Kurt Baldauf - Mumtaz und Nick

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Mumtaz und Nick: краткое содержание, описание и аннотация

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Mumtaz, Nick und die vermeintlichen Skizzen eines Taj Mahal Pavillons des 1899 verstorbenen Künstlers 'Giovanni Segantini', begeben sich mit ihrem bordeauxroten 'Jaguar X-K' auf eine Reise, die sie über die Schweiz, Italien und Griechenland wieder zurück in die Bündner Berge führt. Ihr Ziel ist es, die Echtheit der Segantini-Skizzen zu überprüfen und damit eines der Geheimnisse um den eigenwilligen und rebellischen Künstler zu lüften.
Auf langen Autofahrten und einer Reise nach Indien lernen sich Nick und Mumtaz immer besser kennen und leben in diesem Kriminal-Roman eine Liebesbeziehung, die frei ist von Vorurteilen und von der Gesellschaft aufgezwungenen Grenzen, dafür voll von Bewegung, Kunst und Liebe.
'Mumtaz und Nick' ist gleichzeitig Roadstorry, Kriminal- und Liebesgeschichte.

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„Musst du nicht arbeiten?“

„So wie ich sie einschätze, wissen sie bereits, dass ich Zimmerstunde habe und in zwei Stunden zurück in der Pension sein muss.“

Nick reagierte nicht auf die Anspielung.

„Das trifft sich sehr gut. Schade, dass es gerade regnet. Wenn es dir nichts ausmacht, können wir uns in mein provisorisches Büro hier oben setzen. Dort ist es ruhig und trocken und ich werde versuchen, dir einige Antworten zu geben. Natürlich nur, wenn du überhaupt etwas fragen möchtest.“

Mumtaz zögerte. Als ihr Nick die Tür zu einem hellen Zimmer öffnete, konnte sie nicht anders und ging auf seinen Vorschlag ein.

„Tja, Mumtaz… was willst du wissen?“ fragte Nick, nachdem er ihr einen Stuhl angeboten und sich hinter einen riesigen Schreibtisch gesetzt hatte.

„Wer sie wirklich sind, was sie hier tun, weshalb sie mich kennen und was eine Assistentin bei ihnen für Aufgaben hat,“ antwortete sie in einem Satz.

„Das sind viele Fragen. Hoffentlich reicht deine Zimmerstunde aus, um alle zu beantworten.“ Mit diesen Worten setzte er sich in den bequemen Bürostuhl hinter seinem Schreibtisch und wies mit einer Handbewegung auf einen Sessel, der davor stand.

„Zu deiner ersten Frage: Wer ich bin? Ich bin Nick.“ Er schaute ihr tief in die Augen. Sie hielt dem Blick stand, nur ihre Hände klammerten sich, Halt suchend um die Armlehnen ihres Stuhls.

„Die Zweite Frage war: Was ich hier mache. Stimmt‘s?“

Mumtaz sagte nichts.

„Eigentlich dürfte ich dir diese Frage erst beantworten, wenn du auf meine Bedingungen eingegangen bist, werde es aber jetzt schon tun: Ich bin gerade in einer Angelegenheit unterwegs, in der es um Kunst, Kunstfälschungen und Künstler geht. Da wir uns hier oben befinden, geht es um Giovanni Segantini“

„Das habe ich mir bereits gedacht,“ Mumtaz hatte sich gefasst.

„Deine dritte Frage war: weshalb ich dich kenne? Meine Antwort darauf ist knapp: Ich kenne dich nicht und nun zu deiner letzten Frage: Was eine Assistentin bei mir für Aufgaben hat…“

Mumtaz erwiderte seinen Blick und Nick stand auf, öffnete einen Schrank im hinteren Teil des Büros und zog sich ein trockenes Hemd an, bevor er sich wieder hinter den Schreibtisch setzte.

„Was ich mache ist eigentlich eine sehr einsame Angelegenheit. Meistens arbeite ich in Verstecken, wie diesem hier und meistens möglichst unauffällig. Zusätzlich bringt es diese Aufgabe mit sich, dass meine Meinungen über die Menschen, mit denen ich zu tun habe, immer negativer werden. In den letzten Jahren wurde ich dadurch etwas…. ich möchte mal sagen: komisch.“

„Wie komisch?“ wollte Mumtaz wissen.

„Ich lebe in einer Glitzer- und Scheinwerferwelt und versuche, das möglichst unauffällig zu tun. Das ist ein schmaler Grat und nur selten möglich. Deshalb brauche ich jemand, der mir gewisse Aufgaben abnimmt und da bist du mir begegnet.“

Nach einer kurzen Pause erklärte Nick weiter:

„Bei meiner Arbeit geht es leider sehr oft um Künstler, die bereits gestorben sind und um Kunst, zu der sie sich nicht mehr äussern können. Im Moment beschäftige ich mich vor allem mit Kopien, und Fälschungen von Segantini-Bildern und das alles bringt es mit sich, dass ich immer weniger daran glaube, dass man den Menschen helfen kann.“

„Und ich soll ihnen dabei helfen, diesen Glauben wieder herzustellen?“ unterbrach sie ihn.

