Herbert Beyertz - MAGALOUN

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In Australien wurde von einer Ärztin am Meer eine
Delphin-Schule eingerichtet, worin sie es leidenden
Menschen (an Hundert Jahren Naturzerstörung leidend), ermöglicht, mit den wie Menschenkinder verspielten
Fischen zusammenzusein. Noch spät erinnerte Magaloun einen Bildhauer, den sie nach ihrem letzten Australienflug kennenlernte. Dieser Berliner habe dort, nach Entzug und zwei Suizidversuchen, einen neuen Anfang – obschon über Fünfzig – gefunden:
"Das Schwimmen mit den Delphinen war für mich eine Wiedergeburt."

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„Von Symons van Porst aus.“

„Adam wird zwar noch in Amerika sein, am Yukon, vermute ich, aber Pieter ist auch ein Schatz. Der wiegt beinah eine Tonne, einer von denen, die sich vom Com- puter am liebsten nur noch zum Schlafen mal wegbewe- gen… Warum lächelst du nicht, kennst du ihn?“

„Nie gesehen. Sein jüngerer Bruder, Jan, soll, wie ich damals von Leslie hörte, ein bedauernswerter Junge sein. Drogen, und so…“

„Oh Pieter nicht, der ist der geborene Nachfolger von

Adams Imperium.“

„Braucht Mister Symons mit Achtundfünfzig einen Nachfolger?“ Ich fragte es mit einer gewissen Schärfe. Sie aber legte ihre Hand auf meinen Arm und schaute an mir vorbei auf die leise Schnatternden zu meinen Füssen. Da haben meine stummen Lippen noch einmal ihre Wange berührt.

„In Vierzehn Tagen,“ wiederholte sie mit einem bezau-

bernden Lächeln, „im Cassiusgarten, einverstanden?“ Das war der Abschied.

ich im Schnee des hinteren Hofes, den Arm voll Birken-

scheite für den kalt gewordenen Kachelofen.

Eine Woche später erzählte Nachbar Jost mir dann, weshalb ich seiner hier gedenke.

Als er seine Stelle in dem Internat endlich antreten konnte, wartete man vergebens auf ihn, er landete viel- mehr völlig verwirrt in einer Anstalt am Rhein. Jost, der ihn einige Male besuchen ging (eine Schwiegertochter war dort bedienstet), meinte, einen vernünftigen Grund seines Fernbleibens könne der nicht angeben, „das kannst du von ihm nicht mehr erwarten.“ Wer ihn aber fragte – Besucher oder Josts Schwiegertochter –, dann hatte Jean Henle stets nur die eine Antwort:

„Man hat mir meine Lieder gestohlen.“-

Was heisst das nun. Heisst das: grundlos überge- schnappt? Oder bezeichnet es vielmehr das genaue Elend für so manchen und weshalb er es nicht mehr aus- hält in seiner Haut?

So wie ein jeder seinen Stern hat, mit dem er geboren, und so lange er ihm folgt auch seinen Weg weiss: wenn es in ihm zu klingen anfängt, nennt er es vielleicht Glück, Lebenssinn, Liebe… Und er meint damit auch nur, was ein Menschenherz erst richtig und gesund schlagen lässt: „Mein Lied.“

in Ankara oder Damaskus. Sie ginge jetzt wieder an

Bord, würde in Köln-Wahn zum Frühstück landen und sich riesig freuen auf ein opulentes Mahl Ein Uhr Drei-

ßig im Garten.

Sie meinte hoffentlich Bonner Zeit! Ich versorgte die Tiere und brach auf. Reichlich Zeit besass ich, darum bog ich von der Ahrstrasse in ein Seitental ein. Ich gelangte über Serpentinen bis nahe an die „Teufelsley“, dieser beachtliche Quarzitfelsen, der nach einer tausend- jährigen Urkunde noch einen anderen, älteren Namen gehabt haben muss.

„Mein Vater hat eine Abschrift von der Urkunde be- sessen,“ erzählte mir ein älterer Förster, den ich ein paar- mal hier traf. „Zu entziffern war’s nicht – ist sogar Fachleuten darum angegangen. Seine Idee nämlich war,“ dabei lächelte der Förster, „Götterley wär ursprünglicher. Na ja.“-

Ein Felsenkliff von härtestem weissen Quarzit lag vor mir im Hochwald wie ein alter Riese vom Devonmeer. Bisweilen üben an ihm Bergsteiger aus dem Kölner Raum. Tafeln mit dem strengen Verbot, Gestein mit- gehen zu lassen, warnen Besucher schon um den Park- platz herum.

