Billy Remie - Blut für Gold

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›Er wünschte, er könnte etwas ändern. Irgendetwas, das mehr Frohsinn zurück in die Augen seiner Brüder brächte. Aber was hätte das am Ende schon viel genützt… ‹
Darcar ist der erstgeborene Sohn aus einer der reichsten Familien in ganz Phillin Burgh und wächst wohlbehütet und scheinbar unantastbar auf, doch durch eine Intrige verliert er alles, was er je gekannt hat. Aus dem sicheren Elternhaus gerissen, wird er gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Veland in das sogenannte Rattenloch verbannt. Abgeschirmt vom Rest der Welt sind sie plötzlich auf sich allein gestellt, in ihrem neuen Zuhause wartet nur das Elend auf sie, an jeder Ecke lauert der Tod. Es ist kalt und trostlos in den alten Ruinen, es gibt kaum Nahrung und kein sauberes Wasser, aber vor allem keinen sicheren Ort, an dem sie bleiben könnten. Und es erwartet sie noch eine viel größere Gefahr: Der Rattenkönig. Von Beginn an labt sich der skrupellose Herrscher des Viertels an Darcars Leid und nutzt jede Gelegenheit, ihn zu peinigen.
Doch es gibt auch Hoffnung. Darcar stolpert in die offenen Arme eines anderen Verbannten. Elmer nimmt die verängstigten und durchgefrorenen Brüder bei sich auf, wohlwissend, dass sie von finstereren Gestalten als dem Rattenkönig gejagt werden. Er versucht, sie zu verstecken, und Darcar vor sich selbst zu bewahren. Denn Elmer spürt, dass blinde Wut und der Durst nach Rache etwas in Darcar wachrufen, das ihn zerstören könnte.
Letztlich steht Darcar vor der Entscheidung: Rache nehmen und alles verlieren – oder die Vergangenheit ruhen lassen, um die zu schützen, die er liebt.

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»Habe ich?« Er kippte den Inhalt seines Glases in einem Zug hinunter und lächelte Darcar anschließend warm an. »Nun, heute nicht. Ein Glas erlaube ich dir. Den ersten Schluck Brandy sollte man immer mit dem Vater trinken.«

Darcar umfasste mit ungutem Gefühl das Glas, hob es aber nicht zum Mund. »Etwas Schlimmes wird passieren, oder? Was ist mit dem Wald? Ich habe dich darüber mit Magda sprechen hören.«

»Habe ich dir nicht gesagt, du sollst nicht lauschen?«, konterte sein Vater ein wenig säuerlich.

Darcar sah zu, wie er sich ein drittes Glas einschenkte. »Du hast auch gesagt, Alkohol macht uns zu Tölpeln.«

Sein Vater stellte das Glas wieder ab, ohne davon getrunken zu haben, und verengte mit liebevollem Spott die Augen. Aber da funkelte auch Stolz im Blick seines Vaters, auf den sich Darcar immer viel eingebildet hatte. In jener Nacht machte er ihm jedoch Angst.

»Vater, bitte!« Darcar langte über den Tisch und drückte seines Vaters Arm. »Ich weiß, dass etwas nicht stimmt.«

Sein Vater nickte auf das Glas. »Trink, Darc! Trink dein erstes Glas mit mir. So hat es mein Vater mit mir gemacht, und sein Vater mit ihm, tu mir den Gefallen.«

Darcar zog seine Hände zurück, starrte in sein Glas und nahm es anschließend mit schwermütigem Blick. »Warum ist das jetzt wichtig?«

Er erhielt keine Antwort.

»Auf die Familie, Erstgeborener, auf die Dynastie.« Sein Vater hob das Glas und lächelte müde. »Mach Schweiß zu Geld und Blut zu Gold.«

Auch Darcar hob sein Glas und stieß notgedrungen mit seinem Vater an, da es ihm wichtig schien. Er wiederholte den Leitspruch ihrer Stadt: »Schweiß zu Geld und Blut zu Gold.«

Sie tranken, der Brandy war scheußlich, aber Darcar würgte ihn herunter und musste sofort husten. Magda lächelte über die Schulter, und sein Vater schlug Darcar lachend auf den Rücken. »So ist es recht, mein Sohn, so ist es recht.«

Er würde nie wieder trinken, es sei denn, sein Vater würde ihn darum bitten. Nie wieder, schwor er sich, während ihm Tränen in seine Augen stiegen. Gleichzeitig genoss er die aufkommende Wärme in seinem Bauch, die sich glühend wie ein anheimelndes Feuer in seinen Gliedmaßen ausbreitete.

Plötzlich tätschelte sein Vater ihm liebevoll die Wange, verwundert sah Darcar auf.

»Du siehst deiner Mutter ja so ähnlich, mein Junge, das gleiche schwarze Haar, die gleichen braunen Augen, die gleiche unverfrorene Klugheit. Ich vermisse sie sehr, das weißt du, ja?«

Darcar war es unangenehm, über sie zu sprechen, weil er den Schmerz in den Augen seines Vaters nicht ertrug. Er erinnerte ihn an das, was sie verloren hatten, sie alle. »Ich weiß, Vater«, gab er mit belegter Stimme zurück.

»Meine Heirat mit Ilona hat dich unglücklich gemacht, aber…«

Darcar sah wütend zur Seite.

»Aber nach dem Tod deiner Mutter verlor ich die Gunst ihrer Familie. Du weißt, sie gaben mir die Schuld für …«

»Es war nicht deine Schuld«, presste Darcar durch die Zähne. Er hasste seine Großeltern, schon vor dem Tod seiner Mutter. Geld war ihnen immer am wichtigsten es waren kalte Menschen, die seinen Vater kalt behandelt hatten. Darcar mochte sie nicht, er hatte mit der Familie seiner Mutter nie viel zu tun gehabt.

