Johannes Aisch - Bienenbuch für Anfänger

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Der zu seiner Zeit als Pfarrer Aisch (1871 – 1939) bekannte Imker gibt hier im augenzwinkernden Plauderton einen liebevollen Einblick in die Bienenzucht. Der Anfänger erfährt alles Wissenswerte und erhält wertvolle Hinweise, wie man ein echter «Bienenvater» wird.

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Will die Biene nun Blütenstaub fressen, so schiebt sich der Verschlusskopf durch die Höhlung der Honigblase hindurch bis an die Speiseröhre und führt den Blütenstaub unmittelbar in den Chylusmagen. Ebenso kann der Inhalt des Chylusmagens, ohne die Honigblase zu berühren, wieder ausgekröpft werden.

Der Blütenstaub nämlich wird mit Wasser im Chylusmagen der jungen Bienen aufgequollen. Die einzelnen Körnchen platzen auf, die Schalen werden als wertlos abgestoßen, der Inhalt aber formt sich zu Milch, dem sehr nahrhaften stickstoffhaltigen Brutfutter, um. Die Härchen des Verschlusskopfes seihen die leeren Pollenschalen aus, wenn die Milch ausgekröpft wird.

Nach den Forschungen von Dr. Küstenmacher, der zurzeit an der Königlichen Gärtnerlehranstalt in Dahlem Bienenzucht lehrt, soll sich aus den aufgequollenen Pollen noch als Abfallstoff ein Fett, Balsam, abscheiden. Dieses tritt als leichtester Stoff in die obere Rundung des Chylusmagens und wird in kleinen Tröpfchen ebenfalls ausgekröpft. Das ist die Propolis, jener glänzende, im Sommer lästig klebende Stoff, mit dem die Bienen ihre Wohnungen tapezieren. Alle Teile, mit Ausnahme des Baues, sind damit mehr oder weniger überzogen Auf die Waben selbst wird er erst von den Bienenbeinchen verschleppt. Das Wachs erhält dadurch seine gelbe Farbe.

Die Bienen vermengen diese ausgekröpfte Propolis mit Blütenstaub, Straßenstaub, Wachs, und allen möglichen kleinen Abfällen, die sie im Stock finden oder zufällig eintragen, und verstopfen mit dem so gewonnenen Stopfwachs alle Fugen und Löcher im Stock, ja, sie tragen daraus dicke Klumpen von manchmal 1 Kubikzentimeter Inhalt zusammen und verengen damit die Fluglöcher für den Winter. Auch Leichen von eingedrungenen Tieren, die sie nicht fortschaffen können, werden damit überzogen.

Wie entsteht nun aus dem eingesammelten Nektar der Honig?

Nektar ist schlichtes Zuckerwasser mit Zusatz von Geruchstoffen und einigen anderen Bestandteilen (Säuren, mineralischen Teilen) aus den Säften der Pflanzen — Im Honigmagen wird der Nektar, den die Chemiker als Rohrzucker bezeichnen würden, mit den tierischen Drüsensäften und wahrscheinlich auch mit bestimmten Stoffen aus dem Inhalt des Chylusmagens versetzt und umgewandelt. Der Rohrzucker wird dadurch in ein Gemisch aus Traubenzucker und Fruchtzucker verwandelt. Ein Teil des Wassers wird ausgeschieden, die Geruchstoffe werden abgeschwächt, dafür aber sogenannte Fermente aus dem Tierkörper ihm beigegeben. Diese Fermente sind Stoffe, die auf Nahrungsmittel, wie wir Menschen sie genießen, umwandelnd ; einwirken. Durch die Fermente werden die Nahrungsmittel erst in den Zustand übergeführt, in dem sie der menschliche Körper aufnehmen kann. Außerdem enthält der Honig noch Säuren und Mineralstoffe. Die Ameisensäure, die man in ihm findet, entstammt jedenfalls dem verdampften Gift aus Bienenstacheln. — Erwähnt sei, dass Heidehonig einen Stoff enthält, den man Viszin nennt. Tannenhonig enthält Dextrin. Beide Stoffe sind den Bienen als Winterfutter nicht zuträglich.

Es erübrigt nun noch, einen Blick auf die Wachsdrüsen zu werfen. Sie liegen paarweise am Bauch unmittelbar unter der Chitinhaut der vier mittleren Bauchringe. Zieht man eine getötete Biene lang, so kann man die ovalen hellen Flecke (Wachsspiegel) sehen, an denen die Drüsen das Wachs durch feine Löcherchen ausschwitzen. Das Wachs sammelt sich unter der Schuppe des darüber liegenden Ringes und erscheint als kleines Plättchen. Die Zellen, aus denen das Wachs sich bildet, stehen senkrecht nebeneinander. Wenn sie in Tätigkeit sind, so wachsen sie zum Drei- bis Vierfachen ihrer anfänglichen Höhe aus, bilden sich aber nachher wieder zurück. Die Ansicht, dass nur junge Bienen Wachs bereiten können und auch dazu gezwungen sind, Wachs zu schwitzen, um gesund zu bleiben, scheint irrig. Denn, wie man sich leicht überzeugen kann, nehmen die Völker, auch wenn sie von jungen Bienen strotzen, lieber ihnen sonstwie zugängliches altes Wachs, als dass sie selbst neues erzeugen. Zum Wachsschwitzen hängen sich die Bienen mit dem Kopf nach oben still an. Da sich dabei meist eine Biene mit den Vorderfüßen an die Hinterfüße der anderen anhakt, so entstehen ganze Bienenketten — das sicherste Zeichen, dass das Volk Wachs erzeugt und bauen will.An diesen Ketten steigen einzelne Bienen hin und her, die die fertigen Wachsplättchen aufnehmen und verarbeiten.

