Jasper Nicolaisen - Totes Zen

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Den Abschluss in Barbarei und Berserkertum in der Tasche und das magische Schwert Brudi in der Faust, stürzt sich Krass ins Abenteuer. Das Echtjuwel der Zwerge befindet sich tief unter dem Berg in den Klauen des Gelichters, das sich in den Minen eingenistet hat. Auf seiner Fahrt trifft Krass auf den fliegenden Teppich Staubvogt und seine Herrin, die schlafwandelnde Prinzessin Manzani, sowie den Eulenmenschenzombie Kräcki. Gemeinsam nehmen sie es mit hungrigen Pilzmenschen, Grußgnollen dem Kurtisanenkaiser Kang, dem kosmischen Horror der Klarovollen und den Gefahren des Landes unter den Fingernägeln auf. Je tiefer sie in den Berg vordringen, desto mehr wird Krass von seiner Vergangenheit eingeholt. Denn sein Vater ist ein leibhaftiger Gott und gebietet über die Macht des Toten Zen – die alles, selbst die Zuhörer*innen dieser Geschichte, in seinen Bann zieht…
"Totes Zen" ist ein irrer, wirbelnder Reigen quer durch die Fantasy-Klischeekiste, rasant, komisch und irgendwie doch eine berührende queere Liebes- und Familiengeschichte. Für alle Fans von Walter Moers, Adventure Time und Sigmund Freud!

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18

Wenn Sie sich jetzt fragen, ob ich und meine Gefährten die ersten sein werden, die unter dem Berg Erfolg haben werden: so ist es. Die Gefangennahme, von der ich eben sprach, die, aus der wir uns nur unter großen Gefahren, ja man muss sagen: Opfern befreien konnten, sollte dabei eine entscheidende Rolle spielen.

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„Zweimal durch. Und mit viel Speck.“ Ich ließ die Feile sinken, mit der ich bis eben versucht hatte, die Kette aus Eisenwurmzähnen zu durchtrennen, die mich und die betäubten Gefährten umschlungen hielt, und starrte ins Dunkel. Dumpf dröhnten die Trommeln der Teufelskröten. Ihre orgiastischen Schreie steigerten sich zu wilder Raserei. Es konnte nicht mehr lange dauern, bis ihr Abgott Mak´ula sich aus dem Undezimagramm erheben würde, um uns und das Echtjuwel zu verschlingen. Ich durfte keine Zeit verlieren. Aber diese Stimme kannte ich. Dabei fällt mir ein, ich sollte vielleicht kurz erklären, was totes Zen überhaupt ist,

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Eines meiner Sonette (selbst geschrieben, nicht von einer Brillenschlange erpresst) handelt vom Toten Zen. Es gefiel mir damals so gut, dass ich es für mich behielt, und lieber einen Zaubererbrilli mit Prügeln dazu zwang, mir ein anderes zu schreiben, das ich einem anderen Streber dafür gab, dass er meine Hausaufgaben in orkischer Logik machte.

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Dies ist das Sonett, das der andere Brilli mir schrieb. Es ist nicht besonders, aber weil es der Ersatz für mein schönes Sonett über das Tote Zen war, ist es mir dennoch im Gedächtnis geblieben.

Es kommt die Zeit, da alle Abenteurer am Abend tief im Berg der Ungeheuer die Waffen strecken und die Glieder im Zaubermantel und im Elfenmieder

Es kommt der Tag, da alle Helden am Morgen gellend den Erfolg vermelden: Der Drache: tot, der Schatz: geborgen. Ich stehe hier, es fielen Monsterhorden. Und so wie heute wird es immer sein: Dann werd ich groß, bin ich auch klein.

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Wenn Sie jetzt sagen: Das ist ja gar kein Sonett, dann haben Sie natürlich recht. Raten Sie mal, warum ich nach dem Abschluss „das Echtjuwel suchen ging.“ Eben. Der Brilli hat sich aber nicht getraut, sich darüber zu beschweren.