Sein Vater atmete vernehmbar aus, dann nahm er die Hand von Darcars Wange. »Wir hatten Schulden, nach der Abfindung, die ich deinem Großvater zahlen musste. Und Ilonas Familie ist reich, ich hatte keine andere Wahl, ich hätte viele gute Menschen entlassen müssen, um uns über Wasser zu halten. Das konnte ich ihnen doch nicht antun, ihre Familien hätten gehungert.«

Sicher hatte es noch einen anderen Grund für die Hochzeit gegeben, Ilona war die stadtbekannte schönste Frau – und sein Vater war einsam gewesen, auf der Suche nach Trost. Da war seine Mutter noch nicht lange unter der Erde gewesen. Doch das versuchte Darcar, ihm zu verzeihen.

Darcar nickte nur. Was sollte er auch dazu sagen? Seine Stiefmutter war für seinen Vater viel zu jung und nur auf sein Geschäft aus, sie hatte sogar Darcar und seine Brüder aus dem Elternhaus verbannt, weil sie angeblich von ihnen krank wurde. Es war ihr zu viel Aufregung, sich um drei Kinder zu sorgen, obwohl Magda sich doch um sie kümmerte.

Diese Heirat war ein Fehler gewesen, und irgendwann würde Darcar seinen Vater dazu bewegen, sie rückgängig zu machen.

Aber zunächst standen ihnen andere Probleme ins Haus.

Wie auf ein Stichwort hin, sagte sein Vater plötzlich nachdenklich. »Du passt auf deine Brüder auf, Darc, ja? Gleich, was noch geschieht, du bist ihr großer Bruder und für sie verantwortlich. Pass immer auf sie auf, selbst wenn ich nicht mehr bin.«

Darcar fuhr zu ihm herum, dieses Gerede machte ihn sofort wütend. »Was erzählst du denn da? Du passt auf uns auf, niemand sonst! Und du gehst auch nicht fort! Du kannst uns nicht einfach allein lassen!« Er sprang vom Stuhl auf, der lautstark über den Boden geschoben wurde. »Sag so etwas nie wieder! Du gehst nicht weg!«

Magda presste sich die Hand auf den Mund, aber Darcars Vater blieb einfach nur unglücklich auf seinem Stuhl sitzen und starrte in seinen Brandy. »Versprich es mir, Darc.«

»Einen Scheiß werde ich.« Tränen der Wut brannten in Darcars Augen, er ballte die Hände zu Fäusten und war kurz davor, wütend aufzutreten.

»Setzt dich hin, Sohn, du machst dich lächerlich«, erwiderte sein Vater nur ruhig, was Darcar nur noch mehr aufbrachte.

Seine Nasenflügel bebten, als er dessen Aufforderung trotzdem nachkommen wollte, da ihm bewusstwurde, dass er sich wie ein Kind verhielt.

Es klopfte an der Haustür, ehe er wieder Platz genommen hatte.

Verwundert drehten die drei in der Küche die Köpfe zur Diele herum.

»Wer kann denn das so spät noch sein?«, fragte Magda und trocknete ihre feuchten Hände an ihrer Schürze. Sie wollte die Tür öffnen gehen, wie sie es schon immer für die van Bricks getan hatte, doch dieses Mal hielt Darcars Vater sie auf.

»Warte, Magda, ich gehe.«

Darcar folgte seinem Vater, ein Knoten bildete sich in seinem Magen.

Die Türscharniere knarrten, es war finstere, kalte Nacht draußen, und drei uniformierte Männer mit Filzhüten standen auf der Türschwelle, wie die Boten des Todes. Zwei von ihnen hatten Gewehre um die Schultern geschlungen. Darcar starrte sie mit aufkommenden Bauchschmerzen an.

»Sheriff Vic?« Sein Vater streckte aus Gewohnheit seinem alten Freund die Hand entgegen, die beiden kannten sich aus Kindertagen, das wusste Darcar. Vic war ein Freund der Familie, der trotz, dass er nicht von Stand war, von seinem Vater immer gut behandelt wurde.

Für einen Moment atmete Darcar auf. Die beiden Männer gaben sich die Hände, doch das Lächeln unter dem dichten Schnurbart des Sheriffs wirkte bedauernd.

»Kommt rein, ihr holt euch noch den Tod.« Darcars Vater winkte sie ins Haus und schob dabei ungewollt seinen Sohn zurück in die Küche. Noch bevor sie wussten, was der späte und ungebetene Besuch zu bedeuten hatte, wollte Darcars Vater – ganz der Gentlemen, der er war – seine Gäste bewirten und trug der tüchtigen Magda umgehend auf: »Bereite Tee für die Herrschaften.«

»Nur keine Umstände«, lehnte Vic wie gewohnt ab.

Die Küche wirkte plötzlich viel zu klein durch all die Menschen im Raum. Darcar blieb dicht hinter seinem Vater, weil dieser ihn hinter sich schob. Der Sheriff und die beiden stummen Uniformierten der Stadtwacht versperrten die Tür. Darcar hatte das ungute Gefühl, dass sie nicht aus reinem Zufall dort stehen blieben.

Fragend sah er zu Magda, die ihm jedoch wie immer nur diesen auffordernden Blick zuwarf, damit er sich anständig benahm.

»Bitte, setzt euch doch, meine Herren«, Darcars Vater deutete zum Tisch, »kann ich Euch etwas anderes anbieten…«

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