Heike Gierling - Leo sucht das Lächeln
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Leo, ein 11-jähriger Junge, macht sich auf die Suche nach seiner Geschichte und findet Hinweise, wie das Leben vor dem Virus war. Er sucht das Lächeln der Anderen.
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Leo beeilte sich pünktlich in seine Lernkabine zukommen. Doch sein Lehrer erwartete ihn schon mit einem leicht genervten Blick auf die Uhr, in dem kleinen Raum mit Fenster. Schnell schlüpfte er aus dem Schutzanzug, desinfizierte seine Hände, behielt aber wie vorgeschrieben den Mundschutz auf und setzte sich dann schnell auf seinen Platz. Leo war ein guter Schüler, so gab es keinen Verweis und so stiegen Lehrer und Schüler, durch eine Plexiglasscheibe voneinander getrennt, direkt in den Unterricht ein. Der Junge verstand sehr schnell, wo sein Denkfehler beim Multiplizieren lag und so hatte er zügig alle Aufgaben bearbeitet und verstanden.
Chats mit Schulkollegen, eine längere Videokonferenz, einen ziemlich kniffligen Test schreiben, dann wieder 1zu1-Unterricht, der Schultag nahm den Schüler voll in Beschlag.
Die Pausen verbrachte Leo meistens alleine in seiner Kabine. Die Schule stellte ihren Schülern die Verpflegung für den Tag in kleinen Lunchpaketen zur Verfügung. Küchenpersonal verteilte diese Pakete, sodass jeder Schüler und jede Schülerin, allein in seiner Lernkabine aß. Diese Regeln waren aus Hygienegründen notwendig, denn die Schulzentren mussten verhindern, dass Kinder oder Lehrer sich mit dem Virus ansteckten.
Die ganze Welt war von diesem Virus bedroht. Seit mehr als 10 Jahren, versuchten die Menschen ihn zu bekämpfen. Noch war es keinem Forscher gelungen, einen passenden Impfstoff zu entwickeln, denn der Erreger mutierte sehr schnell und war dadurch immer wieder eine neue, gefährliche Bedrohung. Sicherheitsmaßnahmen, wie Distanz halten, Mund- und Nasenschutz, Schutzkleidung tragen und regelmäßige Desinfektionen halfen, den Virus einzudämmen. Trotzdem kam es immer wieder zu lokalen Ausbrüchen, die für jeden tödlich enden konnten. Keiner wusste vorher, wie er auf die Ansteckung reagierte. Mit Glück kam es noch nicht einmal zu Symptomen, wie Schnupfen, Husten, Gliederschmerzen. Andere wiederum, ob jung oder alt, starben. Nervenzellen und auch die Lunge hielten dem Virus dann nicht stand und der Organismus starb. Nachrichtenkanäle berichteten fast täglich darüber. Kam es trotz der Vorkehrungen zu einem Ausbruch, musste mit allen Mitteln eine Ausbreitung verhindert werden. Sofort verhängte die Stadtregierung dann eine 14tägige Quarantäne. Alle Betroffenen mussten isoliert und beobachtet werden. Wer wird krank? Keiner wusste es vorher. Diese Ungewissheit machte Angst.
In der Pause chattete Leo mit Jens. Die beiden Jungen berieten sich kurz über die komplizierten Matheaufgaben. Seit dem gemeinsamen Arbeiten für die Aufnahme ins Gymnasium hatten sie sich angewöhnt, Lerninhalte, die nicht so leicht zu verstehen waren, direkt nach Lösung an den Freund weiterzugeben, so wurden beide immer gemeinsam schlauer, kleine Nerds eben.
Dann beobachtete Leo, wie Jens etwas aus seiner Tasche zog. Neugierig rückte er näher an den Bildschirm ran. Sein Freund zeigte ihm ein Foto. Sowas hatten die Beiden noch nie gesehen, geschweige erlebt. Leo betrachtete das Foto eingehend. Das Print zeigte eine Menschenmenge, alle standen sehr nah beieinander und schauten in Richtung der Kamera. Man konnte jedes Gesicht erkennen, Männer, Frauen, Kinder, alle ohne Gesichtsschutz, ohne Schutzkleidung. Sie standen in Reihen eng nebeneinander, aber auch übereinander. Alle Gesichter lachten, strahlten, manche sahen so aus, als ob sie vor Freude weinten. Das Foto fesselte die beiden Betrachter. Eifrig berichtete Jens, dass sein Großvater ihm dieses Foto hinterlassen hatte. Der Junge hatte es zwischen den Seiten eines Buches entdeckt, dass im Keller unter altem Zeug lag. Dort hatte er etwas gestöbert, auf der Suche nach Interessantem. Das Foto war alt, aus dem Jahr 2014 und zeigte Zuschauer bei einer WM. So stand es auf der Rückseite, vom Opa notiert.
