Johannes Aisch - Bienenbuch für Anfänger
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Noch schlimmer freilich ist das Übel, wenn die Königin ganz verloren geht auf dem Hochzeitsfluge. Über kurz oder lang findet sich auch da noch Brut. Der Arterhaltungstrieb ist so groß, dass sich in solchem grimmen Notfalle die Arbeiterinnen auf ihr Geschlecht besinnen. Jedenfalls werden einige von ihnen besonders gut gefüttert, die verkümmerten Eierstöcke entwickeln sich so weit, dass Eier entstehen. Doch da die Befruchtung fehlt, so werden aus diesen Eiern auch nur Drohnen geboren. Buckelbrut tritt auch hierbei auf. Die eierlegenden Arbeiterinnen nennt man »Drohnenmütterchen«. Sie sind nicht aus der Zahl der übrigen herauszufinden, falls wir sie nicht beim Eierlegen selbst erwischen.
Die Drohnenmütterchen legen die Brut nicht in geschlossenen Beständen an, wie die Königinnen. Ferner: da ihr Hinterleib zu kurz ist, so reicht er nicht bis auf den Zellenboden Die von ihnen herrührenden Eier sind daher an der Zellenwand angeheftet. Meist finden sich auch in jeder einzelnen Zelle mehrere Eier. Ist ein Volk erst mit Drohnenmütterchen beschenkt, dann ist es wertlos geworden. Seine Bienen sind alt, haben nur noch kurze Lebenszeit, sind abgenützt und für Brutpflege nicht mehr gut zu gebrauchen. Alle Versuche, ein solches Volk zu retten, sind zwecklos.
Am besten ist es, man schüttet die Bienen unweit des Standes aus ein sonniges Fleckchen und entfernt die Wohnung, in der sie gehaust haben. Sie verteilen sich dann auf den ganzen Stand und betteln sich ein.
ABBILDUNG 1: Buckelbrut, davon zwei Weiselzellen
Das eigentliche Brutgeschäft und die Pflege der Brut obliegt den Arbeitsbienen. Die jungen Bienlein bleiben auf der Stelle der Wabe, wo sie geboren sind. Die Königin setzt dort sofort frische Eier ab und überlässt sie der Obhut der jungen, zarten, weichen Bienlein. Vier Tage lang bekommen die ausgeschlüpften Maden das sehr eiweißreiche (53 prozentige) Futter, das sich in der jungen Biene aufgestaut hatte, dann tritt Blütenstaub dazu.
Die Maden in Königinnenzellen werden nicht mit Blütenstaubfutter genährt, sondern nur mit Eiweißfutter. (Damit nicht zufällig Blütenstaub in die Weiselwiegen falle, sind sie abwärts gerichtet). Darauf ist es zurückzuführen, dass die Arbeiterbienen nicht geschlechtlich voll entwickelt sind, sondern nur die Maden in den Weiselwiegen.
Wenn am sechsten Lebenstage die Made reif geworden ist, wird sie verdeckelt und kann sich nun einspinnen. Die junge Wärterin ist zugleich ihres Ammenamtes enthoben und kann anderen Dienst tun. Nach weiteren zwölf Tagen ist die Arbeitsbiene in ihrer Zelle entwickelt. Sie beißt sich durch den feinen Kokon und den Zellendeckel durch. Den Kokon, das »Nymphenhemdchen«, lässt sie zurück und schlüpft vorsichtig und bedächtig aus, empfangen von hilfsbereiten, leckenden und fütternden und putzenden Schwestern. Die Königin bleibt nur acht, die Drohnen aber 15 Tage im Nymphenzustand. Vom Ei aus brauchen also die Königin 17, die Arbeitsbiene 21, die Drohnen 24 Tage zu ihrer Entwicklung.
Wir begleiten noch das Volk durch den Spätsommer und Herbst hindurch.
Sobald der Schwarmtrieb erloschen und die neue Regierung einer befruchteten Königin gesichert ist, sind die Drohnen überflüssig geworden. Sie werden durch die übrigen Bienen von den Futtervorräten fern gehalten und in einem Winkel des Stockes zusammengedrängt. Da hocken sie nun, die Herren der Schöpfung und machen einen recht trostlosen Eindruck Ihre Schwäche wächst, und eines schönen Tages werden sie einfach zum Tempel hinausgedrängt, gezerrt, gebissen, gestochen. Das ist die »Drohnenschlacht«. Etwa vorhandene Drohnenmaden folgen ihren schon gebotenen Brüdern nach. Grasmücken, Rotkehlchen und etwa vor dem Bienenstand umherstreifende Hühner feiern ein üppiges Festmahl. Das Volk aber rüstet jetzt tüchtig für den Winter und das nächste Jahr.
