Kurt Baldauf - Mumtaz und Nick

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Mumtaz und Nick: краткое содержание, описание и аннотация

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Mumtaz, Nick und die vermeintlichen Skizzen eines Taj Mahal Pavillons des 1899 verstorbenen Künstlers 'Giovanni Segantini', begeben sich mit ihrem bordeauxroten 'Jaguar X-K' auf eine Reise, die sie über die Schweiz, Italien und Griechenland wieder zurück in die Bündner Berge führt. Ihr Ziel ist es, die Echtheit der Segantini-Skizzen zu überprüfen und damit eines der Geheimnisse um den eigenwilligen und rebellischen Künstler zu lüften.
Auf langen Autofahrten und einer Reise nach Indien lernen sich Nick und Mumtaz immer besser kennen und leben in diesem Kriminal-Roman eine Liebesbeziehung, die frei ist von Vorurteilen und von der Gesellschaft aufgezwungenen Grenzen, dafür voll von Bewegung, Kunst und Liebe.
'Mumtaz und Nick' ist gleichzeitig Roadstorry, Kriminal- und Liebesgeschichte.

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„Und wie stellen sie sich das vor? Assistentin… Was soll das heissen? Viele Männer hätten gerne eine Assistentin. Ausserdem scheinen sie viel herumzureisen. Ich lebe und arbeite in St. Moritz. Meine Chefin wird mich niemals gehen lassen, ohne auf die gesetzlichen Kündigungsfristen zu bestehen und das wären in meinem Fall drei Monate.“

„Dann gib mir ihre Telefonnummer. Es gibt immer eine Lösung.“

Mechanisch gab sie ihm die Visitenkarte der Pension Sonnenschein.

„Deine Wohnung könntest du behalten. Ich weiss, dass du gerne dort bist.“

„Und was wissen sie sonst noch alles?“ Sie schaute ihn misstrauisch an.

Nick trank den Rest seines Kaffees in einem Schluck: „Eigentlich weiss ich nur, dass ich heute noch viel zu tun habe. Du musst mich jetzt leider entschuldigen. Überleg es dir gut, Mumtaz. Ich werde dich zu nichts drängen, was du nicht selber willst, hoffe aber, wieder von dir zu hören.“

Damit erhob er sich und trat zu Frau Meyer, die bereits am Museumseingang auf ihn wartete. Mumtaz blieb noch einen Moment nachdenklich sitzen, bevor sie sich auf den Rückweg machte. Auf dem Weg in ihre Wohnung viel ihr im Schaufenster einer Bijouterie ein altes Tourismus-Plakat auf:

Der zeitlose Slogan: St. MORITZ – THE TOP OF THE WORLD stand in fetten, schwarzen Buchstaben über einer Grafik von fröhlichen Menschen mit braunen Pferden, die sich an der schneeweissen Rennstrecke des zugefrorenen Silvaplanasees tummelten.

Das bereits Sommer war, schien den Juwelier nicht zu kümmern.

„St. Moritz, …the top oft the world,“ flüsterte Mumtaz.

Bisher hatte sie immer über diesen Werbespruch gelächelt. Diesmal nicht.

Zurück in ihrer Wohnung, machte sie sich für einen Ausflug bereit. Sie wollte nach Sils-Maria und den Nachmittag am Silsersee verbringen, denn dort konnte sie am besten nachdenken.

Als sie am nächsten Tag bei der Arbeit erschien, trat ihre Chefin mit einem strahlenden Lächeln zu ihr: „Mumtaz, ich gratuliere dir zu deiner neuen Stelle. Du kannst natürlich per sofort dort beginnen. Ich wäre aber froh, wenn du noch bis Ende Monat hierbleiben würdest. Das sind noch fünf Tage. Einverstanden?“

„Ja, selbstverständlich,“ antwortete Mumtaz verwirrt und realisierte in diesem Moment, dass jemand anders für sie entschieden hatte und es sie erstaunlicherweise nicht störte, denn das viele Nachdenken am Silsersee hatte nichts gebracht.

Ihre Chefin tauchte an diesem Tag nicht mehr auf. Gut möglich, dass sie sich wieder hingelegt hatte oder den Tag auf eine andere angenehme Weise verbrachte. So hatte sie jedenfalls ausgesehen, als sie sich zufrieden lächelnd verabschiedet hatte.

CASINO

Nick hatte einen grossen Teil der letzten Nacht in Begleitung der Besitzerin der Pension Sonnenschein, und davon einen beachtlichen Teil im Spielcasino verbracht. Er genoss die wieder nüchternen und angenehm leeren Morgen nach solchen Nächten und verliess das Hotel Palace etwas später als üblich. Auf dem Weg zu seinem Jaguar beschloss er spontan, endlich einen Blick in die Schaufenster der dem Hotel gegenüberliegenden Galerien zu werfen. Von Schaufenstern konnte allerdings nicht die Rede sein. Die Glasfronten der hochmodernen Gebäudefassaden waren mit Schutztüchern abgedeckt, die den teuren Inhalt vor der Sonneneinstrahlung schützten.

‚Nur Gucci, Prada oder Giorgio Armani können es sich leisten, ihre Schaufenster abzudecken‘, grinste Nick.