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Mein Sonett ging so:

Das Tote Zen ist eine Kampfkunst. Man lehrt sie wimmelndes Gezücht. Versenken soll man sich und tief im Wunst den Atem spüren und sonst nüchts.

Ist so der Döns von allem Denken endgültig frei und leer getan kann man sich monstermäßig gut verrenken und Ärsche treten wie im Wahn

Ein Wahn ist´s wirklich, der dich so ergreift Denn lebt das Zen, dann lebt das Hirn Beim toten Zen korrespondiert die innre Starre mit der äußeren Bewegung

Doch Monster kümmert nur, dass Helden eingeseift werden, und zwar, wenn möglich, mit finaler Firn- -is aus Blut und solchen Sachen. Spirituelle Feinheiten kontern Monster mit dialektischer Negierung.

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Wenn Sie jetzt sagen: Bewegung reimt sich ja gar nicht auf Negierung, da haben Sie recht. Ich habe aber mal ein hübsches Epigramm geschrieben, für das ich sogar einen Reimpreis bekommen habe.

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Mihilfe des toten Zens schlugen die Monster im Berg alle Miethelden zurück. Wer nicht Handkanten und Fußtritten zum Opfer fiel, dem quoll das Hirn aus den Ohren, wenn sie ihm ihre Schlachtkoans entgegenbrüllten. Ein „Koan“ ist eine unlösbare Frage, die ein Adept des toten Zen von seinem Meister aufgegeben bekommt. Meist gibt es gar keine verbale Antwort auf die Rätselaufgabe, der Meister erkennt am Lächeln des Schülers, dass er durch Meditation über den Koan eine tiefere Ebene der Dummheit erreicht hat, und gibt ihm den nächsten Koan auf. Statt eines Lächelns kann auch Sabbern die richtige Antwort sein. Oder in die Ecke pinkeln. Oder ein halbstündiger Vortrag. Man weiß das erst, wenn man die entsprechende Ebene der Dummheit erreicht hat. Ein berühmter Koan des toten Zen lautet: Hat nicht dass Wovor des Erschreckens zunächst etwas Bekanntes und Vertrautes? Ein weiterer lautet: Ist Dabeisein in sich, sofern es ist, je schon auf eine begegnende «Welt» angewiesen, zu dessen Sein wesenhaft diese Angewiesenheit gehört? Ein dritter: Wenn ein Baum fällt und niemand kann ihn hören, ist es dann der lauteste Baum ever-ever-EVER?

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Entschuldigen Sie, dass ich das hier so ungefiltert schreibe. Wie Sie inzwischen wissen, muss ich mir um mein Hirn keine Sorgen machen. Wenn Sie sich jetzt fragen, ob ich damit nicht geradezu zum Meisterschüler des toten Zen geboren bin, dann haben Sie recht. Das wurde mir aber erst später klar, als ich mit Kräcki, Staubvogt und dem schlafenden Manzani im Lager der Grußgnolle festsaß.

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Mein preisgekröntes Epigramm ging so

Muss ich mich auch mit ork´scher Logik plagen Schnetz ich doch Orks drum, logisch!, mit noch größerem Behagen.

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Die Preisrichter waren keine Orks.

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Die Preisrichter waren Grußgnolle.

