Rainer Deyhle - Buddhismus im Alltag II

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Buddhismus im Alltag bedeutet achtsames Tun im täglichen Leben. Rainer Deyhle ist der erste anerkannte deutsche Shaolin und Tempel Gründer in Deutschland. Er erläutert einfach und verständlich das Wesen des Chan (Zen) Buddhismus; beispielhaft und leicht nachvollziehbar die verschiedenen Wege der täglichen Praxis. Jeder kann den «Nutzen» des Chan Buddhismus in seinem Alltag erfahren und zu mehr Klarheit, Lebensfreude und innerer Ruhe finden.

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Ist das wirklich so?

Wollen wir einmal versuchen bewusst und aktiv auf unser Karma einzuwirken? Vielleicht macht das ja auch Spaß, verändert uns, verbessert unser Leben?

Ich persönlich glaube an die Voraussetzungen von Karma, jeder bekommt was er verdient. Nach meiner Vorstellung ist das Leben vorbestimmt, wie ein Film, der sich an ein Drehbuch hält, ausgelöst von Kausalität und gesteuert von Reaktionen auf vergangenes Verhalten.

Mein Karma war es in den Shaolin Tempel zu reisen, vor über 30 Jahren dort anzukommen wo einst der Chan (Zen)-Buddhismus entstand. Auf meinen Wegen habe ich Menschen getroffen, die mir sehr bekannt vorkamen, andere waren mir nicht vertraut.

Nach den Lehren des großen Buddhas fallen diejenigen aus dem Kreislauf der Wiedergeburten, die „Erleuchtung“ erfahren haben.

Einen Versuch wäre das vielleicht wert, finden Sie nicht?

Der neue Schüler

Der allgemeine Irrtum zeugt den Irrtum des Einzelnen, und, seinerseits, schafft den allgemeinen Irrtum

– Michel de Montaigne –

Einst lebte ein bekannter Chan Meister in einer einfachen Hütte, er war gerade wegen seiner Weisheit überall bekannt, seine Güte kannte keine Grenzen.

Als eines Tages ein Dieb mitten in seiner Hütte stand und rief „Geld oder Leben“ reagierte der Meister gelassen, ließ sich nicht einschüchtern, und sagte zu dem Dieb: „hier am Tisch liegt mein Geld, nimm Dir, was Du brauchst, aber lasse mir genug Geld übrig, damit ich morgen nicht Hunger leiden muss“.

Vollkommen sprachlos ob des seltsamen Verhaltens des heiligen Mannes nahm der Dieb den Hauptteil vom Tisch, steckte die Münzen in seine Tasche, und wollte so schnell verschwinden, wie er gekommen war.

Der Meister rief ihm nach, dass er sich gefälligst bedanken solle, wenn er etwas bekommt, der Dieb drehte sich erstaunt um, sagte „Danke“, und weg war er.

Einige Tage später wurde der Dieb bei einer anderen Tat erwischt und verhaftet. Bei der Polizei gestand er im Verhör alle Verbrechen, auch den Einbruch bei dem Chan-Meister gab er zu.

Als der Meister von der Polizei zum Diebstahl befragt wurde, sagte er: „Mir wurde nichts gestohlen, ich habe ihm alles freiwillig gegeben, er hat sich sogar höflich bedankt, hier muss ein Missverständnis vorliegen“.

Der Dieb wurde für die anderen Taten verurteilt, während seiner Zeit im Gefängnis besuchte der Meister ihn häufig.

Als die Strafe verbüßt war, kam der Mann frei. Sein Weg führte ihn sofort zum alten Mann, der ihm so viel Gutes hatte widerfahren lassen. „Meister, ich möchte Dein Schüler werden“, sagte er, der weise Mann lächelte zufrieden und nahm den neuen Schüler freudig auf.

Dieser Schüler wurde im Laufe der Zeit der beste Schüler, den der Meister jemals hatte und als der Meister eines Tages starb, trat genau dieser Schüler in die Fußstapfen seines Lehrers, er wurde selbst zu einer bedeutenden Autorität und ein großer Chan (Zen)-Meister.

Um klarzusehen, genügt oft nur ein Wechsel der Blickrichtung!

Antoine de Saint-Exupéry – französischer Schriftsteller – 1900 bis 1944

Diesen Wechsel der Blickrichtung lehrte vor 2500 Jahren der historische Buddha. Fast alle Menschen, Dinge oder Begebenheiten kann man „so oder so“ sehen, und es gibt zu allem die unterschiedlichsten Meinungen.

Wichtig ist es, die Bereitschaft die Erkenntnis zu haben und zu verstehen, dass es mehrere Möglichkeiten gibt zu betrachten, zu meinen, zu denken, zu fühlen.

