Frank Pfeifer - Wolf Five

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Ein Roadtrip in eine parallele Wirklichkeit.
Wolf Five löst seine Probleme am liebsten mit einem kühlen Bier und einem qualmenden Joint. Damit ist aber Schluss, als er die bildhübsche Nana kennenlernt, die ihn davon überzeugt, dass man sich von der Welt nicht alles bieten lassen muss. Doch bei ihrem Widerstand gegen das System, wecken sie Mächte, von deren Existenz sie bisher noch nicht einmal zu träumen gewagt hätten. Denn hinter der Fassade der bekannten Realität beherrscht eine Loge rücksichtsloser Magier diese Welt. Und genau die hat es jetzt auf sie abgesehen. Wolf und Nana müssen sich entscheiden, ob sie auch im magischen Universum ihren Kampf weiterführen wollen – gegen einen übermächtigen Gegner.
"Was war Realität? Was war Traum? Was war Wirklichkeit? Wann beginnt der Wahnsinn? Ich brachte das alles nicht mehr zusammen. Dann flog durch die sternenklare Nacht ein rosarotes Plüschkaninchen auf einer Flugabwehrrakete." Wolf Five

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Während meiner gesamten Untersuchungen waren mir immer wieder Hinweise auf den Gebrauch von Drogen innerhalb des TALI-Kultes aufgefallen. Unter dem Zeichen des Heiligen Rosa Kaninchens verbargen die TALISMANEN eines ihrer unergründlichsten Geheimnisse. Die Droge und das Kaninchen hüpften zusammen als vereintes Paar am Horizont meiner Fantasie. Darüber der Wolfsdrachen, der meine Neugier schallend auslachte.

Die Sache mit Manfred hatte sich damals schnell zu einer nicht aufzuhaltenden Lawine entwickelt. Die Idee mit dem Datenbankzugriff hatte sich bis in höchste Vorstandskreise herumgesprochen. Enthusiastisch berichtete Manfred von der väterlichen Fürsorge seiner Firma, die ihm ein eigenes Forschungsprojekt angeboten hatte, was er fraglos angenommen hatte. Bei einem der nun häufigen Zusammenkünfte mit seinen Vorgesetzten hatte er sich nun doch versprochen und meinen Namen mit ins Spiel gebracht. Der Archäologe Wolf war als unleugbare Realität in Erscheinung getreten. Verständlicherweise waren auch die Chefs interessiert daran, den Initiator einer möglichen Firmenrevolution kennenzulernen. Alles Sträuben nützte nichts. Manfred bestand auf eine Zusammenkunft. Da stand ich nun, gefangen in meiner eigenen Rolle, die bereits einen Großteil meiner Identität ausmachte.

Das Treffen war an einem nasskalten Novemberabend in einem Frankfurter Schickerialokal angesetzt. Speziell dafür kaufte ich mir einen Anzug, der meine wissenschaftliche Autorität garantierte, und stutzte mein Haar, um den Anschein der Seriosität zu erwecken.

Ich traf mich mit Manfred zuvor in seiner Wohnung.

»Hi Wolf.«

Wolf Five. Das war mein Name. Ab jetzt der Archäologe Wolf. Ohne Five.

Sein Blick fiel auf mein kurzhaarigen Schädel.

»Was ist denn mit dir passiert?«

Ich erklärte ihm schnell die Sache mit den türkischen Flöhen, die mein Haar bis zur Wurzel gefressen hatten.

»Ich bewundere dich doch oft, Wolf! Dein Enthusiasmus, deine Opferbereitschaft, dein Abenteuergeist. Ein wenig davon ist ja auf mich übergegangen, ich fühle mich manchmal wie ein Kolumbus der Datenbankkonsolidierung.«

»Auf deine Art finde ich dich auch total toll, Manfred.«

Ich stand gelangweilt in Anzug und Trenchcoat vor seiner ledernen Couchgarnitur und wartete, dass er seine Toilette beendete. Manfred stand vor dem Badspiegel, kämmte noch einmal sein dunkles Haar, sah sich seine Zähne an und das Innere seiner Ohren. Zufrieden mit seinem Äußeren nahm er sich sein Jackett und voll jugendlichen Schwungs griff er zum Handy und rief ein Taxi.

»Du wirst sehen, dass die zwei Herren, die wir jetzt treffen, außerordentlich interessiert an diesem Projekt und voll Dankbarkeit für deine Rolle sind, die du ungewollt für die Firma nun spielst. Herr Roth ist der Chef der Abteilung Datenbank und Nutzerprofilerstelltung. Herr Glück ist einer der militärischen Berater des Vorstandes.« Ich schluckte unter meiner freundlichen Grimasse. Ein Wissenschaftler und ein Militär. Da war ich ja mitten in die Höhle des Löwen geraten. Ich fragte mich nur, was die von mir wollten.

