Jasper Nicolaisen - Totes Zen

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Den Abschluss in Barbarei und Berserkertum in der Tasche und das magische Schwert Brudi in der Faust, stürzt sich Krass ins Abenteuer. Das Echtjuwel der Zwerge befindet sich tief unter dem Berg in den Klauen des Gelichters, das sich in den Minen eingenistet hat. Auf seiner Fahrt trifft Krass auf den fliegenden Teppich Staubvogt und seine Herrin, die schlafwandelnde Prinzessin Manzani, sowie den Eulenmenschenzombie Kräcki. Gemeinsam nehmen sie es mit hungrigen Pilzmenschen, Grußgnollen dem Kurtisanenkaiser Kang, dem kosmischen Horror der Klarovollen und den Gefahren des Landes unter den Fingernägeln auf. Je tiefer sie in den Berg vordringen, desto mehr wird Krass von seiner Vergangenheit eingeholt. Denn sein Vater ist ein leibhaftiger Gott und gebietet über die Macht des Toten Zen – die alles, selbst die Zuhörer*innen dieser Geschichte, in seinen Bann zieht…
"Totes Zen" ist ein irrer, wirbelnder Reigen quer durch die Fantasy-Klischeekiste, rasant, komisch und irgendwie doch eine berührende queere Liebes- und Familiengeschichte. Für alle Fans von Walter Moers, Adventure Time und Sigmund Freud!

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Xenomorphe hatten es halt leichter beim Anbändeln. Leute wie ich waren natürlich auch ziemlich gefragt, aber meistens aus Gründen, die zumindest ich wesentlich weniger schmeichelhaft fand. Viele meiner Art haben anscheinend nichts gegen Fetischisten, aber ich gehöre zu der Minderheit – oder jedenfalls fühle ich mich da ziemlich in der Minderheit – die für andere Sachen scharf gefunden werden will als für die Fähigkeit, nach Belieben das Geschlecht zu wechseln. Diese komischen Details mit dem Eulenmenschen fielen mir vermutlich deshalb gerade jetzt ein, weil seine Leiche hier mit mir durch die Wirbelsturmtreppe trudelte. Ich sah schon ziemlich übel aus und hatte so die leise Ahnung, dass der Goblinsklave sich die dritte Abschrift auch sparen könnte. Verträge mit Toten gelten nicht mal mehr Zwergen was. Meine einziger Trost war, dass der Eulenmensch – ich kam nicht mehr auf den Namen, aber die waren auch immer so voller Krächz- und Gurrlaute – noch übler aussah. Große Humanoide wurden auf der Wirbelsturmtreppe anscheinend fast zwangsläufig gepackt und an die Felswände geschleudert. Bakterien, Pilze und anderes Kroppzeug flogen aber anscheinend so unbeschwert hier rum wie Schmetterlinge über irgendeine Sommerwiese, die Leiche war nämlich schon ganz schön zerfressen und verschimmelt. Trotzdem schlug sie jetzt die Augen auf. Die Augen leuchteten, aber nicht gelb wie ein Herbstwald, sondern rot wie etwas, was direkt aus den sieben Höllen kommt, um dich in den Arsch zu beißen. Der Eulenmenschzombie sperrte den Schnabel auf und kreischte. Es klang nicht gesund, aber das wunderte mich auch nicht mehr. Durch die Löcher in seinem Fleisch guckte etwas mit vielen Augen raus. In Dingsbums, mit dem die Cousine von Ashwanta mal rumgevögelt hatte, hockte ein Dämon und wollte raus. Und es war ihm offenbar am liebsten, wenn er dabei noch durch mich durch konnte. „Was lachst du, Sterblicher?“ Aus dem Eulenmenschenzombieschnabel drang eine Stimme, die sich anhörte wie Kreide aus rostigem Stahl auf einer Tafel aus gefrorener Säure. Das kriegen sie auf der Akademie bei den Dämonendummies nie hin, egal, wie viel Mühe sie sich geben. „Tschuldigung“, sagte ich und fummelte am Schwert auf meinem Rücken herum. Nicht gerade leicht, das klobige Familienerbstück zu ziehen, wenn man mit x Sachen von Höllenwinden m Kreis gewirbelt wird. Ich hätte mir ja eine moderne, leichte Waffe zugelegt, aber es hätte Mama das Herz gebrochen, wenn ich „Blutbruder“ abgelehnt hätte. Seit Papa nicht mehr war, neigte sie zur Sentimentalität, und er war immerhin schon seit einundzwanzig Jahren verschollen. „Rumgevögelt. Das fand ich irgendwie witzig.“ Die Augen pulsierten verständnislos. „Weil du doch ein Eulenmensch bist. Verstehst du? Rumgevögelt. Und du bist ein … ach, egal.“ Ich zog Brudi aus der Scheide und ruderte auf den Dämon zu.

