Fee-Christine Aks - Der Fall Hammonia

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Eigentlich hat Lotta genug damit zu tun, ihre neue Rolle beim Landeskriminalamt Hamburg zu finden. Da kann sie es nicht brauchen, dass der Todesfall eines Taxifahrers für sie verdächtig nach Mord aussieht und ihr neues Team den Fall als Unfall abtun will.
Privat ist Lotta überzeugt, dass ihr Freund Moritz ihr etwas verschweigt. Soll sie ihn zur Rede stellen oder warten, bis er sich ihr von selbst offenbart? Lotta konzentriert sich auf ihre Arbeit und findet eine Verbindung zu einem anderen Fall, der die Hansestadt schockiert hat. Lotta kann nicht anders: Sie muss herausfinden, was wirklich geschah in jener Nacht, als Lola Gans starb…
Buch 5 der StrandtGuth-Kriminalroman-Serie von Fee-Christine Aks.

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Umso mehr wunderte er sich, dass dort noch etwas anderes war, das sich unter seinen tastenden Finger seltsam anfühlte – weich, warm und irgendwie klebrig. Es war kein gutes Gefühl, was vielleicht auch an der sich immer noch unruhigen Welt und dem seltsamen Geruch liegen mochte, der ihm in die Nase stieg – es war nicht der schale Nachgeschmack einer durchzechten Nacht, keine Kotze und kein beißender Schweißgeruch, vielmehr roch es irgendwie süßlich.

Erst als er langsam die Hand von den Haaren löste und sich damit am Dreitagebart kratzen wollte, erkannte er die Wahrheit. Der Schock, der ihn wie ein Blitz durchfuhr, hätte nicht größer sein können. Denn seine Finger und sein halber Unterarm waren rot, dunkelrot, vor angetrocknetem Blut. Und an den Kuppen seiner Finger klebte außerdem noch etwas, das seltsam grau-rosa war und sich wie glitschiger Pudding anfühlte.

Ahnungsvoll hob er den schmerzenden Kopf, fokussierte seinen Blick und starrte entgeistert auf den blondierten Kopf, der nah an seinem edelsten Teil lag, aber furchtbar zugerichtet war. Ihm wurde übel, als er das faustgroße Loch sah, das zwischen den blutverklebten Haarsträhnen den Blick freigab auf glibberige, grau-rosa schillernde Hirnmasse.

Es dauerte ewig lange Sekunden, bis er die Kraft fand, angeekelt zusammenzuzucken und sich aufzubäumen. Er rollte vom Bett, das nicht – wie er geglaubt hatte – ein weiches Wasserbett, sondern ein hell gedecktes Kingsize voller Blut war, und glitt mit einem unartikulierten Japsen zu Boden.

Er war plötzlich klar im Kopf und erkannte, dass er sich in einem Hotelzimmer – oder vielmehr: einer Suite – befand, die gut und gern tausend Euro pro Nacht kosten mochte. Ein Blick auf die Karte des Zimmer-Service bestätigte ihm, dass er sich nicht mehr auf St. Pauli befand. Aber wie war er – in seinem Zustand – vom Spielbudenplatz bis zur Elbchaussee gekommen?

Kurz flackerten Erinnerungen durch seinen schmerzenden Kopf, in denen er mit seinen Eltern auf der Lindenterrasse saß und die auf der Elbe vorbeigleitenden Containerschiffe beobachtete, während umsichtige Kellner ihnen feinste Torten und herrlich süffige Trinkschokolade servierten… Im nächsten Augenblick glitt sein Blick jedoch das verrutschte Bettlaken hinauf und zu dem Überrest jenes menschlichen Kopfes, der ihn von dort oben aus stumpfen blauen Augen stumm und anklagend anstarrte. Das erschlaffte Gesicht war jung und schön, woran auch die dunklen Blutstreifen nichts änderten, die um den geöffneten Mund herum aufs Bett gelaufen waren.

Auch der dicke sandfarbene Teppich unter ihm war blutig, jedenfalls in der Nähe des leblosen Körpers, der auf dem Bett zurückblieb. Er kroch ins Bad, dessen Tür wie ein Leuchtturm in stürmischer Nacht erschien und zum Glück offen stand, sodass er ungehindert die edle Keramikschüssel erreichte. Viel Galle kam noch hinterher, nachdem er den doppelten Cheeseburger, die Pommes, den Wrap mit Thai-Sauce und den Alkohol der Partynacht von sich gegeben hatte.

Zitternd zog er sich am Waschbecken hob und wusch sich mühevoll den Mund aus, während die Wasserspülung seinen ekelhaft sauer stinkenden Mageninhalt in die Kanalisation hinunter schickte. Das kalte Wasser prickelte auf seiner Haut und weckte ihn aus seiner Trance.

Er war schlagartig ganz klar, auch wenn er eher einem Gespenst glich, das ihm aus irr aufgerissenen Augen aus einem aschfahlen Gesicht entgegenstarrte, als sein Blick zufällig den Wandspiegel traf. Er musste hier weg. Wer auch immer es war, die dort auf dem Bett lag – sie war tot. Und er klebte von ihrem Blut.