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Über Grußgnolle hatte ich was in dem wahnsinnig machenden Buch gelesen, das ich mit den Kumpels in jener Nacht im verbotenen Bereich der Bibliothek gesucht hatte. Grußgnollen sind zwergengroße, bärenähnliche Wesen, die alles und jeden zwanghaft stürmisch umarmen. In der Zivilisation groß gewordene Stadtgrußgnolle hören damit auf, bevor du an Sauerstoffmangel eingehst. In Ländern mit einem Süßheitstick wie zum Beispiel Cathay oder Shibuto gibt es einen wahren Kult um Grußgnolle; dort zieren sie Kaffeetassen, Schwertscheiden, Scharfrichterbeilchen, Teedeckchen und die Strickkleidchen, die man diesen kleinen Klopapierrollenpüppchen anzieht. In Pipapoto, der Hauptstadt von Shibuto, gibt es ein Vergnügungsviertel namens Papierschinko. Überarbeitete Kaufleute schleichen sich nach einem 22-Stunden-Arbeitstag dorthin, um sich eine halbe Stunde von pink eingefärbten Grußgnollen umarmen zu lassen, bis sie fast ersticken. Gelöst und gut gelaunt kehren sie dann an den Arbeitsplatz zurück. Die Liebe zu Grußgnollen oder Dingen, die fast ebenso süß wie Grußgnolle sind, hat dort einen eigenen Namen: krawall. Ich erinnere mich noch gut an die Gruppen shibutanischer Touristen, die bei ihren Touren durch den historischen Teil der Akademie von Ha´wat immer mit ausgestrecktem Finger auf die Übungsduelle von uns Barbaren zeigten und beim Anblick des spritzenden Blutes riefen: „Krawall, krawall!“.

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Wenn Sie jetzt sagen: Das hat er sich doch nur ausgedacht und außerdem ist es gar nicht so lustig, dann haben Sie natürlich recht. Also, zumindest das mit den Touristen. Zu meiner Verteidigung kann ich anführen, dass ich nicht nur die Akademie von Ha´wat besucht habe, sondern dort von den Preisrichtern des Epigrammwettbewerbs auch so heftig zur Gratulation umarmt wurde, dass mein Gehirn einige Minuten ohne Sauerstoff auskommen musste. So ein Epigrammwettbewerb an der Akademie von Ha´wat ist kein Scherz, das kann ich Ihnen flüstern. Als ich von den Grußgnollen fast um mein letztes Bisschen Verstand gedrückt wurde, konnte ich allerdings nicht einmal mehr das flüstern. Mir fehlte der Atem. Noch schlechter war es allerdings um meine Mitstreiter bestellt. Man hatte aufgrund der Einsendungen im Vorfeld drei Finalisten ausgewählt. Neben mir hatten sich der Vampir Lysbos und der Matrose Annabellus Schwingungsebene IV den strengen Ohren der Grußgnolle gestellt. Die Ohren waren klein, rund und rosa-plüschig. Ich sollte allerdings vielleicht erklären, was ein Matrose ist, da es heute nicht mehr allzu viele von ihnen gibt.

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Während ich mich ein weiteres Mal an Brudi festklammerte, das den Eulenbärleichnahm mit dem Dämonen darin ein weiteres Mal fachmännisch (oder fachschwertisch) zerlegte, drehte sich der Teppich Staubvogt mit dem großen Manzani an Bord schweigend um uns herum. „Wie heißen Sie eigentlich?“, schrie ich durch das Heulen der Wirbelsturmtreppe. „Staubvogt“, sagte Staubvogt. „Ein ungewöhnlicher …“ Ich warf Brudi in die andere Hand, damit er dem Eulenbärzombie einen Arm abhacken konnte, „…Name.“ „Nicht so ungewöhnlich, wie Sie vielleicht glauben.“ Hätte Staubvogt Hände mit Fingernägeln gehabt, die er sich hätte feilen können, seine Stimme hätte nicht gelangweilter klingen können. „Meine Mutter war eine geborene Sandrock. Väterlicherseits bin ich mit den Milbsteins und der jüngeren Linie der Fadenscheiners verwandt. Staubvogts gibt es bei uns so viele, dass wir sie schon nummerieren mussten. Ich bin der V. meines Namens. Fünf ist nun wirklich nicht viel. Ich bin damit nicht annähernd so einzigartig und unverwechselbar, wie der Matrose, der sich uns gerade vom unteren Ende der Wirbelsturmtreppe nähert.“

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