Billy Remie - Blut für Gold

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›Er wünschte, er könnte etwas ändern. Irgendetwas, das mehr Frohsinn zurück in die Augen seiner Brüder brächte. Aber was hätte das am Ende schon viel genützt… ‹
Darcar ist der erstgeborene Sohn aus einer der reichsten Familien in ganz Phillin Burgh und wächst wohlbehütet und scheinbar unantastbar auf, doch durch eine Intrige verliert er alles, was er je gekannt hat. Aus dem sicheren Elternhaus gerissen, wird er gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Veland in das sogenannte Rattenloch verbannt. Abgeschirmt vom Rest der Welt sind sie plötzlich auf sich allein gestellt, in ihrem neuen Zuhause wartet nur das Elend auf sie, an jeder Ecke lauert der Tod. Es ist kalt und trostlos in den alten Ruinen, es gibt kaum Nahrung und kein sauberes Wasser, aber vor allem keinen sicheren Ort, an dem sie bleiben könnten. Und es erwartet sie noch eine viel größere Gefahr: Der Rattenkönig. Von Beginn an labt sich der skrupellose Herrscher des Viertels an Darcars Leid und nutzt jede Gelegenheit, ihn zu peinigen.
Doch es gibt auch Hoffnung. Darcar stolpert in die offenen Arme eines anderen Verbannten. Elmer nimmt die verängstigten und durchgefrorenen Brüder bei sich auf, wohlwissend, dass sie von finstereren Gestalten als dem Rattenkönig gejagt werden. Er versucht, sie zu verstecken, und Darcar vor sich selbst zu bewahren. Denn Elmer spürt, dass blinde Wut und der Durst nach Rache etwas in Darcar wachrufen, das ihn zerstören könnte.
Letztlich steht Darcar vor der Entscheidung: Rache nehmen und alles verlieren – oder die Vergangenheit ruhen lassen, um die zu schützen, die er liebt.

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Kapitel 10

Es regnete am nächsten Tag in Strömen, als hätte der starke Sturm am Vortag die Winterkälte vertrieben. Prasselnd schlugen die dicken Tropfen auf den Pflastersteinen der Straße auf, es wurde den ganzen Tag über nicht richtig hell, sodass im Haus die Laternen und Kerzen brannten.

»Bei dem Wetter kommt nie jemand rum, ihr könnt euch ohne Vorsicht frei bewegen«, hatte Elmer am Morgen gesagt und Darcars Blick gesucht.

Doch Darcar hatte brütend seinen Haferschleim gelöffelt, seit dem Vortag vermied er es trotzig, Elmer wahrzunehmen, er blieb wütend.

»Sturkopf«, hatte Veland ihn genannt, ihm war die angespannte Stimmung natürlich nicht entgangen, doch niemand erzählte ihm, was zwischen ihnen vorgefallen war. Dennoch schimpfte er nur mit Darcar, als ob es immer seine Schuld wäre, wenn er mit jemandem stritt. »Du bist eben ein Hitzkopf und regst dich über alles auf! Es ist fast unmöglich, dich nicht zu verärgern!«

Veland äffte damit nur die Worte ihres Vaters nach, trotzdem brachte es Darcar zum Denken. Nachts konnte er ohnehin nicht schlafen, immer wieder wachte er aus Alpträumen auf und wälzte sich unruhig umher. Staubi die Spinne leistete ihm dabei Gesellschaft. Er nannte sie so, weil sie immer ganz verstaubt war, wenn sie aus ihrer Ritze krabbelte, ihr Körper sah dann aus wie eine einzige Staubfluse. Veland mochte das Vieh nicht, doch das hielt ihn nicht ab, dicht gedrängt an Darcar zu schlafen. Sie hatten beide nicht gerade Angst vor Spinnen, allerdings hatten sie auch keine nennenswerte Zuneigung ihnen gegenüber.

Am Morgen und auch am Mittag war Darcar noch immer nicht bereit, Elmer zu verzeihen. Er wusste, dass er zu stur, zu schnell eingeschnappt war, das hatte ihn zusätzlich zu gewissen anderen Tatsachen immer wieder in Schwierigkeiten mit anderen Kindern gebracht. Doch jedes Mal, wenn er den Entschluss fasste, Elmer zu signalisieren, dass er ihm nicht grollen wollte, kam er nicht aus sich heraus und reagierte mit seiner üblichen, abweisenden Art, obwohl er gar nicht mehr wütend sein wollte. Es fiel ihm schwer, Fehler einzugestehen, den ersten Schritt zu machen.

Sie durften sich im Haus umsehen, Elmer war es gleich. Darcar erklomm mit Veland die Stufen, während der Regen so hart und schwer auf das Dach einschlug, dass es beinahe wie Hagel klang. Das Prasseln übertönte sogar die knarzenden Stufen der Treppe.

Oben war es sehr staubig und verlassen, Elmer war wirklich nicht oft in diesen Räumen. Es gab eine winzige Kammer, in der noch ein Keramiktopf für die Notdurft stand, und zwei Schlafzimmer, dort fanden sie eingebrochene Betten ohne Matratzen vor, einen zerbrochenen Stuhl, über den sich mehr von Staubis Artgenossen hergemacht hatten. Dicke, weiße Spinnenweben zogen sich über alles und eine fette Staubschicht lag auf den Kommoden. Das meiste war ausgeräumt, geplündert. Doch in einem der Zimmer endeckten sie ein paar von Elmers Kisten. Veland machte sich sofort neugierig darüber her, seine Augen leuchteten, als er einen Blick hineinwarf.

»Darc! Schau nur!«

Darcar leuchtete in die Kiste, verstaubte Bücher stapelten sich darin. Märchensammlungen, wie Veland sie in der Bibliothek gefunden hatte.