Fußball-WM 2014 –
Vor 18 Jahren. Echt lange her.
Eine Fußball-WM mit echten Zuschauern? Fußball kannten die beiden als Computerspiel. Sie verbrachten viel Zeit vor der Playstation damit. Jens und Leo liebten es, in Matches gegen virtuelle Gegner mit ihren Mannschaften Turniere zu bestreiten. Aber was die beiden nicht kannten, waren solche Menschenansammlungen, wie sie es auf dem Foto sehen konnten. Ansammlungen über 20 Teilnehmer waren heutzutage verboten und es gab auch keinen Grund, sich zu versammeln. Es war normal, dass jeder für sich alleine war, Kontakt hielt man über Chat oder Video. Direkte Kontakte unter Menschen wurden nicht gerne gesehen, außer in Familien. Das war die einzige Ausnahme. Wer zusammen wohnte, durfte auch gemeinsam unterwegs sein. Die beiden Freunde kannten es nicht anders.
Während der restlichen Pause rätselten die Freunde weiter und stellten sich eine Frage nach der anderen. Hatten sie ein Foto aus der Zeit vor dem Virus gefunden? Wie war das Leben damals? Wo hatten die Mannschaften gespielt? Bis morgen wollten beide recherchieren und sich dann im Chat treffen, um die Ergebnisse auszutauschen. Interessant war es definitiv. Leben vor dem Virus, das war spannend, darüber wollten sie mehr wissen.
18.17 h fuhr Leos Bahn zurück an den Stadtrand. Müde und hungrig, nervte die Prozedur mit Mundschutz, Anzug, Distanzregeln, Warteschlangen, umso mehr. Da Leo ziemlich spät aus dem letzten Lehrer-Chat entlassen wurden war, stand er nun auch noch ziemlich hinten, vor ihm ein Schutzanzug vor dem anderen, Abstand 1,5 Meter, alle mit Mundschutz, ob Mann oder Frau, kaum zu erkennen. Nur die Kinder, das war ja einfach, wegen der Größe, erkannte man sofort.
Leo wusste, dass diese Schutzmaßnahmen wichtig und bestimmt auch richtig waren. Der Junge hielt sich auch meist an alle Auflagen, weil er nämlich wusste, dass seine Mutter Simone große Angst vor Ansteckung hatte. Er wollte nicht, dass sie eine Panikattacke bekam. Dann nämlich verlor die Mutter jeglichen Bezug zur Realität und reagierte mit Schreien und Weinen und wurde sehr traurig. Das machte Leo Angst. Der Junge gab sich dann die Schuld, machte sich Vorwürfe, seiner Mutter Angst gemacht zu haben, und trotzdem fiel es ihm schwer immer alle Regeln einzuhalten. Er fühlte sich eingeengt und eingesperrt.
Trotz müdem Kopf ging ihm das Foto von den begeisterten Zuschauern nicht aus den Kopf. Gerade zu Hause angekommen, löcherte Leo seine Mutter gleich mit Fragen. Mama Simone reagierte etwas genervt, stellte Leo fest. Seine Mutter, eine schlanke, gerade 40 Jahre alt gewordene Frau, blond wie ihr Sohn, war müde nach einem langen Tag im Homeoffice. „Fußball, ja das Spiel kenne ich und du doch auch“, erwiderte sie kurz angebunden,“ du spielst es doch dauernd mit deinem Jens auf der Playstation.“
Sie hatte überhaupt keine Lust, jetzt mit Leo darüber zu sprechen. Ihr Sohn wollte immer alles so genau wissen, sie müsste dann viel zu viel erklären und außerdem galt die Regel, sowenig wie möglich über die alte Zeit zu sprechen, dachte die Mutter bei sich. Das machte nur unzufrieden und vielleicht noch mehr Angst. Also versuchte Simone ihren Sohn, mit einer kurzen Antwort abzuspeisen.
„ Ach, Leo, ich bin müde, ich weiß nicht viel darüber. Ja, früher gab es in vielen Städten Fußballmannschaften und die spielten gegeneinander. Es gab eine Bundesliga und jedes Jahr einen Meister und Zuschauer gab es auch. Einige fanden es eben unterhaltsam, da zuzuschauen. Aber nix besonderes. Lass uns essen. Ich habe Hunger.“ Die Mutter wollte schnell das Thema wechseln und begann, von ihrem Tag zu erzählen.
Leo hörte erst gar nicht zu und hakte nach. „ Wie mit Zuschauern? Wo haben die denn gespielt? Er ließ nicht locker und blieb hartnäckig, berichtete von dem Foto, von Jens Großvater und von seinem Eindruck, dass die Menschen so fröhlich und glücklich wirkten auf dem Bild und das sie alle keine Schutzkleider trugen. Das war doch super interessant. Seine Mutter hatte das doch alles miterlebt und musste mehr wissen.
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