Was ich richtig finde, hält ein Anderer für falsch!

Selber Schuld

Was aus dem Menschen herauskommt, das macht den Menschen unrein; denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen heraus böse Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Missgunst, Lästerung, Hochmut, Unvernunft

– Bibel –

Deine Wunde ist vielleicht nicht Deine Schuld, doch die Heilung ist klar in Deiner Verantwortung. Jeder ist für sein eigenes Leben verantwortlich; er prägt seine Zukunft durch seine Gedanken, Worte und Handlungen.

Dieses Konzept ermöglicht den bewussten Aufbau von Eindrücken, die zum Glück führen, künftiges Leid vermeiden.

Nach dem historischen Buddha steht am Anfang immer das Denken als Ursache von Entschlüssen, die dann zum Reden und zu Handlungen führen. So weit, so gut.

Aber sind wir uns dieser Tatsache auch immer bewusst?

Ich glaube nicht! Kennen Sie die Geschichte des römischen Sklaven Epiktet?

Nach einer schweren und wechselvollen Geschichte gründete der gelehrte Mann eine Schule für Philosophie. So trennte er in seiner Lehre die Zustände in zwei Kategorien, in die, die sich außerhalb der menschlichen Macht befinden (gegebene Dinge), und die, die innerhalb des Einflussbereichs eines Jeden liegen (selbst bestimmbar sind).

Von ihm stammt der Satz: „Der Weg zum Glück besteht darin, sich um nichts zu sorgen, was sich der Beeinflussung durch unseren Willen entzieht“.

In jedem Leben gibt es gute und schlechte Ereignisse, Kummer und Sorgen sind menschlich, doch müssen wir uns heilen, wieder „zu uns kommen“, nicht abfallen in Depression und Selbstzweifel.

Dafür sind wir verantwortlich, dass Leid, das wir durchleben, liegt in unserer Verantwortung, und die Heilung von diesen Schmerzen eben auch. Und um die Dinge, die von außen kommen, über die sollten wir nicht einmal nachdenken, das führt nämlich zu gar nichts. Probleme, Konflikte, Lasten, Unsicherheit, Hindernisse, Ärger, Bedrängnis, Unzulänglichkeiten, jeder Hemmschuh, der in unserem Einflussbereich liegt, diese Dinge können wir steuern, und wenn wir wollen abstellen, ganz einfach, indem wir „darüberstehen“.

Die Philosophie Buddhas geht weit über die Lehren des Epiktet hinaus, nach dem großen Lehrer sollen wir uns gar keine Gedanken machen, Dinge und Menschen nicht bewerten, auch nicht uns und unser Leben.

Für den Anfang bringt es schon große Vorteile uns wenigstens nicht, um die Dinge zu sorgen, die klar außerhalb unseres Einflussbereiches stehen. „Hoffentlich regnet es morgen nicht“, solche Überlegungen werden uns nicht weiterbringen.

Jedenfalls sind wir an allem selbst schuld, wir haften für unsere Gedanken, unsere Worte und Handlungen, und wir müssen uns heilen.

Ich möchte mit einigen Sätzen des Epiktet schließen:

„Der Weise aber findet niemanden schuldig, weder sich noch andere“

„Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern die Vorstellungen und Meinungen von den Dingen“

„Nicht die Dinge sind positiv oder negativ, sondern unsere Einstellung macht sie so“

„Ertrage und entsage!“

Sage nie von einer Sache: „Ich habe sie verloren“, sondern sage: „Ich habe sie zurückgegeben“. Dein Kind ist gestorben? Nein, Du hast es zurückgegeben. Deine Frau ist gestorben? Nein, Du hast sie zurückgegeben. „Ich habe mein Grundstück verloren“. Gut, auch das hast du zurückgegeben. „Aber er ist doch ein Verbrecher, der es mir gestohlen hat“. Was geht es Dich an, durch wen es der, der es Dir einst gab, von Dir zurückforderte?

Besitz im Buddhismus

Muße ist der schönste Besitz von allen

– Sokrates –

In einem abgeschiedenen Tempel lebte einst ein buddhistischer Mönch voller Weisheit und Güte, völlig alleine als Einsiedler. Vor langer Zeit waren die Gebäude errichtet worden, in den Bergen, hoch über der Stadt, viele Stunden Fußmarsch vom nächsten Haus. Doch zu mühselig war dort das Leben, die anderen Mönche zogen weg, nur er blieb, abgeschieden, aber in Harmonie mit der Natur. Die Jahreszeiten beherrschten sein Leben.

Häufig wurde er besucht, die Menschen reisten von weit her um den Mann um Rat zu bitten. Sein Ruf als „erleuchtetes“ Wesen war legendär, seine Empfehlungen waren gefragt.

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