Gert Podszun - WasserGeld

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Ein nicht aufgeklärter Verkehrsunfall wird zum Anlass einer Erpressung.
Der Tod eines Mannes in einer Ratsstättentoilette stellt die Polizei vor ein Rätsel.
Ein machtgeiler Manager will den Wassermarkt beherrschen und setzt alle erdenklichen Mittel ein, um sein Ziel zu erreichen.
Lehrer Otten behandelt in Rostock einen Unterrichtszyklus Wasser. Rostock ist Testmarkt für den vom Manager gestarteten Wasserkrieg. Dort werden Leute gefügig gemacht. Vom Raststättenmord gibt es einen Hinweis auf Rostock.
Politische und andere Kräfte geraten in die Dynamik des Wasserkriegs. Der Manager setzt aus enttäuschter Liebe die familiären Beziehungen aufs Spiel und erpresst über seine Datenbanken Unternehmen und Menschen. Ein von ihm beschützter Fremdenlegionär sucht nach einer Zeit der Unterwürfigkeit seine Freiheit und beteiligt sich an der Aufdeckung der Strategien und Maßnahmen des Managers.
Lehrer und Schüler finden unerklärliche Dinge im Zusammenhang mit der Wasserversorgung in dem Testmarkt Rostock und recherchieren, bis der Manager sich um seine Vorgehensweise zu sorgen beginnt.
Die Verfolger können ihn nicht fassen, bleiben ihm aber auf den Fersen.

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Einige der übrigen Besucher des Lokals Die Kogge waren ihm bereits bekannt. Es war ein lockerer Stammtisch ohne die Verpflichtung regelmäßiger Anwesenheit. Otten las eine kurze Zeit später den Artikel noch einmal mit dem Finger, weil ihm der Inhalt überhaupt nicht passte. Zornig steckte er die Zeitung in die Innentasche seiner Lederjacke, unter der er ein blau kariertes Hemd trug. Seine Erregung wurde von den Tischnachbarn beobachtet.

„Gibt es was Besonderes?“

Otten nickte. Er hatte instinktiv einen Verdacht und vermutete Manipulation. Er gehörte zu den Menschen, die sehr sensibel auf Veränderungen und auffallende Nachrichten reagieren.

„Ich verstehe nicht, dass angeblich ein Problem mit unserem Wasser bestehen soll. Das muss doch wissenschaftlich fundiert und nachgewiesen werden. Außerdem hat man die Wasserwerke vor gar nicht langer Zeit modernisiert.“

„Machen Sie sich da keine Sorgen. Das ist vielleicht eine voreilige und vorgeschickte Information, damit viele Leute sich aufregen und sich rühren, aufmerksam werden. Das steigert auch die Auflage des Blattes.

Übrigens gibt es morgen eine aktuelle Fernsehsendung zu dem Thema. Es handelt sich um die Sendung GesünderLeben. Die sollten Sie sich anschauen. Das Umweltministerium soll auch vertreten sein. Von dort kommen bestimmt klare Aussagen zum Thema. Unsere Leute hier wissen ja über diese angebliche Problematik bestimmt nicht Bescheid.“

„Das kann man nicht ausschließen.“

„Also werden wir beim nächsten Stammtisch darüber reden.“

„Klar. Das machen wir. Danke für Ihren Hinweis.“

Lehrer Otten zog die Zeitung aus seiner Jackentasche, überflog noch einmal den Artikel, schüttelte den Kopf, faltete die Zeitung wieder zusammen und steckte sie zurück. Er leerte sein Bierglas. Seine Stirn über der kurzen Nase und den blauen Augen mit den schmal getrimmten Augenbrauen zeigte immer noch Sorgenfalten.

„Wer schreibt das überhaupt in der Zeitung?“

„Das ist der Schuch. Von dem habe ich schon Verschiedenes gelesen. Erik Schuch. Ich glaube der hat eine Agentur als freier Journalist.“

Im Geographieunterricht seiner Klass wurde der Saure Regen behandelt. Die Schüler kannten den Begriff. Otten erklärte den Messwert für Säure, den pH-Wert.

„Je niedriger der Wert, desto saurer ist die betroffene Flüssigkeit. Reines Wasser hat einen pH-Wert von 7, Cola von 4, Zitronensaft von 2,3 und saurer Regen von 2 und darunter. Regen ist von Natur aus durch gelöstes Kohlendioxid schwach sauer. Aber durch die Verbrennungsprozesse in Heizungen, Kraftwerken und Motoren gelangen Schwefeloxid und Stickoxide in die Luft, die mit Wasser Säuren bilden und den pH-Wert stark erniedrigen. Gelangt der saure Regen auf die Erde, kommt es zu einer Versauerung und Entkalkung des Bodens. Das wiederum gilt als Ursache für das Waldsterben. Da saurer Regen auch Kalk aus dem Mauerwerk von Häusern lösen kann, ist er auch für Schäden an Bauwerken verantwortlich.“

Die Schüler machten sich Notizen.

Otten schaltete die Sendung GesünderLeben ein. Er war überrascht, dass das Umweltministerium tatsächlich dort vertreten war. Während der Sendung blätterte er in der Tageszeitung.

