gelegentlich und schrieb nur mehr selten meine Wünsche in den Kalender. Im Laufe der
Zeit verlief das Ganze dann mehr oder weniger im Sand.
Irgendwann einmal, ich weiß nicht mehr, ob es nach sechs Monaten oder sogar einem
Jahr war, hörte ich wieder einmal die Kassette und las meine damaligen Wünsche im
Kalender.
Und ich konnte selbst kaum glauben, was dort alles stand! Über
die Hälfte der damaligen Wünsche war
zwischenzeitlich ein normaler Bestandteil
meines Lebens geworden! Und ich hatte dies
nur durch den langen Zeitraum nicht bemerkt!
(Falls Sie sich fragen, ob die blonde Friseuse auch dabei war – ja, auch das war
‚materialisiert‘ worden – allerdings kein naturblond, wie ich später herausfand – dennoch
hatte ich keinen Grund mich zu beklagen …)
Das Ergebnis des ‚Geheimnis-Tests‘ hatte meine Erwartungen für diesen relativ kurzen
Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten in der Tat übertroffen, sowohl in persönlicher als
auch in finanzieller Hinsicht.
Natürlich hatte ich selbst noch genügend Zweifel. War das alles vielleicht nur ein
glücklicher ‚Zu-fall‘? Wie konnte ich sicher sein, dass das ‚Geheimnis‘ immer wieder
gleiche positive Ergebnisse produzierte?
Also wiederholte ich meinen ‚Test‘. Ich ersetzte die bereits realisierten Wünsche durch
neue Wünsche. Zusätzlich testete ich weitere Optimierungen zu noch schnelleren
‚Wunschrealisierungen‘ z. B. verschiedene Suggestions- und Meditationstechniken.
Und in der Tat wurde die Zeit zwischen ‚Wunsch‘ und ‚Realisierung‘ immer kürzer. Mit
jedem Erfolg verstärkte sich mein ‚Glaube‘ an das universelle Erfolgs-Geheimnis – und
das wirkte sich positiv auf immer kürzere Zeitspannen aus. Irgendwann wurde es dann so
extrem, dass eine Zielsetzung oft schon am Abend des gleichen Tages eingetroffen war.
Ich erinnere mich gut, dass ich irgendwann an einen Punkt kam, an welchem ich dann
doch etwas Angst bekam. Wenn sich mein Denken jetzt so schnell realisierte, was würde
dann passieren, wenn ich z. B. in der Nacht mit 200 km über die Autobahn fahre und
darüber nachdenke, dass z. B. ein LKW mich nicht im Rückspiegel sieht und auf die linke
Fahrspur wechselt – oder ein Reh die Autobahn überquert usw.
Überlegungen wie diese ‚bremsten‘ mich etwas herunter – aber auch dafür fand ich später
Lösungen. Ich lernte, dass man negative Gedanken zwar nicht verdrängen kann (dadurch
werden diese höchstens noch stärker), aber dass man die absolut freie Wahl der
Gedanken hat. Ich werde Ihnen auch diese Technik in dem Buch noch vorstellen.
Bei mir funktionierte das universelle Erfolgs-Geheimnis zwischenzeitlich viel besser als
erwartet. Also ging ich einen Schritt weiter: Funktionierte das universelle Erfolgs-
Geheimnis aus irgendwelchen Gründen nur bei mir so gut? Viel wahrscheinlicher war
doch, dass es für ALLE Menschen gleich gut funktionieren sollte! Und auf meinen
beruflichen Bereich übertragen: Konnte ich auch meinen Mitarbeitern beibringen, mit dem
absoluten Erfolgs-Geheimnis bessere Ergebnisse zu erzielen?
So fi ng ich an, meine Mitarbeiter entsprechend zu schulen. Ich sprach das ‚Geheimnis‘
nicht off en aus, da mich sonst der eine oder andere Mitarbeiter vermutlich mit
ungläubigem Ausdruck angesehen hätte. So umschrieb ich das ‚Geheimnis‘, zeigte
Beispiele auf und regte zu eigenen Versuchen an.
Und es funktionierte wieder!
Nicht bei jedem Mitarbeiter und auch nicht immer sofort. Einige konnten schon nach
wenigen Wochen Resultate erzielen, andere erst nach Monaten oder sogar Jahren. Und
es waren auch einige dabei, bei denen sich nichts veränderte.
Gerade mit diesen Menschen habe ich mich besonders intensiv auseinandergesetzt.