3

Wenn Sie sich jetzt fragen, ob ich meinen verschollenen Vater später irgendwo tief unter dem Berg wieder finden werde: Ja, so ist es. Aber dazu kommen wir später. Sie haben vielleicht Verständnis dafür, dass ich erst mal mit diesem Eulenmenschenzombie fertig werden muss. Eins kann ich aber schon mal verraten. Seine ersten Worte an mich werden lauten: „Einmal gut durch. Und mit viel Speck.“ Und das wird nicht halb so lustig sein, wie es sich jetzt anhört.

4

„Krackkrä. Oder Krackzack?“ Typisch. Der Name meines Gegenübers fiel mir immer erst dann wieder ein, wenn die Leute entweder gekränkt oder tot waren. Oder beides, wie vermutlich in diesem Fall. Ich wischte Brudi an der Leichen des Zombiedämonendings ab und stach mir zweimal in den Rücken, bevor ich den Versuch aufgab, das Schwert wieder in die Scheide zu stecken. Eigentlich hatte sich an meiner Situation nicht viel geändert. Ich wurde immer noch auf der Windtreppe in den Berg herumgeschleudert. Nur, dass ich jetzt zwei Schnabelwunden mehr hatte und der Eulenmensch, der mich umkreiste, sozusagen doppelt tot war.

5

Wenn Sie sich fragen, wie ich vom Büro des Zwergs in diesen Wirbelsturm geraten bin: Ich bin die Treppe runtergefallen. Der Zwerg meinte, immer den Gang runter und die zweite links. Also bin ich den Gang runter und hab die zweite Links genommen. Mir war immer noch schwummrig vom Blutabnehmen und von dem ganze Rauch im Büro und außerdem versuchte ich die ganze Zeit mich zu erinnern, was er über diese Sache gesagt hatte, die angeblich schon ganz oben im Berg absolut tödlich war. Und dann war da ein gezacktes Loch im Boden und ich bin da reingefallen. Wenn Sie daraus irgendwelche Schlüsse über mich ableiten wollen, nur zu. Ich hab aufgehört, auf die Meinung anderer Leute irgendwas zu geben, seit ich bei der Abschlussprüfung in orkischer Logik an der Akademie nur bestanden habe, weil ich dem Prüfungsausschuss erklärt habe, es sei unlogisch, dass ich nicht bestanden hätte, weil ich damit ja meinen Abschluss nicht mehr schaffen könnte, und diese Möglichkeit sei ja nicht auszuschließen, wenn man in Betracht ziehe, dass ich die Prüfung ja ebenso gut bestanden haben könnte. Wenn Sie daraus irgendwelche Schlussfolgerungen über die Abenteurerakademie zu Ha´wat ziehen wollen, haben Sie vermutlich recht. Der Unterricht in den bewaffneten Disziplinen hatte, unter uns gesagt, auch nicht mehr Hirn. Und so bin ich halt in die das Loch gefallen.

6

Wenn Sie sich fragen, warum man überhaupt Abenteurer wird: Lesen Sie noch mal das, wo ich in ein Loch falle und dann gegen Eulenzombies kämpfe. Und das, wo ich die Logikprüfung bestehe. Dann zählen Sie eins und eins zusammen. Sie können das, da bin ich mir ganz sicher. Sie waren ja nicht auf der Abenteurerakademie zu Ha´wat.

7

Vor mir an der Wand des Felskraters, durch den die Wirbelsturmtreppe tobte, tauchten zwei rote Lichter auf. Hinter mir, wo der Eulenzombie gerade vorbeitrudelte, sagte eine Stahlrkreidestimme: „Karack-äk-ä. Mein Name ist Karack-äk-ä.“ „Du willst mich wohl verarschen“, sagte ich.

8

Was Brudi einmal umbringt, bringt er auch zweimal um. Ich will Sie jetzt nicht langweilen. Vor allem, weil der Eulenzombie wenig später noch ein drittes Mal zum Leben erwachte und die Sache auch nicht anders ausging. Mir schwante, dass ich einen Weg finden musste, diesen Dämon ein für alle mal in die Hölle zurückzuschicken. Mehr als fünf oder sechs Wiederbelebungen würde ich nicht mehr durchhalten. Zumal ich inzwischen auch ziemlich zerbeult war.

9

„Zweimal durch. Und mit viel Speck.“ Das war nicht mein Vater. Es war ein Zauberer, der schlafend auf einem fliegenden Teppich an mir und dem Eulenmenschenzombie vorbeitrudelte. Genauer gesagt war es der Teppich. Der Zauberer schlief ja.

