Billy Remie - Blut für Gold

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›Er wünschte, er könnte etwas ändern. Irgendetwas, das mehr Frohsinn zurück in die Augen seiner Brüder brächte. Aber was hätte das am Ende schon viel genützt… ‹
Darcar ist der erstgeborene Sohn aus einer der reichsten Familien in ganz Phillin Burgh und wächst wohlbehütet und scheinbar unantastbar auf, doch durch eine Intrige verliert er alles, was er je gekannt hat. Aus dem sicheren Elternhaus gerissen, wird er gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Veland in das sogenannte Rattenloch verbannt. Abgeschirmt vom Rest der Welt sind sie plötzlich auf sich allein gestellt, in ihrem neuen Zuhause wartet nur das Elend auf sie, an jeder Ecke lauert der Tod. Es ist kalt und trostlos in den alten Ruinen, es gibt kaum Nahrung und kein sauberes Wasser, aber vor allem keinen sicheren Ort, an dem sie bleiben könnten. Und es erwartet sie noch eine viel größere Gefahr: Der Rattenkönig. Von Beginn an labt sich der skrupellose Herrscher des Viertels an Darcars Leid und nutzt jede Gelegenheit, ihn zu peinigen.
Doch es gibt auch Hoffnung. Darcar stolpert in die offenen Arme eines anderen Verbannten. Elmer nimmt die verängstigten und durchgefrorenen Brüder bei sich auf, wohlwissend, dass sie von finstereren Gestalten als dem Rattenkönig gejagt werden. Er versucht, sie zu verstecken, und Darcar vor sich selbst zu bewahren. Denn Elmer spürt, dass blinde Wut und der Durst nach Rache etwas in Darcar wachrufen, das ihn zerstören könnte.
Letztlich steht Darcar vor der Entscheidung: Rache nehmen und alles verlieren – oder die Vergangenheit ruhen lassen, um die zu schützen, die er liebt.

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Der nackte Elmer wirkte plötzlich älter, reifer als der angezogene Elmer. Ob es an den weiten Lumpen lag oder schlicht an der Tatsache, dass Darcar ihn sich nicht so … gereift vorgestellt hatte? Elmers Bauch war flach, seine Brustmuskeln hoben sich sacht vom Rest des gertenschlanken Körpers ab, seine Haut war fast so weiß wie Milch, seine Brust war so gut wie haarlos, dafür spross deutlicher Flaum unter seinen Achseln, als hätte er sich Stroh unter die Arme geklemmt. In seinen Lenden lag ein ausgeprägter Muskel, der wie ein Trichter geformt war und nach unten zeigte. Dort hatte Elmer auch deutlich mehr Haare als Darcar es sich vorgestellt hätte. Mehr als er selbst. Das Dreieck zwischen seinen schlanken, aber strammen Schenkeln war vollkommen bedeckt. Aschblond wie das Kopfhaar, schimmerte der Flaum im Schein der Lampe, und darin ruhte, weich und seidig sein Geschlecht. Die Eichel schaute unter makelloser, glatter Haut hervor. Vorwitzig. Provozierend.

Darcar hatte noch nie das Geschlecht eines anderen Jungen so hautnah gesehen. Die seiner Brüder zählten selbstredend nicht. Und er konnte beinahe nicht mehr aufhören, hinzusehen. Erneut hatte er das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen.

Erst als Elmer sich frontal zu ihm umdrehte, sah er schnell wieder auf das Wasser in der Wanne und atmete seinen erregten Puls herunter.

»Du hast gar nicht mehr gehustet«, stellte Elmer erfreut fest. »Die Dämpfe scheinen dir wirklich gut zu tun.«

Mehr als ein zustimmendes Brummen bekam Darcar leider nicht mehr hervor.

Mit der Seife in der Hand stieg Elmer erst mit einem schlanken Bein, dann mit dem anderen in die Wanne. Er hatte schöne Waden, stellte Darcar durch einen ungewollten Seitenblick fest. Wohlgeformt und durchtrainiert, fast wie einer dieser Langstreckenläufer, die immer bei den Sommerspielen im Stadtpark antraten.

Mit einem genüsslichen Seufzen setzte Elmer sich Darcar gegenüber. Beide hatten die Beine angezogen, sodass ihre Knie aus dem Wasser ragten und durch die Temperaturunterschiede leicht dampften. Elmer war allerdings größer als Veland, sodass es unvermeidbar war, dass sie sich berührten. Darcar versuchte, seine Beine so nah wie möglich an sich zu ziehen, setzte sich aufrechter hin. Elmer jedoch schien es nichts auszumachen, dass sich ihre Füße und Schienbeine hin und wieder berührten, er fläzte sich entspannt ins Wasser und schloss für einen flüchtigen Augenblick die Augen.

