Bernd Michael Grosch - Ich, Mosra...

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In dem Science-Fiction-Roman 'ICH, MOSRA' wird aus Sicht des 'Außerirdischen' Mosra die Geschichte des Absturzes zu Roswell sowie die Vorgeschichte zu diesem Ereignis erzählt. Der Leser erfährt, wie und warum es dazu kam, dass die Menschheit der Erde sich selbst auslöschte und wie es einigen Überlebenden der 'Eliten' nicht rechtzeitig gelang, ein längst sich im Bau befindliches Raumschiff fertigzustellen, um damit zu fliehen und den Rest der Menschheit untergehen zu lassen.
Unvernunft und Schäbigkeit moderner Politik werden in diesem abenteuerlichen Roman ebenso beleuchtet, als mögliche Szenarien der menschlichen Zukunft beziehungsweise der Nachkommen der Menschen. Es geht hier nicht um blutrünstige 'Sternen-Kriege', sondern um Möglichkeiten und Wenn's und Aber's der Zukunft der Menschheit.

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Titel

Die Abreise

Mit 286 Menschen an Bord bewegte sich die Prithvi in Richtung des Sternbilds Cetus zu einem Punkt, der in einer Entfernung von 40 Lichtjahren, also 10 Billionen Kilometern vom Ursprungsort des gewaltigen Mutterschiffs lag. Die Prithvi verfügte zu der Zeit über einen nuklearen Pulsantrieb mit einem Schub von bis zu 12 000 kN und war somit lediglich mit einer Höchstgeschwindigkeit von 68 000 Kilometern in der Stunde unterwegs. Das Schiff hatte eine Gesamtlänge von 280 Metern, war 120 Meter breit und 65 Meter hoch, wobei es über 12 Decks verfügte.

Die Bordzeit war der früheren Zeitrechnung der Erde angepasst und hatte somit vierundzwanzig-stündige Tage, wobei der Tag der Abreise als der Tag Eins im Jahre Null galt. An Bord waren Unterrichtsräume eingerichtet, welche fleißig benutzt waren zu Zwecken der Weiterbildung in technischen und auch sozialen sowie philosophischen Belangen. Nach jeweils drei Monaten wurde ein Drittel der Mannschaft beurlaubt, um sich in einem künstlich herbeigeführten Schlaf für ebenfalls drei Monate zu regenerieren.

Es war im Jahr 736, am zwölften Tag des siebten Monats, als die erste nennenswerte Störung seit dem Tag des Abflugs die Techniker des Schiffs beschäftigte, die bislang ausschließlich mit routinemäßigen Wartungsarbeiten zu tun hatten. Bei diesen Technikern sowie auch den anderen noch verbliebenen Besatzungsmitgliedern, deren Gesamtzahl sich nun auf 164 Personen belief, handelte es sich um die zweite Generation, welche sämtlich an Bord des Schiffes das ‚Licht der Welt‘ erblickt hatte. Im Schnitt hatte die Vorgänger-Generation ein Lebensalter von 620 Jahren erreicht.

Titel

Die Störung

Die Techniker waren seit gut zwei Stunden damit beschäftigt, einer Störung auf die Spur zu kommen, welche sich zuerst durch ein leichtes Flackern der Schiffsbeleuchtung bemerkbar gemacht hatte und dann mit einem kaum wahrnehmbaren ‚Ruckeln‘ des gesamten Schiffes seinen Fortgang nahm. Dieses Ruckeln vermittelte den Besatzungsmitgliedern ein Gefühl, als bremste irgendeine Gewalt die Fortbewegung des Raumschiffs, obwohl es für eine Einschränkung gleichbleibender Geschwindigkeit objektiv keine Hinweise vonseiten der Bordinstrumente gab. Weitere zwei Stunden später hatten die Techniker immer noch nicht den kleinsten Hinweis auf eine Quelle der vermeintlichen Störungen gefunden, als das Licht in allen Bereichen des Schiffes jäh nach einem letzten starken Flackern für etwa zwei Minuten erlosch, um danach wieder – als sei nichts geschehen – vollkommen normal seinen Dienst zu versehen. Auch der Eindruck, dass irgendein Hemmnis das Raumschiff bremse, war schlagartig der Gewissheit eines flüssigen Dahingleitens des Schiffes gewichen.

Der Tag verging, ohne dass sich neuerliche Unregelmäßigkeiten einstellten und die Techniker ließen es dabei bewenden, da sie, trotz intensivster Suche, nicht den kleinsten Fehler in irgendeinem System hatten finden können.

13. Tag im 7. Monat des Jahres 736:Die sieben Navigatoren der Prithvi erstatteten der restlichen Mannschaft Bericht über gleichlautende, unverständliche Sinneswahrnehmungen, welche als eine Art Gedankenübertragung, doch nicht auf die übliche Art und Weise, wie die Mitglieder der Crew in geschlossenen Räumen miteinander kommunizierten, sondern auf eine absonderlich fremde Art stattgefunden hatten. Einvernehmlich berichteten die Sieben über eine Reihe vor ihrem inneren Auge erschienenen Zahlenreihen; über das Gefühl, eine überdimensionale Hand gebiete dem Fortkommen des Schiffes Einhalt sowie das Gefühl, eine Nachricht weitergeben zu müssen, ohne dass jedoch verstanden wurde, um welche Nachricht es sich handle, noch für wen die Nachricht denn bestimmt sei.

