Billy Remie - Blut für Gold

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›Er wünschte, er könnte etwas ändern. Irgendetwas, das mehr Frohsinn zurück in die Augen seiner Brüder brächte. Aber was hätte das am Ende schon viel genützt… ‹
Darcar ist der erstgeborene Sohn aus einer der reichsten Familien in ganz Phillin Burgh und wächst wohlbehütet und scheinbar unantastbar auf, doch durch eine Intrige verliert er alles, was er je gekannt hat. Aus dem sicheren Elternhaus gerissen, wird er gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Veland in das sogenannte Rattenloch verbannt. Abgeschirmt vom Rest der Welt sind sie plötzlich auf sich allein gestellt, in ihrem neuen Zuhause wartet nur das Elend auf sie, an jeder Ecke lauert der Tod. Es ist kalt und trostlos in den alten Ruinen, es gibt kaum Nahrung und kein sauberes Wasser, aber vor allem keinen sicheren Ort, an dem sie bleiben könnten. Und es erwartet sie noch eine viel größere Gefahr: Der Rattenkönig. Von Beginn an labt sich der skrupellose Herrscher des Viertels an Darcars Leid und nutzt jede Gelegenheit, ihn zu peinigen.
Doch es gibt auch Hoffnung. Darcar stolpert in die offenen Arme eines anderen Verbannten. Elmer nimmt die verängstigten und durchgefrorenen Brüder bei sich auf, wohlwissend, dass sie von finstereren Gestalten als dem Rattenkönig gejagt werden. Er versucht, sie zu verstecken, und Darcar vor sich selbst zu bewahren. Denn Elmer spürt, dass blinde Wut und der Durst nach Rache etwas in Darcar wachrufen, das ihn zerstören könnte.
Letztlich steht Darcar vor der Entscheidung: Rache nehmen und alles verlieren – oder die Vergangenheit ruhen lassen, um die zu schützen, die er liebt.

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Dann ging er, nachdem er seinem Bruder ein letztes Mal das seidene Haar verwuschelt hatte.

Als Darcar die knarrende Treppe hinabschlich, hörte er unten aus der Küche die leise Stimme seines Vaters, der sich mit Magda unterhielt. Einen Moment blieb Darcar auf der Treppe stehen und lauschte. Warmes Licht von Feuern und Laternen schien in die Diele hinein und zwei lange Schatten waren auf die Wand neben der Tür gezeichnet, wie zwei unheilvolldrohende Omen.

Seltsam, er hatte überhaupt nicht gehört, dass sein alter Herr nach Hause gekommen war.

Das Geflüster klang besorgt, sein Vater ermattet, und immer wieder hörte er einen gedämpften Laut vor Schreck, den er nur von Magda kannte, wenn ihr jemand berichtete, dass ein Bekannter von ihr gestorben war. Den gleichen Laut hatte sie ausgestoßen, als der Arzt verkündet hatte, dass Darcars Mutter nicht wieder gesunden würde.

Darcar hatte schon seit Wochen ein seltsames Gefühl in der Magengegend, eine Vorahnung, die ihm Übelkeit bereitete. Er kannte seinen Vater, dieser war mit jeder Schwierigkeit und jeder Überstunde lächelnd fertig geworden, doch in letzter Zeit war es anders. Seit der Heirat mit dieser Schnepfe, wurde Darcars Vater von Tag zu Tag besorgter, regelrecht ängstlich, sah sich immer über die Schulter und tastete oft nach seinem Colt, den er in einem Halfter unter der Jacke trug.

So kannte man ihn nicht, Baernulf van Brick war ein Mann, der nie verzagte und immer eine Lösung fand, ganz gleich ob sein riesiges Bahnunternehmen, das seine Vorväter reich und groß gemacht hatte, kurz vor dem Bankrott stand, oder ob seine Frau im Sterbebett lag, er war nie verzweifelt gewesen, hatte den Kopf immer oben getragen und war seinen Söhnen nicht nur Vorbild, sondern auch mentale Stütze, in allen Lebenslagen. Der Fels in der Brandung. Darcar respektierte diesen Mann mehr, als er je ausdrücken könnte, und sah, seit er denken konnte, zu ihm auf. Und er wusste, wenn sein Vater verzweifelte, gab es einen echten Grund zur Sorge.

Darcar war nun alt genug, zu spüren, wenn etwas Bedrohliches ins Haus stand, doch konnte er sich beim besten Willen nicht zusammenreimen, was es war. Er fühlte lediglich, wie über seiner Familie ein Richtbeil schwang, das nur darauf wartete, ihnen die Köpfe abzuschlagen.

Leise ging er nach unten, sparte die lockere Stufe aus, die ihn mit einem Knarren verraten hätte, und spitzte ein Ohr, während er die Kerze ausblies, damit sie ihn nicht kommen sahen. Er stellte sie auf einem Bord in der Diele ab.

Im Wohnzimmer prasselte bereits das Kaminfeuer, das flackernde Licht fiel ihm in den Rücken, und unter der Haustür kroch der eiskalte Wind von der Straße ins Haus. All das nahm er gar nicht wahr, er hörte nur angestrengt zu.

»Es ist eine Katastrophe, Magda«, klagte sein Vater mit bebender Stimme. Er setzte sich gerade an den Tisch, Darcar beobachtete seinen Rücken, er trug noch den schweren Wollmantel und schob gerade den Zylinder über den Tisch. An seiner Hüfte blitzte der Elfenbeingriff des Colts im Licht.

»Aber es ist doch nicht Euer Verschulden, Herr! Ihr habt Euch doch ausdrücklich bei der Versammlung gegen das Roden ausgesprochen!«

Magda drehte sich mit einem Tablett, auf dem eine Flasche Brandy und ein paar Gläser standen, zum Tisch um, sodass Darcar sich ein Stück in die Schatten zurückziehen musste.