Der Riese Atlas war der Inhaber eines Gartens, in dem seine sieben Töchter Apfelbäume hüteten, deren Früchte Unsterblichkeit verliehen. Jedem Sterblichen war der Zutritt vom Vater untersagt. Den Besitzer des alles ver- steinernden Medusenhauptes aber, Perseus, schreckte das wenig: Sechs von ihnen bannte er eine Idee höher in die Sterne, Arethusa die Siebte in einen Berg Sizi-

liens. Auf ältesten syrakusanischen Münzen entdeckte

man übrigens Arethusa, umrankt von vier Delphinen. Und so auch versteinerte, was einmal „Götterley“ war,

zu „Teufelsley“. Doch eines Novalis Märchen endet so:

„In dem Augenblick, da die Wiedervereinigung mit der Geisterwelt sich ankündigt, geht auch die Versteinerung zu Ende.“

Auf dem Weg zum Wagen fällt mir im Heidekraut ein wunderschönes Stück von reinem Quarzit ins Auge. Schneller als ein Gewissen schlagen kann, habe ich das Wörterbuch-grosse Stück im Mantel geborgen. Man wird sich freuen, wird auf der langen Konsole in Mont- morency sicher ein Plätzchen für es finden. Von den Schildern kein Wort!

Das war er wohl – für viele, für Hunderte, die sich in

Düsseldorf seine Studenten rühmten: ein Hirt. Ein Hirt mit „Erdtelefon“ – das verstand damals jeder. Und so stehe ich vor dem genannten, kabelverbunden mit der Erde, einem Grasstück, natürlich längst verdorrt.

Einem dieser Schüler, dem ich meine Kindheitsgeige geschenkt hatte für ein Environment, das er plante, hatte ich ein Gedicht mit in den schwarzen Kasten gelegt:

„Town-ship“. In der Zweiten Rhapsodie, in memoriam Soledad Salinas, hat das Gedicht nun seinen Platz ge- funden... Ich habe nie mehr von diesem Wellmahrer Künstler gehört.

Im nächsten Raum bewundere ich einige prächtige Basaltklötze der Eifel. Quer liegend, trägt auf seiner Flanke einer den Abdruck eines Häschens, so benennt der Klotz sich denn auch „Hasenstein“. Zehn Schritt weiter die für einen „Hasentyp“ (das heisst für einen feingliedrigen Menschen à la Joseph) die berühmte Rückenstütze – aus Eisen, statt aus Leder, geformt.-

Das Zwanzigste Jahrhundert war (wer zweifelt, war nicht Zeuge) für etwas feingliedrigere Typen eine Fahrt zwischen Gog und Magog – oder zwischen Wüste und

Ölteppich, durch ein Bermuda-Dreieck sozusagen. Ein SOS senden, etwa als Briefe wie Jeremy Adamsky, bevor er in T eingeliefert wurde, das hiess, sie der Flaschenpost anvertrauen. Stets begleitete diesen „Golf- strom“ eine Endlos-Moräne von Schutt und Asche und frühzeitig aus dem Leben Gerissener. Aber kaum war die Moräne einmal ins Stocken geraten, reckten sich schon an allen Rändern in Glas, Beton und Plastik die

Herrlichkeiten mehrerer Babylons zum satelitengesät-

tigten Himmel.

„Und deswegen pflanze ich Bäume. Ich bin ja kein Gärtner, der Bäume pflanzt, weil Bäume schön sind. Nein, ich sage, die Bäume sind heute ja viel intelligenter als die Menschen. Wenn der Wind durch die Kronen geht, dann geht zugleich, was die leidenden Menschen an Substanz auf die Erde gebracht haben, durch sie hin. Das heisst, die Bäume nehmen das längst wahr. Und sie sind auch schon im Zustand des Leidens: Tiere, Bäume, alles ist entrechtet… Ich möchte diese Bäume und diese Tiere rechtsfähig machen.“

zur Universitätswiese. Da wäre unser alter Schamane

noch gern dabei gewesen! Dass wir aber überhaupt den Mut aufbringen, gegen die immer grossartigeren Mächte globalen Wahnsinns zu protestieren, hat er nicht mit den hundert Scherflein seines Lebens (eine von bei- den Enden abbrennende Kerze) dafür Beispiele genug gegeben?

Nach dem Essen im frugalen Garten: mit der Stewar- dess zur Uni-Wiese, eine beflügelnde Vorstellung! Nur mein Neufundländer schaut ziemlich verstört aus dem Fond seines Wagens. Würde ich ihm aber ein gutes Wort zurufen, würde er mich anbellen. So lasse ich meinen Mantel im Wagen, stecke Handy und Notizheft zu mir und nehme die U-Bahn zum Münsterplatz, gewisser- massen dem Gangseil eines eindrücklichen Museum- besuches folgend.

gekommen. Unter brauner Kappe äugelt ein kleines,

tiefliegendes, hochmütig blitzendes Augenpaar. Ich ge- selle mich also zu ihnen, suche zusätzlich auf seiner Tafel nach Information, und allmählich wird mir be- klommen.

Da lese ich etwas von Essenern und ihrem übelsten Ableger, von Einem, der sein bisschen Weisheit sich aus den Büchern wahrer Weisheit zusammengestohlen hat. Für jeden Judenmord seit Babylon sei der die geheime Adresse. Eine Wette will er mit dem Studenten mehrerer Semester in Griechisch und Hebräisch eingehen, dass er alles beweisen kann: „Hundert Dollar – abgemacht?“ Auf meine Zwischenfrage, woher er komme, wirft er mir etwas unverständlich Verächtliches hin.

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