Depression 17 Depression Die Depression bringt Kollision, für meine Seele, wo ich mich quäle, die hohe Leiter, ist viel weiter, die stete Norm geht nicht konform, der Job ein Flop, bin nicht mehr top, bin geplagt, werd nur gejagt, zur Weihnachtszeit, wo es nun schreit, ich bin allein, will nicht mehr sein, die Leistung sinkt, das Leben stinkt, die Not geht vor, es gibt ein Tor, die Therapie, ich war noch nie, kann mir was bringen, an schönen Dingen, brauch mehr Spaß und geh ins Volle, ich will aus dieser Opferrolle, das Telefon ist nun bereit, meine Hilfe liegt nicht weit.
Digitales Zeitalter 18 Digitales Zeitalter Die neue Technik bringt uns weiter, weniger Menschen, digitale Begleiter, die Sprache reduziert, sozial blockiert, die Jugend verliert, der Geist krepiert, die Daten san g´speichert, die Welt bereichert, nix mehr geheim, wir müssen verzeihen, a neue Richtung für die Verpflichtung, das Volk kontrollieren, es kann nix passieren, beim Anruf ein Tonband, für Fragen kein Platz, du bist informiert, es reicht ein Satz, per App kannst du machen, all deine Sachen, der Bote kommt, hat alles bereit, was uns von Eigenständigkeit befreit, die große Masse findet es Klasse, es gibt nur mehr den Kollektiv, wer ausschert der ist primitiv, die politische Struktur pflegt die Sicherheitskultur, du bist ein Instrument, nicht nur im Moment.
Dummheit 19 Dummheit Menschliche Dummheit bringt Gefahr, sie wird größer, Jahr für Jahr, sie wollen nix lernen, leben in den Sternen, helle Köpfe wer´n verschmäht, das große Licht kommt viel zu spät, der schlichte Geist, scheint ganz hell, wenig Sinn, es geht sehr schnell, das Potenzial ist längst verraucht, wir haben es halt nicht gebraucht, für Hausverstand gibt´s kein Gefühl, es geht ois unter im Gewühl, der Einheitsbrei erhört kan Schrei, die Zukunft, die ist längst vorbei, der Duden schimmelt in der Kammer, die Sprache macht uns keinen Jammer, Bildung kann uns nicht mehr reizen, beim Bücher verheizen brauch ma net geizen.
Eleganz 20 Eleganz Guter Schmuck und edler Fächer, trinke niemals aus dem Becher, der Champagner in der Flöte, küsse lieber keine Kröte, im schönen Kleid, der edle Stoff, manchmal habe ich auch Zoff, nicht jeder ist so kultiviert, zu viele sind kleinkariert, manche im Kartoffelsack, abgesplittert ist der Lack, Eleganz gibt keinen Grund, dass wir gehen, vor die Hund, Schönes sieht das Auge gern, manche kennen das ganz fern, muss doch gar nicht teuer sein, bin dabei im Herzen rein, am letzten Wege gern gesehen, mit Schick wir dann ins Grabe gehen, auch der Himmel sieht es gern, leuchtet mir der letzte Stern.
Eltern 21
Erfahrung 22
Erfolg 23
Erinnerung 24
Erkenntnis 25
Familie 26
Fantasie 27
Feine Herren 28
Freunde 29
Geist 30
Geld 31
Gesundheit 32
Gewissen 33
Golf 34
Haltung 35
Haushalt 36
Heimat 37
Humor 38
Hund 39
Identität 40
Intelligenz 41
Internet 42
Ironie 43
Kaffeetrinker 44
Katze 45
Kinder 46
Kindheit 47
Klischee 48
Kosmetik 49
Kulinarik 50
Kultur 51
Kunst 52
Leben 53
Lebenssinn 54
Leichen im Keller 55
Leidenschaft 56
Liebe 57
Literatur 58
Magie 59
Männer 60
Männerschnupfen 61
Moral 62
Musik 63
Nutzen 64
Ökonomie 65
Pandemie 66
Philosophie 67
Poesie 68
Politik 69
Prioritäten 70
Qualität 71
Reichtum 72
Rückgrat 73
Saat 74
Salz 75
Schönheit 76
Schule 77
Soziale Netzwerke 78
Sucht 79
Talent 80
Teetrinker 81
Tiere 82
Tod 83
Umwelt 85
Universum 86
Vergnügen 87
Vorbilder 88
Wasser 89
Weibliche List 90
Weihnacht 91
Weinliebhaber 92
Weisheit 93
Wellness 94
Weltreise 95
Werte 96
Wertschätzung 97
Wertschöpfung 98
Wirtschaft 99
Zeitgeist 100
Impressum
Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Funk und Fernsehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, elektronische Datenträger und auszugsweisen Nachdruck, sind vorbehalten.