IMMER waren es Menschen, die das ‚Geheimnis‘ einfach nicht wahrhaben wollten und
dadurch auch nicht anwandten. Oft höre ich noch heute den Satz ‚Wenn es so einfach
wäre, dann wäre ja jeder Mensch erfolgreich! Und gerade weil es so einfach ist, probieren
sie es erst gar nicht aus. Mit dem Resultat, dass es sich diese Leute in dieser
‚schwierigen‘ Welt dann auch ‚schwierig‘ machen. Nun, jeder Mensch hat die freie Wahl …
Im Laufe der Jahre verstand ich mehr, dass sich der Charakter eines Menschen nur
extrem langsam weiterentwickelt. Der Charakter der Menschen, die mit dem absoluten
Erfolgs-Geheimnis arbeiteten, veränderte sich ebenfalls nur wenig – aber der Abstand
zwischen ‚wünschen‘ und ‚erhalten‘ wurde mit zunehmender Erfahrung immer kürzer. Bei
vielen Menschen entwickelte sich zusätzlich ein wesentlich höheres Ethik-Verständnis –
mit großen Veränderungen in den Verhaltensweisen gegenüber anderen Menschen.
Nach all diesen Erfahrungen können Sie sich sicher vorstellen, dass ich ab diesem
Zeitpunkt regelmäßig das ‚Universelle Erfolgs-Geheimnis‘, wie ich es heute nenne, für
mein weiteres
Leben zu Hilfe genommen habe. Im Laufe der letzten 30 Jahre gab es viele Höhepunkte,
aber auch einige Tiefs. Blicke ich zurück, so habe ich in dieser Zeit oft selbst die
‚Gesetzmäßigkeiten‘ des absoluten Erfolgs-Geheimnisses verletzt.
Menschen neigen nun einmal dazu, in schweren Zeiten „… zu Gott zu beten …“, und
wenn dann alles wieder phantastisch läuft, sich selbst auf die Schulter zu klopfen und sich
als ‚toller Hecht‘ zu empfinden.
Diesen Fehler habe ich sicher mehrfach auch
selbst gemacht. Wenn es aber darauf ankam,
besann ich mich immer wieder auf die universelle Kraft des ‚Geheimnisses‘, sei dies im
persönlichen, finanziellen oder auch gesundheitlichen Bereich.
Schon mit 25 Jahren gehörte ich in die Kategorie, die man als ‚Spitzenverdiener‘
bezeichnet, damals mit einem eigenen Verlag. Dem ‚Höhenflug‘ folgte mit 28 Jahren ein
Absturz – ich hatte durch verschiedene Faktoren rund 750.000 Euro Schulden.
Zweieinhalb Jahre später waren alle Schulden bezahlt, und es ging mir wieder sehr gut.
Später kam noch eine Softwarefirma hinzu; im Alter von 45 Jahren auch noch eine
Internetfirma.
Heute, in meinem fünfzigsten Lebensjahr, habe ich mehr erreicht, als ich mit 18 Jahren zu
träumen gewagt hätte. Ich konnte mir im Laufe des Lebens eine finanzielle
Unabhängigkeit aufbauen und könnte, wenn ich wollte, jederzeit mit dem Arbeiten
aufhören. Dies gelang mir auch deshalb, weil ich mit rund 35 Jahren verstand, dass man
nicht reich wird durch das Geld, das man verdient, sondern durch das Geld, das man spart
…
Sehr gut kann ich mich aber noch an Zeiten erinnern, als ich während der Schulzeit in den
Ferien Regale in Supermärkten für 1,70 Euro die Stunde eingeräumt habe – oder während
meiner Lehrzeit als Industriekaufmann am Wochenende hinterm Grill bei McDonald’s
stand – für 3,25 Euro die Stunde!
Ich weiß genau, wie schwer es ist, Geld zu verdienen. Und genau deshalb weiß ich, wie
wichtig das universelle Erfolgs-Geheimnis für meinen Lebensverlauf war. Gerade dadurch,
dass ich mit 28 Jahren auch eine Tiefphase hatte, lernte ich den Wert des absoluten
Erfolgs-Geheimnisses erst wirklich zu schätzen.
In vielen Büchern werden Sie Andeutungen in Bezug auf das ‚Geheimnis‘ finden – aber ich
denke, in dieser deutlichen Form hat es zuvor noch nie jemand zu Papier gebracht.
Gerne gebe ich im nächsten Kapitel das universelle Erfolgs-Geheimnis an Sie weiter.
Auch werde ich versuchen zu erklären, wie und warum das universelle Erfolgs-Geheimnis
meiner Meinung nach funktioniert.
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