Zwischen zwei Stoffbahnen konnte er eine nichtssagende, quadratische Farbkomposition auf Leinwand entdecken. Mehr gab es nicht zu sehen.

‚Schade um die schönen Fenster,‘ dachte er und ging über die Strasse zum Palace zurück, grüsste seinen Jaguar, ohne dass das jemand hätte wahrnehmen können und betrat den Lift, der ihn in seine Suite brachte.

Den Rest des Tages verbrachte er im Hotel Palace und am Telefon.

Mumtaz hatte Feierabend und stieg den Weg hinauf zu ihrer Wohnung. Als sie am Hotel Palace vorbeikam und den Jaguar sah, war es um den letzten Rest der Ruhe, den sie den ganzen Tag hartnäckig verteidigt hatte, geschehen.

‚Was wollte dieser Nick von ihr? Und was wollte sie von ihm? Wenn überhaupt.‘

Sie musste sich eingestehen, dass er sie mit seinem Charme verwirrt hatte. Bestimmt war er auch eine erfolgversprechende Partie. Aber doch wohl kaum für sie. Der Mann war mindestens fünfzehn, vielleicht auch zwanzig Jahre älter als sie. Zudem wusste sie aus Erfahrung, dass Männer wie Nick sich selten mit einer einzigen Frau begnügten.

Verschiedene Varianten dieser haltlosen Gedanken kreisten noch in ihrem Kopf als sie zu Bett ging. Sie schlief trotzdem sofort ein und träumte von der Aufführung eines Bollywood-Musicals, das sie vor einigen Tagen im Freilufttheater am See gesehen hatte. Nur war es in ihrem Traum nicht so schönes Wetter, wie beim Originalerlebnis:

‚In der Mitte des Traumspektakels setzte, wie so oft hier oben, urplötzlich heftiger Wind ein, der von sintflutartigen Regengüssen begleitet wurde. Der Wind schmiegte die farbigen Tücher an die Figuren der Darsteller und der Regen klatschte die Kostüme wie eine zweite Haut auf die Körper von Tänzerinnen und Tänzern, so dass die indische Tücher-Orgie dadurch augenblicklich zum Erotikevent wurde.

Am nächsten Tag bestieg sie den Bus, der sie in die Nähe des Segantini-Museums brachte, denn sie wusste jetzt, dass Nick sie mehr beeindruckt hatte, als ihr lieb war. Und vor allem mehr als sie sich am Anfang noch vorgemacht hatte.

Mumtaz wollte zumindest herausfinden, was diesen rätselhaften Mann antrieb und hatte deshalb beschlossen, in der heutigen Zimmerstunde zum Segantini-Museum zu fahren. Falls dieser Nick nicht dort anzutreffen war, konnte ihr womöglich Frau Meyer weiterhelfen.

ZIMMERSTUNDE

Sie traf Frau Meyer auf einer der Wiesen vor dem Segantini-Museum, wo sie gerade einen Strauss Blumen pflückte. Sie trug ein gelbes Sommerkleid, das ihr bis zu den Knöcheln reichte und zu ihren langen blonden Haaren passte. Ihr Alter war schwer einzuschätzen.

‚Cinderella,‘ dachte Mumtaz spontan und das Frau Meyer eigentlich gut zu Nick gepasst hätte. Aber der passte womöglich zu jeder Frau und sie fragte sich einmal mehr, was sie eigentlich hier tat. Wenn Frau Meyer sie nicht zu sich gewinkt hätte, wäre sie womöglich umgekehrt, bevor sie jemand bemerkte.

„Hallo Mumtaz. Ich darf sie doch so nennen? Nick ist nicht da, sollte aber bald kommen. Sie können gerne auf ihn warten. Wollen sie einen Kaffee? Ich kann ihnen leider keine Gesellschaft leisten, weil ich noch einige Vorbereitungen für ein paar Besucher treffen möchte, die sich angekündigt haben.“

Mit diesen Worten deutete sie auf den Blumenstrauss.

Die Frau war nett und Mumtaz hatte nichts gegen einen Kaffee.

Frau Meyer brachte den Kaffee an den Holztisch unter der riesigen Fichte. Als sie ihn getrunken hatte, schlug das Wetter um. Gleichzeitig trat Frau Meyer vor das Museum und winkte sie zum Eingang. Zusammen schauten sie einen Moment fasziniert in die dunklen Gewitterwolken und sahen dann, wie Nick den Wanderweg zum Museum hinaufeilte. In diesem Moment zischten Blitze über den Himmel und ein heftiger Platzregen setzte ein. Nick war einige Schritte zu spät. Der Regen erwischte ihn auf den letzten Metern vor dem Museum und am Eingang war er bereits so nass, dass sein Hemd am Körper klebte. Mumtaz erkannte sofort, dass Nick gut trainiert war und schaute in eine andere Richtung

„Hallo Frau Meyer, wie geht es ihnen? …Oh, Hallo Mumtaz. So schnell habe ich dich nicht erwartet. Wieso steht ihr denn hier im Regen? Kommt doch beide rein.“

Mit diesen Worten liess er die beiden Frauen vorgehen. In der schützenden Empfangshalle stellte er sofort die nächste Frage. Diesmal in Richtung Mumtaz:

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