Für den Inhalt und die Korrektur zeichnet der Autor verantwortlich.
© 2022 united p. c. Verlag
ISBN Printausgabe: 978-3-7103-5280-5
ISBN e-book: 978-3-7103-5350-5
Umschlagfoto: Tilla Vanberg
Umschlaggestaltung, Layout & Satz: united p. c. Verlag
www.united-pc.eu
Vorwort
Einem schönen Reim geht man niemals auf den Leim, ist Grundlage für guten Keim.
Bringt Trost und Rat, wenn man verzagt und uns mal der Mut verschlagt.
Ein kurzer Satz drückt mit Bedacht, worüber man schon oft gelacht.
Durch spontane Heiterkeit macht sich Freude in uns breit.
Das Leben weist oft harte Wege, Dichtung ist auch Seelenpflege.
Alkohol
Alkohol in Dosen wohl,
zu viel macht den Geiste hohl,
am Steuer zahlst du Leben teuer,
Promille wecken Ungeheuer,
kein Problem durch Schnaps gelindert,
Zukunftshoffnung gleich verhindert,
zu viel Saufen macht auch weich,
nur der Fabrikant wird reich,
keiner kann den Duft mehr riechen,
liebe Menschen sich verkriechen,
der Körper wird dann aufgeschwemmt,
du saufst täglich, ungehemmt,
der Griff zum Glas ist längst normal,
produziert auch gern Skandal,
dein ganzes Dasein nur noch Schatten,
lebst nicht besser als die Ratten,
die Leber kann es nicht mehr tragen,
Gesundheit wird dir dann versagen,
deine Helfer sind geplagt,
im Leben hast du oft versagt.
Alter
Besenreißer, Altersflecken,
Hammerzehe, Wärmedecken,
Haarausfall und Gicht,
brauch ich alles nicht,
die Haut ist faltig, die Müh gewaltig,
die Lust zu kochen, ist gebrochen,
der Spiegel schreit, es ist so weit,
der Glanz ist weg, mir bleibt der Speck,
die Familie klagt, ich hab z´wenig g´spart,
die Kosten explodieren, das soll mich verwirren,
ich geh jetzt ins Heim, ich bin nicht allein,
dort sind viele Greise, da bin ich die Weise,
die lieben Enkel kommen nimmer,
die ganz Alten in die Zimmer,
der einzige Mann ist ein Adonis,
er war ein Magnat mit vielen Bonis.
Altes Wissen
Altes Wissen ist ein Schatz,
gutes Kissen, braucht an Platz,
es fließt in unser Leben ein,
bringt uns großen Geistesschein,
ergänzt galant, was uns bekannt,
kluger Geist es längst erkannt,
es zeigt die Dinge uns plausibler,
bringt uns besseres Kaliber,
Wissen darf man nie entbehren,
mit Leidenschaft danach verzehren,
manchmal ist es noch nicht klar,
wichtig ist, dass ich nicht spar,
mit jedem Stück ergänzt das Glück,
wenn ich im Kopf zusammenrück,
der Stauraum der ist unbegrenzt,
manchmal hab ich auch geschwänzt,
gute Lehre filtert auch,
was ich im Leben niemals brauch.
Bestimmung
Ob Krankenschwester, Gasthaustester,
die Bestimmung macht dich fester,
geht mit dir weiter, Wegbereiter,
durch die Freude werd ich g´scheiter,
was ich kann und machen will,
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