Es ist ja erstaunlich, welche hohen Wellen die Artikel von Schuch schlagen. Normalerweise dürfte das Fernsehen sich um diese lokale Angelegenheit gar nicht kümmern. Gibt es in der Zeitung neue Kommentare zu dem Thema? Außer ein paar Leserbriefen zu dem Wasserthema konnte er nichts finden. Er las sehr ausführlich. Im Lokalteil der OstseeZeitung fiel ihm eine Mitteilung auf:

Unbekannter Mann in einer Raststätte an der A7 tot aufgefunden. Tathergang und Hintergründe sind unbekannt. Die Polizei ermittelt und vermutet eine Gewalttat. Hinweise bitte an alle Polizeidienststellen.

Er schaute sich parallel zum Studium der Zeitung die Sendung bis zu Ende an. Da wird nicht viel geschehen. Nur Laberei. Wie immer. Ist sicher eine von diesen vielen Talkshows. Es wird keine konkrete Lösung geben. Otten legte die Zeitung zur Seite. Der Lokalteil war noch aufgeschlagen.

9

Seitdem Josef seine Familie verlassen hatte, war es ihm wichtig, dass niemand seinen Nachnamen kannte. Mit seiner Vergangenheit hatte er gebrochen. Er wollte auch nicht, dass jemand in seiner Lebensgeschichte herumschnüffelte. Nach dem Abitur hatte er heimlich seine Familie verlassen und eine Reise nach Frankreich unternommen. Französisch war sein Lieblingsfach in der Oberstufe. Irgendwo in Lille kam er an einer Kaserne vorbei. Er war stolz zu verstehen, was da auf dem Plakat stand. Freiwillige gesucht . Er las den darunter stehenden Text und ging spontan in die Kaserne. Dort fand er sich in einem Rekrutierungsbüro wieder. Ihm war zu diesem Zeitpunkt nicht so richtig klar, dass er mit dem Überschreiten der Schwelle in das Büro sein Leben umgestalten würde.

Die Ausbildung war hart. Sie folgte dem Motto, dass jeder Tropfen Schweiß einen Tropfen Blut erspart. Sie forderte ihn, machte ihn stolz, weil er mit den körperlichen Herausforderungen gut zurecht kam. Nach der Ausbildung dauerte nicht lange bis zum ersten Einsatz. Er bewährte sich. Zuletzt hatte er den Dienstgrad Sergent-chef, trug das képi blanc und wurde zu Einsätzen in Afrika kommandiert. Elfenbeinküste.

Er führte eine kampfstarke Gruppe. Sein Auftrag bestand darin, eine bestimmte Bande dingfest zu machen und auszuschalten. Den genauen Hintergrund des Auftrages kannte er nicht. Es gehörte nicht zu seinen Aufgaben, über diese Dinge nachzudenken. In seiner Tasche hatte er die Beschreibung der Bande, ebenfalls ein paar Bilder von den Mitgliedern.

Sergent Blanchard und Caporal-Chef Tanner unterstützten Josef bei seiner Arbeit. Sie waren seit einiger Zeit ein Team, wurden mit der Zeit Freunde und konnten sich auch wortlos aufeinander verlassen. Josef war stolz darauf.

Der Franzose Blanchard war der Mann für knifflige Situationen. Man könnte ihm nachsagen, dass er gefährliche Situationen liebte. Er hatte immer einen Trick zu Verfügung, um aus kritischen Lagen herauszukommen. Dabei halfen ihm seine kräftige Statur und die Geschwindigkeit seiner Bewegungen. Er kannte sich besonders mit lautlosen Waffen aus, diente einige Monate als Ausbilder im Nahkampf und beeindruckte besonders mit seiner athletischen Figur. Er war der beste Boxer im Regiment.

Caporal-Chef Tanner, deutscher Staatsbürger, spielte eine besondere Rolle in der Gruppe. Er hatte einen Vertrag mit einem technischen Schwerpunkt. Dabei kam ihm zugute, dass er nicht nur Maschinenbau studiert hatte, sondern auch über praktische Kenntnisse im IT-Bereich verfügte. Er hatte sich aus Neugierde für diese ausgeschriebene Funktion bemüht und wurde befristet eingestellt. Er war bei den verschiedenen Einsätzen für die Auswahl der jeweils notwendigen Technik verantwortlich und bildete die Soldaten der Gruppe und der Kompanie weiter. Obwohl er wusste, dass sein Engagement in der Legion zeitlich begrenzt war, bewies er in allen Lagen hohen Einsatz.

Die Freundschaft mit Blanchard und Tanner hielt Josef bei der Truppe. Als sich die Gruppe auflöste, wollte er ebenfalls aus der Legion austreten. Das hatte einen einfachen Grund. Sein Freund Blanchard hatte überraschend ein Angebot bekommen, in einer Sicherheitsfirma als Leitender Angestellter zu arbeiten. Kamerad Tanner hatte seinen Zeitvertrag erfüllt und verließ die Truppe fast zur gleichen Zeit, als Blanchard das Angebot für eine private Anstellung erhielt.

Zusätzlich hatte Josef herausgefunden, dass man ihn nicht weiter befördern würde, weil er keinen französischen Pass hatte. Er wunderte sich, dass Blanchard gezielt von einer Firma angesprochen worden war. Die Firma suchte erfahrene Männer, die sich auch in gefährlichen und kritischen Situationen behaupten konnten. Darin sah Blanchard eine große Chance. Mit diesem Angebot war es ihm möglich, von der Legion ohne Folgen frei gestellt zu werden. Blanchard nahm das Angebot an und machte sich auf den Weg zu seinem neuen Einsatzort in Valenciennes. Dort erfuhr er, eine ihm unbekannte FN-Holding habe ihn empfohlen. Ihm wurde avisiert, später mit einem Verantwortlichen dieser Holding sprechen zu können.

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