Tag 14 des 7. Monats:Nun war die Sachlage eindeutig – das Schiff verharrte im Stillstand und war nicht mehr in der Lage, sich - in welche Richtung auch immer – zu bewegen. Wieder waren die sieben Navigatoren von unerklärlichen Träumen geplagt worden. Zahlenreihen und Zahlenketten erschienen scheinbar willkürlich vor dem inneren Auge und schienen etwas mitteilen zu wollen, dessen Bedeutung jedoch von keinem der Betroffenen verstanden wurde. Diese Art von innerer Wahrnehmung setzte sich den gesamten Tag fort und die Zahlenreihen nahmen die Form einer Spirale und schließlich einer doppelten solchen an, welche zwei der Betroffenen, die sich im Unterricht verstärkt mit der Biologie beschäftigt hatten, stark an Abbildungen der sogenannten ‚Doppelhelix‘ erinnerten.

Die Techniker konnten, wie bereits zuvor, keinerlei erklärbare Fehler im System feststellen und weder die Navigatoren noch sonst eines der Besatzungsmitglieder konnten sich die merkwürdigen geistigen Eingaben der Betroffenen erklären. In Gruppen und Grüppchen saßen die Bewohner der Prithvi beisammen und diskutierten und überlegten, ohne jedoch zu einer Lösung der Probleme zu gelangen.

Ohne die Hintergründe des Problems der vergangenen drei Tage verstanden zu haben, sah sich die Besatzung der Prithvi am 15. Tag des siebenten Monats im Jahr 736 wieder auf Fahrt in Richtung des ursprünglichen Ziels, zum Sternbild Cetus. Nichts wies darauf hin, dass Probleme irgendwelcher Art das Raumschiff auf seinem Flug beeinträchtigen könnten, noch dass sie es beeinträchtigt hatten, doch in den Köpfen der Besatzung blieben die Geschehnisse der vergangenen Tage unauslöschlich eingebrannt. Selbstverständlich waren detaillierte Aufzeichnungen der Ereignisse auch in den Bordcomputern vermerkt, doch würden diese Ereignisse auch ohne Log-Einträge niemals in Vergessenheit geraten, zumal es bislang keinerlei logische Erklärung dafür gegeben hatte.

*

Jahr 740, Tag 12 des 7. Monats:Zum 5. Male jährten sich die Ereignisse, welche seit dem Jahr 736 jeweils für die drei Tage vom 12. bis einschließlich 14. des 7. Monats stattgefunden hatten. Von einer ‚Störung‘ sprach nun keiner der Besatzung der Prithvi mehr, stattdessen hatte es sich eingebürgert, vom ‚Ereignis‘ zu reden beziehungsweise zu denken.

Wie bereits im letzten Jahr, waren auch diesmal für die drei ‚leeren Tage‘ keine Weiterfahrt und keine sonstigen wichtigen Bordarbeiten geplant, sondern es versammelten sich erneut Gruppen und Grüppchen, um sich zu unterhalten, zu diskutieren und solcherart doch noch Antworten auf das Wie und Warum der folgenden Tage zu finden. Die Ereignisse waren gleich denen zuvor; keine Weiterfahrt wäre möglich, das Bordlicht flackerte leicht, die Gedanken und Eindrücke der Navigatoren waren fremdartig wie zuvor und alles wäre fast schon ‚normal‘ zu nennen gewesen, hätte man nicht am Ende des dritten und letzten Tages, nach einer außergewöhnlich starken Vibration des Schiffes, drei der Navigatoren vermisst.

‚Vermisst‘, bedeutete, dass die Drei im wahrsten Sinne des Wortes verschwunden schienen. Weder konnte man ein Zeichen von ihnen an Bord des riesigen Schiffes ausmachen, noch wurde auch nur ein einziger Gedanke von ihnen aufgefangen, so sehr sich alle Bewohner der Prithvi auch bemühten, die Vermissten ausfindig zu machen. - Auch am nächsten und vielen folgenden Tagen, als das Schiff längst wieder Fahrt aufgenommen hatte, ging die Suche nach den drei Navigatoren unermüdlich weiter, doch konnte Niemand auch nur das geringste Lebenszeichen von ihnen empfangen.

Dies war eine absolut neue Situation, welche keiner der Bordkameraden vom Intellekt her begreifen konnte. Es war doch einfach nicht möglich, dass sich Jemand in Luft beziehungsweise in seine atomaren Bestandteile auflösen konnte. Oder doch? Dazu noch dergestalt, dass sich nicht auch nur mehr ein Molekül feststellen ließ? - Mit einer überaus ratlosen Mannschaft trieb die Prithvi weiter ihrem fernen Ziel entgegen.

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