Kurt Baldauf - Mumtaz und Nick

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Mumtaz, Nick und die vermeintlichen Skizzen eines Taj Mahal Pavillons des 1899 verstorbenen Künstlers 'Giovanni Segantini', begeben sich mit ihrem bordeauxroten 'Jaguar X-K' auf eine Reise, die sie über die Schweiz, Italien und Griechenland wieder zurück in die Bündner Berge führt. Ihr Ziel ist es, die Echtheit der Segantini-Skizzen zu überprüfen und damit eines der Geheimnisse um den eigenwilligen und rebellischen Künstler zu lüften.
Auf langen Autofahrten und einer Reise nach Indien lernen sich Nick und Mumtaz immer besser kennen und leben in diesem Kriminal-Roman eine Liebesbeziehung, die frei ist von Vorurteilen und von der Gesellschaft aufgezwungenen Grenzen, dafür voll von Bewegung, Kunst und Liebe.
'Mumtaz und Nick' ist gleichzeitig Roadstorry, Kriminal- und Liebesgeschichte.

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Der Rest war verschwunden. Da konnte sie die Karte drehen solange sie wollte und auch die Sonne, die soeben hinter einer Wolkenwand hervortrat, half ihr beim Entziffern nicht weiter. Sie ärgerte sich, denn heute gelang anscheinend gar nichts und setzte ihren Weg fort, der als nächstes am Palace vorbeiführen würde.

‚Super-shitty‘ dachte sie im Rhythmus der ersten Schritte. ‚Super-shitty, Super-shitty, Su – per – shi - ty .

Als sie am Palace vorbeiging, stand der Jaguar auf seinem gewohnten Platz. Genau, wie vor einem Jahr.

Der kurze Anstieg vom Parkhausdach bis zum Hotel Palace hatte sie etwas ausser Atem gebracht, aber erst jetzt begann ihr Herz heftig zu schlagen. Mumtaz verlangsamte ihren Schritt aber nur unmerklich und stieg weiter hinauf zu ihrer Wohnung, die in einem Teil von St. Moritz lag, wo es keine teuren Einkaufsstrassen mehr gab. Sie schenkte den luxuriösen Schaufenstern schon lange keine grosse Aufmerksamkeit mehr. Nur wenn in einer der zahlreichen Kunstgalerien mal wieder ein neues und interessantes Bild hing, bemerkte sie das sofort. Aber heute musste sie sich mit dem Wiedererscheinen des Jaguars begnügen.

„Auch nicht schlecht,“ dachte sie und ging viel zu früh ins Bett, denn sie konnte lange nicht einschlafen.

Als sie am nächsten Morgen am Palace vorbeiging versuchte sie den gutgekleideten Mann nicht zu beachten, der in diesem Moment zu seinem Auto trat.

Er hatte sie sofort gesehen und winkte sie zu sich.

„Du hast nicht angerufen, Mumtaz.“

„Nein, was hätte das für einen Sinn gehabt?“ antwortete sie schlagfertig.

Der Mann reichte ihr eine neue Visitenkarte: „Das habe ich nicht anders erwartet und deshalb frage ich dich jetzt direkt, ob du in den nächsten Tagen Zeit hast, mit mir einen Kaffee zu trinken?“

Mumtaz konnte - oder wollte nicht antworten und machte eine fragende Geste.

„Ruf mich an,“ sagte er. „Du hast nichts zu verlieren. Höchstens ein paar Minuten deiner Zeit.“

Er öffnete die Tür und setzte sich hinter das Steuer des Jaguars, wo er den Motor startete und das Auto fast geräuschlos über den Parkplatz zur Hauptstrasse steuerte. Erst jetzt realisierte Mumtaz, dass der Mann ihren Namen gewusst hatte und sie blieb einige Sekunden nachdenklich stehen, bevor ihr Blick auf die Visitenkarte in ihrer Hand viel und sie herausfand, für welchen Namen der Buchstabe N stand.

Dann setzte sie ihren Arbeitsweg fort.

Den Rest des Morgens versuchte sie, das eben erlebte zu vergessen und zwang sich, weder die Nummer auf der neuen Visitenkarte, noch den Namen Nick in Ihrem Mobiltelefon zu speichern oder gar anzuwählen. Aber bereits in der Mittagespause wusste Mumtaz, dass sie das höchstens noch bis zum Feierabend durchhalten würde. Deshalb setzte sie sich gleich ans Seeufer der Pension Sonnenschein, zog die Visitenkarte aus ihrer Tasche und griff zum Telefon.

„Hallo,,,“ mehr brauchte sie nicht zu sagen, denn die Antwort kam prompt.

„Hallo Mumtaz. Es freut mich, dass du anrufst. Leider kann ich im Moment nur schlecht telefonieren. Komm doch in den nächsten Tagen im Segantini-Museum vorbei. Dort können wir in Ruhe einen Kaffee zusammen trinken.“

„Wann genau?“ wollte sie wissen.