»Hör mal Manfred. Ich finde es ja toll, dass deine Firma trotz meines bescheidenen Beitrags mir solch ein Interesse entgegenbringt, aber ich verstehe nicht warum?«

»Sei nicht so selbstlos, Wolf. Ohne dich wäre ein wichtiges Kapitel der Menschheitsgeschichte nicht möglich geworden.«

»Aber nun läuft doch alles ohne mich.«

»Sei doch nicht so ungeduldig.«

Er öffnete die Tür und deutete auf den Flur. Auf ging es in das letzte Gefecht, apokalyptische Visionen gehörten inzwischen zu meinem Alltag. Unten wartete bereits das Taxi.

Die Wände des Restaurants waren großteils mit einem schweren, roten Stoff ausgeschlagen, Barockstühle vor Mahagonitischen, alles ebenfalls mit einem roten Touch. Livrierte Bedienung und Türsteher aus Bodybuilding-Magazinen. Ich war froh mich in meinem einwandfreien Anzug unauffällig hier einreihen zu können.

Die beiden gewichtigen Herren waren noch nicht anwesend. Wir wurden an den reservierten Tisch geführt, bestellten erstmal einen Jack Daniels und warteten. Manfred schien auch nicht viel zu wissen. Er sonnte sich in der Aufmerksamkeit, die ihm von der Bedienung entgegengebracht wurde, die in uns wohl höchste Tiere der Firma vermuteten. Endlich kamen sie. Manfred zwinkerte aufgeregt zur Eingangstür hinüber, erhob sich, um zu winken. Vor Aufregung begann unter seinem Ohr ein Muskel zu zucken.

Beide Herren waren von kleiner und drahtiger Gestalt, listig blinkten die Augen, makellos sonnengebräunte Haut, Sonnenbrillen, dezente Siegelringe. Kaum zu unterscheiden die beiden. Der Typ, den Manfred als Herrn Roth vorstellte, hatte einen kleinen Leberfleck auf der Stirn, daran konnte ich ihn identifizieren. Nach einem langwierigen Begrüßungszeremoniell setzten wir uns. Die zwei bestellten einen Cognac, schon war eine Spannungsfalte aufgetan, Jack Daniels gegen Cognac, mir schien das wie ein böses Omen.

»Als Archäologe in der Türkei haben sie ja einen fast filmreifen Alltag«, sagte nun Roth zu mir gewandt.

«Tsja, wissen sie, die meiste Arbeit findet ja doch nicht am Ausgrabungsort statt, sondern in Labors und am Schreibtisch. Dazu die lange Vorbereitungszeit. Von Abenteuer kann man da kaum reden, eher von Frischluftsport.«

»Sehr amüsant, Sport! Aber so ganz alltäglich ist es ja nun doch nicht.«

Glück fixierte mich, ich fühlte mich ein wenig wie auf dem Seziertisch. Kommt ihr Chirurgen mit euren scharfen Messern.

»Sind sie denn wirklich zufrieden mit ihrem Job? Unser Kollege«, Roth zwinkerte jetzt zu Manfred hinüber, »erzählte von einigen finanziellen Schwierigkeiten.«

»Nun ja, finanziell lässt die Ausgrabung doch einiges zu Wünschen übrig. Was keinen Profit abwirft, hat es heutzutage doch schwer. Wer hat denn noch die Begeisterung für die reine Wissenschaft?«

»Da haben sie recht. Heutzutage lenkt das Kapital das Geschick der Weltbevölkerung. Selbst die Religion hat da nicht diese Prägnanz.«

Glück rasselte dies hinunter wie ein Zitat. Irgendetwas wollten die von mir.

»Was halten denn ihre Kollegen von ihren neuen Arbeitstechniken.«

»Sie meinen den», illegalen, dachte ich, »Datenabgleich«, Hacken der Konkurrenz, flutete es in mein Hirn, »den ihre Firma gerade entwickelt?«

»Genau! Diese auch für unsere Abteilung revolutionäre Strategie.«

Roth sah mich mit einem durchdringenden Blick an. Seine Finger spielten langsam und geschickt mit einem silbernen Teelöffel.

»Bisher fand dies kaum Anklang. Genauer gesagt habe ich mit keinem meiner Kollegen ernsthaft bisher darüber gesprochen. Wissen sie, der Weg zum Ziel wird oft erst dann interessant, wenn er von Erfolg gekrönt wurde.«

Glück sah mich mit strahlender Miene an. Anscheinend hatte ich ihm gerade aus der Seele gesprochen.

»Wissen sie, unsere Firma wäre nämlich daran interessiert, niemanden von dieser Sache in Kenntnis zu setzen.«

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