochen. Wahrscheinlich gibt es keine andere Berufsausbildung, aus der die Schüler:innen in Sachen Finanzen und Organisation so ratlos herauskommen, wie die der Yogalehrenden. Mathematik beschränkt sich im Allgemeinen auf fünf Atemzüge pro Asana und selbst die Frage, was Yogalehrende pro Stunde verdienen, wird in der Regel alles andere als transparent beantwortet.
Und das wundert eigentlich nicht: Die kostspieligen Ausbildungen werden ja von denselben Studios angeboten, die später die Arbeitskraft der Lehrer:innen so günstig wie möglich „einkaufen“ möchten. Trotzdem (oder gerade deshalb): Wenn du langfristig als Yogalehrer:in Geld verdienen willst, führt an den Grundlagen der BWL kein Weg vorbei.
Dieses Buch ist speziell für diejenigen, die keine Lust haben, sich tief mit Zahlen auseinander zu setzen. Die lieber Yoga unterrichten als Tabellen und Formulare zu befüllen. Die ihren Job eigentlich lieben, aber gerne auf den Papierkram verzichten würden. Dieses Buch beantwortet die wichtigsten Fragen zur Selbstständigkeit als Yogalehrer:in (natürlich eignet es sich auch für alle, die sich als Personal Trainer, Pilateslehrer:in oder Fitness Coach selbstständig machen möchten!). Es wird vielleicht keinen Spaß machen, die Buchhaltung zu pflegen. Aber sie wird hinterher zumindest stimmen. Das Einzige, was garantiert ein Mysterium bleiben wird, ist die Sache mit dem Bluetooth-Adapter…
WICHTIG
UNBEDINGT LESEN!
ES BEGINNT KLASSISCH: MIT EINEM MISSVERSTÄNDNIS
Egal, ob du bereits seit vielen Jahren Yogaklassen gibst, oder deine Ausbildung noch vor dir hast:
Yoga unterrichten ist KEIN Hobby. Für niemanden.
Briefmarkensammeln ist ein Hobby. Häkeln auch. Manche Menschen hängen als Hobby sogar am Flughafen ab und beobachten startende und landende Flieger. Und klar, Yoga auszuüben ist auch ein tolles Hobby. Aber es ist essenziell, dass du eine unumstößliche Wahrheit irgendwo in den Tiefen deines Geistes manifestierst – am besten irgendwo zwischen deinem Lieblingsmantra und der Tatsache, dass du atmen musst, um zu überleben. Am besten sprichst du es sogar mindestens einmal am Tag laut aus, damit du es nie vergisst, denn: Als Yogalehrer:in bist du Teil einer Multimillionen-Euro-Industrie. Und genau so solltest du dich auch verhalten:
DU BIST EIN GLOBALER PLAYER.
Okay, du hast es verstanden. Yogalehrer:in ist ein Beruf wie jeder andere. Allerdings gibt es drei wesentliche Punkte, in denen sich der Job dann doch von anderen unterscheidet:
1. DU DARFST DAS GANZE JAHR LANG BARFUSS UND IN DER JOGGINGHOSE ARBEITEN
Das ist fantastisch – so bequem haben es die wenigsten Berufstätigen. Vielleicht einer der Hauptgründe, überhaupt eine Yogaausbildung zu machen.
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