10

Dass es ein Zauberer war, erkannte ich am spitzen Hut, der bestickten Robe und dem Stab, den er wie ein Baby umklammert hielt. Er redete im Schlaf und murmelte eben Kochrezepte und Köstlichkeiten vor sich hin. Also, nicht der Stab war das Baby, sondern der Zauberer. „Hey“, rief ich durch den tosenden Wind. „Können Sie mir mal mit diesem Zombie helfen?“ „Was?“ Die Stimme, die zurückkam, klang nicht zauberermäßig. Ich kannte Zauberer aus der Akademie zu Ha´wat. Kampfzauberer mit dröhnenden Stimmen. Beschwörer mit rattigen Piepsstimmchen. Das hier war keins von beiden. Das hier war ein fadenscheiniger Teppich. Zauberteppiche kannte ich auch aus der Akademie. Fliegende Teppiche mit ätherischen Elfenstimmen, die immer klingen, als würden ganz viele Leute gleichzeitig reden. Rätselteppiche mit wahnsinnig machenden Stimmen, die immer klingen, als würden ganz viele Leute gleichzeitig reden. Klugscheißerteppiche, die zu lange in magischen Bibliotheken rumgehangen haben (Klugerscheißerteppiche sind fast immer Wandteppiche oder, wie sie selber gerne sagen, Gobelins. Bloß nicht mit Goblins verwechseln, das macht sie sauer!), und da allerhand aufgeschnappt haben, das sie jetzt immer nachplappern müssen. Bebrillte Stimmen haben die. So eine Stimme war das, die mit jetzt antwortete. „Bitte seien Sie still, der große Manzani schläft.“ Der große Manzani, das folgerte ich messerscharf, wie man es mir in orkischer Logik beigebracht hatte, das war der Kretin, der auf dem Staubfänger schnarchte. „Es ist aber eh schon ziemlich laut hier. Was stört da noch mein Schreien?“ Ich hörte mich an wie der Landvermesser F. aus einem der unverständlichen Romanfragmente des elfischen Großschriftstellers Frantisek Fafner, die sich mich an der Akademie zu lesen gezwungen hatten. Nach dem ersten hatte ich mir die Mühe gespart und in den Aufsätzen bloß noch was über Bürokratie und Hermetik gefaselt. Die Büchern waren alle gleich. Aber zurück zu dem Teppich und dem schlafenden Zauberer – kaum denke ich an Fafner, fange ich an, sinnloses Zeug zu brabbeln. „Da haben Sie auch wieder recht.“ Immerhin ein Teppich mit Vernunft. „Bitte, der Zombieeulenmensch hat irgendeinen bösen Geist in sich, der erwacht immer wieder. Ich brauche dringend magische Hilfe.“ Wir umwirbelten einander. Immer, wenn ich mit dem Teppich und dem darauf schlafenden Zauberer eine Linie bildete, streckte ich Brudi aus und angelte nach beiden. Der Wind entzog sie mir geschwind. „Das“, sagte der Teppich mit seiner Brillenschlangenstimme, „kann ich mir gut vorstellen, allein, der große Manzani, er schläft.“ Dieses Brillenschlangentypen haben immer einen Scheiß-Satzbau. Allein für das „allein“ hätte ich ihm schon auf die Fresse hauen können. Leider war er dafür zu weit weg. Und ich brauchte seine Hilfe. „Sie müssen ihn ja nicht gleich wecken. Machen Sie nur mal eine kurze Welle. Werfen Sie eine Falte. Schieben Sie ihm ein Sandkorn unter. Wenn er dann mit den Lidern flattert, flüstern Sie ihm ein, dass er was gegen Geister in Zombies spricht. Sie haben doch sein Ohr.“ Man musste mit denen genau so bescheuert sprechen, wie sie selber auch waren, das war das ganze Geheimnis. Wusste ich von der Akademie. Tausend Brillentypen hatten meine Hausaufgaben in orkischer Logik gemacht, nachdem ich ihnen ein Sonett geschrieben hatte. Ich war zwar kein Dichtertyp, aber strenge Formen lagen mir. Notfalls zwang ich einen anderen Brillentypen, mir aus der Bibliothek das Sonett irgendeines Elfenlyrikers abzuschreiben, das ich dann gegenüber dem anderen, der meine Hausaufgaben machen sollte, als meine eigenes ausgab. Natürlich hätte ich auch gleich den Sonettholer mit Prügelandrohung dazu zwingen können, aber jahrelanger Unterricht in orkischer Logik hatte mich völlig zerrüttet. Manchmal knabbere ich da heute noch dran. Dabei fiel mir was ein.

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