»Oh die kenne ich noch nicht!« Begeistert hob er ein Buch nach dem anderen heraus und las sich über die verschiedenen Titel.

»Sie sehen sehr alt aus«, bemerkte Darcar, »glaube, sie stammen aus Zeiten, lange bevor Vater – sogar bevor Großvater geboren war.«

Das brachte Velands Augen nur umso mehr zum Leuchten. Wie einen Schatz drückte er ein paar der heraus genommenen Bände an sich und sah hoffnungsvoll zu Darcar auf. »Meinst du, ich darf sie lesen?«

Bestimmt, Elmer schlug Veland überhaupt nichts ab, ließ sich ständig um den Finger wickeln. »Fragen wir ihn.« Darcar lächelte mutmachend, dann gab er Veland die Laterne, um die Kiste aufzuheben und nach unten zu tragen.

»Habt ihr was gefunden?« Elmer kam gerade durch die Tür, lüftete seinen triefendnassen Umhang, als sie die Treppe wieder hinabstiegen.

»Bücher«, erklärte Darcar knapp.

»Darf ich sie lesen, Elmer? Ich bin auch ganz vorsichtig, versprochen! « Veland sprang die letzten Stufen aufgeregt hinunter und blickte mit großen Augen zu Elmer auf, der ihm lächelnd die nasse Hand auf den Kopf legte. »Natürlich. Sie gehören dir, wenn du willst. Ich hab sie ohnehin ganz vergessen, nachdem ich sie hundertmal durchgelesen habe.« Er lachte auf.

Darcar stellte die Kiste an die Kellertreppe, er würde sie später runtertragen. Veland konnte sein Glück kaum fassen und kniete sich neben seine neue Errungenschaft, aufgeregt kramte er darin herum und suchte, als könnte er sich nicht entscheiden, welches er zuerst lesen wollte.

Darcar ging unsicher und mit stockendem Gang hinüber zu Elmer, der seinen Umhang auszog und an den Haken neben der Tür hing. Freundlich sah er Darcar entgegen.

»V… V liebt Märchen.« Darcar wusste nicht, was er sonst sagen sollte, er zuckte mit den Achseln und stellte sich neben Elmer, sie beobachteten Veland, der sie auszublenden schien, in seiner eigenen Welt war. Ihnen gab er einen Grund, sich nicht ansehen zu müssen.

»Haben wir die nicht alle geliebt?« Elmer schmunzelte auf eine freundliche Art, die Darcar ganz besonders intensiv in eine andere Richtung blicken ließ.

»Ja, nein, aber er…« Darcar seufzte leise. »Er liebt sie wirklich, nicht wie andere Kinder, er könnte stundenlang lesen und lesen, ohne müde zu werden. Ich glaube, er wird sie auch noch lieben, wenn er alt und faltig ist.« Er verstummte, als ihm klar wurde, dass sie vermutlich niemals so alt werden würden. Alter war plötzlich etwas, das nicht mehr selbstverständlich schien, sondern Luxus war.

Elmer sah Darcar an, während er gesprochen und dann geschwiegen hatte, betrachtete ihn seltsam intensiv, als wollte er ihn beschwören, dass er ihn ansah.

»Mutter hat ihm immer vorgelesen. Uns beiden.« Darcar senkte den Blick auf seine Fußspitzen, schluckte vernehmbar einen Kloß im Hals runter.

»Ist sie tot?«, fragte Elmer geradeheraus.

Darcar nickte. »Sie starb im Bett, vor ein paar Jahren, am Fieber, ist nicht mehr aufgewacht.« Warum er das erzählte, wusste er nicht, es war seine Art, sich zu entschuldigen.

Sie schwiegen einen Moment, beobachteten beide Veland, während sie selbst nur untätig im Raum standen. Keiner traute sich, sich zu rühren.

Bis Elmer sich schließlich mit einem Einatmen rührte und sie locker fragte: »Was haltet ihr davon, heute endlich mal zu baden?«

Veland hielt mit zwei Büchern in den Händen inne und blickte Elmer über die Schulter an. Auch Darcar fuhr zu ihrem Gastgeber herum.

»Ich hab den Regen aufgefangen, das Wetter ist echt ein Traum!«, Elmer deutete nach draußen, »Und es sind schon genug Fässer voll, um eine Wanne zu füllen. Was haltet ihr davon?« Er sah Darcar an. »Besonders du könntest ein heißes Bad gut vertragen, der feuchtwarme Dampf wird deiner Lunge guttun.«

Tatsächlich hielt sich der Husten vor allem nachts hartnäckig. Darcar sah zu V und hob die Augenbrauen hoch. »Was meinst du?«

Veland nickte eifrig, doch dabei sah er zwischen ihnen argwöhnend hin und her, als wollte er sich lieber nicht von seinen Büchern lösen.

Elmer bemerkte seinen Blick und lachte. »Keine Sorge, schau du ruhig weiter die Kiste durch, ich bereite das Bad vor, ja? Darcar?«

»Hm?« Er drehte sich wieder zu Elmer um.

»Kannst du in der Küche Holz in den Ofen legen? Mach ihn richtig schön heiß, ja?« Elmer öffnete wieder die Tür, sofort wurde es feuchter im Inneren. »Ich hole die Wanne, dann das Wasser, um es zu erhitzen.«

Darcar nickte und ging in die Küche, froh darüber, etwas zu tun zu haben. Er hatte schon unzählige Male für Magda den Ofen angeheizt, er konnte das beinahe blind. Und für eine Weile war er abgelenkt von all seinen Gedanken und inneren Plänen.

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