„Du kannst es nennen wie du willst,“ antwortete er und sie entgegnete:

„Das wird nicht funktionieren. Ausserdem glaube ich daran, dass man den Menschen helfen kann.“

„Genau deshalb habe ich dich ausgewählt. Und natürlich wegen deinem Sprachtalent. Du sprichst Italienisch, Deutsch, Englisch, Persisch und einige Hindi-Dialekte. Bin ich da richtig informiert?“

Sie ging nicht auf seine Frage ein, sondern entgegnete entrüstet:

„Sie haben mich ausgewählt?…,“ Mumtaz schüttelte den Kopf und es war lange ruhig in dem Zimmer, bevor sie sich daran erinnerte, dass sie vorgehabt hatte, mehr über diesen Mann und seine Arbeit zu erfahren.

„Sagen sie mir lieber, was sie von Künstlern und von so genannten ‚Fälschern‘ halten.“

Nick schaute bei den nächsten Worten über ihre Schulter zum Fenster hinaus: „Kunst, Künstler, Kopien und Fälschungen…,“ murmelte er, bevor er weitersprach.

„Ich möchte es mal so ausdrücken: Kopieren wir nicht alle seit unserer Geburt? Das beginnt damit, dass wir sofort unsere Mutter nachahmen und später, wenn er denn da ist, unseren Vater und überhaupt die ganze Umwelt. Jeder Künstler kopiert. Den Unterschied macht nur die Qualität der Kopie, wie viel Eigenes der Künstler dieser hinzufügen kann und natürlich, ob die Kopie besser ist, als das Original. Ich sehe das nicht so eng. Selbst wenn wir anders als alle anderen sein wollen, kopieren wir. Diesmal einfach nur das Negativ oder die Kehrseite derselben Medaille.“

Mumtaz liess nicht locker und hackte nach: „Und die Fälschungen? Und die Betrüger?“

„Fälschungen dienen dem Betrug. Und Betrüger mag ich nicht. Im Gegenteil. Ich bekämpfe sie mit allen Mitteln, die mir zur Verfügung stehen.“

Es hatte geklopft und Frau Meyer öffnete die Tür: „Möchte jemand etwas trinken? Ich empfehle euch meinen selbstgemachten Holundersirup.“ Mit diesen Worten stellte sie zwei volle Gläser mit einer Schale Eiswürfeln auf den Bürotisch und verschwand wieder.

„Was ist mit Frau Meyer? Sie haben ja schon eine Assistentin,“ stellte Mumtaz fest.

„Was soll mit Frau Meyer sein? Genau genommen ist sie meine Chefin. Hier oben jedenfalls,“ zu diesen Worten schwenkte er seinen Arm über das Panorama vor dem Fenster. Mumtaz nahm einen Schluck von ihrem Holunder-Sirup, lies die Eiswürfel klingeln und schaute Nick über den Rand des Glases an:

„Wie soll es jetzt weiter gehen, falls es so weitergeht, wie sie es sich vorstellen?“

„Ich habe einen kurzen Vertrag für dich ausgearbeitet. Er ist nicht schriftlich, gilt aber, sobald du ihn akzeptiert hast.“

„Und wie lautet dieser Vertrag?“

„Erstens: Mumtaz Mahal begleitet mich in den nächsten drei Monaten, die als Probezeit gelten und versucht, mich bei meiner Arbeit so gut wie möglich zu unterstützen. Dieser Punkt gilt hier in St. Moritz genauso, wie auf eventuellen Reisen.

Zweitens: Die Höhe des Lohns kann sie selber bestimmen, solange diese Zahl mit ihrer Gegenleistung in Einklang steht.

Drittens: Dieser Vertrag verpflichtet sie zu nichts, dass sie nicht selber tun möchte.“

Mumtaz nahm einen Schluck Holundersirup und überlegte lange, bevor sie wissen wollte: „Reisen wohin?“

Nick lächelte, denn er hatte diese Frage erwartet: „Darüber kann ich dir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht viel sagen: Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird es Mailand sein, eventuell Griechenland oder Indien…. Vielleicht auch Timbuktu.“

Mehr war ihm nicht zu entlocken und beide tranken ihre Gläser leer, bevor Mumtaz als Erste aufstand:

„Ich möchte jetzt gehen. Meine Zimmerstunde ist bald zu Ende und ich muss zurück zur Arbeit. Sie werden von mir hören.“

Nick begleitete sie zum Ausgang, wo sie sich verabschiedeten:

„Guten Tag, Herr… “

„Liebe Mumtaz,“ antwortete er und reichte ihr die Hand, „Du kannst mich gerne Nick nennen.“

Mumtaz erwiderte sein Lächeln, bevor sie zum Ausgang trat und sich noch einmal umdrehte:

„Falls sich eine angemessene Gelegenheit dazu bietet, werde ich über ihr Angebot nachdenken. Lassen sie vorerst besser das ‚Liebe Mumtaz‘ weg.

Mumtaz flog fast zurück in die Pension Sonnenschein, denn sie war spät dran. Als sie den Wanderweg vor dem Museum hinuntereilte, kam ihr ein dunkelhäutiger Mann mit echten und nicht im Friseursalon gedrehten Rasta-Locken entgegen. Er war sportlich gekleidet, trug eine grosse Sonnenbrille und strahlte sie an, wie wenn er sie kennen würde. Dazu trat er freundlich zur Seite und liess ihr den Vortritt.

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