Hastig griff er nach einem strahlend weißen Händehandtuch und wusch sich die Brust, den Bauch, die Arme und die Oberschenkel, bis das Blut weg war. Dann stürzte er zurück ins Zimmer, klaubte die Jeans und das Hemd vom Teppich vor dem Fenster zur Wasserseite auf und streifte sie mit fahrigen Bewegungen über – seine zitternden Finger hatten mehrere Minuten lang mit dem obersten Knopf der Hose zu kämpfen, sodass er die restlichen drei einfach offen ließ.

Er verlor wertvolle Sekunden, als er sich hektisch nach seinen Schuhen umsah und sie schließlich unter dem barock anmutenden Liegesofa am Fenster fand. Die Socken steckten ordentlich darin, doch er zog sie heraus und fuhr barfuß in die Chucks hinein.

Der schäbige Geschmack in seinem Mund wurde erneut sauer, als er sich nach der weiblichen Person auf dem Bett umsah, ein letztes Mal den Raum scannte, ob noch irgendetwas auf ihn hindeuten konnte und sich schließlich straffte, als er mit den Socken in der rechten Hand nach der Türklinke griff.

Vorsichtig drückte er den massiven, goldüberzogenen Griff hinunter und zog an der schweren Eichentür. Sie ging lautlos auf und gab den Blick frei auf einen Flur mit dicken dunkelroten Teppichen und maritimer Kunst an den hellen Wänden. Er schlüpfte hinaus und ließ die Tür mit dem ‚Nicht stören‘-Anhänger daran von außen geräuschlos ins Schloss gleiten, bevor er sich die Socken in die hinteren Taschen seiner Jeans stopfte.

Erst als er um die nächste Biegung des Flures war, kam ihm in den Sinn, dass er vergessen hatte, seine Fingerabdrücke zu beseitigen. Als gelegentlicher C.S.I. -Schauer wusste er, dass so Täter zu Fall gebracht werden konnten. Aber er war nicht in der Lage umzukehren. Er musste hier weg.

Er fand das Treppenhaus, das ebenso vornehm und teuer erschien wie die Suite, aus der er soeben geflohen war. Gerade als er hinunter zu steigen begann, kam von oben hinter ihm der unmissverständliche Klang einer weiblichen Stimme.

Housekeeping“, flötete sie fröhlich.

Er hörte nicht mehr, ob sie klopfte, ob ihr geöffnet wurde oder ob sie die Suite mithilfe ihrer Generalkarte betrat. Er flog die Treppen hinunter und erreichte in Rekordzeit das Erdgeschoss, wo er nur zwei Kellnern begegnete. Diese sahen ihn nicht, da sie mit je einem Tablett voll Champagnergläsern vor ihm her zur rückwärtig gelegenen Terrasse gingen.

Er wusste nicht, warum, aber er folgte ihnen, anstatt den Haupteingang nach vorne zur Straße hin zu nehmen. Er stolperte auf die Terrasse, wo es vor elegant und teuer gekleideten Herrschaften nur so wimmelte. Aber genau das konnte sein Glück sein; man ignorierte ihn, da er offensichtlich nicht dazu gehörte.

Ein zierliches Mädchen mit sehr hübschem Gesicht, kastanienbraunen Zöpfen und Lackschuhen zu einem dunkelblauen Matrosenkleid kam ihm entgegen. Sie mochte dreizehn Jahre alt sein und sah ihn erstaunt aus großen schokoladenbraunen Augen an, als er die ersten Lindenbäume erreichte und sich nach links wandte, um an der weißen Außenmauer des Hotels entlang zu eilen.

Sie lächelte scheu und trat wohl erzogen zur Seite, um ihm Platz zu machen. Er lächelte automatisch zurück, bevor sie sich abwandte und zu einigen anderen Kindern hinüber ging, die einen neu hinzugekommenen Kellner umringten, der Eisbecher austeilte.

Niemand achtete auf ihn, als er in seinem unpassenden Aufzug mit klopfendem Herzen am Rande der Menge bis zur seitlich gelegenen Gartenpforte schlich, die ihn auf eine gewundene flache Treppe und direkt zum Uferweg hinabführte.

Er atmete tief durch und versuchte sich zu sammeln, als er unten angekommen war. Er war entkommen. Alles war gut. Denn auch hier unten am Hamburger Ufer der Elbe schenkte ihm niemand mehr als einen flüchtigen Blick, sodass er ungehindert mit schnellen Schritten in Richtung der nahen Fährstation Teufelsbrück eilen konnte.

*****

MORD IM LUXUSHOTEL

Hamburg.Schwerer Schock fürs Louis C. Jacob : In einer Suite des Fünf-Sterne-Hauses ist am Sonntagmorgen eine Leiche aufgefunden worden. Der Mörder ist flüchtig.

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