Das Jahr ist inzwischen bis in den Juli hinein fortgeschritten. Nur noch zwei Monate etwa kann der Sommer dauern, lange genug, dass sich die jetzt schon arbeitsfähigen Bienen aufbrauchen, aber auch eben nur lange genug, dass ein neues Geschlecht heranwächst.
Bei guter Tracht geht die Königin noch einmal tüchtig in Brut und setzt dies Geschäft bis in den September hinein fort. Die jetzt geborenen Bienlein sollen den Stamm für das nächste Frühjahr abgeben. Was alt ist, stirbt im Winter ab· Deshalb liegt in der gesunden Entwicklung während der Monate Juli und August die Bürgschaft für die zukünftige Güte eines Volkes. Da die Honig- und Pollenvorräte oben rings um die Brut aufgespeichert waren, so bleibt nach dem Ausschlüpfen des letzten Bienleins ein kugeliger, honigfreier Raum übrig. Diese leeren und deshalb warmhaltigen Teile der Waben inmitten der Vorräte geben den Wintersitz für das Volk ab. Die vom Volke aufsteigende Wärme ermöglicht es, den Honigvorräten nach oben hin nachzurücken. Die am Rande des Winterknäuls sitzenden Bienen nehmen Honig auf und reichen ihn weiter von Biene zu Biene.
Treten noch gute Tage ein, so wird schnell aus entfernt gelegenen Stockteilen neuer Vorrat dahin gebracht, wo er gebraucht werden soll. Dadurch wieder bildet sich um die Vorräte ein warmhaltender Mantel von leeren Zellen. Nun kann der Winter kommen.
Früher galt der Winter für die gefährlichste Zeit im Bienenstaat. Aber im Grunde haben nur ganz kleine Völker ihn zu fürchten.
Die Verluste an Wärme nämlich werden im Volk ersetzt durch Bewegung, —· das Volk gibt dabei ein brausendes Geräusch von sich. Jede Bewegung ist aufgebrauchte Lebenskraft, die durch Futter ersetzt werden muss. Also: je mehr ein Volk unter Kälte leidet, desto mehr wird es von seinen Vorräten zehren. Kleine Völker verbrauchen deshalb verhältnismäßig am meisten. Da in der Winterkälte die Bienen nur den über ihrem Sitz stehenden Honig erreichen können, weil jeder Schritt in die Nebengassen den grimmen kalten Tod bringt, so fressen sie sich aufwärts durch ihre Vorräte hindurch, und wenn sie dort nichts mehr finden, müssen sie elendiglich zwischen fetten Honigwaben verhungern. Das kommt leider nicht selten vor, zumal wenn ein kleines Völkchen eine zu niedrige Wohnung hatte.
Auch wenn genug Honig vorhanden war, kann die Kälte kleinen Völkern recht schädlich werden. Durch die reichliche Nahrungsaufnahme sammeln sich bisweilen aus unverdaulichen Honigteilen so starke Kotmassen im Enddarm der armen Tierchen an, dass unfreiwillige Entleerungen und Ruhr entstehen. Die Folge ist eine eklige Schmutzerei, da die Tierchen nicht schnell genug den Ausgang erreichen können. Die Bienen besudeln sich gegenseitig. Die Ruhr schreitet fort und das Volk kommt um.
Diese Ruhr kann auch entstehen, wenn das Volk oft beunruhigt wird durch unerwartete plötzliche Störungen Das Volk braust bei jedem Schreck auf und fällt über den erreichbaren Honig her. Instinktiv saugt sich bei jeder Gefahr jede Biene voll Honig. Unnötige Ansammlung von Kotmassen sind auch hier die Folge.
Wie wir später noch sehen werden, ist Honig ja ein vollständig verdauter Stoff, der also eigentlich restlos vom Körper aufgenommen werden soll. Aber einige Honigsorten enthalten unverdaute und unverdauliche Teile, und zwar Heidehonig aus verschiedenen Gegenden Deutschlands (nicht aus allen), Tannenhonig und Blatthonig (von den Bienen aufgetragene Säfte, die in manchen Jahren nach Blattläusen sich finden, »Honigtau«). Ist derartiger Honig am Wintersitz, dann wird auch das beste Volk krank. Das Verdienst des früheren Lehrers Freudenstein in Marbach bei Marburg ist es, durch ausgedehnte und auffallende Schriftstellerei hierfür der Imkerschaft die Augen geöffnet zu haben. Sein sehr zu beherzigender Vorschlag ist: Da man nie mit Bestimmtheit weiß, ob guter, d. h. im Sinne der Verdaulichkeit fürdie Bienen guter Honig im Stocke ist, so wird vor Eintritt des Winters aller Honig aus den Völkern genommen und durch Fütterung :mit Zuckerwasser ersetzt. So behandelte Völker bleiben ruhrfrei, wenn sie nicht gestört werden oder nicht an einer ansteckenden Art der Ruhr erkranken.
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