„Wann immer du willst.“

Der Mann hatte aufgelegt. Mumtaz blieb noch einen Moment am See von Silvaplana sitzen und schaute hinauf zum Segantini-Museum, das sie von ihrem Pausenplatz aus sehen konnte. Sie betrachtete den dunkelgrauen Steinbau mit der eindrücklichen Turm- und Panoramakuppel und fragte sich, ob es dort oben überhaupt ein Restaurant gab, aber sie konnte sich nur an einen gepflegten Garten erinnern und an einen Weg, der zur schattigen Rückseite des Gebäudes führte. Und natürlich an die Werke des grossen Meisters, die ihren Platz in dem eigenwilligen Schloss gefunden hatten.

Morgen war ihr freier Tag und es war gut möglich, dass sie die Bilder wieder einmal sehen wollte… . Am Abend schaute sie sich im Bett und im Internet den neuen Segantini-Film an, in dem Bruno Ganz die Sprechstimme des Künstlers und seine durchaus auch poetischen Texte vortrug und sie war von der ersten Minute an fasziniert.

Der Film zeigte und handelte von Giovanni Segantinis aussergewöhnlichem und rebellischem Leben. Von seinen Bildern, aber auch von seinen Briefen an Förderer und Freundinnen aus der Kunstscene, in denen er sich oft für seine mangelhafte Ausdrucksweise entschuldigte, obwohl das überhaupt nicht zutraf, und vom Bündnerland und von Liebe, Licht und Tod.

Als sie den Computer ausschaltete, hatte sie Tränen in den Augen, denn das war auch ihr Bündnerland. Sie löschte die Nachttischlampe, drehte sich auf ihre Lieblingsseite und schlief tief und fest in dieser Nacht.

SEGANTINI-Museum

Als sie am nächsten Morgen den Kaffee auf den Esstisch in ihrer Küche stellte, viel ihr Blick auf die Visitenkarte, die sie gestern Abend dorthin gelegt hatte und nach dem Frühstück machte sie sich bereit für einen Museumsbesuch.

Nachdem sie den kurzen Anstieg von der Hauptstrasse über einen steilen Bergweg hinter sich hatte, stand sie vor dem Segantini-Museum und schaute hoch zur Kuppel, wo die wohl bekanntesten drei Werke des ‚Meisters des Symbolismus‘ einen würdigen Ruheplatz gefunden hatten.

‚La vita, La natura und La morte.’ Mumtaz erinnerte sich gut an die Nahmen und die aussergewöhnliche Leuchtkraft des weltbekannten Triptychons. Aber eigentlich war sie viel zu aufgeregt für einen Museumsbesuch. Das änderte sich erst recht nicht, als Nick, der wie immer perfekt gekleidet war, zu ihr trat:

„Wie möchtest du deinen Kaffee, Mumtaz? Mit viel Milch und wenig Zucker?“

„Ja, gern,“ antwortete sie.

„Komm mit. Hier hinten gibt es einen ruhigen Platz. Frau Meyer wird uns den Kaffee bringen.“ Der Mann hatte bereits abgedreht, aber Mumtaz liess sich nicht so schnell überreden und blieb stehen. Auf keinen Fall würde sie jetzt einfach so mit diesem fremden Mann mittraben.

„Woher wissen sie, wie ich meinen Kaffee trinke und wieso kennen sie überhaupt meinen Namen?“

Sie gab sich Mühe unbeeindruckt zu erscheinen.

Der Mann blieb stehen und drehte sich zu ihr: „Das mit dem Kaffee habe ich erraten und deinen Namen herauszufinden, war nicht sehr schwierig,“ antwortete er mit ruhiger Stimme. „Dich zu einem gemeinsamen Kaffee zu bewegen, hat mich hingegen beinahe an meine Grenzen gebracht. Aber ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass sich das gelohnt hat.“

Er machte eine einladende Geste mit seinem rechten Arm und liess Mumtaz, die sich kopfschüttelnd ergeben hatte, vorausgehen.

Der Kaffee stand bereits auf einem Holztisch unter den schützenden Ästen einer alten Fichte. Mumtaz setzte sich auf die Bank gegenüber dem Mann, der nachdenklich in seinem Kaffee rührte und schweinbar abwesend zu den Bergen hinter dem Museum hochschaute.

Mumtaz war irritiert: „Was sehen sie da oben?“

„Den wolkenlosen, blauen Himmel.“

„Es gibt nichts, was langweiliger wäre, als der blaue, wolkenlose Himmel.“

„Da hast du allerdings recht,“ bestätigte er und wartete entspannt auf die nächste Frage, die Mumtaz stellen würde. Sie liess sich Zeit, was ihn allerdings nicht beeindruckte und die Stille, die folgte war keineswegs unangenehm. Als Mumtaz sich davon überzeugt hatte, dass er gelassen und scheinbar ewig auf sie warten konnte, stellte sie die nächste und naheliegende Frage.

„Warum haben sie mich hierher bestellt?“

Der Mann schaute ihr tief in die Augen: „Weil ich womöglich eine Assistentin brauche und glaube, dass du die Richtige dafür bist.“

„Die Richtige wofür?“

„Um eines oder mehrere Rätsel zu lösen,“ antwortete er.

„Was für Rätsel?“

„Das kann ich dir erst sagen, wenn du dich für den Job entschieden hast.

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