Nun noch ein kurzes Wort über die geistige Begabung der Bienen.

Die Bienen haben Ortssinn und Gedächtnis Wie könnten sie sonst ihren Stock wieder finden und noch tagelang vor einem Fenster hin und her suchen, durch das sie einmal Einlass zu dem Honigtöpfchen fanden, das auf dem nachmittäglichen Kaffeetisch versehentlich stehen geblieben war? Auch Farbensinn scheinen sie zu haben. Warum würde sonst die Natur die schönsten Honigblumen mit leuchtend weißen, blauen oder gelben Tuschen anstreichen? Ferner haben sie die Fähigkeit, sich zu verständigen. Hat erst eine Biene eine vergessene Wabe im Bienenschuppen entdeckt, so dauert es nicht sehr lange, und es stellt sich ihr ganzes Volk ein. Man braucht nur auf einem mit Honig bestrichenen Stäbchen einige Bienen aus einem Volk an einen Platz zu tragen, den man ihnen zeigen will, z. B. zu einer Tränke, so ist er bald von ganzen Scharen umschwärmt, solange noch etwas zu haben ist und hinterher auch noch. Oder: man ärgere die paar Bienen, die vor dem Flugloch auf Posten stehen, in wenigen Augenblicken werden Massen von streitbaren Helfern ihnen zur Seite stehen.

Das meiste im geistigen Leben der Bienen mag ja wohl auf Instinkt zurückzuführen sein, aber dagegen, dass die Bienen »Reflexmaschinen« sind, müssen wir uns verwahren.

Leider müssen wir bei der Naturgeschichte der Bienen auch von Bienenkrankheiten sprechen.

Die Wissenschaft hat sich der Not der Bienen angenommen und forscht eifrig nach Wesen und Ursache und Bekämpfung der Krankheiten. Nur in wenigen Stücken aber erst sind fertige Erfolge erzielt.

Der Würgengel, der früher in manchen Jahren die Bienen mancher Gegenden fast völlig hingemordet hat, ist ja seines Schwertes beraubt: die Bienenruhr.

Wir müssen zwei Arten unterscheiden: die Angstruhr und die eigentliche Ruhr. Die erste entsteht durch Beunruhigung, die andere , durch falsches Futter. Dass Zuckerwasser ein Hilfsmittel dagegen ist, ist schon an anderer Stelle ausgeführt. Jedenfalls sind aber Bakterien hier auch noch mit im Spiele.

Prof· Zander hat einen Schmarotzer entdeckt und Dr. Maaßen vom Kaiserlich Biologischen Institut in Dahlem hat ihn zuerst beschrieben, die Nosema apis, der bei ruhrkranken Völkern massenhaft gefunden ist. Dieser Schmarotzer lebt im Verdauungsapparat; er ist so verbreitet, dass die Behauptung aufgestellt wird: kein Stand ohne Nosema. Es ist auch möglich, dass die Maikrankheit mit der Nosema zusammenhängt. Die Bienen, die von dieser Krankheit befallen sind, fallen matt aus dem Volk und laufen mit geschwollenem Hinterleib im Sande umher — daher auch der Name Sandläuferkrankheit —, weil sie sich nicht mehr aufschwingen können. Sicherlich aber hängt diese Krankheit mit dem Genuss von großen Mengen Pollen zusammen.

Eine mit Recht sehr gefürchtete Seuche ist die Faulbrut. Unter ihr fasst man eine Anzahl von Krankheiten zusammen, die die Bienenbrut befallen und ansteckend sind. Da diese Seuche heimlich ihr unheimliches Wesen treibt, muss jeder Imker immer auf sie gefasst sein und sie kennen.

Als Erreger der Faulbrut kommen nach den Forschungen von Dr. Maaßen, der auf diesem Gebiete in Deutschland der bedeutendste Kenner ist, drei Kleinwesen in Betracht: Bacillus alvei, Streptococcus apis und Bacillus Brandenburgiensis. Ein amerikanischer Forscher will nur den letztgenannten Bazillus gelten lassen und stellt dazu einen neuentdeckten Bacillus pluton. Mag dem sein, wie es wolle, die Sache selbst ist leider nur zu klar.

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