Darcar betrachtete seine sanften Züge. Nicht zum ersten Mal fiel ihm auf, wie freundlich Elmers Gesicht wirkte, unheimlich zart, aber nicht weiblich. Männlich zierlich. Es war ein schönes Gesicht, das ihm immer noch fremd war, aber ihm gleichwohl auch erstaunlich schnell sehr vertraut wurde. Noch immer entdeckte er neue Feinheiten in Elmers Zügen, ein blasses Muttermal, zwei ineinander verstrickte Sommersprossen, die zusammen eine große ergaben, der Schatten eines blonden Schnur- und Kinnbarts, die unglaubliche Dichte und Länge seiner hellen Wimpern… Immer wieder entdeckte er etwas Neues, aber er würde Elmer mittlerweile unter tausenden auf mehrere Meilen Entfernung erkennen können. Denn immer, wenn Darcar nachts aufwachte, betrachtete er heimlich das vom Feuer angestrahlte Gesicht ihres Gastgebers. Anfangs war es unbewusst geschehen, dieses Gesicht hatte seinen Blick magisch angezogen, irgendwann hatte er es ganz bewusst getan und nicht mehr wegsehen wollen. Doch im Schlaf sah Elmer jünger aus, das Gesicht schlaffer, verletzlicher. In diesem Moment dort in der Wanne, wirkte er maskuliner, erwachsener. Darcar mochte dieses Gesicht, ganz gleich was Elmer gerade tat. Ob konzentriert oder lachend. Und das machte Darcar Angst. Er mochte dieses Gesicht nämlich immer, wenn er ehrlich war. Das zu wissen, hatte keine zwei Tage gedauert, Darcar wusste immer sofort, wenn er sich für jemanden faszinierte. Als reicher Schnösel war er es schlicht gewohnt, zu bekommen, was er wollte. Er musste es nur beim Namen nennen. Doch was andere Jungen anging, hatte er auf schmerzhafte Art lernen müssen, dass es Dinge gab, die unerreichbar waren.

V hatte vollkommen Recht, ihm zu misstrauen. Aber früher war nicht heute und er war mittlerweile um einige Erfahrungen reicher. Zudem hatte er ohnehin genug andere Probleme, selbst Elmers hübsches Antlitz konnte ihn nicht davon ablenken. Höchstens für einen kostbaren, winzigen Augenblick, in dem sich plötzlich so etwas wie Normalität einschlich. Es war doch seltsam, dass ihm dieses unerfüllte Sehnen so vertraut vorkam, dass er sich dadurch regelrecht wohlfühlte. Aber diese Momente währten nie lange.

Immerhin hatte er innerhalb eines Atemzugs alles verloren. Vater, Haus, Name, einen seiner Brüder. Sie hatten ihnen alles gestohlen. Diese verdammte Stadt hätte eigentlich so gut wie ihnen gehört, denn durch das Erbe ihres Vaters, hätte ihnen alles zu Füßen gelegen. Aber man hatte es ihnen weggenommen, sie hatten ihnen alles weggenommen! Und Darcar dachte – wenn er nicht gerade nachts Elmers Gesicht anstarrte – unentwegt darüber nach, wie er herausfinden konnte, wer denn überhaupt »sie« waren. Der schwarze Rat? Ilona? Kenneth? Alle Kaufherren der Stadt?

Er würde es herausfinden, sobald er einen Weg aus diesem Loch gefunden hatte. Eins nach dem anderen – und alles andere war unwichtig. Vs Überleben musste gesichert werden, Rache musste genommen werden. Vielleicht würde er dann wieder schlafen können. Vielleicht würden die Schreie seines Vaters dann verstummen. Und ganz vielleicht würde er dann mit mehr Genuss heimlich Elmers Züge betrachten können. Ganz ohne dieses ungute Gefühl in der Magengrube, nur noch mit der sonst üblichen Angst davor, entdeckt zu werden.

Doch im Moment fühlte sich der Zeitpunkt, um wieder an normale Dinge wie heimliches Begehren zu denken, schlicht falsch an. Unpassend. Respektlos gegenüber seiner Verluste.

Trotzdem sah Darcar Elmer lange an, während er über all das nachdachte und der Dampf Elmers Poren öffnete, ihm den Schweiß aus dem Gesicht trieb, als hätten ihn frische Tautropfen überzogen. Und zum ersten Mal in seinem Leben dachte er angestrengt darüber nach, wie die Haut eines anderen Jungen wohl schmecken würde. Ob sie heiß war und der Schweiß auf ihr eine salzige Note besaß. Ob es ihm schmecken würde. Allein der Gedanke daran machte etwas mit ihm, sorgte für Unruhe in seinem Inneren.

Elmer blieb sehr lange still und reglos, den Hinterkopf gegen den Wannenrand gelehnt. Falls er Darcars Blick spürte, sagte er nichts dazu, aber nach einer Weile schlich sich ein Schmunzeln auf seine Züge. Ganz sacht, vollkommen unaufdringlich, aber es war da und wollte auch nicht wieder erlöschen.

Erst als Elmers Stimme die Ruhe durchdrang, wurde der zauberhaftstille Moment durchbrochen. »Tut gut, hm?« Er hielt noch immer das Stück Seife in der Hand und fing an, es zwischen den Fingern zu drehen. Obwohl es glitschig vom feuchten Dampf sein musste, rutschte es nicht aus seinem Griff. Er drehte es geschickt und flink, wie ein Ganove einen Revolver. Und Darcar war beeindruckt, beinahe sogar neidisch.

»Ja«, brachte er etwas verspätet hervor und wunderte sich selbst über seine plötzlich raue Stimme.

Elmer zwang ein Auge auf, nur einen Schlitzbreit, und schmunzelte noch etwas deutlicher.

Darcar drehte das Gesicht zur Seite, wollte sich seine Unbeholfenheit und Beklemmung nicht anmerken lassen, er wäre auch gern so lässig und gleichgültig gewesen wie Elmer, denn seine Steifheit verriet ihn vermutlich mehr als jeder Körperkontakt. So ließ er sich wieder etwas tiefer ins Wasser gleiten, auch wenn er dadurch mit seinen Schienbeinen Elmers Schenkel berührte. Ein seltsamer Druck baute sich in seiner Brust auf, aber den konnte Elmer zum Glück nicht sehen.

Sie schwiegen wieder und Darcar blickte gedankenverloren zum Fenster. Der Regen tröpfelte gegen die dünne Scheibe, es klang beinahe so, als ob jemand Kieselsteine dagegen warf.

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