»Mein Wort hat keinerlei Gewicht mehr«, seufzte sein Vater schwer, und Darcar beschlich ein Gefühl, als würde es im Haus plötzlich ganz furchtbar ziehen. »Um genau zu sein, hat mir meine ehrliche Meinung diesen Schlamassel erst eingebrockt. Man will mich beseitigen, weil ich ihnen nicht den Rücken deckte. Sie brauchen jetzt vor allem einen Sündenbock, und Kenneth will mich loswerden. Sie werden uns einen Strick aus dieser Sache drehen, das sagt mir mein Bauchgefühl.«

Ein Stuhl wurde zurückgezogen, Stoff raschelte, als Magda ihre Schürze über den Röcken raffte und sich setzte. »Was sollen wir tun, Herr? Wollt Ihr packen und eine Weile aufs Land, bis die Lage sich beruhigt hat?«

»Ich weiß es nicht, aber ich denke nicht, dass Weglaufen eine Lösung ist.« Ein Glas klirrte leise, Brandy wurde eingeschenkt. »Fakt ist, jemand wird dafür büßen, und es gibt eine Menge Leute da draußen, die mir nachtrachten. Sie wollen meine Dynastie stürzen. Es ging nie um den Wald, er war nur Mittel zum Zweck, um ein Verbrechen zu begehen, das man mir anhängen wird.«

Der Wald? Es gab viele Wälder jenseits der Stadt, es gab Sümpfe, Berge, Täler und Bauernhöfe zu Hauf in dieser Welt, trotzdem wusste Darcar ganz genau, von welchem Wald sein Vater sprach.

Seit Monaten redete die Stadt von nichts anderem, die Kaufherren und Krämer hatten beantrag, die Bahngleise nach Süden zu verlegen, um die Handelsstrecke zu verkürzen, auf diese Weise würden ihre Waggons voller Waren erheblich früher in der Stadt eintreffen, sie müssten nicht auf die Schiffe aus dem südlichen Königreich warten. Doch der Wald gehörte zu einem Hain oder Ähnlichem, den die Heiden des Bergbauvolkes besuchten. Eine heilige Stätte, die zu stören oder gar abzuholzen bedeutet hätte, Krieg mit den Heiden anzufangen. Der Rat dieser Stadt hatte deshalb entschieden, das Gesuch der Kaufleute abzulehnen, nachdem Darcars Vater sich ebenfalls dagegen ausgesprochen hatte. Natürlich waren viele wohlhabende und einflussreiche Männer dieser Stadt darüber nicht erfreut gewesen.

In Phillin Burgh regierte das Geld und der Gewinn, auf Kosten der Moral und der Menschlichkeit. Das hatte seine Mutter einst gesagt, Darcar hatte es nicht vergessen, und jetzt fiel ihm die Bedeutung dieser Worte wie Schuppen von den Augen.

Jemand hatte den Wald zerstört, um es seinem Vater anzuhängen. Zwei Fliegen auf einen Streich.

Aber wieso? Was sollten sie davon haben? Warum sollte jemand seinem Vater etwas Böses wollen, ihm gehörte die Bahngesellschaft! Sie brauchten ihn, um die Gleise zu verlegen! Das ergab doch alles keinen Sinn.

»Der Rat wird wissen, dass nicht Ihr daran schuld wart«, versuchte Magda, Darcars Vater zu beruhigen.

Aber dieser war sich dessen weniger sicher. »Der Rat wird eine Untersuchung einleiten und nur wissen, dass Kenneth mein Stellvertreter ist. Er braucht nur zu behaupten, dass ich ihm den Auftrag gab, und er wird sich auf das Recht der Straffreiheit beziehen, weil er auf Wunsch seines Vorgesetzten handelte. Er wird behaupten, ich hätte ihn mit vorgehaltener Waffe gezwungen, den Wald roden zu lassen. Oder sie kaufen sich ein paar Leute im Rat, ich…«

»Vater?« Darcar hielt es nicht mehr im Schatten aus und trat in den Lichtschein.

Erschrocken fuhren die Erwachsenen am Tisch herum, das Gesicht seines Vaters war eine grauenhafte Maske aus müdem und fahlem Fleisch. Er sah älter aus, obwohl Darcar ihn doch erst am Morgen gesehen hatte.

»Darc, warum bist du noch auf?« Leichter Tadel klang in der Stimme seines Vaters mit, aber kein echter Zorn.

»Ich habe auf dich warten wollen«, erklärte Darcar und trat mit besorgter Miene an den Tisch. »Was ist geschehen?«, fragte er, seine Augen zuckten von Magda zu seinem Vater, immer hin und her.

Ein matter Seufzer entkam seinem Vater, als er ihm bedeutete, sich zu setzen. »Komm, Junge, trink was mit deinem alten Herrn.« Er fuhr sich mit der Hand über das braune, schüttere Haar.

Magda stand auf, als wollte sie ihnen Privatsphäre geben, drehte sich jedoch nur zum Herd um, wo sie Spülwasser in einem Topf erhitzte.

»Was ist los?«, drängte Darcar seinen Vater, als er sich zu ihm setzte.

»Ach …« Dieser schüttelte den Kopf, während er seinem Sohn ein Glas Brandy eingoss. »Nichts, nur langweilige Politik. Hier, trink.«

Er schob ihm das Glas unter die Nase, Darcar starrte in die braune Flüssigkeit, ihr Geruch brannte auf seinen Schleimhäuten. »Du hast gesagt, ich bin zu jung, zum Trinken.«

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